NINA, Einstellungen, wie geht ihr vor?

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markusd112

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Hallo,

ich bin (zum wiederholten Male) dabei, mich nochmal intensiver mit NINA zu beschäftigen.

Ich stolpere immer wieder über die Frage, wie man sinnvollerweise vorgeht, wenn man mehrere Montierungen, Teleskope, Kameras, etc. nutzt.

Ich weiss: es gibt die Profile. Ich könnte jetzt hergehen und mir für jede Kombination ein eigenes Profil anlegen. Aber dann hätte ich gefühlt 100 Profile. Und wenn ich irgendwelche (globalen) Einstellungen ändern möchte, so müsste ich das in jedem Profil wieder einzeln tun und darf dann auch nichts vergessen...

Die Handhabung finde ich etwas schwierig. Schön wäre es, wenn man innerhalb eines Profils z.B. verschiedene Optiken, Montierungen, etc. auswählen könnte (so eine Art "Unterprofile" innerhalb der Profile).

Gerade zu Beginn lernt man ja doch die ein oder andere Funktion/Einstellmöglichkeit erst später kennen und dann kommt es halt doch öfters mal vor, dass man Einstellungen anpasst.

Deshalb meine Frage: wie handhabt Ihr das bei NINA?

Viele Grüße

Markus
 
Hallo Markus,

ich bin ehrlich gesagt ganz froh, dass es klar abgegrenzte Profile gibt. Ich glaube, sonst würde ich durcheinander kommen. Du könntest dir ja ein Basisprofil ablegen, in dem du alles was zu global ist einrichtest, also alle Pfade fürs Platesolving, PHD2, welche Planetariumsoftware etc.
Und dann kopierst du dir dieses Profil für jedes Setup und stellst das was unterschiedlich ist ein. Wie viele Profile sollen es denn werden?

CS Johannes
 
Hallo Markus,

du hast doch sicher ein soweit laufendes Hauptprofil mit deinem am häufigsten verwendeten Setup.

Dieses kannst du kopieren und brauchst dann nur die spezifischen Einstellungen für dein anderes Setup ändern (z.B. Geräte, Brennweite, eventuell AF-Steps).

Zudem macht es meiner Seite Sinn, das Erscheinungsbild des Profils bspw. durch Anpassung der Schriftfarbe etwas zu verändern, das man visuell merkt man ist in einem anderen Profil ist. Zudem finde ich den Profilauswahldialog beim starten ganz praktisch, keine Ahnung ob du diesen nutzt.

Grüße,
Alex
 
Hallo Markus,

bei mir hakt es noch mit dem Verständnis ;). In den Profilen werden doch i. W. die Ausrüstungsdaten gespeichert und wenn man viel Ausrüstung hat, kann man darüber froh sein, verschiedene Kombinationen fest hinterlegen zu können. Welche "globalen Einstellungen" in den Profilen, die nach deiner Vorstellung in der Ordnungshierarchie ja oberhalb der Ausrüstung liegen müssten, willst du denn überhaupt verwalten bzw. ändern?

Es gibt bei deiner Idee auch ein grundsätzliches Problem. Auf der Ebene unterhalb der Ausrüstung sind ausrüstungsspezifische Parameter wie Filteroffsets, Autofokuskurven, spezifische Daten des Flat-Assistenten etc. in den Profilen abgelegt. Es macht einfach keinen Sinn bzw. bedeutet einen Bruch der Konsistenz, innerhalb eines Profils zwischen verschiedenen Ausrüstungen wechseln zu wollen.

Vielleich verstehe ich aber auch nur deine Fragestellung nicht richtig :rolleyes:

CS Peter
 
Hallo zusammen,
Danke für Eure Antworten und Tipps. Ich versuche mein "Problem" mal etwas konkreter zu fassen:

- ich habe mehrere Teleskope (jeweils mit einem EAF)
- verschiedene Reducer/Flattener
- ich habe mehrere Montierungen
- ich habe mehrere Kameras

Ich vermute, dass NINA alles ins Profil speichert und es keinen parallelen Speicherort für irgendwelche globalen Einstellungen gibt?

