NIKON, Hallo Frank , neue Infos

Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

MLudes

Sponsor Astronomie.de
Hallo Frank und andere Intersierte,

ich habe diese Woche von NIKON die beiden Monarch Ferngläser 8 x 42 und 10 x 42 erhalten und konnte in den beiden letzten Tagen und Nächten etliche vergleiche durchführen, hier nun meine persönlich Erfahrung:

Ich habe beide NIKON MOnarch Gläser mit den beiden Kowa High Grade 8 x 42 und 10 x 42 verglichen, die nur ein wenig teurer sind,habe dazu aber auch die günstigeren NIKON Sporter I herangezogen

Tagesbeobachtung:
Sporter:
sind sehr scharf, relativ Farbneutral ( ganz minimaler gelbstich, fällt nur dann auf , wenn mann Frabneutrales weisses abbildentes Glas dazu als Vergleich hat) und sehr gut in der Randkorrektur. In der Nacht abseits von Lichtquellen, gibt es natürlich keine Reflexe, nur geringfügig wenn mann hellen Stern an den Rand stellt. Mond durchlaufen lassen, zeigt schon mehr Reflexe und Lichtquellen in der Nähe haben oder gar anschauen, zeigt doch schon sehr starke Reflexe. Sporter sind aussen Multivergütet, innen unvergütet. Einblickverhalten ist sehr angenehm .Für den Preis finde ich die Leistung eigentlich sehr gut.
- NIKON 8 x 36 DCF HP Sporter 1, 7° Feld (122m),56° Eigengesichtsfeld, Dachkantglas,720 g Schwer,Augenabstand 20,5 mm, Euro 220
Link zur Grafik: http://www.buytelescopes.com/products/images/4372.jpg
- NIKON 10x36 DCF HP Sporter 1, 5.6° Feld (98m), 56° Eigengesichtsfeld, Dachkantglas,700 g Schwer,Augenabstand 16,1 mm, Euro 232
Link zur Grafik: http://www.buytelescopes.com/products/images/4373.jpg


NIKON Monarch
8 x 42 und 10 x 42, sind bereits komplett Multivergütet und haben ein deutlich weisseres Bild als die Sporter, die Randschärfe ist ähnlich gut wie beim Sporter, verzieht am Rand etwas länglich. Auffallend ist die sichtbare Farbe ( violett/rot auch in Zentrumsmitte an scharfen Kanten und doch richtig stark am Gesichtsfeldrand, ist sogar mehr als im Sporter sichtbar, Kontrast ist sehr gut, Mittenschärfe ebenfalls Tadellos, Objekte wie Mond zeigen am Gesichtsfeldrand schon enorme Farbfehler, Reflexe unter Strassenlampen halten sich stark in grenzen , können aber noch ausgemacht werden, Reflexe am Himmel mit Mond am Rand ist okay, deutlichlich besser an allen Obkjekten wie im Sprter I. Sterne verziehen am Rand länglich.Glas ist sehr empfehlenswert. Vom Gewicht her sind sie etwas leichter als die Kowa und Fokusierung geht etwas weicher als im Kowa, aber fast schon zu weich,mann bekommt fast schon ein wenig das gefühl , Es handelt sich nicht um ein Top Fernglas ( bitte nicht überwerten, das stelle ich nur fest im vergleich zu deutlich teureren Ferngläsern). Einblickverhalten ist sehr angenehm, Finde auch hier das Preisleistungsverhältniss sehr ausgewogen
NIKON 8 x 42 DCF Monarch, 6.3° (110m), 50.4° Eigengesichtsfeld, Dachkantglas,610 gram Schwer, Augenabstand 19.6 mm, Euro 399
Link zur Grafik: http://www.buytelescopes.com/products/images/4355.JPG
NIKON 10 x 42 DCF Monarch, 6° (105 m),60° Eigengesichtsfeld, Dachkantglas,610 gram Schwer, Augenabstand 15.5 mm, Euro 459
Link zur Grafik: http://www.buytelescopes.com/products/images/4356.JPG

KOWA:
Hier gibt es das 8 x 42 und 10 x 42 Highgrade. Fühlt sich an wie ein Nobelglas, mann hat was richtiges in der Hand. Tadelose Farbwiedergabe, neutral weiss, wie mann es sich wünscht, wenn der Monarch nicht die Farbfehler hätte währe der Monarch zu vergelichen, aber das Kowa zeigt diese zentrale Farbfehler nicht und am Rande ist das Kowa auch deutlich besser Farbkorregiert. Kowa hat für meine Augen das entspannenste Einblickverhalten. Reflexe unter Lampen sind fast nicht feststelltbar, am Mond verhält es sich noch leicht besser als das NIKON Monarch, anschauen von starken Lampen lässt kaum Reflexe aufkommen, insgesamt ist das Kowa deutlich besser entspiegelt als das NIKON Sporter und immer noch leicht sichtbar besser als das NIKON Monarch. Das Kowa liegt zwischen dem NIKON Monarch und dem über 1.000 Euro teuren NIKON High Grade, was nochmals ein Klasse für sich darstellt.
KOWA BD42-8G/8B,DCF 8 x 42 Dachkantfernglas ,6.3° Feld, 50,4°Eigengesichtsfeld,730 g SchwerHighgrade, Euro 514
Link zur Grafik: http://www.kowascope.com/pro/bd42/BD42-8.gif
Kowa BD42-10G/8B, DCF 10 x 42 Dachkantfernglas, 6° Feld, 60° Eigengesichtsfeld ,745 g Schwer, Highgrade, Euro 543 Link zur Grafik: http://www.kowascope.com/pro/bd42/BD42-8.gif

