Nicht einmal beugungsbegrenzt ?

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beatcasper

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Wie ein Händler aus Saarbrücken (D) mitteilt, gibt es aus China mittlerweile Maksutov-Optiken, die nicht beugungsbegrenzt sind.

Meine Frage ist nun:
Was nützt mir ein Maksutov, der mir ja vom Design her Fehlerfreiheit in Koma, Astigmatismus und chromatischer und sphärischer Aberration offeriert, wenn er unter 0,8 Strehl hat ?

Sind diese Geräte wirklich so lausig schlecht
fragt sich

Beat
www.astronomie.ch
 
..auch bei einem Maksutov kann man den Spiegel mässig genau schleifen, den Meniskus nur einigermassen und den Sekundärspiegel dann auf dem wenig präzisen Meniskus aufgedampft, dann hat man bei einem ansonsten hervorragendem Design nur mässige Resultate...
Maksutov ist halt nicht gleich Maksutov.
meint Berthold vom WIDATO
www.widato.de
 
Ich verstehe schon was ihr meint, aber mein Anliegen ist: wenn die Vorteile des Designs nicht erreicht werden können, warum lasse ich dann die Mak-Korrektorplatte nicht gleich weg und baue dafür einen präzisen Cassegrain ?
Mit Koma, aber dafür beugungsbegrenzt !
(Das sind dann auch keine Mogelpackungen mehr)

Beat
www.astronomie.ch
 
Hi Berthold,

das ist so nicht ganz richtig. Denn der Gregory-Mak, der den "einfachen" Maks das zugrundeliegende Design liefert, hat seine Grenzen. Oberhalb von 6" muß man das Design sehr langbrennweitig machen, um auf der Achse noch Beugungsbegrenzt zu sein. Der typische 6" f/10 Gregory ist wohl noch gerade eben mit ach und krach Beugungsbegrenzt.

Mit schlechtem Schliff hat das also (noch) nichts zu tun, zumal ja beim Gregory nur sphärische Flächen eingesetzt werden. Die schleift eine Maschine genau genug - wie man weiss.
Das Problem ist halt, so wie ich das erahne, daß die Chinesen diesen Mak "überzogen" haben. Zu kurze Brennweite für die Öffnung, vielleicht etwas zu kompakter Tubus. Da liegt der Hase begraben.
Will man eine solche Optik wieder Beugungsbegrenzt hinbekommen, muß man z.B. den Fangspiegel retuschieren, also asphärisieren. Das wäre Handarbeit und teuer. Und teuer scheut der Chinese. Das Optikdesign wäre dann der Rumak, wenn ich mich nicht irre.

Clear Skies
Sven
 
Hi,

der Cassegrain hat als HS eine Parabel und als FS eine Hyperbel. Das ist schon schwerer, als eine Kugel zu schleifen. Wenn man das präzise macht, ist Handarbeit unumgänglich. Und dann wird's teuer. Genau das wollte man aber vermeiden <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />.
 
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