NGC 4151 Ein Wiedersehen in den Jagdhunden

  • Ersteller des Themas Ersteller des Themas K.Bahr
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K.Bahr

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Moin,

vor einiger Zeit hatte ich NGC 4151 bereits mit meinem 8"-Newton abgebildet.
2023er Beitrag
Schon nach der damaligen Bearbeitung war für mich klar,
dass ich dieses faszinierende Objekt, auch als „Saurons Auge“ bekannt,
irgendwann noch einmal ins Visier nehmen würde.

Dieses Mal konnte ich eine Gesamtbelichtungszeit von 10 Stunden erreichen
und habe mit F4 statt F5 aufgenommen. Der Unterschied macht sich vor
allem bei den vielen kleinen Hintergrundobjekten bemerkbar,
die nun deutlich besser sichtbar und detaillierter herauskommen.
So entdeckt man beim Stöbern im Bild zahlreiche ferne Galaxien und Quasare,
die dem Feld eine schöne Tiefe verleihen.

(Newton30) NGC4151 Auge des Sauron ASI2600MC.jpg


Die Bedingungen waren zwar nicht ganz ideal.
An meinem norddeutschen Bortle-5-Standort lag das Seeing mit
knapp 3 Bogensekunden eher im schwächeren Bereich.
Trotzdem bin ich mit dem Ergebnis zufrieden und finde,
dass sich der neue Besuch insgesamt gelohnt hat.

Wie schon bei einigen meiner vorherigen Aufnahmen habe ich
wieder eine Bildcollage mit einer Zusammenfassung und
Annotationen erstellt. Vielleicht hat ja der eine oder andere Lust,
sich die ausgewählten Hintergrundobjekte genauer anzusehen,
ich finde es jedenfalls immer wieder beeindruckend, was sich in so einem
Bildausschnitt alles entdecken lässt.

NGC4151 ADS Collage.jpg

Galaxie Annotation

Ich hoffe, die neue Version und die Zusammenfassung gefallen euch.
Über Anmerkungen, Kritik oder Fragen freue ich mich natürlich wie immer.

Clear Skies!
Karsten
 
Hallo Karsten,

jetzt sind wir asynchron! ;) Meine Aufnahme von NGC 4151 stammt schon aus dem Jahr 2020.

Der Unterschied deiner aktuell Aufnahme zu der von 2023 mit dem 8-Zöller ist schon deutlich sichtbar.
Bei F4 und 10 Stunden Belichtungszeit hast du eine gute Tiefe erreicht und damit selbst sehr lichtschwache Hintergrundgalaxien sichtbar machen können.

Gegen das Seeing kann man leider nichts machen. Nach meiner Erfahrung kommt es bei den Feindetails der Galaxien auf jedes Zehntel Bogensekunden an.
Ich hatte in 2020 etwas mehr Glück und konnte im Summenstack einen FWHM-Wert von 2,2" erreichen.

CS Dietmar
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Bernhard, hallo Dietmar,

vielen Dank euch beiden für das tolle Feedback!

@ Bernhard: Freut mich sehr, dass dir die Aufnahme gefällt.
Schön, wenn die vielen Stunden unter dem Himmel am Ende auch so rüberkommen.

jetzt sind wir asynchron! ;) Meine Aufnahme von NGC 4151 stammt schon aus dem Jahr 2020.
stimmt, da sind wir wohl in der Zeit verrutscht! ;)

Danke für deine ausführliche Einschätzung.
Der Vergleich mit meiner 2023er Aufnahme zeigt tatsächlich,
was Öffnung, F4 und die längere Belichtungszeit ausmachen können.
Dass dabei so viele lichtschwache Hintergrundgalaxien sichtbar geworden sind, freut mich besonders.

Mit dem Seeing hast du natürlich recht,
das ist am Ende oft der entscheidende Faktor für die feinen Strukturen.
2,2" FWHM im Summenstack sind schon ein sehr guter Wert,
da hattest du wirklich günstige Bedingungen.
Vielleicht klappt es bei mir irgendwann auch einmal mit einer ähnlich ruhigen Nacht.

CS und viele Grüße
Karsten
 
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