Gelöschte Mitglieder 487
Guten Morgen zusammen,
ich möchte kurz meine Bastelei vorstellen - Festblenden statt Irisblende.
Am Gitterrohrdobson ist Streulicht ein besonderes Thema. Sehr oft ist die Segelohr-Gegenlichtblende zu kurz. Bisher hatte ich eine recht nette Bastelei in Sachen OAZ-Blende - so schön sie war, war diese aber auch etwas fummelig. Anhand von Skizzen und Berechnungen habe ich die Innendurchmesser passend für meine Okulare (Feldblendendurchmesser und Fokuslage) ermittelt. Im Prinzip genügen zwei verschieden große Blenden. Zum Beispiel ergibt sich rechnerisch für mein 4,7er Ethos der gleiche notwendige Innendurchmesser der Blende wie beim 8er Ethos - dies begründet sich in der unterschiedlichen Fokuslage.
Es gibt 2"-Filterfassungen zu kaufen, wo man lose Filter mit einfassen kann. Davon hab ich drei Stück besorgt. Eine Fassung davon habe ich in das Ende vom Auszugsrohr eingeklebt, die als Aufnahme für die einzuschraubenden Blenden dienen soll.
Eine Obstruktion muss ich nicht befürchten, das habe ich vorher ermittelt. Vielmehr ist es so, dass dies meinem 26er Nagler bereits die richtige Blendengröße liefert. Vor dem Einkleben musste ich die Filter- bzw. Blendenfassung etwas präparieren. Ein paar Kerben hinein, in welche ich das Epoxidharz explizit einbrachte, damit der Kleber in Schraubrichtung wie ein Widerhaken greift. Ansonsten ein schmaler Streifen Velourfolie rum (halbe Breite), um Passgenauigkeit herzustellen. Geklebt wurde auf der andren Hälfte und nur punktuell, damit es nicht so viel Gematsche gibt. Das Velours dichtet optisch ab und zentriert das Gewinde im Auszugsrohr. Da das Auszugsrohr innen geriffelt ist, wirkt eingebrachter Kleber auch lotrecht zur Schraubrichtung wie ein Widerhaken, zumal das Gewindegehäuse nicht glatt ist, sondern Erhebungen/ Vertiefungen hat.
Das Anfertigen der Blenden: schwarzer Kunststoff passend zurechtgeschnitten, fangspiegelseits Velourfolie drauf, in die Fassung einlegen, Konterring einschrauben, fertig.
Eingebaut schaut das dann so aus:
Vielleicht ist´s auch eine Anregung für jene, die nach einer Lösung suchen, welche das ständige Filtergeschraube beim Okularwechsel beendet, ohne schwererem und Platz raubendem Filterschieber.
Primär ist es für mich als Blendenwechselsystem gedacht. Viel Geschraube wird es nicht geben, ich werde mich in der Regel auf eine Blende beschränken.
Eine Blende mit Fassung wiegt 3 Gramm.
CS
Norman
ich möchte kurz meine Bastelei vorstellen - Festblenden statt Irisblende.
Am Gitterrohrdobson ist Streulicht ein besonderes Thema. Sehr oft ist die Segelohr-Gegenlichtblende zu kurz. Bisher hatte ich eine recht nette Bastelei in Sachen OAZ-Blende - so schön sie war, war diese aber auch etwas fummelig. Anhand von Skizzen und Berechnungen habe ich die Innendurchmesser passend für meine Okulare (Feldblendendurchmesser und Fokuslage) ermittelt. Im Prinzip genügen zwei verschieden große Blenden. Zum Beispiel ergibt sich rechnerisch für mein 4,7er Ethos der gleiche notwendige Innendurchmesser der Blende wie beim 8er Ethos - dies begründet sich in der unterschiedlichen Fokuslage.
Es gibt 2"-Filterfassungen zu kaufen, wo man lose Filter mit einfassen kann. Davon hab ich drei Stück besorgt. Eine Fassung davon habe ich in das Ende vom Auszugsrohr eingeklebt, die als Aufnahme für die einzuschraubenden Blenden dienen soll.
Eine Obstruktion muss ich nicht befürchten, das habe ich vorher ermittelt. Vielmehr ist es so, dass dies meinem 26er Nagler bereits die richtige Blendengröße liefert. Vor dem Einkleben musste ich die Filter- bzw. Blendenfassung etwas präparieren. Ein paar Kerben hinein, in welche ich das Epoxidharz explizit einbrachte, damit der Kleber in Schraubrichtung wie ein Widerhaken greift. Ansonsten ein schmaler Streifen Velourfolie rum (halbe Breite), um Passgenauigkeit herzustellen. Geklebt wurde auf der andren Hälfte und nur punktuell, damit es nicht so viel Gematsche gibt. Das Velours dichtet optisch ab und zentriert das Gewinde im Auszugsrohr. Da das Auszugsrohr innen geriffelt ist, wirkt eingebrachter Kleber auch lotrecht zur Schraubrichtung wie ein Widerhaken, zumal das Gewindegehäuse nicht glatt ist, sondern Erhebungen/ Vertiefungen hat.
Das Anfertigen der Blenden: schwarzer Kunststoff passend zurechtgeschnitten, fangspiegelseits Velourfolie drauf, in die Fassung einlegen, Konterring einschrauben, fertig.
Eingebaut schaut das dann so aus:
Vielleicht ist´s auch eine Anregung für jene, die nach einer Lösung suchen, welche das ständige Filtergeschraube beim Okularwechsel beendet, ohne schwererem und Platz raubendem Filterschieber.
Primär ist es für mich als Blendenwechselsystem gedacht. Viel Geschraube wird es nicht geben, ich werde mich in der Regel auf eine Blende beschränken.
Eine Blende mit Fassung wiegt 3 Gramm.
CS
Norman