Offset Kollimation eines Newtons

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Re: Buchauflage ist schwer abzuschätzen

Hallo Herbert,

jetzt auch ein zweites Mal zu Dir. Mir ist klar, daß man einen Verlag braucht, der den Druck und vor allem den Vertrieb besorgt. Ich habe schon Bücher gemacht, und eines (über HiFi in den späten 70er Jahren) hat immerhin eine verkaufte Auflage von 115.000 Stück erreicht. Das wird bei hier natürlich nie möglich sein, aber die Rentabilitätsgrenze für Verlag und Autor kann auch schon bei deutlich niedrigerer Auflage erreicht werden. Ich werde mich mal mit Euch direkt in Verbindung setzen, denn auch die Unterstützung durch Verbände, Vereine, im Forum usw. kann helfen, eine so große Auflage zu erreichen, daß man das Risiko wagen kann und wenigstens soviel dabei herauskommt, daß man seine Arbeitszeit und das investierte Know-how wenigstens halbwegs angemessen honoriert bekommt (ganz ohne Geld geht’s nicht, denn das ist ja mein Beruf, von dem ich leben muß). Ich habe ohnehin die Hoffnung aufgegeben, je ein reicher Mann zu werden!

MfG Walter E. Schön
 
Re: Wie justiert man Koma rein?

Hallo Hans-Jürgen,

wie kann man denn „Koma rein justieren“? Koma ist eine Eigenschaft der Spiegelform, und die wird beim Kollimieren nicht verändert. Die Überprüfung am Stern ist sowieso nicht dazu geeignet, an irgendwelchen Schräubchen was nachzujustieren, da eventuellen Irregularitäten nicht eindeutig anzusehen ist, an welchem Schräubchen (Hauptspiegelverkippung, Fangspiegelkippung, Fangspiegelverschiebung, und in den ersten beiden Fällen sogar um jeweils zwei Achsen!) gedreht werden müßte. Ich sehe die Prüfung am Stern nur als Bestätigung einer korrekt erfolgten Kollimation oder aber als Indikator dafür, daß die Kollimation wiederholt werden sollte, weil das Bild des Sterns noch nicht gut genug ist.

Nebenbei, eine Verwechslung mit Koma dürfte eigentlich nicht möglich sein, denn die Kontrolle muß - wie ich in einem vorherigen Beitrag schon sagte – in der optischen Achse, also der Gesichtsfeldmitte erfolgen, und dort gibt es bei einem anständigen Parabolspiegel keine Koma.

MfG Walter E. Schön
 
Re: Offset und Justage am unscharfen Sternscheibch

Hallo Wolfgang,

mein letzer heutigen Beitrag gilt Dir. Zuerst ein Zitat aus Deinem Text:

„Der Mittelpunkt des vom Okular aus sichtbaren Kreises (ist wohl genau genommen gar kein Kreis?) fällt nicht mit dem Mittelpunkt der Fangspiegelellipse zusammen. Der Unterschied ist der Offset. Der Sinn des Offsets ist also einfach den visuellen Mittelpunkt des Fangspiegels zentrisch mit dem Okularauszug zu kriegen. Da es sich um einen perspektivischen Effekt handelt ist klar, daß der Offset vom Abstand des Auges zum Fangspiegel abhängt. Also einfach den Fangspiegel mittig zum Okularauszug einstellen (mit Filmdose wie beschrieben) dann stimmt der Offset automatisch.“

