Amin
Aktives Mitglied
Hallo Sternfreunde!
Gerade kam ich von einem verlängerten Wochenende aus der Schweiz zurück und muß einfach nochmal meine Begeisterung von den fantastischen Sichtbedingungen dort aussprechen. Wegen des sich ständig wechselnden Wetters hatte ich nur zwei Nächte zur Verfügung, aber egal. Mit einem 8x56er Bresser und einem 20x100er Miyauchi bewaffnet habe ich mich zum Furkapass in 2430m Höhe aufgemacht. Gibt es eigentlich noch den wirklich schwarzen Himmel? Selbst auf Teneriffa am Teide in 2300m Höhe und auch jetzt am Furkapass hat man nach der Adaption der Augen an die Dunkelheit den Eindruck, daß der Himmel irgendwie immer hell ist. Kann mir jemand verraten warum das so ist?
Trotzdem ist aber die Leuchtkraft der Sterne in solchen Gegenden enorm. Zuhause im tiefsten Taunus hat man dagegen den Eindruck, daß der Himmel völlig kontrastarm und verschleiert ist. Die Glücklichen die immer solche besseren Sichtbedingungen haben...! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />
Jedenfalls habe ich das erste Mal den Nordamerikanebel (NGC 7000) in voller Pracht und Konturenschärfe in 2430m Höhe sehen können, selbst im 8x56er Fernglas klar und deutlich und im 20x100er passte er gerade noch ins 2,5° große Gesichtsfeld. Und natürlich alles ohne Nebelfilter!
Auch den extrem schwierigen Gasnebel NGC 281 (am Fuße vom "W" der Kassiopeia) habe ich das erste Mal wirklich erkennen können, allerdings nur mit dem 20x100er. Unter normalen Sichtbedingungen wird man dagegen im Durchschnittshimmel im deutschen Flachland kaum eine Chance haben.
Supereinfach zu sehen waren natürlich auch die Gasnebel M8, M16, M17 und M20 im Schützen. Die konnte ich zuhause zwar auch immer recht gut erkennen, aber am Furkapass hatten sie trotz tiefer horizontaler Lage eine ganz andere Leuchtkraft.
Und der hellere Teil des Cirrusnebels (NGC 6992/5) im Schwan war natürlich auch deutlicher erkennbar als sonst. Allerdings der viel schwächere Teil (NGC 6960) war selbst hier gerade noch so erkennbar.
Wie bereits schon oben erwähnt haben mich die nicht ganz dunklen Himmel vom Teide in Teneriffa und dem Furkapass in der Schweiz doch etwas erstaunt, aber die extreme Leuchtkraft der Sterne und schwachen Himmelsobjekte in diesen Gegenden auf jeden Fall begeistert. Die Milchstraße ist hier wirklich wie feinster Puderzucker bis ins letzte Detail zu erkennen. In Zenithnähe war es natürlich kaum noch zu überbieten. Man brauchte nur spazieren zu gehen und ständig stolperte man über Objekte die daheim einfach nicht zu erkennen waren.
Sorry Mars, ich habe Dich einfach links liegen lassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Grüße, Amin
Gerade kam ich von einem verlängerten Wochenende aus der Schweiz zurück und muß einfach nochmal meine Begeisterung von den fantastischen Sichtbedingungen dort aussprechen. Wegen des sich ständig wechselnden Wetters hatte ich nur zwei Nächte zur Verfügung, aber egal. Mit einem 8x56er Bresser und einem 20x100er Miyauchi bewaffnet habe ich mich zum Furkapass in 2430m Höhe aufgemacht. Gibt es eigentlich noch den wirklich schwarzen Himmel? Selbst auf Teneriffa am Teide in 2300m Höhe und auch jetzt am Furkapass hat man nach der Adaption der Augen an die Dunkelheit den Eindruck, daß der Himmel irgendwie immer hell ist. Kann mir jemand verraten warum das so ist?
Trotzdem ist aber die Leuchtkraft der Sterne in solchen Gegenden enorm. Zuhause im tiefsten Taunus hat man dagegen den Eindruck, daß der Himmel völlig kontrastarm und verschleiert ist. Die Glücklichen die immer solche besseren Sichtbedingungen haben...! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/confused.gif" alt="" />
Jedenfalls habe ich das erste Mal den Nordamerikanebel (NGC 7000) in voller Pracht und Konturenschärfe in 2430m Höhe sehen können, selbst im 8x56er Fernglas klar und deutlich und im 20x100er passte er gerade noch ins 2,5° große Gesichtsfeld. Und natürlich alles ohne Nebelfilter!
Auch den extrem schwierigen Gasnebel NGC 281 (am Fuße vom "W" der Kassiopeia) habe ich das erste Mal wirklich erkennen können, allerdings nur mit dem 20x100er. Unter normalen Sichtbedingungen wird man dagegen im Durchschnittshimmel im deutschen Flachland kaum eine Chance haben.
Supereinfach zu sehen waren natürlich auch die Gasnebel M8, M16, M17 und M20 im Schützen. Die konnte ich zuhause zwar auch immer recht gut erkennen, aber am Furkapass hatten sie trotz tiefer horizontaler Lage eine ganz andere Leuchtkraft.
Und der hellere Teil des Cirrusnebels (NGC 6992/5) im Schwan war natürlich auch deutlicher erkennbar als sonst. Allerdings der viel schwächere Teil (NGC 6960) war selbst hier gerade noch so erkennbar.
Wie bereits schon oben erwähnt haben mich die nicht ganz dunklen Himmel vom Teide in Teneriffa und dem Furkapass in der Schweiz doch etwas erstaunt, aber die extreme Leuchtkraft der Sterne und schwachen Himmelsobjekte in diesen Gegenden auf jeden Fall begeistert. Die Milchstraße ist hier wirklich wie feinster Puderzucker bis ins letzte Detail zu erkennen. In Zenithnähe war es natürlich kaum noch zu überbieten. Man brauchte nur spazieren zu gehen und ständig stolperte man über Objekte die daheim einfach nicht zu erkennen waren.
Sorry Mars, ich habe Dich einfach links liegen lassen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Grüße, Amin