domsalla
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Moin,
am 11. Januar habe ich mich endlich auch einmal an den Mond gewagt. Vor allem hat es mir die Farbe angetan.
Ich habe jeweils rund ein Dutzend Bilder für L, H-Alpha, R, G und B verarbeitet. Die Rohdaten habe ich mit CCDStack kalibriert, grob ausgerichtet und zugeschnitten. Zusätzlich habe ich eine Vorauswahl der acht bis zwölf besten Bilder (aus jeweils rund 30) je Farbkanal vorgenommen. Diese Auswahl habe mit AviStack zu vier Masterframes zusammenrechnen lassen, wobei ich die schärferen H-Alpha-Frames in den Luminanzkanal gearbeitet habe.
Die eigentliche Herausforderung war das Zusammenfügen der R-, G- und B-Masterbilder zu einem stimmigen RGB-Farbbild. Dazu habe ich den Mond in unterschiedliche, von den Seeing-Effekten abhängigen, Zonen unterteilt und diese einzelnen Zonen in den drei Farben zueinander ausgerichtet, bis die offensichtlich durch Seeingeinflüsse hervorgerufenen (Verschiebung/Rotation) Farbsäume minimiert waren.
Schließlich habe ich das Luminanzbild übergelegt und noch etwas geschärft.
Die Aufnahme entstand mit einer SBIG STL11000M an einem Tak FSQ106N mit 1,6x-Extender (850 mm Brennweite).
Mein Fazit: Das nächste Mal nur noch mit Single-Shot-Kamera ...
Es ist nicht gerade ein Referenzbild, aber vorenthalten wollte ich es trotzdem nicht.
Link zur Grafik: http://www.deepskyart.com/fileadmin/lib/dsa/pics/Fullmoon_RGB_090111_tn.jpg Klick mich!
Schönen Gruß,
TJ
am 11. Januar habe ich mich endlich auch einmal an den Mond gewagt. Vor allem hat es mir die Farbe angetan.
Ich habe jeweils rund ein Dutzend Bilder für L, H-Alpha, R, G und B verarbeitet. Die Rohdaten habe ich mit CCDStack kalibriert, grob ausgerichtet und zugeschnitten. Zusätzlich habe ich eine Vorauswahl der acht bis zwölf besten Bilder (aus jeweils rund 30) je Farbkanal vorgenommen. Diese Auswahl habe mit AviStack zu vier Masterframes zusammenrechnen lassen, wobei ich die schärferen H-Alpha-Frames in den Luminanzkanal gearbeitet habe.
Die eigentliche Herausforderung war das Zusammenfügen der R-, G- und B-Masterbilder zu einem stimmigen RGB-Farbbild. Dazu habe ich den Mond in unterschiedliche, von den Seeing-Effekten abhängigen, Zonen unterteilt und diese einzelnen Zonen in den drei Farben zueinander ausgerichtet, bis die offensichtlich durch Seeingeinflüsse hervorgerufenen (Verschiebung/Rotation) Farbsäume minimiert waren.
Schließlich habe ich das Luminanzbild übergelegt und noch etwas geschärft.
Die Aufnahme entstand mit einer SBIG STL11000M an einem Tak FSQ106N mit 1,6x-Extender (850 mm Brennweite).
Mein Fazit: Das nächste Mal nur noch mit Single-Shot-Kamera ...
Es ist nicht gerade ein Referenzbild, aber vorenthalten wollte ich es trotzdem nicht.
Link zur Grafik: http://www.deepskyart.com/fileadmin/lib/dsa/pics/Fullmoon_RGB_090111_tn.jpg Klick mich!
Schönen Gruß,
TJ