WUNNI
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Hallo!
Der Perseus- oder Kaliforniennebel ist bekanntlich seeehr lichtschwach und diffus. E. E. Barnard verkündete im Januar 1886 im "Sidereal Messenger" die Entdeckung eines "überaus schwachen Nebels", den er nur mit geringster Vergrößerung und bei indirektem Sehen bemerken konnte. (SidM Vol. 5 (1886), Nr. 1, Seite 27)
F. S. Archenhold hat ihn in Berlin 1891 als erster fotografiert und seine komplette Ausdehnung erkannt, was J. Scheiner aus Potsdam im Februar 1893 in den Astronomischen Nachrichten bestätigte (AN 3157, S. 205). Scheiner hatte dazu bis zu sechs Stunden belichtet.
NGC 1499 - eine harte Nuss! Kann man den unter Vorstadthimmel-Bedingungen sehen? Wohl kaum!?
(Hmm, ich "wusste" ja auch mal, dass man den Cirrus-Nebel nicht sehen kann, bis ich ihn mit einem OIII-Filter sehr gut gesehen habe...)
Vor ein paar Wochen gönnte ich mir ein mit 5,5nm sehr schmalbandiges H-beta-Filter. Mittwoch (14.12.) letzter Woche schien es zum ersten Mal nach Eintreffen des Filters, als ob es "klar" sein würde. War es nicht, wie man unter Satellit Nebel-Check-Bild vom 14.12.2022, 19:30 Uhr - Brandenburg sehen kann. Leichter Hochnebel, durchaus Sterne im Zenit, aber unter h~70° ziemlich mau. Auch das Geminiden-Maximum dümpelte deshalb nur so vor sich hin.
Und dennoch: Am 12"-Newton mit 30mm-82°-Okular und H-beta-Filter war NGC 1499 selbst bei diesen Bedingungen deutlich sichtbar, der hellere nordöstliche Teil sogar durchaus gut.
Der ausgedehnte Nebel passte zwar nicht annähernd ins Gesichtsfeld, aber das ist beim Cirrus-Nebel genauso. Beeindruckend!
Weitere Nebel-Forschungen stehen aus, bis es mal wieder klar ohne "" ist...
CS,
Niko
Der Perseus- oder Kaliforniennebel ist bekanntlich seeehr lichtschwach und diffus. E. E. Barnard verkündete im Januar 1886 im "Sidereal Messenger" die Entdeckung eines "überaus schwachen Nebels", den er nur mit geringster Vergrößerung und bei indirektem Sehen bemerken konnte. (SidM Vol. 5 (1886), Nr. 1, Seite 27)
F. S. Archenhold hat ihn in Berlin 1891 als erster fotografiert und seine komplette Ausdehnung erkannt, was J. Scheiner aus Potsdam im Februar 1893 in den Astronomischen Nachrichten bestätigte (AN 3157, S. 205). Scheiner hatte dazu bis zu sechs Stunden belichtet.
NGC 1499 - eine harte Nuss! Kann man den unter Vorstadthimmel-Bedingungen sehen? Wohl kaum!?
(Hmm, ich "wusste" ja auch mal, dass man den Cirrus-Nebel nicht sehen kann, bis ich ihn mit einem OIII-Filter sehr gut gesehen habe...)
Vor ein paar Wochen gönnte ich mir ein mit 5,5nm sehr schmalbandiges H-beta-Filter. Mittwoch (14.12.) letzter Woche schien es zum ersten Mal nach Eintreffen des Filters, als ob es "klar" sein würde. War es nicht, wie man unter Satellit Nebel-Check-Bild vom 14.12.2022, 19:30 Uhr - Brandenburg sehen kann. Leichter Hochnebel, durchaus Sterne im Zenit, aber unter h~70° ziemlich mau. Auch das Geminiden-Maximum dümpelte deshalb nur so vor sich hin.
Und dennoch: Am 12"-Newton mit 30mm-82°-Okular und H-beta-Filter war NGC 1499 selbst bei diesen Bedingungen deutlich sichtbar, der hellere nordöstliche Teil sogar durchaus gut.
Der ausgedehnte Nebel passte zwar nicht annähernd ins Gesichtsfeld, aber das ist beim Cirrus-Nebel genauso. Beeindruckend!
Weitere Nebel-Forschungen stehen aus, bis es mal wieder klar ohne "" ist...
CS,
Niko