Summa Summarum aus meinem Eindruck. Alle gläser beieindrucken durch ein ausgewogenes Preisleistungsverhältniss, zeigen alle eine sehr gute Verarbeitung, liegen alle sehr gut in der Hand ( sehr gute ergomenie), haben alle ein sehr entspanntes Einblickverhältniss. Die Unterschiedlichen Preise stehen voll in Relation zu der Qualität die mann erhält

Fragen ?


 
Hallo Markus,

danke für die Informationen! Die Monarch Gläser sind wohl eine gute Alternative - insbesondere für jemanden, der bei Nikon bleiben und nicht das Geld für ein HG Glas ausgeben will. Deine Einschätzung zu den Kowa Gläsern finde ich interessant, irgendwann muß ich mir eins der Gläser mal näher anschauen. Wenn die Kowa's nur wenig teurer wie die Monarch Gläser sind, so sind sie vielleicht doch die bessere Alternative. Das Sporter I wäre für mich keine Alternative. Für den Preis mag das Glas ja ok sein, aber für unter 250 Euro würde ich mir lieber ein gutes Porroglas suchen. Unvergütete Prismen - muß das heute noch sein? Folgende Fragen hätte ich noch:

1. Kommen die Monarch Gläser jetzt auch aus China (wie Sporter I und Action VI)?

2. Warum sind die Preise so hoch? Mein Fotohändler sagte mir, ich könnte das Monarch 8x42 für 350 Euro bekommen??? War er da falsch informiert?

3. Wie schätzt Du die optische Qualität der Nikon SE Ferngläser im Vergleich zu den Dachkantgläsern (Nikon, Kowa) für unter 600 Euro ein? Ganz konkret: ist das Kowa 10x42 dem Nikon 10x42 SE ebenbürtig, über- oder unterlegen?

4. Hast Du von Nikon (für das Monarch) und Kowa Angaben zum maximalen Augenabstand? Geht der auch nur bis 72mm wie bei den Nikon HG und vielen anderen japanischen Gläsern? Bei Zeiss und Leica denkt man da weiter, insbesondere an Mitteleuropäer mit großem Kopf ...

Frank.
 
Zitat: Fragen ? Hallo Markus,danke für die Informationen! Die Monarch Gläser sind wohl eine gute Alternative - insbesondere für jemanden, der bei Nikon bleiben und nicht das Geld für ein HG Glas ausgeben will. Deine Einschätzung zu den Kowa Gläsern finde ich interessant, irgendwann muß ich mir eins der Gläser mal näher anschauen. Wenn die Kowa's nur wenig teurer wie die Monarch Gläser sind, so sind sie vielleicht doch die bessere Alternative.

----------------------------------
M.L.:Ich halte viel von deiner Meinung und bin gerne bereit dir mal beide Versionen zukommen zu lassen
--------------------------------------------------
Das Sporter I wäre für mich keine Alternative. Für den Preis mag das Glas ja ok sein, aber für unter 250 Euro würde ich mir lieber ein gutes Porroglas suchen. Unvergütete Prismen - muß das heute noch sein?
---------------------------------------------------
M.L.: Ich habe NIKON die gleiche Frage gestellt und sie wollten mal eine Antwort in japan anfragen, sagten aber gleich das kann dauern
-------------------------------------------------

Folgende Fragen hätte ich noch:1. Kommen die Monarch Gläser jetzt auch aus China (wie Sporter I und Action VI)?

M.L.: hatte nicht den Eindruck, habe jedoch nachgeschaut und tatsächlich auf dem Karton steht: Made in China


2. Warum sind die Preise so hoch? Mein Fotohändler sagte mir, ich könnte das Monarch 8x42 für 350 Euro bekommen???
----------------------------------
´M.L.:Euro 399 sind der von NIKON empfohlene VK. Kaufst du viel ein bei NIKON, was ja Photohändler eher machen, als Astrohändler gibts Jahresbonus der bis 8 % hochgehen kann, das heißt ein solcher Händler kann eher mal 10-15% rabatt geben. da bei mir das fernglasgeschäft eher Hobby und zwekc zum testen ist , lasse ich mit mir aber auch gerne Verhandeln, hatte ich auch in meiner Gebrauchtmarktanzeige geschrieben, auch wenn nicht mehr viel Hängen bleibt, konnte ich zumindest einen persönlichen Eindruck gewinnen.
-------------------------------


War er da falsch informiert?3. Wie schätzt Du die optische Qualität der Nikon SE Ferngläser im Vergleich zu !den Dachkantgläsern (Nikon, Kowa) für unter 600 Euro ein?