Zitatende

Ob der Fangspiegel als Kreis erscheint, hängt erstens davon ab, ob seine elliptische Form eine lange Hauptachse hat, die genau um den Faktor „Wurzel aus 2“ länger als die kleine Hauprtachse ist. Das kann man wohl immer voraussetzen, wenn kommerziell gefertigte Fangspiegel benutzt werden. Zweitens hängt es aber auch davon ab, ob die Okulartubusachse exakt im rechten Winkel zur Teleskoprohrachse (Hauptspiegelachse) steht. Das muß nicht sein, auch wenn die üblichen Konstruktionen so angelegt sind. Es kann Gründe geben, den Winkel spitzer zu machen, um das Okular weiter hinten zu haben. Dann müßte der Fangspiegel eigentlich eine andere Ellipsenform haben, bei der die lange Achse relativ zur kurzen etwas kleiner ist (Achsenverhältnis kleiner als Wurzel aus 2). Da solche Spiegel wohl nicht serienmäßig gefertigt werden, wird auch dann meistens ein normaler Fangspiegel benutzt, und der sieht aus dem Primärfokus betrachtet nicht mehr kreisrund, sondern minimal elliptisch aus. Das erschwert aber nicht das Kollimieren. Man muß auch hier im ersten Arbeitsschritt nur dafür sorgen, daß der äußere Umriß konzentrisch zum kreisförmigen Okulartubusrand liegt.

Nun das nächste Zitat aus Deinem Text:

„Was ich so nicht nachvollziehen kann ist der Zusammenhang der Kollimation und (?) mit dem Offset wie ihn Walter beschieben hat. Der Offset dient meines Erachtens nur dazu die Vignitierung des Fangspiegels zu minimieren. Die Kollimation dient dazu, die optische Achse des Systems in den Mittelpunkt des Okulars zu bringen. Dies könnte man z.B. auch mithilfe des Lasers mit einem Miniaturfangspiegel von 2mm Durchmesser hinkriegen. Die Kollimation hat mit der Vignetierung also nichts zu tun.“

Ende des Zitats, in dem ich ein Fragezeichen in Klammern eingefügt habe, weil ich annehme, daß das Wort „und“ weg gehört. Sonst verstehe ich den Sinn des Satzes nicht. Aber nun zur Sache.

Richtig, der korrekte Offset minimiert die Vignettierung, aber sie macht die Vignettierung zudem auch noch symmetrisch (sonst wäre die Vignettierung auf einer Seite besonders groß und genau gegenüber am kleinsten).

Die Kollimation im engeren Sinne hat zwar, und da liegst Du auch richtig, die Aufgabe, die Okularachse mit der Hauptspiegelachse zusammenfallen (= fluchten) zu lassen. Sie ist aber insofern nicht von der Offseteinstellung zu lösen, als sich im Rahmen einer Kollimation in erweitertem Sinne auch der richtige offset ergibt. Man kann also sagen, daß das, was man gemeinhin unter Kollimation versteht, sowohl die Offsetjustage als auch die Achsen-Koinzidenz (= das Zusammenfallenlassen der Achsen) umfaßt. Es ist durchaus sinnvoll, beides in einem Arbeitsgang zusammenzufassen, damit die zwingende Reihenfolge 1. Offseteinstellung und 2. Achsen-Koinzidenz eingehalten wird. Würde man beide Justagen als getrennt Arbeitsabläufe betrachten, käme es sicher manchmal vor, daß jemand den Offset erst einstellt, nachdem die Achsen mit dem Laser fluchtend ausgerichtet wurden. Dabei würden aber die Achsen wieder verschoben und/oder verkippt, so daß die Achsen-Koinzidenz erneut justieren (bzw. kollimiert) werden müßte. Das kann beim Kollimationsablauf im erweiterten Sinne nicht passieren.

Nun das dritte Zitat aus Deinem Beitrag:

„In der Praxis wird die Sache allerdings noch komplizierter, da auch noch eine Neigung des Okularauszuges in die Kollimation mit eingeht. Da beim Dobson die Länge der Stangen die Neigung des Hutes beeinflusst, dürfte bei so ziemlich allen Dobsons der Hut irgendwie schief sein. Grundsätzlich ist eine Abweichung von der 45 Grad-Neigung des Fangspiegels optisch wohl kein Problem. In der Praxis habe ich aber einen Einfluss der Neigung des Okularauszuges auf die Position des Spiegelbildes des Fangsspiegels im Hauptspiegel festgestellt. Dieses Spiegelbild erscheint als exzentrischer schwarzer Fleck bei unscharf gestelltem Stern.“

Zitatende.

