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Das musste eben ganz eilig abgeschickt werden. Mein Standort ist Hamburg-Marmstorf und ich sah das Objekt zuerst etwa 1 Grad nördlich von Alphard mit ca 2,5 mag. Im erstn Moment glaubte ich an eine Nova, bis ich die sehr langsame Bewegung wahrnehmen konnte.
Ich habe nur ein Fernglas zur Hand und kann das Objekt jetzt nicht mehr auffinden. Es sah aber sternformig aus mit weißblauem Licht. Die Helligkeit nahm recht schnell innerhalb weniger Minuten ab.
Na, was wird das in der Gegend von HH schon gewesen sein?! Ein Hubi, ein Flieger mit Landescheinwerfer - irgendsowas in der Art... - auch nachts ist viel Verkehr in der Luft.
BTW - Um Nachgucken zu vermeiden: "Alphard" ist Alpha Hya (Wasserschlange).
Für einen Flieger war es viel zu schwach und viel zu langsam (ca. 1/2 Grad die Minute - eher noch weniger).
Außerdem kommen die Flieger hier zur Zeit aus südöstlicher Richtung, jetzt in der Nacht fliegt hier aber gar nichts derartiges mehr.
Auch war das Licht durchs Fernglas absolut punktförmig wie ein Stern. Ich beobachte den Himmel schon seit fast 50 Jahren. Ein normales Flugzeug würde ich schon erkennen. Einen Satelliten schließe ich aber wegen der langsamen Bewegung auch aus.
Aber irgendwas irdisches muss es wohl doch gewesen sein. Gibt es eigentlich auch so etwas wie die 'Iridium Flares' an geostationären Satelliten ?
Aber wenn Flugzeuge direkt auf dich zufliegen bewegen sie sich bis zu einer Minute kaum auf dich zu. Aufgrund der weiten Enfernung sind sie eventuell sogar im FG punktförmig.
Danke für den Hinweis. Das passt ja ziemlich gut. Ein Flugzeug schließe ich ziemlich sicher aus, da das Objekt auch das typische Flimmern eines Sternes bei Luftunruhe zeigte und ich es immerhin etwa 10 Minuten an fast derselben Position am Himmel beobachten konnte.
Ich werde mich heute Nacht mal zur gleichen Zeit auf die Lauer legen. Hoffentlich spielt das Wetter mit.
Gestern waren ja leider nur Schneesterne zu sehen, aber gerade eben habe ich die Beobachtung wiederholen können. Die maximale Helligkeit erreichte aber nur noch ca. 4 mag. Das hätte ich bei meiner ersten Sichtung sicher nicht bemerkt.
Durch die wiederholte Sichtung bin ich mir jetzt allerdings sicher, dass es sich um eine Reflektion des Sonnenlichtes an einem geostationären Satelliten handelt.
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