--------------------------------
M.L.: Die SE Gläser sind deutlich besser als die Monarch Serie. heute ist es wieder Klar, deshalb nehme ich jetzt mal das NIKON Sporter, Monarch, Kowa, NIKON SE und NIKON High Grade mit nachhause. leider warte ich noch auf die leica Lieferung um auch diese dagegen zu halten. Das Leica Vario macht aber gar keine schlechte Figur
------------------------------
Ganz konkret: ist das Kowa 10x42 dem Nikon 10x42 SE ebenbürtig, über- oder unterlegen?
--------------------------------
M.L.: Teste ich mal heute abend, hier ausserhalb von meinem Geschäft sehen sie Gleichwertig aus, habe das gefühl, aber wirklich nur gefühl das Kowa sei leicht Brillianter, kann aber täuschen, daher mehr am Montag, okay ?
---------------------------


4. Hast Du von Nikon (für das Monarch) und Kowa Angaben zum maximalen Augenabstand?
---------------------------
M.L: Monarch 56 mm bis 72 mm, Kowa 59 mm - 72 mm
----------------------------------------------

Geht der auch nur bis 72mm wie bei den Nikon HG und vielen anderen japanischen Gläsern?
------------
M.L.: ja
----------------

Bei Zeiss und Leica denkt man da weiter, insbesondere an Mitteleuropäer mit großem Kopf ...Frank.

Ich glaube ich habe schon eine echt große Birne und weiten Augenabstand, und ich habe null probleme, nutze 72 mm nicht ganz aus

viele grüße

Markus
 
Hallo Markus,

wegen einem der Kowa Gläser melde ich mich bestimmt nochmal bei Dir. Das Nikon Monarch kann ich mir in einigen Tagen bei meinem Fotohändler selbst anschauen. Da kommen ein paar Leute von Nikon mit einer Präsentation vorbei. Bei der Gelegenheit kann ich auch das Monarch mit dem SE und einem Leica bzw. Zeiss Victory vergleichen. Wenn Du neue Erkenntnisse hast, laß es uns wissen.

Schönes Wochenende, Frank.
 
Hallo Frank,

hatte mal wieder Glück mit dem Wetter und konnte weitermachen.
Sowhl die NIKON SE als auch die NIKON Highgrade beeindrucken durch eine sehr gute Tiefenschärfe, die weiter ist als bei den Monarch und dem Kowa. Das SE ist am Rand leicht besser Farbkorregiert als das Highgrade von NIKON. Das Highgrade hat ein sichtbar helleres Bild als alle anderen. Schaut mann in die Ferngläser von der Objektivseite um festzustellen wie gut die Farbreinheit und Reflexarmut ist ( je besser Vergütet desto weniger Glas und vergütung sieht mann )ist das SE am besten, sehr dicht gefolgt vom Highgrade, dann mit etwas abstand das Kowa , dann lange danach der Monarch. Das Highgrade beeindruckt durch das wesentlich größere Eigengesichtsfeld und macht damit jeden Vergleich fast zunichte. Das Highgrade hat das homogenste Bild bis zum Rand ohne jegliche Abschattung, das SE folgt dircht auf. Gerade linien zum Rand hinlaufen lassen, schafft das Kowa am besten, schnurgerade, dicht gefolgt vom SE und Highgrade. Highgrade 8 x 42 gegen Kowa 8 x 42 ist am tag und in der Nacht ein Unterschied wie Tag und Nascht, das Highgrade ist enorm Lichtdurchlässig.Das SE hat den härtesten Kontrast am tag, schon fast überhart, gefolgt vom Highgrade und kurz danach das Kowa.
Am Himmel gefällt mir das Highgrade am besten, großes Feld bis zum Rand scharf und sauber. Das SE und das Kowa liegen hier auf einer Stufe, ich kann keinen unterschied feststellen.
Intersant war gestern nacht der Grenzgrößen vergliech bei meinem 3,5 mag himmel. Kowa war dunkler als das Highgrade zeigte aber die selben kleinsten Sterne. Intersant war auch das ich das gefühl hatte das 8 x 42 Kowa hätte eine höhere Vergrößerung als das NIKON 8x 42 Highgrade, kann aber vielleicht auch ein subjektiver Eindruck sein , hervorgerufen durch das wesentlich größere Feld beim NIKON

Das NIKON Monarch 8 x 42 zeigt am Tage kaum sichtbaren unterschied zum KOWA, in der Nacht ist das Kowa aber besser das Feld mit scharfen Sterne ist fast voll nutzbar , im Monarch sind doch sichtbare Abstriche zu machen und steht damit wie es der preis wiederspiegelt deutlich hinterm KOWA

so daß wars erst mal von meiner sewite
 
Hallo Leute !