Eine Neigung des Okularauszugs, sei es wegen einer Verkippung des Huts oder wegen eines ungenauen Einbaus des Okularauszugs, macht die Sache nicht komplizierter. Die Offseteinstellung und die Kollimation im engeren Sinne (Achsen-Koinzidenz) erfolgen genau wie üblich. Nur der Fangsspiegel steht dann am Ende in einem geringfügig von 45° abweichenden Winkel zur Teleskop- und zur Okularachse und sein Umriß erscheint minimal elliptisch statt kreisrund, aber nur so wenig (wenn der Hut nicht wirklich ganz schief sitzt!), daß man das beim Blick durch den Okulartubus wahrscheinlich gar nicht merkt. Näheres weiter oben, wo ich zum Falle eines nicht um 45° geneigten Fangspiegels schon alles gesagt habe. Im Gegensatz zu Deiner Beobachtung bleibt nach erfolgter Kollimation (im erweiterten Sinne, also inklusive Offseteinstellung) die Position des Fangspiegel-Spiegelbildes im Hauptspiegel an derselben Stelle wie bei nicht verkipptem Hut und 45°-Fangspiegelneigung, nur eben minimal elliptisch statt kreisrund. Das muß auch so sein, weil der Position des Fangspiegels relativ zum Hauptspiegel allein durch den Strahlen-Kegelstumpf festgelegt wird, den Du in der oberen Zeichnung von Hennig sehen kannst, und nicht davon, ob die Okularachse einen anderen Winkel als 90° mit der Hauptspiegelachse bildet. Daraus resultiert lediglich ein anderer Kippwinkel des Fangspiegels, nicht aber ein anderer Ort.

Schlißlich das letzte Zitat aus Deinem Text:

„Auf diese Art kann ich die drei Kreise, die man im Okularauszug sieht genau zentrisch einstellen. Meiner Erfahrung nach erhält man so auch die beste Abbildungsqualität am Himmel. Das müßte allerdings jemand mal in ZEMAX nachrechnen.“

Das ist (bis auf das fehlende Komma nach „sieht“) völlg richtig und eine der kürzestmöglichen Zusammenfasungen dessen, worauf es mein Kollimieren ankommt. Das ist so richtig, daß man es in ZEMAX gar nicht nachrechnen muß.

Genauso richtig sind Deine anschließenden Schlußfolgerungen. Vertraue der Laserkollimation, wenn Du sie sorgfältig wie beschrieben ausgeführt hast. Sieh Dir einen Stern genau in der Mitte des Gesichtsfeldes an und freue Dich darüber, daß er jetzt wiel schärfer als vor der Kollimation erscheint. Und wenn Du eine leichte Asymmetrie eines unscharfen Schattens beim Defokussieren bemerkst, nimm es gelassen, denn es wird Dein scharfes Bild bei richtig fokussiertem Okular nicht trüben. Amen.

MfG Walter E. Schön
 
Re: Wie justiert man Koma rein?

Hallo Walter,

nach meinem Verständnis ist Koma nicht nur eine Eigenschaft der Spiegelform, sondern ein Asymmetriefehler, der außerhalb der optischen Achse beobachtet werden kann, wenn eben die Koma nicht korrigiert ist. Parabolspiegel und Kugelspiegel z.B. haben bei der üblichen Eintrittspupillenlage in 3. Ordnung den gleichen Komafehler, weil der mit einer Fläche nicht korrigiert werden kann. RC-Systeme mit 2 Flächen genau abgestimmter Deformation sind Komafrei.

Du hast naturlich recht, wenn du genau auf der optischen Achse bist, ist keine Koma vorhanden. Aber in der Praxis bist du bei "Kollimation" auf die Spiegelgeometrie in der Regel mit deinem Okular nicht genau auf der optischen Achse, weil der Spiegelhersteller eben nicht so genau gearbeitet hat. Dadurch entsteht eben Koma, die am defokussierten Sternbild erkennbar ist und durch Kollimation beseitigt werden kann. Wenn nun das Sternscheibchen verkehrt interpretiert wird, nämlich die vom Fangspiegel herkommende Exzentrizität als Koma, kann man sehr wohl das Erscheinungsbild durch die Kollimation "verbessern" und hat damit Koma reinjustiert.