Ich müsste mir nun sinnvolle Kombinationen des Equipments überlegen, für jedes ein Profil anlegen und bei allen die entsprechenden Konfigs hinterlegen, wobei die bei allen Profilen zu geschätzt 90% identisch wären (globale Einstellungen). Ändert sich irgendwas globales (z.B. mein Planetariumsprogramm, Speicherort für Tiles, Filterrad-Belegung, eigenes GUI-Farbschema, Fensteraufteilung des Imaging-Fensters....), muss ich es in jedem Profil einzeln abändern und darf es nirgendwo vergessen.

Klar geht das. Aber in meinen Augen ist das irgendwie fehleranfällig und mühsam. Vielleicht ist das bei Euch konstanter, weil Ihr eine Sternwarte mit festem Equipment nutzt und das Problem gar nicht seht, das ich habe? Aber wenn man (wie ich) alles immer auf- und abbauen muss, dann gibt's halt auch einen Zoo an möglichen Kombinationen.

Viele Grüße

Markus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Markus,

ich empfehle dir, die Sachen vorzumontieren soweit es geht. Ich habe immer die Baugruppen Montierung - Teleskop mit kompletter Peripherie - manchmal noch Laptop, wenn das WLAN nicht mitspielt. Das wars dann auch. Das spart Arbeit und Ärger. Dann rafft man sich meines Erachtens auch öfter auf, wenn man weiß, dass der Aufbau in 15min getan ist.

CS Johannes
 
Hallo zusammen,
darf ich mich da mal einklinken? Ich kann zwar in Nina zwei (oder mehrere) Profil anlegen, aber da es zwei Sky-Watcher-Montierungen sind, greift Nina in beiden Fällen auf den SW-GS Server zurück und der öffnet für beide Montierungen nur einen Port und das geht natürlich schief. Den einzelnen Profilen kann ich zwar unterschiedliche Ports zuweisen, die sich GSS auch für‘s nächste Mal merkt, aber wenn zwei Profile gleichzeitig geöffnet sind, klappt es nicht.
Viele Grüße
Oliver
 
Ich nutze auch 4 verschiedene Teleskop-SetUps mit je einer Guiding-Cam, Guiding-Teleskop und Motorfokusser sowie 2 Kameras. Alles wird immer vorher auf- und später wieder abgebaut.

Irgendwann habe ich halt mal mit NINA begonnen und das erste geplante SetUp erst mal in der Wohnung aufgebaut und alles parametrisiert.
Die Einstellungen für den Autofokus sind dabei speziell. Da kann man nur erst mal ins blaue vorkonfigurieren (Schrittweite, etc...).
Das SetUp wird dann unter einem Namen gespeichert, der alle Komponenten in Kurzform beinhaltet.

Beim nächsten SetUp mache ich mir dann eine Kopie vom vorherigen SetUp und passe in der Kopie den Namen an. Dann werden alle Komponenten in den jeweiliogen Settings angepasst. Beim schließen von NINA wird ja dieses neue SetUp wieder gespeichert.

Beim nächsten mal mit wieder geändertem Plan-SetUp bereite ich wieder alles technisch vor und mache mir in NINA eine Kopie des SetUps, welches dem neuen SetUp am nächsten kommt. So ist alles inzwischen auf 8 SetUps angewachsen.

Bei mir hat sich also alles von einem Ursprungs-SetUp her entwickelt über mehrere Monate bzw. Anschaffungen hinweg.