Von was sich manche Leute beeindrucken lassen ist enorm.
Z.B. Schreibt ein Händler.
------------------------------------------------------------
hatte mal wieder Glück mit dem Wetter und konnte weitermachen.
Sowhl die NIKON SE als auch die NIKON Highgrade beeindrucken durch eine sehr gute Tiefenschärfe, die weiter ist als bei den Monarch und dem Kowa.
------------------------------------------------------

Tiefenschärfe kann nur durch kleine Öffnung oder durch schwache Vergrößerung erreicht werden.
Das würde bedeuten dass diese Ferngläser innen eine Blende haben die zu klein ist und daher den vollen Objektivdurchmesser einschränken.
Eine schwache Vergrößerung hilft auch nur einen jungen Menschen, weil er durch die noch gute Akomodation ein größeres Tifengebiet ausnützen kann. Einen 60 Jährigen nützt das garnichts mehr.
So etwas als Lob zu deuten ist für mich irreführend.
Zudem frage ich mich, wie man beim Sternegucken die Tiefenschärfe nutzen kann, wenn alles auf Unendlich ist.
Also, ich lasse mich von solchen neuen Schlagworten nicht beeindrucken.
Ich habe einen Nikon 8x30 als universal Glas. Dieses habe ich gekauft weil es für seine kurze Baulänge eine beachtlich gute Randschärfe, ein großes Gesichtsfeld und einen auffallend guten Kontrast hat.
Vileicht hat er das letzte damit gemeint.
Klare Sicht für alle.
Gruß
Alois
 
Ich bin verblüfft über das techniche Know How von einigen Leuten. Tiefenschärfe hat nichts mit Blenden , schwacher Vergrößerung oder sonst was zu Tun, sondern einzig und allein mit der Okularkonstruktion. Mein 30 x 180 Fernglas, große Öffnung, hohe Vergrößerung hat ebenfalls eine Wahnsinns Tiefenschärfe, die ausschließlich von der Okularkonstruktion herrührt.

Aber danke für den gutgemeinten Beitrag, den Sie geben, dafür das mann sich zeit nimmt und versucht Produkte zu beurteilen, damit Kunden etwas Unterstützung erhalten.
 
Hallo Markus,

ich würde mich da beim Thema Tiefenschärfe eher Alois anschließen... Die hängt nämlich sehr wohl von der Blende ab.
Das sollte aber auch jeder wissen, der schon mal einen Fotoapparat mit manueller beinflussung der Blende benutzte.
Man kann die Tiefnschärfe sogar berechnen:
Die Tiefenschärfe einer Ebene wird bestimmt durch die Brennweite, die Entfernung, die Blende und den Zerstreuungskreis (COC).
Aus Brennweite, Blende und COC errechnet sich die sogenannte Hyperfokalentfernung.
Und zwar so:
H=Brennweite*Brennweite/Blende*COC*1000
1000 deshalb, damit man das Ergebnis in Metern erhält.
Die Tiefenschärfe wird durch eine obere und eine untere Grenze festgelegt. Diese erhält man durch die Hyperfokalentfernung H und die Entfernung D. Natürlich gibts hier auch ne Formel:
untere Grenze: Gu=(H*D)/(H+D)
obere Grenze: Go=(H*D)/(H-D)

ciao,

Stefan

PS: Keine Garantie auf die Formel <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />

PPS: Warum ist die tiefenschärfe eigentlich in der Astronomie interessant?
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo,

Ich bin verblüfft über das techniche Know How von einigen Leuten
Mich verblüfft Alois Know How nicht weiter ... er ist Optiker und erkärte den Begriff der Tiefenschärfe völlig korrekt.

Bei gleichem Abbildungsmasstab wird eine Optik geringerer Öffnung immer eine größere Tiefenschärfe haben. Es ist also irrelevant, bei astronomisch genutzten Ferngläsern/Teleskopen die Tiefenschärfe zu bewerben ...

Sternfreundliche Gruesse

Matthias
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Stefan,

Kameraobjektive und ferngläser sind etwas anderes und müssen anders behandelt werden. Bei Ferngläser kommt es auf die Okularkonstruktion an, wie sich die Tiefenschärfe verhält und hat nichts oder nicht viel mit der vorderen Optik zu Tun
 
Indirekt stimmt das sogar. Aber nur indirekt...

Die Tiefenschärfe ist abhängig vom Öffnungsverhältnis. Je 'länger' eine Optik desto grösser der Tiefenschärfebereich... Und da F/ beim Scope vom Okular abhängt (unter anderem)...

