nicht ganz einsteiger sucht neues equipment

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yashi

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Hi,

ich bin dabei mein Equipment (4,5'' newton reflektor, wackeligste eq montage der welt plus die dazu gehörigen miesen okulare) aufzuwerten. wobei aufwerten in diesem fall neu kaufen bedeutet. ^_^


planung:
die montierung wird vermutlich in Richtung eq-6/eq-5 gehen. möchte mir die option astrofotografie definitiv offen halten.

teleskop:
hier wird es jetzt etwas kniffeliger.
Das ganze sollte auf jedenfall mobil sein. mit mobil meine ich nicht haus->garten, sondern auch fahrten mit dem auto.

primär interessieren mich veränderungen am himmel, sprich sachen von denen es nicht bereits massenhaft bilder im netz gibt
-> kometen (gleiche anforderungen wie dso?)
-> besondere planeten-konstellationen
-> richfield beobachtung


an dieser stelle will ich noch erwähnen das ich refraktor fan bin :). Ich weiß nur nicht ob ein 90-100mm apo für diesen Einsatzbereich sinn macht, noch größer wäre mir zu teuer.

als vergleich, die optische leistung meines 4.5'' reicht mir eher garnicht. Wobei ich sehr stark vermute, dass es an der optik liegt. von m42 lese ich immer das es praktisch mit allem gesehen werden kann was eine linse hat. ich sehe fast nichts. Mit fast nichts meine ich, ich muss am objekt vorbei gucken, sodass man das objekt mit der empfindlicheren seitlichen Netzhaut wahrnimmt.
Selbiges gilt eigentlich für alle anderen nebel auch. incl. m31. (ja, meine augen sind in ordnung :d)
(10k einwohner dorf. lichtverschmutzung also vermutlich normal bis gering).

gruß
 
Also M42 kann man mit dem Auge (!!!) als solches erkennen. Und selbst mit nem Fernglas werden Strukturen sichtbar. Und mit 4,5" sollte doch etwas möglich sein. Eine Justage vorrausgesetzt.

Nun zu deinen Wünschen: Was ist dein Budget?

CS
Martin
 
m42 mit bloßem auge? o_0 hier definitiv nicht!

als budget für das teleskop(ohne montierung) hatte ich <1k€ geplant.


gruß
 
M42 kommt halt immer auf den Himmel an d:-).

Ich hab eine EQ6 und hatte mir vorgenommen damit rauszufahren. Ich mach das nicht mehr, sie ist mir einfach zu schwer. Ich sag mal dazu, dass ich nich der Größte bin, aber schau dir ne Eq6 am besten selber mal an und versuch sie mal zu bewegen .


Gruß Deadlock
 
@Deadlock

ja das problem sehe ich auch :,D

Das Dilemma ist halt das man praktisch was in der gewichtsklasse für fotografie braucht (afair). oder anders ausgedrückt, fotografieren fängt da an wo tragen aufhört. oder sollte des noch eine wundersame montierung geben von der ich bisher nichts gehört habe? :o
 
Hallo Yashi
Also ich glaube auch, dass du "etwas" falsch machst (nicht böse gemeint). M42 mit blossem Auge ist zwar etwas krass, dass kenne ich nur unter allerbesten Bedingungen in den Alpen. Aber M31 sollte auch mit schlechter Dunkeladaption gehen. Im Fernglas (10x42) gehen sowohl M42 wie auch M31 locker auch unter schlechtem Himmel!
Mit 114mm musst das definitv sichtbar sein. Natürlich nicht so wie auf den Fotos, dass geht auch mit einem noch so grossen Teleskop nicht, vielleicht hast du da ja auch einfach eine falsche Vorstellung.

Unter 1k€ wird es aber nicht klappen mit einer EQ6 und Scope. ;)

Zu deinen Anforderungen passt am besten wenig Brennweite mit viel Öffnung. Eigentlich ähnliche Anforderungen wie zur Fotografie. Mit Refraktoren wirds da allerdings sehr teuer.

Zum Thema Fotografieren schau dir meine Website an: www.teejay.ch
Noch nicht so umfangreich, aber unter Equipment bekommt man einen Eindruck. Ich fahre mit der EQ-6 übrigens jede schöne Nacht auf 1500m rauf. ;) (Start bei 400m und der Weg ist 30km) Anyway, ich war jetzt in nur 2 Monaten 11 ganze Nächte dort.

Grüsse
Tobiasz
 
dass du "etwas" falsch machst (nicht böse gemeint).
will ich nicht ausschließen. nur wäre mir schleierhaft was :?