Grüße
Hartmut
 
Hallo zusammen,
darf ich mich da mal einklinken? Ich kann zwar in Nina zwei (oder mehrere) Profil anlegen, aber da es zwei Sky-Watcher-Montierungen sind, greift Nina in beiden Fällen auf den SW-GS Server zurück und der öffnet für beide Montierungen nur einen Port und das geht natürlich schief. Den einzelnen Profilen kann ich zwar unterschiedliche Ports zuweisen, die sich GSS auch für‘s nächste Mal merkt, aber wenn zwei Profile gleichzeitig geöffnet sind, klappt es nicht.
Viele Grüße
Oliver
Hallo Oliver,

spricht etwas wesentliches dagegen, eine Montierung mit GSS und die andere mit EQMOD zu betreiben? Beide können ja "dumm" im Hintergrund laufen, denn man kann sie ja auch von der NINA Oberfläche aus manuell bedienen, wenn man will. Den Rest macht eh der Sequenzer, der sich auch nicht darum schert, welcher Treiben dazwischen hängt.

CS Peter
 
Hallo Peter,
vermutlich spricht da nichts dagegen. Ich wusste nicht, dass das eine Alternative ist. Muss ich mal ausprobieren. Vielen Dank für den Hinweis!
Viele Grüße
Oliver
 
Hallo Markus,
die Sache ist nicht so aufwendig wie es scheint. Ich verwende 9 Teleskope davon 6 als Pärchen auf 2 Montierungen/Stativen, diese werden bei jeder Session neu aufgebaut. Die Profile wurden einmal angelegt - für 3 Telekope mit/ohne Reducer- macht in Summe 12 Profile. Die Hälfte davon ist copy/paste mit geringen Änderungen und hat sich mit der Zeit beim Einsatz der div. Teleskope entwickelt. Alles andere steht in den Templates des Advanced Sequencer, die ebenfalls weitgehend standardisiert sind. Eingefügt wird das jeweilige Objekt (Stellarium/Sky Atlas/Framing), die Anzahl der Frames wird evtl. noch angepasst, die Belichtungszeiten sind standardisiert. Das dauert maximal 10 Minuten, der größte Teil davon geht auf die Wartezeit für den Framing Server.
Probiers es mal aus, Du wirst sehen es lohnt sich.
Viele Grüße und CS
Dieter
 
Hallo zusammen,
Danke für Eure Antworten und Tipps. Ich versuche mein "Problem" mal etwas konkreter zu fassen:

- ich habe mehrere Teleskope (jeweils mit einem EAF)
- verschiedene Reducer/Flattener
- ich habe mehrere Montierungen
- ich habe mehrere Kameras

Ich vermute, dass NINA alles ins Profil speichert und es keinen parallelen Speicherort für irgendwelche globalen Einstellungen gibt?

Ich müsste mir nun sinnvolle Kombinationen des Equipments überlegen, für jedes ein Profil anlegen und bei allen die entsprechenden Konfigs hinterlegen, wobei die bei allen Profilen zu geschätzt 90% identisch wären (globale Einstellungen). Ändert sich irgendwas globales (z.B. mein Planetariumsprogramm, Speicherort für Tiles, Filterrad-Belegung, eigenes GUI-Farbschema, Fensteraufteilung des Imaging-Fensters....), muss ich es in jedem Profil einzeln abändern und darf es nirgendwo vergessen.

Klar geht das. Aber in meinen Augen ist das irgendwie fehleranfällig und mühsam. Vielleicht ist das bei Euch konstanter, weil Ihr eine Sternwarte mit festem Equipment nutzt und das Problem gar nicht seht, das ich habe? Aber wenn man (wie ich) alles immer auf- und abbauen muss, dann gibt's halt auch einen Zoo an möglichen Kombinationen.

Viele Grüße

Markus
Hallo Markus,

mit so vielen Kamera/Teleskop-Kambinationen ist die Datenorganisation m. E. ein viel größeres Thema als die Frage nach einem variablen Verzeichnis von Stellarium, unterschiedlicher Fensteraufteilung und nach verschiendenen Farbschemata. Die Benennung und der Ablageort für die Daten sollte nicht manuell festgelegt werden, sondern von NINA automatisch generiert und gehandhabt werden. Das Meiste kann man mit der Definition des Ablageortes und im Aufbau des Dateinamens in den Optionen unter dem Punkt Aufnahme in den Dateieinstellungen regeln. Ein Beispiel:

$$CAMERA$$\$$TELESCOPE$$\$$IMAGETYPE$$\$$TARGETNAME$$\$$DATEMINUS12$$\$$FILTER$$\$$CAMERA$$_$$TELESCOPE$$_$$TARGETNAME$$_$$DATETIME$$_$$FILTER$$_T$$SENSORTEMP$$_$$EXPOSURETIME$$s_G$$GAIN$$_O$$OFFSET$$_R$$ROTATORANGLE$$_FT$$FOCUSERTEMP$$_POS$$FOCUSERPOSITION$$_HFR$$HFR$$_ECC$$ECCENTRICITY$$_Stars$$STARCOUNT$$_RMS$$RMSARCSEC$$_#$$FRAMENR$$

In dem Beispiel wird für jede Kamera ein Unterordner angelegt, darunter Ordner für jedes Teleskop, Bildtyp, Filter etc. Der Dateiname ist entsprechend aufgebaut. Damit muss man die Daten nicht mehr selber organisieren und es funktioniert in jedem Profil, kann kopiert werden.

Ich würde folgendes Prinzip vorschlagen:
- die in NINA definierten Speicherorte für Planetariumsprogramme, Solvingroutinen, Sky-Cache Ordner etc. endgültig festlegen.
- ein universelles, ausrüstungsspezifisches System von Dateispeicherorten für die Daten und den Dateinamen erstellen (siehe oben)
- eine einheitliche Bedienoberfläche/Fensteraufteilung einrichten
- daraus ein Masterprofil erstellen
- alle sinnvollen Kombinationsmöglichkeiten für die Ausrüstung auflisten (Excel)
- die Variationen z. B. nach Kamera, Teleskop, Korrektor und Zubehörkonfiguration sortieren, je ein Kürzel und eine 2-stellige Kennnummer vergeben
- ausgehend von dem Masterprofil erst vor jedem Ersteinsatz durch Kopieren ein neues Profil erstellen und mit Kennnummer und Kürzel benennen
- Brennweite, Filter, Filteroffsets und alle anderen spezifischen Parameter im neuen Profil anpassen.

So entsteht eine sortierte, geordnete, mitwachsende Profilliste. Wenn sie zu lang ist, hast du ggf. ein "Luxusproblem" ;).

CS Peter
 
...Das dauert maximal 10 Minuten, der größte Teil davon geht auf die Wartezeit für den Framing Server.
Hi Dieter,

genau, standardisierte Templates bzw. zu nutzen bringt tatsächlich viel Ordnung und spart Zeit. Wenn man das Ziel und die Aufnahmeparameter schon vor der Session im Assistenten eingeregelt und in der Targetliste abgelegt hat, kann man unter dem Himmel direkt loslegen. Und mit der Möglichkeit, die Offlline Himmelskarte des HIPS 2 Fits Sky Survey anzubinden reduziert sich die Wartezeit für das Framingbild auf 2 Sekunden ;).

CS Peter
 
Mein Problem ist nicht die Datenablagestruktur meiner Aufnahmen, oder wie schnell ich meine Setups im Feld aufbaue, damit habe ich keine Schwierigkeiten, das klappt;).

Ihr beschreibt es treffend: am Ende hat man dann 8, 12 oder noch mehr Profile, die gewachsen sind. Klar geht das, in dem man sie kopiert und dann die Dinge ändert, die sich unterscheiden.

Aber wie handhabbar ist das ganze dann noch, wenn ich irgendwo eine Einstellung ändern möchte, die sich auf alle Profile auswirken? Wenn ich z.B. wahlweise mit zwei verschiedenen Fensterlayouts im Imaging-Tab arbeiten möchte (z.B. eins optimiert für kleine Bildschirme wie einem Tablet und eins für den großen PC-Monitor): dann muss ich für alle 8, 12 oder mehr Profile nochmal Kopien anfertigen. Oder es kommt noch ein Reducer oder Filter dazu: dann fange ich an, alle Profile manuell und mühsam zu ändern. Ich finde das sehr umständlich und unübersichtlich. Geht sicherlich wie Ihr es beschreibt, aber optimal ist das nicht.

