NGC 3344

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StHz

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Hallo zusammen,

NGC 3344 ist in meinen Augen eine der schönsten Face-on Spiralen. Sie hält eine Menge Details bereit, wenn das Seeing mitspielt. Leider ist die enorme Größe der Galaxie nur unter guten Bedingungen zu erkennen. Die äußeren Spiralarme sind arg schwach, sodass ich sie trotz fast 18 Stunden Belichtungszeit nur ansatzweise herausarbeiten konnte. Interessant sind aber die dutzenden Hintergrundgalaxien, die bei diesem Abbildungsmaßstab und Seeing (rund 2 Bogensekunden FWHM im Gesamtbild) bereits eine Menge Details zeigen. Mein Favorit ist PGC 142979 ganz in der oberen linken Bildecke (dazu bitte mittels des unten angegebenen Links auf die Vollversion schauen).

Die Aufnahme entstand mit meinem C11 Edge bei f/10 (2.803mm) in mehreren Nächten im März. Aufnahmesensor war die QHY268M im 2x2 Binning.

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Dieses Bild ist ein Ausschnitt. Das volle Feld sowie sämtliche Aufnahmedaten findet ihr hier:

CS
Stefan
 
Hallo Stefan,

eine sehr schöne Aufnahme von NGC3344 mit sehr natürlichen Farben und vielen Details.
Gefällt mir gut:y:

LG
Willi
 
Hallo Stefan,

tolles Bild eines sehr schönen Objektes! 18 Stunden ist schon eine Ansage.. .
Ich konnte ebenfalls diese Galaxie im März "besuchen", vielleicht kann ich ja bald
auch etwas zeigen.

Schöne Bearbeitung mit zurückhaltenden Farben! Für meinen Geschmack
fehlt allerdings ein Hauch Grün in Mitten und Tiefen.

Ist das Binnen bei der 268M Software-Binning, oder echtes Hardware-Binning?

Viele Grüße
Matthias
 
Moin Stefan,

lange Brennweiten bringen die Detailauflösung, die deine Aufnahme besonders macht. Die Galaxie ist gespickt mit einer Unmenge an roten HII- und blauen Sternentstehungsregionen, harmonisch in den Farben und sauber herausgearbeiteten Strukturen in den Armen. Ich schaue auch auf den Hintergrund, der kleine Galaxien mit Strukturen und Farben wiedergibt, klasse Ergebnis!

CS
Peter
 
Hallo Willi, Matthias und Peter,

herzlichen Dank für eure Antworten!

@Matthias: Ich bin gespannt auf dein Ergebnis. Das Binning kann ich technisch nicht wirklich einsehen, aber soweit ich es verstehe, haben CMOS Sensoren kein Hardware-Binning, weil anders als bei CCD jedes Pixel ohnehin ein eigenes Ausleseregister hat, sodass das Binning stets erst im Nachhinein erfolgen kann. Dadurch vervierfacht sich zwar das Signal, jedoch addiert sich auch das Ausleserauschen, sodass der s/n Gewinn durch das Binning bei CMOS geringer ausfällt als bei CCD. Da das geringe Ausleserauschen aufgrund meines hellen Himmels aber ohnehin nicht ins Gewicht fällt, habe ich dann eben doch wieder den „reinen“ Vorteil des Binnings. Dadurch verhält sich das f10 Gerät effektiv wie ein f5. Vielleicht kann aber jemand Licht ins Dunkel bringen, der von der Technik mehr Ahnnung hat als ich.

@Peter: Das ist einer der Gründe, weshalb ich diese Galaxie mag: Man kann doch einiges Details auflösen. Zudem hält der Hintergrund wirklich eine Vielzahl spannender Galaxien bereit. Mein Favorit ist die Miniaturausgabe von NGC 4565 in der äußersten linken oberen Bildecke im vollen Format.

CS
Stefan
 
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