Unter 1k€ wird es aber nicht klappen mit einer EQ6 und Scope
das budget ist ohne montierung. also 1k€+montierung .)

dein scope hat nur 65mm? das wirkt gewaltig auf den bildern deiner webseite :o
deine astrofotos finde ich übrigens genial.

gruß
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo yashi,

bei deinen Zielen wäre ein Richfield-Newton vermutlich am besten geeignet. Ich meine im konkreten Fall einen 150/750mm Newton: http://www.teleskop-express.de/shop...rabol-Newton---2--Crayford---Tubus-Optik.html

150mm Öffnung bieten schon viel Öffnung für Deep Sky und Kometen. Der 2''-Auszug erlaubt größtmögliche Gesichtsfelder bei der gegebenen Brennweite, die auch für Kometen mit Schweifen wichtig sind.

Allerdings hat der Newton auch Nachteile: f/5 benötigt hochwertige und teure Okulae, wenn das Gesichtsfeld bis zum Rand hin scharf abgebildet werden soll. Die Justage ist bereits sehr sorgfältig durchzuführen. Dies solltest du vorher an deinem 4,5-Zöller üben, der nicht annähernd so justageanfällig ist.

Planeten-Konjunktionen beobachtet man am schönsten im Fernglas, oder bei engen Konstellationen mit dem vorgeschlagenen Fernrohr bei schwächster Vergrößerung. Die minimal sinnvolle Vergrößerung ist ca. 21-fach.

Mit der EQ-6 hast du eine gute Wahl getroffen. Da hast du genug Reserve drin.

CS und VG Christian
 
Zitat von yashi:

und hier liegt der Hund begraben, beobachten und fotografieren sind zwei paar Schuhe. Bei der Fotografie ist die Öffnung egal, was zählt ist das Öffnungsverhältnis und die Belichtungszeit.

Hast du deinen 114er mal justiert/kollimiert? Vielleicht ist der so schlimm verstellt.

Die EQ-6 ist eine super Montierunge, aber definitv kein Leichtgewicht! Evtl. wäre die HEQ-5 auch was, die packt auch einen 6"er fotografisch und ist deutlich leichter als die EQ-6.

Grüsse
Tobiasz
 
Zitat von TeeJay:
...Bei der Fotografie ist die Öffnung egal, was zählt ist das Öffnungsverhältnis und die Belichtungszeit...

Das stimmt zwar prinzipiell vom Weitwinkelobjektiv bis zum Großteleskop, aber bei detaillierten Aufnahmen einzelner Objekte, wie Galaxien oder Planetarischen Nebeln, ist eine große Öffnung eben doch überlegen.

Als Einstieg in die Fotografie sollte sich yashi zunächst mit leichten bis mittleren Teleobjektiven in die Materie einarbeiten, da diese einfacher zu handhaben und nachzuführen sind. Dann ist das Teleskop dran, wenn man die kleinen Brennweiten beherrscht. Als Rich-Field-Anhänger wird sich der Threadstarter voraussichtlich sowiso auf kurze bis mittlere Brennweiten (bis eben ca. 750mm) konzentrieren.

Planetenkonjunktionen und Kometen sind sowiso eine Domäne der leichten bis mittleren Teleobjektive.

CS und VG Christian
 
Zuletzt bearbeitet:
Hast du deinen 114er mal justiert/kollimiert? Vielleicht ist der so schlimm verstellt.

hatte ich schonmal versucht. nur bin ich mir nicht so sicher ob es geklappt hat :?
planeten werden schon als saubere punkte abgebildet. evtl. liegt das problem auch in der kurzen brennweite(500mm) und dem damit verbundenen öffnungsverhältnis von f=4,3 O.o plus schlechte okulare.


das im vorigen gepostete newton kostet nur 150€. ich werde sicherlich nicht drüber klagen. nur gibt es da gar keine qualitativen unterschiede? wie apo vs achromat. schmidt vs maksutov?
 
Oooooooooooooooooooops,

dann hast du einen 114/500 Papierk..., äh Newton rumstehen. Vorhin ging ich von einem 114/900er aus. Das erklärt natürlich alles. Die haben meist einen Kugelspiegel, der kein scharfes Bild liefern KANN, jedenfalls bei dem Öffnungsverhältnis. Vergrößerungen über ca. 20-fach sind da kaum möglich, da sieht man bei Planeten natürlich nichts.

Die Justage ist für einen Einsteiger äußerst schwer durchzuführen. Welches konkrete Modell hast du?

CS und VG Christian
 
Der wichtigste Unterschied liegt natürlich im Parabolspiegel und der größeren Öffnung. Der 150er ist deinem Newton um Lichtjahre überlegen.

