Ehemaliger Benutzer (6068)
Hallo Leute,
dies ist ein privates Projekt, wenn man so will, eine Machbarkeitsstudie für Selbstbauer und soll Anreiz sein, eigene Ideen zu entwickeln.
Ausgehend von der Überlegung, dass nicht jeder Newton/Dobson zwingend im Rucksack auf die höchsten Alpengipfel getragen werden oder ins Handgepäck für Namibia muss, habe ich mir Mal Gedanken gemacht, wie so ein Newton/Dobson aussehen müsste, der einerseits zu Fuß und in jedem Auto transportabel ist, andererseits aber wirklich zeigt, was 6“ Newtonöffnung zu bieten haben.
Der Allrounder für ALLES, also DS und Planeten im Rahmen der Öffnung und der vorgegebenen Qualität soll es werden, beispielhaft an meinem 6“ F/6 und skalierbar nach oben, eventuell bis 12“ oder gar 14“, im Rahmen der Transportmöglichkeiten und
Anforderungen:
1. justierstabiler Volltubus mit Schiebemechanismus für kompaktes Transportmaß und mit Tauglichkeit für Binoansatz auch ohne GWK
2. möglichst geringe Obstruktion, guter Streu-/Störlichtschutz, Beherrschung des Tubusseeings für gute Leistung, auch im Hochvergrößerungsbereich (Planeten).
Zutaten:
1. F/6 GSO Newton
2. *entfernt* RB-Alpha 6
3. HP-Tubus Gerd Neumann (1200 x 193mm)
4. eine Platte Teflon 3 mm
5. Helikal-OAZ
6. FS 40 mm kleine Achse
7. Platte Alublech 0,75 mm (FS-Spinne und Halter)
8. Schrauben/Kleinteile
Um den Aufwand trotz des hohen Anspruchs so gering wie möglich zu halten, dient der zu enge Blechtubus des Origninals, eingekürzt als Mittelteil für den Schiebetubus. So konnten die originalen Rohrschellen verwendet werden. Zwei entsprechend größere. aufschiebbare Tubusteile (HP-Tuben von Gerd Neumann), nehmen die Hauptspiegelzelle einerseits und die OAZ-Fangspiegel-Einheit andererseits auf.
Link zur Grafik: http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/kopievonhptubus%20007.jpg
Einzelteile, im Vordergrund das abgeschnittene Tubusstück.
http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/kopievonhptubus%20003.jpg
Detailansicht der Teflonstreifen für den vorederen Schiebetubus. Die Streifen sind auf Spiegelband geklebt und laufen auf die Veloursauskleidung des HP-Tubus. Ein hinten in den HP-Tubus eingeklebter Ringabschnitt sorgt für den Anschlag.
Ich kann in keiner Auszugsstellung Verkippungen oder Verbiegungen feststellen.
Link zur Grafik: http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/kopievonhptubus%20006.jpg
Auf Transportmaß zusammengeschoben
Link zur Grafik: http:/vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/kopievonhptubus%20004.jpg
Beobachtungskonfiguration "monokular" voll ausgezogen
Bisher ist nur der Tubus fertig und die massive Hauptspiegelzelle perforiert. Dahinter hat der Teiltubus noch ausreichend Platz für eine Abdeckung mit integriertem Lüfter.
Der im Bild sichtbare OAZ baut für den 40er FS etwas hoch. Hier hat mir Werner mit seinem heutigen Beitrag zum Selbstbau-Helical-Crayford den Weg gewiesen.
Man kann bei dieser Konstruktion nun jede herkömmliche FS-Spinne verwenden, ich möchte mich jedoch an einer leichen, runden FS-Halterung versuchen, welche nur an der OAZ-Basis befestigt wird und auch dort eben auf das OAZ-Rohr justierbar ist. Ein Newton mit möglichst geringen Beugungserscheinungen und ohne Spikes ist das Ziel.
Der HP-Tubus ist sehr formstabil und hat (mangels Erfahrung) zu viel Wandstärke, da hätte ich Gewicht sparen können, ohne Stabilität zu verlieren.
Ein konsequent gebauter, richtig dimensionierter Schiebetubus, ohne Verwendung von Originalteilen kann noch wesentlich kompakter zusammengeschoben werden.
