OAZ (FOK-N vs. Moonlight vs. TS)

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betzi

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Hi Bastelfreunde...

Hat einer von euch den FOK-N OAZ von Gerd Neumann in Betrieb?
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Ist das Teil sein Geld wert?
Für ein paar Mark mehr bekommt man ja schon einen moonlight .
Alternativ denke ich auch über Wolfis Teil nach.
Über den Moonlight hab ich schon einiges im Forum gefunden, über die beiden anderen aber nur wenig bzw. gar nichts.
Ach ja, angeflanscht werden soll das Teil an einen 300mm f/5 Dobson .

Grüße,

Bernd
 
hi bernd, ich hatte mal vor längerer zeit den fok-r für eine refraktorbastelei gekauft.
da war die grundplatte viel zu dünn, sodaß sich das teil beim einstellen der anpreßkraft ständig komplett verzogen hatte.
und wie es aussieht, ist der fok-n ähnlich konstruiert.
da mußte ich eine zusätzliche grundplatte zur verstärkung herstellen und anbauen.
ich weiß nicht, ob gerd das inzwischen behoben hat oder ob ich damals ein ausschußteil erwischt habe.
für mich kommt sowas nicht mehr in frage.
den moonlight kenne ich nicht. vielleicht kann wer anderes dazu sagen.
was den auszug von wolfi betrifft so scheint er ja baugleich zu den baader bzw. wiliams-auszügen zu saein.
das kann man als preisgünstige variante auf alle fälle empfehlen.
ich persönlich nehme nur noch feathertouch.
wobei auch die jmi absolute spitzenauszüge darstellen!
wolf
 
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Hallo Bernd.

Ich habe an meinem 12" f/5 einen Moonlite mit Untersetzung dran; die 8:1 Untersetzung ist bei Planetenbeobachtung (>300x) genial!
 
Hallo Bernd

Ich bin wie Sylvio, F5 und Moonlite mit Untersetzung ist oberaffengeil.
 
Hi Bernd,
ich kenne den neuen Wolfi-Auszug live, auch wenn ich keinen besitze.
Negativ ist mir in der kurzen Zeit nichts aufgefallen. Er läuft schön weich und stabil und ist auch recht feinfülig. Gegenüber den Zahntriebauszügen ein deutliche Verbesserung für meine Begriffe.
Aber ein Moonlite oder Jmi ist das noch nicht.
Er baut recht hoch, was mich z.B. stören würde.
CS
 
Hallo an alle...

daß hab ich mir ja schon fast gedacht daß der Moonlight am besten abschneidet:-)
Die Standardversion ist ja grade noch bezahlbar, aber die Untersetzung kostet gleich mal 100 Doppelmark mehr.
Da wäre der OAZ genauso teuer wie der Rest vom Teleskop.
Da ich mit dem Dobson nicht wirklich ernsthaft Astrofotografie im Sinn habe frage ich mich ob eine Untersetzung überhaupt nötig ist.
Schade daß man sowas nicht als Moonlite-Upgrade-Kit später dazu kaufen kann.
Ohne Untersetzung wird der Unterschied zum TS-Auszug (mal abgesehen von der geringeren Bauhöhe) nicht soo groß sein, oder?
Der FOK-N scheint ja dann doch nicht so der Renner zu sein.
Mit anderen Worten...ich weiss immer noch nicht was ich nehmen soll..:-)

Grüße und vielen Dank,

Bernd

 
Hi Bernd!

Wie schnell ist Dein Newton? Wenn er f/6 oder langsamer hat, und/oder Du damit nicht oft über 250x vergrösserst, dann geht der normale (nicht untersetzte) Moonlite natürlich auch.

Und, wenn ich an meinem Moonlite am nicht untersetzten Knubbel drehe, dann find'ich den TS-Crayford-OAZ gleichwertig oder gar besser (feinfühliger! Kollege hat so einen OAZ an seinem 10"er)

Gründe hierfür:

a) der TS-OAZ hat einen grösseren Knubbel.

(der Knubbel am Moonlite lässt sich auch vergrössern, die Achse hat 4mm Durchmesser <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/cool.gif" alt="" />, dass hat aber Grenzen: Obacht, dass der vergrösserte Knubbel nicht am Tubus streift! (die Antriebsachse des Rohres sitzt relativ weit unten im eh schon flach bauenden OAZ-Gehäuse)

b) der TS-OAZ muss nicht den das Untersetzungsgetriebe mit antreiben (okay, das muss der Moonlite ohne Untersetzung auch nicht.. <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> der dürfte also feinfühliger sein, als der nicht untersetzte Knubbel des OAZes mit Untersetzung)

Mein Tipp also: nimm' den TS, oder geh'auf's ganze <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Der nicht untersetzte Moonlite steht nicht wirklich zur Debatte. (es sei denn, der gesuchte OAZ muss flacher sein als der TS und günstiger als der untersetzte Moonlite)
 
Hi Silvio...

Es handelt sich um einen 300mm f/5 Spiegel, welcher rein von den Dimensionen schon für höhere Vergrößerungen als 240x taugen sollte. Andererseits habe ich fürs Planetenspechteln meinen 150 f/8 mit einem absolut grenzwertigen Superspiegel.
An diesen habe ich einen Selbstbau Helicalfokussierer (Fotoobjektiv) angebaut.
Von daher werde ich das Monster eher für niedrigvergrößerndes Deepsky benutzen.
Die Bauhöhe des OAZ spielt eigentlich keine Rolle, da der Fangspiegel groß genug dimensioniert ist.
Ich werde wohl noch mal drüber schlafen und morgen dann bestellen (was auch immer:-)...