CS und VG Christian
 
Ah, ein Pluto. Das ist eines der am meisten kritisiertesten Teleskope, wegen des Kugelspiegels und diverser anderer Mängel.

Vergütungen gibt es, zumindest in der Selbstbau-Szene. Wie das bei Serienprodukten ist, weiss ich leider nicht. Ich würde auf jeden Fall ein Markenprodukt nehmen, die Sky-Watchers haben eine gute Qualität, sonst hätte ich es nicht verlinkt.

CS und VG Christian
 
Hi,

ich für mich habe entschieden, daß visuell und photografisch nur sehr bedingt mit demselben Teleskop funktioniert.
Taugt mir das Teleskop für die Photografie, reicht es mir visuell nicht: bei der geforderten Helligkeit (große Austrittspupille) bietet es eine zu geringe Vergrößerung, und bei ausreichender Vergrößerung ist es dann zu dunkel.
Taugt mir dagegen das Teleskop visuell, ist es viel zu groß oder zu schwer, als daß ich es photografisch auf einer äquatorialen Montierung betreiben könnte.
Also habe ich zwei Sorten von Teleskopen: die eine für visuell (400/1828 Dobson, für Weitfeld einen 80/480 Apo), die andere für die Photografie (14-820mm Brennweite (Objektive und Teleskope)).

Viele Grüße
Markus
 
Hallo Yashi,

primär interessieren mich veränderungen am himmel, sprich sachen von denen es nicht bereits massenhaft bilder im netz gibt
-> kometen (gleiche anforderungen wie dso?)
-> besondere planeten-konstellationen
-> richfield beobachtung

Veränderungen sind nur bei den Planeten, Kometen und Novae/Supernovae zu beobachten. Alle anderen Objekte sehen heute, morgen, übermorgen und in 10 Jahren genauso aus.

- bei Planeten verändern sich Oberflächendetails, um das zu bemerken, muß man sich aber sehr genau und vor allem kontinuierlich mit ihnen beschäftigen.

- die allermeisten Kometen sind im Teleskop mickrige Pünktles, ab und an entwickelt sich mal einer zu nem Wattebäuschle. Die "Kometen mit geilem Schweif" kommen im Schnitt alle 10 oder 20 Jahre 1x vor. Und wenn so ein Teil mal auftaucht, das wird dann auch gaaanz schnell populär und von sehr vielen fotografiert ;)

- Novae/Supernovae sind einfach blos ein weiterer Stern unter hunderten, die ne Weile heller aufleuchten. Die haben kein Schild "ich bin die Supernova" umhängen.

- Planetenkonstellationen sind was fürs blose Auge oder Fernglas

von m42 lese ich immer das es praktisch mit allem gesehen werden kann was eine linse hat. ich sehe fast nichts. Mit fast nichts meine ich, ich muss am objekt vorbei gucken, sodass man das objekt mit der empfindlicheren seitlichen Netzhaut wahrnimmt.

das "vorbeigucken" ist indirektes Sehen. Völlig normal. Genau so guckt jeder von uns lichtschwache Objekte an. Allerdings ist weder M42 noch die Andromedagalaxie ein lichtschwaches Objekt. Schon im Fernglas sind die auffällig! Allerdings nur dann, wenn die Bedingungen rundum passen. Also hoch genug am Himmel, kein Mondlicht, keine künstliche Beleuchtung, Dunkeladaptierung.

Ich glaube, Du hast völlig falsche Vorstellungen davon, was Du mit einem Teleskop der Öffnung X sehen können solltest, weil Dein derzeitiges Teleskop nicht besonders gut ist (Kugelspiegel) und die Montierung das schlechte Teleskop nicht wackelfrei trägt. Dazu kommen vermutlich Okulare der billigsten Sorte. Das zusammen mit falschen Erwartungen (so sehen wie auf Fotos) macht Frust. :Trost:

Geh mal zu einer Sternwarte. Guck dort durch alle verfügbaren Teleskope. Laß Dir nen Kugelsternhaufen, eine Galaxie und einen Planetarischen Nebel sowie Jupiter einstellen. Dann kannst Du besser einschätzen, was ein gutes Teleskop leisten kann. :super:

Eine EQ5 oder EQ6 sind gute Montierungen wenn Du nen 6" Newton oder einen 4 " Refraktor zum Spechteln draufsetzen willst. Oder auch einen Fotoapperat mit nem Teleobjektiv.

