Observatorium - Dachvarianten

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musicos

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Hi, heute habe ich eine lustige Frage zum Thema Dachvarianten eines Observatoriums. Kuppel und voll (in der Gesamtlänge) abrollbares Dach scheiden wahrscheinlich aus, erstere auf jeden Fall.

Ich dachte an 3 weniger klassische Lösungen:

- Schwerlast Vollauszüge. Fahren sich voll rein, üblich kann man
bis zu 150cm Ausfahrlänge finden (Tragekraft ca 230kg). Man könnte zwei Dachhälften auf diese Art ausfahren, und somit auf
die platznehmende Pergolastruktur verzichten

- Rolldach. Ich hatte auf einer amerikanischen Website ein Dach gesehen, was sich einrollen lässt (so ein bisschen wie die Matten auf Schwimmbädern). Keine Ahnung wo man so etwas herbekommen könnte, es müsste ja auch noch dicht sein, wind, wetterstabil etc

- Dach aus mehreren Elementen, die sich ineinander fahren lassen. Platzsparend, aber vielleicht nicht ganz sicher mit Dichtigkeit (schwieriger, je mehr Einzelemente).

Ich würde mich freuen über jede Idee, Kommentar, Bezugsquelle.
Wunsch ist, eine möglichst kompakte Hütte (3.2*3.3m).

gruss
Torsten
 
Hallo Torsten,

interessantes Thema, beschäftigt mich auch gerade ;-)

Ich möchte noch eine weitere Variante in den Raum werfen: ein Schiebe- oder Rolldach aus Doppelstegplatten. Diese gibt es auch in dunkelbraun, was den Wärmeeintrag tagsüber reduzieren könnte, besonders, wenn man sie aufdoppeln würde. Weiterhin spricht das geringe Gewicht dafür. Da Wintergärten- und andere Dächer damit gemacht werden, sind die Doppelstegplatten grundsätzlich für unsere klimatischen Bedingungen (Stichwort Schneelast) geeignet.

Seltsam nur, dass ich kein Beispiel für die Verwendung in unserem Sinne bisher gesehen habe.... da fragt man sich zwangsläufig, warum das so ist...

Viele Grüße
Andreas

 
Hallo Torsten,

wenn ich das richtig verstehe, möchtest du eine ca. 3x3m große Hütte in den Garten bauen, hast aber nicht unbedingt noch einmal 3x3m für eine Pergola, über die du das komplette Dach abrollen könntest?

Du könntest zum einen ein Klappdach bauen, so wie hier: http://www.sternwarte-hohlstein.de/sternwarte5/

oder hier: http://www.astrotreff.de/topic.asp?ARCHIVE=true&whichpage=6&TOPIC_ID=40209&

Was die Auszüge mit 230kg Tragkraft betrifft, hört sich zwar viel an, kann aber zu wenig sein! Bei 3x3m und einer Schneelast von ca. 100kg/m² (je nach Wohnort deutlich mehr) bist du bei 9m² schon auf 900kg und hast dabei das Eigengewicht des Daches noch nicht mal berücksichtigt...
 
Hi, ja genau das ist das Problem!
Ich muss zugeben, dass die Klappdachvariante mir am wenigsten gefällt. Ich habe keinen Schnee hier in Südfrankreich, dafür aber einiges an Wind.
 
Hi, ich habe jetzt eine verrückte Idee:
warum nicht ein Flachdach konzipieren, abrollbar, aber
bepflanzt! Könnte sich wunderbar in die Natur integrieren....hat jemand davon Ahnung? Anleitungen wie die Dachstruktur auszusehen hat (gelötete Zinkbleche?).

gruss
Torsten
 
Hallo Torsten,

sieht mit Sicherheit sehr gut aus, aber das ganze hat ein extrem hohes Gewicht, das auch von der Pergulakonstruktion getragen werden muss. Zusätzlich zum Gewicht von Nasser Erde kommt dann noch die einzurechnende Schneelast...
 
Servus Torsten,

in Chile auf der Hacienda los Andes hatten wir sog. "Cabrio-Domes", also Faltkuppeln, die ähnlich wie das Dach eines Cabrios zusammengefaltet werden.
Das stellte sich bei wildem Regen und Schneefall (in Chile...) als dicht heraus, allerdings ist es nicht die preisgünstigste Lösung.

LG, Markus
 
Hi, danke für eure Antworten!

Bei mir gibt es keinen Schneefall...80km von Spanien entfernt....

welche Firma stellt denn diese Cabriodomes her?
Aber das ist auch nicht die Lösung die schön aussieht, oder?

besten Gruss
Torsten
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi, eine Kuppel scheidet aus weil ich beruflich immer mit ca 20m Durchmesser Kuppeln zu tun habe (ist mein Beruf), nicht Lust habe eine kleine Kuppelwelt in meinem Garten zu haben, es besser und praktischer finde aus vielerlei Hinsicht, ein Rolldach zu haben,...und: es zieht nicht so viel Aufmerksamkeit auf sich (Einbruch).

gruss
Torsten
 
Hallo Torsten,
ich muss zugeben, dass die Klappdachvariante mir am wenigsten gefällt. Ich habe keinen Schnee hier in Südfrankreich, dafür aber einiges an Wind.
deine persönliche Abneigung gegen Kuppeln in Ehren, aber ich kann Herwigs Frage durchaus nachvollziehen, denn bei starkem Wind ist gerade die Kuppel der beste Schutzbau und nicht nur ein Kompromiss; bei deiner nahezu alternativlos auferlegten Platznot und den Einschränkungen würden ja nur Kostengründe gegen eine Kuppel sprechen.
Ich bin selbst vor einigen Jahren umgestiegen, vom Rolldach auf die Kuppel und erlebe eher Vor- als Nachteile.