Zur allgemeinen Beruhigung: Beim ersten Schnellschuss hatte ich, um zu sehen ob überhaupt ein Effekt sichtbar ist, einen ziemlich großen Offset berechnet. Inzwischen habe ich das wiederholt mit realistischen Werten für ein 500mm f/3.6 Newton. Ergebnis: Der Effekt ist bei Defokussierung um +- 3.5 Lambda (+-0.198mm) erkennbar, aber so gering, dass er vernachlässigt werden kann. Ob das bei größerer Defokussierung schlechter wird, kann ich nicht sagen, weil mein Programm da am Anschlag ist, sollte vielleicht jemand aus der Praxis beantworten. Ich habe aus meinem Programm Bilder für die Fokussequenzen für die Fälle Fangspiegel mit Offset auf Achse, das gleiche 1mm Achsabstand (Koma) und zentrischer Fangspiegel auf Achse zusammengestellt, alles mit 3 Spinnenbeinen. Wens interessiert, dem kann ich die Bilder gern zumailen, hier auf dem Board kann ich das nicht, weil ich keine Homepage habe.

Gruß
Hans-Jürgen
 
Re: Wie justiert man Koma rein?

Hallo Hans-Jürgen,

wenn ich mal Deinen ersten Satz (Zitat)

„... nach meinem Verständnis ist Koma nicht nur eine Eigenschaft der Spiegelform, sondern ein Asymmetriefehler, der außerhalb der optischen Achse beobachtet werden kann, wenn eben die Koma nicht korrigiert ist“ (Zitatende)

filetiere, also von Haut und Sehnen befreie, bleibt als Substanz leider eine Definition, die sich im Kreis dreht, also nur eine leere Aussage:

„... ist Koma ... ein Asymmetriefehler, der ... beobachtet werden kann, wenn ... die Koma nicht korrigiert ist“.

Diese Definition hat dieselbe Qualität wie „eine Hundehütte ist ein Gebäude, das eine Hundehütte ist“. Die Koma beim Parabolspiegel ist ein Asymmetriefehler, der bei nichtparallelem Strahleneinfall aufgrund dieser (paraboloiden) Spiegelform statt zum gewünschten Punktbild zu einer annähernd keilförmigen, kometenähnlichen achsensymmetrischen Figur führt. Koma hat absolut nichts mit der Kollimation zu tun. Und wenn die Kollimation falsch oder ungenau durchgeführt wurde und als Folge auf der Achse (nur dort wird kollimiert!) statt eines radialsymmetrischen, sehr kleinen (= scharfen) Beugungsbildchens irgendein unsymmetrischer Lichtfleck entsteht, so ist das nie und nimmer Koma. Und wenn durch Verschiebung und/oder Verkippung des Fang- und Hauptspiegels der asymmetrische Fleck kleiner und symmetrisch wird, so wird nie und nimmer „Koma hineinkorrigiert“. Das wäre nur möglich, wenn man beim Kollimieren den Hauptspiegel verböge.

Du schreibst weiter (Zitat):

„Aber in der Praxis bist du bei "Kollimation" auf die Spiegelgeometrie in der Regel mit deinem Okular nicht genau auf der optischen Achse, weil der Spiegelhersteller eben nicht so genau gearbeitet hat. Dadurch entsteht eben Koma, die am defokussierten Sternbild erkennbar ist und durch Kollimation beseitigt werden kann.“ (Zitatende)

Falsch. Es ist doch gerade der Sinn der Kollimation, die Achsen von Okular und Hauptspiegel zusammenfallen zu lassen. Und wenn man fertig ist, ist das auch (bei vernachlässigbaren Toleranzen) der Fall. Die Ursache der anfänglichen Abweichungen ist keineswegs, daß „der Spiegelhersteller eben nicht so genau gearbeitet hat“, sondern daß Hauptspiegel, Fangspiegel und Okular nicht so im Teleskopgehäuse zueinender ausgerichtet sind, daß die Achsen fluchten. Eine Kollimation ist deshalb auch beim genauest geschliffenen Spiegel nötig! Und Koma (die aber mit Unschärfe aufgrund mangelhafter Kollimation nicht zu tun hat) weist auch der exaktest ausgeführte Parabolspiegel auf, und zwar nie in der Achse, aber proportional zum Abstand von der Achse wachsend.