Ich versteh allerdings immer noch nicht wo in der Astronomie die Tiefenschärfe von Bedeutung ist, man fokussiert doch eh auf unendlich...

bye,
[L]
 
Ich sage nicht daß die Tiefenschärfe was mit Astronomie zu Tun hat, aber Ferngläser werden ja auch nicht nur für astronomische Zwecke benutzt, sondern auch für Tagesbeobachtungen und da ist eine gute Tiefenschärfe sehr angenehm
 
da ist was dran.... aber was beobachtet man denn tagsüber mitm 15" dobs?
<img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
 
im Zweifelsfall die Sonne <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> Ich bin mal in den Genuß gekommen, die Sonne mit einem 32" Dobson, mit Sonnenfilter über die volle Öffnung, zu beobachten - der absolute Hammer. Die Granulen so groß wie in meinem Teleskop die Sonnenflecken, die Sonnenflecken mit feinsten Strukturen - unbeschreiblich ...
Ist aber wohl mittlerweile hier etwas OT
 
Hallo Markus !

Du schreibst.
--------------------------------------
Ich bin verblüfft über das techniche Know How von einigen Leuten.
--------------------------------------
Nach dem Dier Stefan, Matthias und Jemi als Kenner, die Tiefenschärfe auf die selbe Weise erklärten, bleibst Du hartneckig und behauptest dass liege an der Okularkonstruktion. Das kann ich nicht verstehen. Mit der Okularkonstruktion hat das erst garnichts zu tun. Welcher Vertreter hat Dier das eingeredet.
Ich war zufällig einmal bei einen Optiker zugegen, als so ein Vertreter das behauptet hat. Nach einer viertelstündigen Unterhaltung hat er zugegeben dass er von Optik garnichts verstehe und nur das nachspreche was man ihm empfohlen hat. Die Leute würden ihm das schon glauben. Er lud mich zu einen Kaffee ein und war dann froh über meine Erklärungen.
Wie Du siehst haben die Kenner das schon Durchschaut und ich möchte nur die noch nicht so informierten Teilnehmer von solchen unnötigen Wunderwas Werbegags verschonen. Damit ihnen das Denken über das unklare Wunder erspart bleibt.

M.L. Aber danke für den gutgemeinten Beitrag, den Sie geben, dafür das mann sich zeit nimmt und versucht Produkte zu beurteilen, damit Kunden etwas Unterstützung erhalten.

Eben, es wäre schade darum, wenn deswegen, der sonst so gute Beitrag, an Glaubwürdigkeit Schaden erleiden würde. Weil ich glaube nicht dass diese Entdeckung von Dier kommt.

Daher eine positive Anmerkung.
Die Transmisionsmessung bei den Okularen die du hast machen lassen, hat Dier sicher viel Zeit und Geld gekostet. Sie ist korrekt, hat sicher vielen gedient und verdient viel mehr Anerkennung als Du bekommen hast.
Daher auch weiterhin mit Markus Ludes.
Alles Gute
Alois


 
Re: neue Infos

Hallo Markus,

habe Deinen Beitrag erst jetzt gelesen - war auf Dienstreise ohne Internetanschluß ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/frown.gif" alt="" /> Mal abgesehen vom Monarch und vom Kowa (welche ich noch nicht kenne), decken sich Deine Erfahrungen recht gut mit meinen Eindrücken. Das Nikon High Grade scheint von der Bildhelligkeit wirklich zum besten zu gehören, was es derzeit gibt. Wäre es nicht so schwer, so hätte ich vielleicht schon eins. Swarovski soll mit der EL Reihe wohl noch einen Tick besser sein, einen direkten Vergleich hatte ich allerdings noch nicht. Das Nikon SE finde ich aber auch nicht übel, insbesondere wenn man den Preis berücksichtigt. Ich stimme Dir auch zu, daß das SE ein fast übernatürlich hartes Bild liefert. Für astronomische Beobachtungen ist das zumindest kein Nachteil. Das Monarch scheint für den Preis ja ganz ok zu sein. Man müßte sich das Glas mal im Vergleich mit anderen Modellen derselben Preisklasse anschauen, um zu einer sinnvollen Bewertung zu kommen. Du schreibst:

> Das Highgrade beeindruckt durch das wesentlich größere Eigengesichtsfeld und macht damit jeden Vergleich fast zunichte.

Das beziehst Du jetzt aber nur auf das 8x42? Beim 10x42 ist das SE mit 6 Grad ja auch nicht schlechter wie das HG. Leider haben viele 8x42 Dachkantgläser für unter 1000 Euro die typischen 6,3 Grad reales Sehfeld und kratzen damit schon fast an der Grenze zum Tunnelblick. Da sticht das Nikon natürlich heraus.

