Dane Vetter
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
am 10.05.24 hatte ich mal seit Ewigkeiten eine klare Nacht, und ich wollte diese natürlich für DeepSky Aufnahmen ausnutzen. In diesem Fall ganz spontan NGC4565, die bekannte Nadelgalaxie. Aber das war auch genau die Nacht, in der das Polarlicht den Himmel zum Leuchten gebracht hat. Ich habe die Aufnahmen aber trotzdem fortgesetzt, und auch noch mal am 13.05.24 weiteres Licht gesammelt. Ich habe die Aufnahmen aber nicht mehr angerührt, da ich dachte, dass die Daten vermutlich durch den Farbstich nicht brauchbar sind. Und eigentlich wollte ich ganz ohne Polarlicht noch mal 1-2 Nächte sammeln, was sich dann durch das Wetter nicht mehr ergeben hat.
Hier mal ein Vergleich. Links in der deutlichen Polarnacht, rechts ohne Polarlichter.
Jetzt war ich doch mal neugierig, was da herauszuholen ist, und habe einfach mal die Daten aus beiden Nächten zusammengeworfen und gestackt. Es war wohl doch nicht so schlimm, wie ich vermutet hatte, und irgendwie hat der deutliche Farbstich aus der einen Nacht wohl nicht so viel Einfluss gehabt. Ich hatte dennoch das Gefühl, dass farbtechnisch etwas flöten gegangen ist, was ich durch etwas stärkere Sättigung kompensiert habe.
Ausschnitt
Field of View auf der Himmelskarte
am 10.05.24 hatte ich mal seit Ewigkeiten eine klare Nacht, und ich wollte diese natürlich für DeepSky Aufnahmen ausnutzen. In diesem Fall ganz spontan NGC4565, die bekannte Nadelgalaxie. Aber das war auch genau die Nacht, in der das Polarlicht den Himmel zum Leuchten gebracht hat. Ich habe die Aufnahmen aber trotzdem fortgesetzt, und auch noch mal am 13.05.24 weiteres Licht gesammelt. Ich habe die Aufnahmen aber nicht mehr angerührt, da ich dachte, dass die Daten vermutlich durch den Farbstich nicht brauchbar sind. Und eigentlich wollte ich ganz ohne Polarlicht noch mal 1-2 Nächte sammeln, was sich dann durch das Wetter nicht mehr ergeben hat.
Hier mal ein Vergleich. Links in der deutlichen Polarnacht, rechts ohne Polarlichter.
Jetzt war ich doch mal neugierig, was da herauszuholen ist, und habe einfach mal die Daten aus beiden Nächten zusammengeworfen und gestackt. Es war wohl doch nicht so schlimm, wie ich vermutet hatte, und irgendwie hat der deutliche Farbstich aus der einen Nacht wohl nicht so viel Einfluss gehabt. Ich hatte dennoch das Gefühl, dass farbtechnisch etwas flöten gegangen ist, was ich durch etwas stärkere Sättigung kompensiert habe.
Ausschnitt
Field of View auf der Himmelskarte
| Teleskop: APM - LZOS Apo 152/1200 Kamera: ZWO ASI6200MC Pro im APS-C-Modus Montierung: AZ-EQ6 auf Betonsäule Aufnahmesteuerung: ASIAIR Plus Bildbearbeitung: PixInsight und Photoshop Integrationszeit: 9h 20min über zwei Nächte |
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