Grüße,

Bernd
 
Hi Bernd,
die Entscheidung wird Dir keiner abnehmen können. Klar ist das Budget eine Frage. Andererseits wirst Du Dich vielleicht ärgern, wenn Du später feststellst, das Du lieber einen anderen OAZ wolltest. Das ist halt die Crux.
Und außerdem soll es Leute geben die ein 31 Nagler mit nem 80/400 Bresser kombinieren... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />
Ein Muß ist eine Untersetzung m.E. nicht, aber es ist an schnellen Geräten eine feine Sache.
CS
 
Hi Bernd

Ich habe einen nicht untersetzten Crayford an meinem Williams Refraktor, der ist F6 und da ist das Fokussieren bei bis 100fach wirklich wunderbar.
Nur wenn man bei F5 mit Moonlite und Untersetzung arbeitet ist es wirklich viel entspannender.

Ein guter Crayford ist schon ein Riesenfortschritt, Du darfst dann nur nie einen mit Untersetzung ausprobieren.
 
Hi an alle...

Ich bin jetzt doch erstmal den billigeren Weg gegangen und hab mir den TS geholt. Eine Untersetzung oder Motor kann man ja später noch dranbasteln...:-)
Nur...im Gegensatz zur Artikelbeschreibung ist kein "Steg" mit dabei um das Teil an eine ebene Fläche zu setzten.
Oder hab ich da was falsch verstanden?

Grüße,

Bernd
 
hi bernd, was meinst du denn mit " steg " verdammt noch mal <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
jeder oaz hat seine "auflagefläche ".
meinst du die " basis ", mit der das teil an des entsprechende fernrohr angepaßt werden kann ?
wolf
 
Hi Wolf...

Mit "Steg" meine ich die Überbrückung der Rundung der Basis auf eine ebene Fläche. Die Basis des OAZ ist auf ein gekrümmtes Rohr ausgelegt....habe ich aber nicht...ich dachte mit "Steg" wäre eine Art Adapterplatte gemeint. Allerdings ist das wohl nicht der Fall. Vielmehr ist wohl gemeint, daß die Basis 2 parallele "Auflagelinien" hat.
Ohne "Füllung" ist das weder sonderlich schön noch stabil.

Grüße,

Bernd
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
hi bernd, alles klar.
beschaff dir doch eine basis , die deinem teleskop entspricht!
eine andere einfache lösung gibt es, wenn das teil auf eine ebene fläche angebaut werden soll:
baue die " basis " erstmal ab.
dann nimmst du zweikomponentenknete ( z.b. pattex o.ä. ) und bringst diese auf die basis so auf, daß sie relativ eben wird .
das ganze drückst du dann z.b. auf einer tischplatte auf backpapier ( welches ja antihafteigenschaften hat oder ähnliches material ) und drückst solange, bis die beiden seitlichen kanten der basis auf der platte aufliegen.
dann läßt du die ganze sache aushärten, seitenkanten vielleicht etwas nachglätten, sodaß alles rundrum fein glatt und angepaßt aussieht, bohrst evtl. die haltelöcher nochmal durch, lackierst die epoximasse schwarz-matt-seidenglanz und schon hast du einteil das aussieht, als müßte es so sein <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />
viel erfolg!
wolf
 
Moin,

also bisher waren fast alle Kunden mit dem FOK-N und dem FOK-R zufrieden. Die Grundplatte des FOK-N ist deutlich dicker als die das FOK-R, und die Auszüge halten auch ein großes Nagler oder ein Zeiss-Bino sicher im Fokus. Ansonsten sind es halt preiswerte Auszüge, und für mehr Geld gibt es natürlich auch mehr Leistung. Für wirklich schweres Zubehör habe ich sonst noch den ATLAS Okularauszug im Programm.

Viele Grüße

Gerd

P.S. ich gucke nicht täglich in die Foren. Falls jemand Fragen zu meinen Produkten hat, ist eine direkte eMail an mich die beste Möglichkeit.
 
hi gerd, war ja nicht böse gemeint.
aber genau das, was du hier postest:
"...Die Grundplatte des FOK-N ist deutlich dicker als die des FOK-R..."
ist doch die ursache für meine o.g. kritik.
warum isses denn so?
mach die grundplatte für den fok-r ebenso dicker, und das geschilderte problem wäre gelöst!
schönen gruß!
wolf
 
Moin,

naja, bisher hat sich niemand bei mir über eine zu dünne Grundplatte beschwert. Wenn Du mir eine Mail geschrieben hättest, hätte ich was für Dich machen können.
Im allgemeinen denke ich, daß die dünnere Platte ausreicht, wenn man den Auszug flach mit einem Abschlußflansch an einem Refraktor verschraubt. Wie gesagt, bisher habe ich noch nie gehört, daß sich beim Einstellen des Anpressdruckes die Platte verwindet.
Ich bin für Kritik an meinen Produkten immer offen, aber ich muß sie halt auch bekommen :-)))

Viele Grüße

Gerd
 
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