> Tiefenschärfe kann nur durch kleine Öffnung oder durch schwache Vergrößerung erreicht werden. Das würde bedeuten dass diese Ferngläser innen eine Blende haben die zu klein ist und daher den vollen Objektivdurchmesser einschränken.

Diese Aussage von Alois kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Zum einen habe ich auch die Erfahrung gemacht, daß Ferngläser bei gleicher Öffnung und Vergrößerung durchaus eine unterschiedliche Tiefenschärfe zeigen. Das läßt sich aber nicht so einfach beurteilen, da auch die Schärfeleistung bei unterschiedlichen Modellen ziemlich stark variieren kann und zudem noch individuell verschieden wahrgenommen wird. Zum zweiten läßt sich damit nicht erklären, warum z.B. bestimmte Steiner Modelle einen erweiterten Tiefenschärfebereich haben. Wie das bei Steiner realisiert wird, konnte ich bisher nicht in Erfahrung bringen (ist wohl ein Firmengeheimnis). Mißt man die AP bei so einem Glas, so stellt man fest, daß sich wohl keine (zu kleinen) Blenden im Fernglas befinden. Nun bin ich kein Optiker, um die unterschiedliche Tiefenschärfe bei Gläsern mit ansonsten gleicher Öffnung und Vergrößerung fundiert erklären zu können. Meine Vermutung war immer die, daß das Öffnungsverhältnis der Objektive und damit natürlich auch indirekt die Okularbrennweite auschlaggebend ist.

Daß die Tiefenschärfe für astronomische Beobachtungen zweitrangig ist, liegt eigentlich auf der Hand. Auf der anderen Seite ist es aber nicht zu weit hergeholt, daß viele Leute ihr Fernglas auch am Tag nutzen (egal ob das daheim zum Wandern, im Urlaub oder beim Pferderennen ist). Daher finde ich die Einschätzungen vom Markus an dieser Stelle durchaus sinnvoll und hilfreich.

Frank.
 
Da ist was dran. Hab ich letztes Jahr auf dem ITV auch bewundern dürfen...
Sonne mit 30" freier Öffnung und Binoansatz.

'nuff said.


bye,
[L]
 
Tiefenschärfe

Hallo Markus,

die Tiefenschärfe hängt meiner Ansicht nach in erster linie
vom Öffnungsverhältnis der gesamten Optik, nicht nur der
Objektive ab. Bei vielen heutigen Okularen (z.B. den Vixen
LV, Pentax XL oder Televue Radian) sind ja, um den großen
Augenabstand zu erzeugen, Barlowlinsen der eigentlichen
Okularkonstruktion vorgeschaltet, die ja die effektive
Brennweite der gesamten Optik verlängern und damit das
Öffnungsverhältnis verkleinern. Damit steigt natürlich auch
die Tiefenschärfe der Optik. Wenn man diese Barlowlinsen
der Okularkonstruktion zurechnet, dann hast natürlich auch
du Recht, Markus, aber die anderen auch, wenn sie sagen,
daß die Blende entscheidet.

Mit tiefenscharfen Grüßen,

Jens Stolpmann
 
Re: Tiefenschärfe

Auch ich bin kein Optiker, aber ein Militärfernglas Experte der durch den großen Russen 30 x 180 geschaut hat, erklärte mir die enorme Tiefenschärfe dieses Fernglases kommt durch die besondere Okularkonstruktion und der kennt sich echt aus.
 
Re: Tiefenschärfe

Hallo Markus,

da bei mir in der nächsten Zeit ein neues Fernglas ansteht (wird wohl das 8x56 Victory werden) und mich dieser Thread etwas verunsicherte, fragte ich bei Nikon und Zeiss bezüglich dieses Themas (was haben Okulare mit der Tiefenschärfe zu tun) an.
Bei beiden Firmen war man sehr hilfsbereit und freundlich.
Herr Hach von der Kundenbetreuung Nikon meinte, man könnte in die Okulare Blenden einbauen um die Schärfentiefe zu beeinflussen, was allerdings Nikon sicher nicht machen würde.
Herr Dr. Tautz von der Entwicklung der Zeiss Ferngläser meinte ähnliches. Man könne zwar bei den Okularen eine zusätzliche Linse einbauen oder abblenden, was aber nur zu einem veränderten Öffnungsverhältnis führe. Weil nur das Öffnungsverhältnis des Systems die Schärfentiefe beeinflusse und keinesfalls nur die Okulare.
Nachzulesen sei dies im Buch König / Köhler, Die Fernrohre und Entfernungsmesser, erschienen im Springer Verlag, ab Seite 122ff §13, Die Schärfentiefe
Lediglich ein Abbildungsfehler der Okulare könnte die Schärfentiefe beeinflussen, wenn z.B. der Schärfenpunkt nich exakt scharf wäre, würde auch der Schärfentiefebereich abnehmen. Aber davon sollte man bei Ferngläsern der mittleren bis gehobenen Preisklasse wohl nicht ausgehen.
Ansonsten verweise ich noch mal auf meine o.g. Formel zum berechnen des Schärfentiefebereichs <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />


Ciao,
Stefan
 
Re: Tiefenschärfe

Richte den beiden aus, sie sollen sich mal zeit nehmen Ihre eigenen Ferngläsern draussen anzuschauen, so ist das mit Stubenhockern nun mal
 
Re: Tiefenschärfe

ähm
ich verstehe den Bezug Deiner Antwort zum vorhergegangenen Posting nicht...
Können sie dann die Physik verbiegen? Oder wie meinst Du das?