Aber Deepskyfotografie ist sehr aufwändig, wenn Du es ordentlich machen willst. Für 1 fertiges Foto mußt mindestens ne Stunde Belichtungszeit rechnen. Zusammengesetzt aus 10 oder mehr Einzelbildern mit 2-10 Minuten Belichtungszeit. Dann noch Darks, Bias, Flats. Und das ganze sollte auch noch geguidet werden. Also entweder mit dem Auge am Guidingokular auf Leitrohr oder durch eine Guidingcam die Ungenauigkeiten von Einnordung, periodischem Schneckenfehler und diversen Spielen der Achsen sowie den Motoren ausgleichen.

Du brauchst astrotaugliche Fotoobjektive, eine Kamera, die Langzeitbelichtung zuläßt, viel Strom (Motoren der Montierung, Guidingcam, Laptop...) und vor allem Geduld. Dann müssen die Bilder im Computer zusammengesetzt werden. Dann kommt die Bildbearbeitung. Erst Durch die Bildbearbeitung entstehen am Computer all die tollen Bilder!

Ich will Dir das Hobby nicht madig machen. Keineswegs. Aber ich möchte aufzeigen, daß "noch nicht oft fotografierte" Objekte die Objekte sind, die einem Fotografen sehr viel abverlangen. Denn das sind die Objekte, die sehr viel Belichtungszeit erfordern, eine gute Ausrüßtung und viel Erfahrung in der Bildbearbeitung.

Der Preis für eine solche Ausrüßtung liegt weit jenseits Deines angedachten Budgets...

Ich denke, Du solltest Du einfach mal mit einem "modernen" Teleskop und tauglichen Okularen nochmal visuell ins Hobby einsteigen...
 
Moin Ich nochmal.

SXchau dir doch mal meine Signatur genau an.
Skywatcher ED80 Equinox mit Flattener und Off Axis Guider.
Bist du bei grob kalkulierten 8-900 Euro.

Als Montierung hab ich eine gebrauchte GP-DX erwischt für 450 Euro. Das Stativ ist wiederrum neu und da hab ich auf ein Spitzenprodukt gesetz: Berlebach.

Als Steuerung hab ich mir eine LF Elegance Photo gekauft, da ich diese später ohne große unkosten an jeder weiteren größeren Montierung nutzen kann und werde.

Achso ja als Autoguider: Den Lodestar von Starlight XPress. Geht aber auch einfacher mit ner gebrauchten Toucam.

Aber um den genannten Problemem aus dem Weg zu gehn:

Der Skywatcher + Flattener + OAG + gebrauchte NEQ 6. Damit hast du eine solide Basis für größere Geräte. Und glaub mir...bei Wind ruckelt bei der EQ 6 nichts.
 
@shelyak

du hast sowohl einen dobson als auch einen kleineren refraktor. welches der beiden nutzt du öfter zum beobachten?

@copernicus
das buch macht einen interessanten eindruck

gruß
 
Der Refraktor ist ein rein fotografisches Instrument.
Der Dobson macht wegen der großen Öffnung deutlich mehr Spaß beim beobachten. Ist auch am einfachsten zu bedienen.

Grüße
Martin
 
Da es den perfekten allrounder wohl wie üblich nciht gibt, tendiere ich mehr und mehr richtung dobsen + vernünftigen satz 2" okulare.
 
Hallo yashi,

primär interessieren mich veränderungen am himmel, sprich sachen von denen es nicht bereits massenhaft bilder im netz gibt
-> kometen (gleiche anforderungen wie dso?)
-> besondere planeten-konstellationen
-> richfield beobachtung

richfield Beobachtungen sind aber nicht gerade die Stärke des klassischen 8" Dobson.
Doch auch Refraktoren lassen sich ja mit einer Dobsonmontierung ausstatten. Oder ein kurzbrennweitiger Spiegel. Denk mal drüber nach ;)

LG & CS
Basti
 
richfield Beobachtungen sind aber nicht gerade die Stärke des klassischen 8" Dobson.
vermutlich nicht. meine überlegung z.z ist:

Ich kann versuchen ein scope zufinden mit dem ich alle meine interessengebiete mit geringen abstrichen erfüllen kann. oder ich nehme eins mit dem ich 50% zu 100% erfüllen kann. ersteres ist prädestiniert dafür irgendwann als 3.scope in der ecke zu verstauben.


Doch auch Refraktoren lassen sich ja mit einer Dobsonmontierung ausstatten.
sieht bestimmt episch aus xD

habe ich auch schon in betracht gezogen.
es gibt einen thread namens 10" foto-newton oä.(auf der ersten seite). dort ist der konsenz, dass die nix taugen und er besser selber bauen sollte :?
 
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