JensBohle
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Hallo Liste,
NGC 7673 ist eine kleine etwa 150 Millionen entfernten Galaxie welche aufgrund ihrer starken
Sternentstehung vielfach untersucht wurde. Die Sternentstehung wurde nicht durch Kollision, sondern durch den nahen Vorübergang einer anderen Galaxie
ausgelöst. Mir fiel die Arbeit "The Star Cluster System of the NGC 7673 Starburst" von Nicole Homeier, John S. Gallagher III, und Anna Pasquali in die Hände. Sie berichten von der Bestimmung von über 200 Sternhaufen in der Galaxie welche sich in sogenannten "clumps" drängen. Die einzelnen Sternhaufen sind visuell mit Amateurmitteln nicht zu erreichen, jedoch können diese "clumps" erkannt werden. Ähnlich wie M 82, wo der hellste Knoten M 82A, aus über 100 Superstenhaufen besteht. Bei NGC 7673 sind es 50 Sternhaufen in den helleren "clumps". Die angehängte Skizze zeigt meinen Eindruck der Galaxie mit 20 Zoll Öffnung bei 432facher Vergrößerung bei fst 6,7mag am Pol. Gekennzeichnet sind die hellsten Knoten A (14.84 mag bei 555nm) und B (15,81mag bei 555nm). Ein weiterer Knoten, clump C mit 16,48 mag, konnte mittig zwischen A und B nur vermutet werden, deshalb ist er nicht in der Skizze gezeigt.
Fazit: Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viel auch in scheinbar kleinen Galaxien zu finden ist...
cs, Jens
Link zur Grafik: http://list.naa.net/pipermail/deepsky/attachments/20051230/0b5d9b6d/NGC7673-0001.jpg
NGC 7673 ist eine kleine etwa 150 Millionen entfernten Galaxie welche aufgrund ihrer starken
Sternentstehung vielfach untersucht wurde. Die Sternentstehung wurde nicht durch Kollision, sondern durch den nahen Vorübergang einer anderen Galaxie
ausgelöst. Mir fiel die Arbeit "The Star Cluster System of the NGC 7673 Starburst" von Nicole Homeier, John S. Gallagher III, und Anna Pasquali in die Hände. Sie berichten von der Bestimmung von über 200 Sternhaufen in der Galaxie welche sich in sogenannten "clumps" drängen. Die einzelnen Sternhaufen sind visuell mit Amateurmitteln nicht zu erreichen, jedoch können diese "clumps" erkannt werden. Ähnlich wie M 82, wo der hellste Knoten M 82A, aus über 100 Superstenhaufen besteht. Bei NGC 7673 sind es 50 Sternhaufen in den helleren "clumps". Die angehängte Skizze zeigt meinen Eindruck der Galaxie mit 20 Zoll Öffnung bei 432facher Vergrößerung bei fst 6,7mag am Pol. Gekennzeichnet sind die hellsten Knoten A (14.84 mag bei 555nm) und B (15,81mag bei 555nm). Ein weiterer Knoten, clump C mit 16,48 mag, konnte mittig zwischen A und B nur vermutet werden, deshalb ist er nicht in der Skizze gezeigt.
Fazit: Es ist für mich immer wieder erstaunlich, wie viel auch in scheinbar kleinen Galaxien zu finden ist...
cs, Jens
Link zur Grafik: http://list.naa.net/pipermail/deepsky/attachments/20051230/0b5d9b6d/NGC7673-0001.jpg