Ciao,
Stefan
 
Re: Tiefenschärfe

warum arbeitet ein M.L. eigentlich nicht als entwicklungschef bei zeiss wenn er's so viel besser weiss?
 
Re: Tiefenschärfe

Kein Kommentar mehr dazu, ich sehe was ich sehe und ich nutze Ferngläser seit 20 Jahren , was andere die hinterm Schreibtisch sitzen von Ihren produkten wissen kann ich nicht beurteilen, jedenfalls hats für mich den Anschein, sie wissen nicht viel von der Praxis
 
Re: Tiefenschärfe

Hallo!
Ich würde jetzt die Theorie von Markus bezüglich der Tiefenschärfe nicht von Haus aus ins Reich der Optikfantasien verweisen. Natürlich spielt die Tiefenschärfe in der Astronomie keine Rolle, da sich alles auf unendlich abspielt. Es gibt aber gerade in diversen Vogelbeobachterzeitschriften immer wieder Tests, welche dieses Phänomen ansprechen und getesteten Geräten eine unterschiedliche Tiefenschärfe zusprechen (zb www.betterviewdesired.com). Nachdem ich nicht glaube, dass diese Leute blind sind, wird schon etwas dran sein. Ein Erklärungsversuch: Bei einer Brennweite von 300mm hat man mit einem 30mm-Okular 10fach, bei 150mm mit einem 15mm-Okular ebenfalls 10fach. Dennoch vermute ich - gleiche Öffnung vorausgesetzt - dass bei Variante 1 aufgrund der längeren Brennweiten der Tiefenschärfebereich größer sein könnte.

Grüße
Martin
 
Re: Tiefenschärfe

Hi Markus <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Sei doch nicht gleich eingeschnappt
Ich nutze Ferngläser nun auch schon seit fast 22 Jahren... nunja... mit 5 konnte ich mein Fernglas wahrscheinlich noch nicht genauer beurteilen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Aber wieso wirfst Du 2 Leuten vor, die wirkliche Experten auf dem Gebiet sind, nichts von der Materie zu verstehen?
Ich denke mal, man kann kein Fernglas entwickeln, wenn man nicht selbst auch ab und an mal durchschaut und nicht weiss auf was es ankommt. Das wäre, als würde ein Koch ein Gericht kochen, ohne zu wissen, was die Zutaten wie Kräuter oder Gewürze bewirken.
Du selbst zitierst einen "Expterten", der durch ein ein Riesenfernglas schaute... also bin ich auch Gehirnchirurg, weil ich mal zwei OPs zuschauen durfte? Das hinkt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Ciao,
Stefan
 
Tiefenschärfe - ich probier es auch einmal:

Hallo Markus,

der Begriff Tiefenschärfe stammt eindeutig aus der Fotografie, weil man mit großen Blenden den gewünschten Bereich sehr exakt fokussieren muß, wärend man mit kleinen Blendendurchmessern einen "längeren" Bereich scharf bekommt.

Jede Optik bildet den Raum vor der Optik in einem "räumlichen" Bild hinter der Optik ab. Das macht auch ein Feldstecher-Objektiv. Bei Himmelsbeobachtungen ist dieses Argument deswegen überflüssig, weil die Objekte unendlich weit weg sind, und somit alle in der Fokalebene abgebildet werden: Entweder auf einer ebenen Fläche oder auf einem gewölbten Bildfeld.

Was also interessant ist, wäre die Schärfe der Abbildung bis zum Rand, als das eine Kriterium, die Farbreinheit, der Kontrast u.a. durch Vergütung etc. Wer also auch durch einen Feldstecher genau genug hindurchschaut, wird auf das jeweilige Objekt, das er mit dem Okular als Lupe scharf anschauen will, unbedingt exakt fokussieren müssen. Es sei denn, die Eintritts-Pupille wäre dermaßen klein, daß sich eine exakte Fokussierung erübrigen würde, weil das Zerstreuungsbündel sehr eng ist. So schauen aber Deine Feldstecher nicht aus. Unabhängig von dieser fachlichen Diskussion sehen diese Binokulars sehr appetitlich aus.

Also nix wie Umsatz!

