Hi!
Die Produktbeschreibungen genau zu lesen, ist ganz amüsant. Beim TS-Newton:
ASTROFOTOGRAFIE:
...auch die Fotografie durch das Fernrohr ist kein Problem.
...
Auch mit digitalen Kameras können Sie durch das Gerät fotografieren.
...
Die Montierung wird mit Wellen zur Feineinstellung geliefert. Mehr Komfort bietet die motorische Nachführung, die auch die Basis für Astrofotografie ist.
Und dann:
Unser Expertenkommentar:
Die Montierung ist für ein Instrument dieser Größe nur visuell nutzbar.
Aber es steht immerhin nirgends, dass
dieses Teleskop mit
dieser Montierung sinnvoll astrofototauglich wäre, von daher stimmt alles im Prinzip

Der Expertenkommentar ist jedenfalls deutlich realistischer als die Herstellerbeschreibung, das muss man Astroshop zugestehen.
Der Omegon wird nicht ganz so hochgejubelt, nur als baugleich beschrieben. Die Montierung sieht ein bissel anders aus, aber das dürfte nur an den Handrädern liegen - in der Preisklasse gibt's nicht viel Auswahl.
Auf der Montierung würde ich aber keines nutzen wollen - schau dir mal an, wie schnucklig die Monti unter dem Omegon wirkt. Das soll stabil sein?
Beide Teleskope haben eine recht lange Brennweite und sollten daher recht gute Bilder liefern, allerdings vergrößern sie auch relativ hoch, was zu einem relativ kleinen Gesichtsfeld führt - Für Mond und Planeten ist das schon mal nicht schlecht, nur das Suchen kann problematisch werden. Die Geräte sind jedenfalls besser als ihre Varianten mit kürzerem Tubus, auf der Montierung dürften sie aber nur mäßig Spaß machen, da die unterdimensioniert ist. Als Dobson wäre das schon sinnvoller, aber bei dem Aufwand, um eine Rockerbox zu basteln, ist es sinnvoller, gleich nen Dobson zu kaufen. Zeit ist Geld.
Vorteil vom Dobson wäre, dass die Montierung intuitiver zu bedienen ist als eine parallaktische.
Gruß,
Alex