Es wäre m.E. sinnvoller, wenn NINA bestimmte Einstellungen global speichern würde, anstatt sie in jedem Profil einzeln zu hinterlegen. Es wäre auch sinnvoll, wenn bestimmte Einstellungen an zentraler Stelle erfolgen und nicht in jedem Profil separat (z.B. die Optiken, die Reducer, die Kameras, die Montierungen, das Filterrad, usw): dann könnte man sich die gewünschten Kombinationen durch Auswählen aus Nachschlagelisten auswählen. Änderungen könnten damit dann an zentraler Stelle erfolgen.

Bei SkyTools 4 ist das z.B. so gelöst:
1705669328980.png


So ein Konzept hat durchaus seine Vorteile und die Vorteile würde ich auch bei NINA sehen. Die GUI in ST4 ist sicherlich kein Musterbeispiel für intuitive und einfach Bedienung, deshalb soll das jetzt auch nicht das Musterbeispiel sein, das ich mir 1:1 bei NINA wünsche. Aber es soll das Prinzip verdeutlichen.
 
Ich versuche da den kleinsten gemeinsamen Nenner zu finden, also zumindest Brennweite, Montierung und Kamera. Da erhält man ein paar übersichtlicher "Haupt-Pofile", bei denen die schnell bzw. einfach zu konfigurierenden, unterschiedlichen Zubehörteile manuell angepasst werden. Und ich hab zur Zeit "nur" vier Teleskope mit zwei Kameras ;)
 
Hallo Markus,
die Profile haben eindeutige Namen und ich kann "nur" 4 Kameras auf 2 Montierungen mit 4 Teleskopen einsetzen, i.d.R. verwende ich auch 2 Rechner, das macht die Sache übersichtlicher. Die Auswahl der Profile ist durch die Objekte vorgegeben (Brennweite). Welche globalen Einstellungen hier noch hilfreich wären erschließt sich mir nicht. Wie bereits erwähnt, die globalen Einstellungen (Flip, Cooler, AF, etc.) stehen bei mir in den Templates.
Btw. Nina 3.0 (Beta??) erlaubt auch die Verwendung von 2 identischen EAFs, Filterrädern oder Kameras, war vorher umständlich brauchte bei mit ein ASCOM Driver Update.
CS Dieter
 
Oh, gut zu wissen, das mit Nina 3...
Zum Thema: Du meinst sicher Objektive, nicht Objekte. Egal, ich benenne immer nach Brennweite/Öffnung, Kamera, Montierung. Bei Dir ergibt das mindestens 16 Profile, wenn Du die Montierung weglässt, denn da wirst Du vermutlich am wenigsten in den Settings ändern müssen. Sonst halt 32! das ist schon viel.
Ich würde, weil sich das Problem mit Bordmitteln nicht lösen lässt, einfach dem Entwicklerteam vorschlagen, eine Art Chooser in der App oder beim Start einzubauen, vielleicht geht es auch als Plugin. Es sind ja nicht wenige Astrofotografen davon betroffen, also würde es Sinn machen, Funktionalität einzubauen, wenngleich ich aber nicht weiss, wie die Ressourcen in der Entwicklung bei NINA verteilt sind, also wann die Umsetzung berücksichtigt werden kann.
Mit Chooser meine ich, dass die Settings der einzelnen Komponenten separat gespeichert werden, um dann per Dropdown-Liste "zusammengesetzt" werden zu können. Das Profil wird dann dynamisch auf Basis der gespeicherten Settings zusammengesetzt. Im Fall dass es Abhängigkeiten zwischen den Kombinationen bei einigen Settings gibt, müsste man dann mehr machen, aber so kommst Du bzw. der Anwender am ehesten zu einer Grundlage, auf deren Basis man möglichst wenige Konfiguartionsanpassungen vor der Session machen muss.
Ansonsten bleibt Dir echt nur übrig, 32 Profile anzulegen. Dann würde ich nicht alle auf einmal definieren, sondern on-the-go, also jedes Mal, wenn eine andere Kombi zum Einsatz kommt, die nötigen Anpassungen vornehmen und ein neues Profil erstellen.
 
