Ralf_Gerstheimer
Aktives Mitglied
Hallo Leute,
ich möchte Euch hier einen sehr simplen Motorfokussierer für Newtons vorstellen. In Anlehnung an die Wienstein'sche Konstruktion habe ich weiter vereinfacht. Die Annahme, daß beim Gegenlager für den Motor keine sehr hohen Kräfte auftreten, hat sich in der Praxis voll bestätigt. Auf dem Tubus ein Stück Klettband, der Motor mit Flauschband umwickelt, und schon hatte ich ein wunderbar einfaches Widerlager. Daß die Getriebewelle exzentrisch sitzt, tat ein übriges zur Stabilisierung. Wie auf dem Foto zu sehen, wird die Verbindung zwischen Motor und Fokussierer lediglich durch ein Stück Rundmetall hergestellt, das auf jeder Seite die entsprechende Bohrung erhält. Geklemmt wird mit Madenschrauben oder - macht die Sache noch flexibler - auf einer Seite mit einer Rändelschraube, sodaß die Verbindung leicht gelöst und manuell fokussiert werden kann. Zur Steuerung verweise ich auf die Lösung von Sven, allerdings betreibe ich den Motor mit einer anderen Schaltung, die mir ein Vereinskollege gefertigt hat. Spannung regelbar von 0- 6V.
Kosten: Motor ca. 15 Euro.
In der Praxis gab es bisher überhaupt keine Probleme, selbst wenn mein Camcorder im OAZ steckt, läuft alles super soft. Weiteres Plus: Der Motor stört überhaupt nicht beim Beobachten.
Wer einen Überlastschutz am Fokussierer braucht, kann dies z.B. einfach über die Klemmung realisieren, sodaß die Welle durchrutscht. Mein Fokussierer hat die "Rutschkupplung" übrigens schon "eingebaut".
Link zur Grafik: http://www.astromanie.de/astromania/public/motorfokus.jpg
Ralf Gerstheimer
ich möchte Euch hier einen sehr simplen Motorfokussierer für Newtons vorstellen. In Anlehnung an die Wienstein'sche Konstruktion habe ich weiter vereinfacht. Die Annahme, daß beim Gegenlager für den Motor keine sehr hohen Kräfte auftreten, hat sich in der Praxis voll bestätigt. Auf dem Tubus ein Stück Klettband, der Motor mit Flauschband umwickelt, und schon hatte ich ein wunderbar einfaches Widerlager. Daß die Getriebewelle exzentrisch sitzt, tat ein übriges zur Stabilisierung. Wie auf dem Foto zu sehen, wird die Verbindung zwischen Motor und Fokussierer lediglich durch ein Stück Rundmetall hergestellt, das auf jeder Seite die entsprechende Bohrung erhält. Geklemmt wird mit Madenschrauben oder - macht die Sache noch flexibler - auf einer Seite mit einer Rändelschraube, sodaß die Verbindung leicht gelöst und manuell fokussiert werden kann. Zur Steuerung verweise ich auf die Lösung von Sven, allerdings betreibe ich den Motor mit einer anderen Schaltung, die mir ein Vereinskollege gefertigt hat. Spannung regelbar von 0- 6V.
Kosten: Motor ca. 15 Euro.
In der Praxis gab es bisher überhaupt keine Probleme, selbst wenn mein Camcorder im OAZ steckt, läuft alles super soft. Weiteres Plus: Der Motor stört überhaupt nicht beim Beobachten.
Wer einen Überlastschutz am Fokussierer braucht, kann dies z.B. einfach über die Klemmung realisieren, sodaß die Welle durchrutscht. Mein Fokussierer hat die "Rutschkupplung" übrigens schon "eingebaut".
Link zur Grafik: http://www.astromanie.de/astromania/public/motorfokus.jpg
Ralf Gerstheimer