Hallo Gerhard,
Wilkommen im Forum <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/smile.gif" alt="" />
Jetzt sortieren wir erstmal ein paar Begriffe.
Als Lichtsärke bezeichnet man das Verhältnis von Öffnung zu Brennweite, bei Teleskopen spricht man aber meist vom Öffnungsverhältnis, dem umgekehrten Verhältnis -> Brennweite/Öffnung = Öffnungszahl -> f/Öffnungszahl = Öffnungsverhältnis. In deinem Fall wäre das Öffnungsverhältnis also ~ f/7,7 ein eher "langsames" Gerät was aber keinesfalls heißen soll man kann damit nichts sehen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" /> Im Gegenteil "langsame" Teleskope sind anspruchsloser was die Okulare angeht. Je kleiner die Öffnungszahl also je größer das ÖV desto lichtstärker ist ein Teleskop, ein f/5 oder f/4 Teleskop wären also sehr lichtstark, f/10 f/12 oder noch langsamer wären lichtschwächer.
Was du höchstwahrscheinlich meintest ist wie der Grenzgrößengewinn deines Teleskops aussieht, also wie schwach die Sterne sind die du mit ihm noch sehen kannst.
Mit
dieser Exceltabelle der Deepsky-Brothers kannst du das für dein Teleskop berechnen.
Das du auf dem dunklen Land wohnst ist schon mal eine super Voraussetzung für schöne Beobachtungen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/Spitze.gif" alt="" />
Als Seeing bezeichnet man die Luftunruhe die die Sterne zum "flimmern" bringt. Die "Dunkelheit" des Himmels kann man auf verschiedene Arten messen, eine Methode ist es die Grenzgröße zu ermitteln, d.h. bei einem hochstehenden Sternbild den schwächsten noch mit bloßem Auge zu sehenden Stern identifizieren und auf einer Sternkarte oder Ausdruck eines Sternkartenprogramms die Helligkeit abzulesen.
Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen und wünsche dir viel Spaß hier und vor allem am Teleskop <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/cool.gif" alt="" />
Grüße Benny