Ich könnte noch auf weitere Details eingehen, aber es hat nicht viel Sinn, weitergehende Schlußfolgerungen zu untersuchen, wenn man weiß, daß schon die ihnen zugrundeliegenden Voraussetzungen nicht stimmen.

Es wundert mich, daß Du Dich offenbar mit Rechenprogrammn beschäftigst, ohne verstanden zu haben, was Kollimation und Koma sind. Das sollte man zuerst kennen und beherrschen, bevor man sich mit komplizierteren Berechnungen befaßt. Sonst stocherst Du nur im Nebel und schmeißt mit falsch verstandenen Fachbegriffen um Dich, die im jeweiligen Zusammenhang gar nicht stimmen. Mir kommt das vor, als würde jemand Franz Kafka analysieren, bevor er noch das Alphabet vollständig erlernt hat. Entschuldige, wenn ich das so deutlich sage, aber es ist in Deinem Interesse, die Zusammenhänge in der richtigen Reihenfolge anzugehen, also mit den Grundlagen anzufangen. Wo Du Dich über Kollimation gut und anhand anschaulicher Zeichnungen informieren kannst, hatte ich viele Beiträge weiter oben mit mehreren Links angegeben.

MfG Walter E. Schön
 
Re: Buchauflage ist schwer abzuschätzen

Hallo Walter,
meld dich doch bitte bei mir unter
fg-amateurteleskope@vds-astro.de
damit ich dich über E-mail erreichen kann.
Ein reicher Mann zu werden habe ich schon vor über 13 Jahren aufgegeben. Aber an einem Buch über Amateurteleskope und Selbstbau mitzuwirken - das tät mich echt jucken!

Freundliche Grüße, Herbert
 
Re: Wie justiert man Koma rein?

Hallo Walter,

bleiben wir mal bei unserem Parabolspiegel. Ich sehe für dich zwei Chancen, mittels eines Justierlasers die Achse dieses Rotationsparaboloides koaxial zum OAZ zu bekommen:

1. du markierst die geometrische Mitte der Spiegelfläche, ausgehend vom Rand, läßt den Laserstrahl aus dem OAZ darauffallen, veränderst die Neigung der Spiegelfläche bis der Laserstrahl in sich zurückfällt und hast gleichzeitig das Glück, daß der Spiegelhersteller es geschafft hat, das Rotationszentrum seines Paraboloides auch an deine markierte Stelle zu legen. Anderfalls hast du nämlich die Normale zur Spiegelfläche außerhalb der optischen Achse zu deinem Okular ausgerichtet und hast Koma in der Mitte des Gesichtsfeldes, die du am Sternenscheibchen erkennen und durch Feinjustierung beseitigen kannst.

2. du ermittelst auf irgend eine andere Weise das Symmetriezentrum deines Paraboloides, markierst es und verfährst weiter wie oben. Wenn dir die Markierung genau genug gelungen ist, hast du Glück gehabt, sonst weiteres Verfahren wie oben.

Aber vielleicht hast du ja noch mehr Möglichkeiten.

Gruß
Hans-Jürgen
 
Re: Buchauflage ist schwer abzuschätzen

Hallo,
um doch mal den Gedanken aufzufassen, wie man in einem Buch über Amateurteleskope und Selbstbau die Justage eines Newton-Teleskops behanden könnte:
1. Auch Anfänger ohne spezielle Vorkenntnisse sollten in der Lage sein, ihr Instrument auf genügend genaue Jusitierung überprüfen zu können
2. Dem Fortgeschrittenen sollte entsprechendes Lesematerial zur Verfügung stehen, um näher in die Materie eingehen zu können
3. Auch der Optikspezialist sollte zu Wort kommen, z.B. durch Spotdiagramme und andere theoretische Berechnungen

Na, was würdet ihr von so einem Buch halten?

Nun noch ein Spruch von mir: "Alles geht von einem Punkt aus - diesmal war's der Punkt auf einem Fangspiegel"

Freundliche Grüße, Herbert
 
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