LG
Eberhard
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
...ich kann es noch einmal anders formulieren: Kuppeln sind wirklich nur schön für Astrofreaks, ins familiäre Gesamtkonzept passt sie bei mir nicht rein... :-))


Ein Rolldach bietet einen viel schnelleren Luftaustausch.

gruss
Torsten
 
Hallo Torsten,
...Kuppeln sind wirklich nur schön für Astrofreaks
---> Übersetzung für Freaks: Krüppel, Verrückter, Unnormaler oder einer, der sein Hobby exzessiv bzw. über ein „normales“ Maß hinaus betreibt, diese Sache zum Lebensinhalt macht...

Sorry, Du solltest schon überlegen was Du schreibt, wenn Dir eine andere Meinung nicht passt;
sonst brauchst Du hier keinen Rat, sondern einen Psychiater.

Gruß
Eberhard
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
???? Sorry, ich habe eine andere Belegung für das Wort. Ich selbst bin Musikfreak, tausend anderer Dinge freak, für mich ist das nichts Schlechtes.

Ein paar Zeilen weiter als dein Wikipedia Zitat findest du:

"Im technischen Kontext, beispielsweise als Kürzel für Computerfreak, wird der Begriff auch im Deutschen heute wohlwollend anerkennend verwendet."

alles klar?

Ausserdem freue ich mich über eure Ideen und Meinungen.

gruss
Torsten

PS: danke für den Tip mit dem Psychiater...
 
Hallo Eberhard,

der Begriff hat sich in der Tat sehr zum positiven gewandelt. In der von Dir gewählten Auslegung ist er heute nicht mehr gebräuchlich.
Torsten hat ganz sicher absolut keine bösen Absichten verfolgt.

Die verfolge ich übrigens auch nicht:

Freakshow

Gruß
*entfernt*
 
Hallo, vielleicht interessiert Dich meine Lösung. Ich wollte auch keine Kuppel haben, weil die zwar von außen schöner wirkt, wie ein Observatorium eben, aber im Gebrauch unpraktisch ist. Denn man kann nur durch den Spalt sehen. Ich bevorzuge ein rollbares Dach, damit ich den gesamten Himmel überblicken und nach neuen Objekten suchen kann.
Ich hatte auch keinen Platz für ein komplett rollbares Dach und habe deswegen zwei über einander liegende Dachhälften konzipiert. Die Hütte hat 3x3 m und ich habe 5,30 Meter lange Dachsparrenbalken darüber gelegt. Ich brauche keine Stützpfeiler, lediglich stehen für die beiden Hälften jeweils 1,20 m über das Hüttenende hinaus. Das Ganze ist als Pultdach konzipiert, damit der Regen abfließen kann.

Ich kann gern mal Bilder senden. Mail an fj (ät) elunic.com

viele Grüße
 
Hallo, Deine Anfrage habe ich erhalten und sende Dir am Wochenende ein paar Bilder. Ich hoffe, es ist bald mal wieder trocken, damit ich das Dach öffnen kann.

viele Grüße
 
Danke für Dein Feedback zu den Bildern.

Gern kannst Du mal anrufen, Nummer hast Du

viele Grüße Franz
 
@ Franz,

ich hatte den post gestartet, und ich habe dich erst heute abend kontaktiert...du hast also jemand anderem geantwortet. Kein Problem, würde mich aber auch über Photos freuen :-))

gruss

Torsten
 
ok ich versuche Dir spätestens am Wochenende ein paar Bilder zu senden. Ich empfehle die Hütte eher etwas größer auszulegen. Ich habe 3 x 3 m gewählt, aber ein halber Meter mehr wäre besser. Platz kann man nicht genug haben, um gut hinter dem Teleskop zu stehen. Ich habe einen 14 Zoll SC auf einer Losmandy TITAN in der Hütte und je nach Beobachtungsrichtung kann es mal eng werden. Mit einer Säule wäre es besser, die habe ich aber nicht.

viele Grüße Franz
 
Stimme Franz da zu. Ich habe zu Anfangs mit 2,60mx2,60m geplant, war dann aber ganz froh mich für 3mx3m entschieden zu haben. Erstens ists viel angenehmer bei der Beobachtung, zweitens bleibt noch Platz für Erweiterungen falls sich doch mal ein längerer Refraktor bei mir einschleicht.

Durch die 3x3m konnte ich die Säule auch etwas in eine Ecke der Hütte versetzen und mir so mehr Platz im "PC-Eck" und am Eingang verschaffen ohne dass ich nicht mehr um meine Säule mit Equipment herumgehen könnte.

Tom
 
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