Gruß und CS
*entfernt*
dies ist ein privates Projekt, wenn man so will, eine Machbarkeitsstudie für Selbstbauer und soll Anreiz sein, eigene Ideen zu entwickeln.
Ausgehend von der Überlegung, dass nicht jeder Newton/Dobson zwingend im Rucksack auf die höchsten Alpengipfel getragen werden oder ins Handgepäck für Namibia muss, habe ich mir Mal Gedanken gemacht, wie so ein Newton/Dobson aussehen müsste, der einerseits zu Fuß und in jedem Auto transportabel ist, andererseits aber wirklich zeigt, was 6“ Newtonöffnung zu bieten haben.
Der Allrounder für ALLES, also DS und Planeten im Rahmen der Öffnung und der vorgegebenen Qualität soll es werden, beispielhaft an meinem 6“ F/6 und skalierbar nach oben, eventuell bis 12“ oder gar 14“, im Rahmen der Transportmöglichkeiten und
Anforderungen:
1. justierstabiler Volltubus mit Schiebemechanismus für kompaktes Transportmaß und mit Tauglichkeit für Binoansatz auch ohne GWK
2. möglichst geringe Obstruktion, guter Streu-/Störlichtschutz, Beherrschung des Tubusseeings für gute Leistung, auch im Hochvergrößerungsbereich (Planeten).
Zutaten:
1. F/6 GSO Newton
2. *entfernt* RB-Alpha 6
3. HP-Tubus Gerd Neumann (1200 x 193mm)
4. eine Platte Teflon 3 mm
5. Helikal-OAZ
6. FS 40 mm kleine Achse
7. Platte Alublech 0,75 mm (FS-Spinne und Halter)
8. Schrauben/Kleinteile
Um den Aufwand trotz des hohen Anspruchs so gering wie möglich zu halten, dient der zu enge Blechtubus des Origninals, eingekürzt als Mittelteil für den Schiebetubus. So konnten die originalen Rohrschellen verwendet werden. Zwei entsprechend größere. aufschiebbare Tubusteile (HP-Tuben von Gerd Neumann), nehmen die Hauptspiegelzelle einerseits und die OAZ-Fangspiegel-Einheit andererseits auf.
Link zur Grafik: http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/kopievonhptubus%20007.jpg
Einzelteile, im Vordergrund das abgeschnittene Tubusstück.
http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/kopievonhptubus%20003.jpg
Detailansicht der Teflonstreifen für den vorederen Schiebetubus. Die Streifen sind auf Spiegelband geklebt und laufen auf die Veloursauskleidung des HP-Tubus. Ein hinten in den HP-Tubus eingeklebter Ringabschnitt sorgt für den Anschlag.
Ich kann in keiner Auszugsstellung Verkippungen oder Verbiegungen feststellen.
Link zur Grafik: http://vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/kopievonhptubus%20006.jpg
Auf Transportmaß zusammengeschoben
Link zur Grafik: http:/vangestel.de/astrozoom/images/simplelists/neu/kopievonhptubus%20004.jpg
Beobachtungskonfiguration "monokular" voll ausgezogen
Bisher ist nur der Tubus fertig und die massive Hauptspiegelzelle perforiert. Dahinter hat der Teiltubus noch ausreichend Platz für eine Abdeckung mit integriertem Lüfter.
Der im Bild sichtbare OAZ baut für den 40er FS etwas hoch. Hier hat mir Werner mit seinem heutigen Beitrag zum Selbstbau-Helical-Crayford den Weg gewiesen.
Man kann bei dieser Konstruktion nun jede herkömmliche FS-Spinne verwenden, ich möchte mich jedoch an einer leichen, runden FS-Halterung versuchen, welche nur an der OAZ-Basis befestigt wird und auch dort eben auf das OAZ-Rohr justierbar ist. Ein Newton mit möglichst geringen Beugungserscheinungen und ohne Spikes ist das Ziel.
Der HP-Tubus ist sehr formstabil und hat (mangels Erfahrung) zu viel Wandstärke, da hätte ich Gewicht sparen können, ohne Stabilität zu verlieren.
Ein konsequent gebauter, richtig dimensionierter Schiebetubus, ohne Verwendung von Originalteilen kann noch wesentlich kompakter zusammengeschoben werden.
Gruß und CS
*entfernt*