Hallo Markus,
ich meine schon Objekte, danach richtet sich die Brennweite, Öffnungsverhältnis, etc. (Profil z.B. Hypergraph). Der Multiplikationsfaktor Öffnung entfält bei mir, ich verwende nur Brennweiten mit festem Öffnungsverhältnis, meine Varios aus der Abteilung Tageslichtfotografie verwende ich aus Qualitätsgründen bei Astro nicht. Die Montierung spielt keine Rolle, sie wird jeweils ausgewählt. Deinen letzten Satz bzgl. der 32 Profile verstehe ich nicht, denn diese Einstellungen stehen doch in den Templates. Ich mache das jetzt schon seit Jahren genau so, ohne Probleme. Ich denke die Terminologie Profile und Template geht hier etwas durcheinander. Die Anzahl meiner Profile ist genau richtig (bis ich af die Idee komme noch ein Teleskop anzuschaffen (bitte nein).
CS Dieter
 
Das ist mir jetzt aber peinlich, Dieter... Vergiss bitte, was ich gepostet habe, ich habe Dich erstens mit Markus (TE) verwechselt, und zweitens ist das auch mein Vorname, daher dachte ich, Du beziehst Dich auf meine Antwort _jungeschlagen: Oh, Mann!
Sorry, Kollege. Es ist ohnehin schon alles beantwortet, was ich versucht habe zu lösen.
Tja, man sollte eben besser aufpassen, was man wo wem schreibt, während man mit Covid im Bett liegt :poop::ROFLMAO:

CS und bleibt gesund!
 
Hallo,

in KStars/Ekos gibt es seit einer Weile Image Trains (quasi Unterprofile für Kombinationen von Optik, Kamera etc.). Die kann man in den einzelnen Arbeitsschritten dann auch schnell über ein Drop-Down Feld wechseln, z.B. für das Star-Alignment. Das fand ich sehr nützlich, weil es das Alignment leichter gemacht hat, wenn ich den Schmalbandfilter am Hauptteleskop hatte - hab das Alignment dann mit dem Guidescope gemacht. Parameter, wie Binningfaktoren oder Belichtungszeiten wurden praktischerweise auch mit gespeichert. Dieses Feature vermisse ich tatsächlich bei NINA, seit ich umgestiegen bin.

CS
Benjamin
 
Hallo Benjamin,
genau so was meine ich. Fände ich auch sehr sinnvoll in NINA.
1705759521119.png
 
Hallo Markus und Benjamin,

NINA ist ein lebendes Programm auf einer offenen Plattform, das ständig und extrem schnell weiterentwickelt wird. Im NINA Discord Channel gibt es einen regen Austausch zu den Programmfeatures. Es gibt dort auch eine Rubrik "Suggestions", wo man den Entwicklern und auch dem Erfinder (Isbeorn) Ideen direkt mitteilen und kann und in der Regel auch sofort Feedback bekommt, wenn diese Online sind. Macht doch dort konkrete Vorschläge zu euren Wünschen, vielleicht wird ja etwas daraus ;) .

1705761112354.png


CS Peter
 
Hallo Peter,
Danke Dir. In dem NINA Discord Kanal bin ich auch und lese ein wenig mit. Ich hatte vor gut einem Jahr dort auch schonmal den Vorschlag gemacht, ob man das mit den Profilen nicht etwas verbessern kann. Der Tenor, der mir entgegenschlug war ähnlich wie hier, dass es gut so ist, wie es ist :). Mit ein Hauptargument waren Befürchtungen, dass die Profilverwaltung dann schnell sehr komplex werden kann. Aber vielleicht ist das mit den hinterlegbaren Image Trains ja ein möglicher Ansatz, der es nicht zu komplex macht. Ich kann ja nochmal einen Anlauf versuchen.

Viele Grüße und CS

Markus
 
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