Herzliche Grüße

Wolfgang Rohr



 
Re: Tiefenschärfe - ich probier es auch einmal:

Hallo Wolfgang, hast wohl nur die hälfte gelesen. Die tiefenschärfe war einer meiner testangaben, da der Unterschied deutlich sichtbar war, natürlich nur an Tagesobjekten, dies habe ich auch betohnt und wiederholt. Wärs mir nicht aufgefallen, hätte ich es erst gar nicht erwähnt
 
Re: Tiefenschärfe

Hallo Freunde !

Weil ich’s jetzt genau wissen wollte und in der Literatur nichts zu finden war,
habe ich es mier selber ausgerechnet.
Um wie viel wandert die scharfe Ebene vom Unendlichen näher , durch die Wirkung der Akkommodation in Verbindung mit der Vergrößerung.
Ich habe dabei die Okularbrennweite in Dioptrien umgerechnet, die Akkommodationsdieoptrien dazu gezählt und daraus die Brennweitendifferenz errechnet.
Die Objektivbrennweite +Okularbrennweitendifferenz ergibt die Bildweite aus der man die Entfernung des Objekts errechnen kann.
Was dabei heraus kam, ist glaube ich für viele interessant.

Wo sich Dioptrie und Vergrößerung kreuzen, könnt Ihr die erreichbare Nähe ablesen.

<pre><font class="small">code:</font><hr> Vergröserung. Akkommodation
8 Diopt 6 Diopt 4 Diopt 2 Diopt 1 Diopt
V 20x 53 m 70 m 103 m 203 m 403 m
V 15x 30 m 40 m 59 m 115 m 227 m
V 10x 14 m 18 m 26 m 50 m 102 m
V 8x 9,2 m 12 m 17 m 33 m 65 m
V 6x 5,2 m 6,9 m 9,9 m 19 m 37 m
</pre><hr>
<pre><font class="small">code:</font><hr> Dabei kann ein 15 jähriger mit 8
ein 20 jähriger mit 6
ein 30 jähriger mit 4
ein 40 jähriger mit 2
und ein 60 jähriger mit 1 Dioptrie rechnen.
</pre><hr>

Das hat aber nichts mit Tiefenschärfe zu tun, sondern sind reine Schärfebereichsverlagerungen durch die Brechkraftveränderung des Auges.
Dieser Bereich kann wohl durch eine schlechte Optik beeinträchtigt werden, so dass die Schärfe schon vor dem errechneten Abstand unbrauchbar wird. Aber das ist bei diesen Optiken sicher nicht der Fall.
Die wahre Tiefenschärfe kann nur durch die Öffnung beeinflusst werden, weil ein schlanker Strahl einen längeren Weg zulässt bis das Bild unscharf wird. Es ist auch klar dass Ferngläser mit verschiedener Öffnung auch verschiedene Tiefenschärfe haben. Aber diese wird bei so großen Streckenunteschieden wohl nicht mehr ins Gewicht fallen.
Aber ab wann ein Bild als unscharf betrachtet wird, ist dann von Mensch zu Mensch verschieden.
Jedoch so wie der Glaube, mit einem 80 mm Objektiv bei 300 facher Vergrößerung noch scharf gesehen zu haben, dürfte wohl auf psychologischen Weg zu erklären sein und in dieser Richtung gibt es noch vieles mehr, wenn man sich nicht selbst von Täuschungen schützt.
Hoffe dass ich damit dienlich sein konnte und wünsche allen
Viel Dioptrien
Alois
<pre><font class="small">code:</font><hr> </pre><hr>
 
Stimme dem Alois zu!

Hallo Markus,

wir mögen Dich, auch wenn wir Dich manchmal aufklären müssen. Wir neigen dazu, manchen Begriffen ganz genau auf den Grund zu gehen, dafür sind wir auch keine AstroHändler, die dürfen die Tatsachen schon mal verdrehen, aber nur solange, wie es keiner merkt. Wenn schon so viele Bord-Beiträge unisono die gleiche Auffassung von "Tiefenschärfe" darstellen, dann mußt Du wirklich nicht in Schönheit sterben, und kannst ganz entspannt einmal zugeben, daß Du Dich halt geirrt hast. Mein Gott, wie oft passiert das mir, und ich lebe immer noch.

Sollte aber Dein Feldstecher-Experte hiep- und stichfeste Bewiese für seinen Begriff Tiefenschärfe anführen können, dann laß uns nicht dumm sterben, und informiere uns: Wir sind nämlich wiß- und lernbegierig. Und solange diese Information von Deiner Seite fehlt, muß ich tatsächlich mit allem Nachdruck die Darstellung vom Alois, der 40 Jahre als Feinoptiker einer Weltfirma zugebracht hat, unterstützen. Es könnte doch glatt sein, daß der schon aus beruflichen Gründen den Sachverhalt besser kennt, wie einer, der die Dinger bloß verkauft. Meinste nich' auch?

tiefenscharfe Grüße

Wolfgang Rohr



 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
Zurück
Oben