Okular-Adapter für Kowa-Okulare

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flamsteed_19

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Hallo Mitstreiter,

ich würde gern ein Kowa TE11-Zoom-Okular am Teleskop nutzen. Es gibt von Kowa alle möglichen Adapter aber keinen Astro-Adapter. Hat von Euch jemand das gleiche Problem (gehabt) und wie habt Ihr es gelöst? Gibt es unter den Astromechanikern welche, die sich damit auskennen? Ich freue mich auf Input!

Gruß und CS
Jochen

 
Hallo Jochen,

ich weiß nicht, wie das Kowa Okular aussieht, sollte aber kein Problem sein.

Im einfachsten Fall einen 2" -> 1,25" Adapter ausdrehen + 3 Gewinde mit Madenschrauben, fertig.

Hab ich für das Leicazoom auch schon gemacht.

Gruß Uwe
 
Hallo Jochen,

für mein Optolyth Spektiv-Okulare habe ich den Rückdeckel aufgebohrt und eine Steckhülse eines Billigokulars mit Zweikomponentenkleber befestigt.
Da es auch immer lästig war, den einen (recht teuren) Leica Astroadapter zu wechseln, habe ich das Spiel auch für die Leica Spektivokulare gemacht. Bei Leitz habe ich mir dazu noch zwei Rückdeckel bestellt. Das Kunststoffbajonett hält nun schon mehrere Jahre sicher und straff.

Link zur Grafik: http://up.picr.de/21409229vw.jpg

Viel Erfolg und viel Spaß mit dem Kowa Okular.
Ich persönlich beobachte sehr gern mit den Spektivokularen. Das Einblickverhalten, die Transparenz sowie das Fehlen von Verzeichnung macht die Beobachtung zum Genuss.

Gruß Hans-Jürgen
 
Hallo Uwe, danke für die Rückmeldung! Als Hauptproblem bei dieser Methode sehe ich das Zentrieren des Adapters. Zeiss und Leica bieten hier einen kreisförmigen Schlitz (auf der Okularseite) in den man die Adapter einführen und dann mit den Schrauben fixieren kann. Das Kowa hat so einen Schlitz nicht. Ich habe das hier mal fotografiert. Von links: Zeiss, Leica, Kowa. Man sieht auch gut den hellen Dichtungsring am Kowa, der die Sache nicht einfacher macht (aus meiner Sicht).
 
Hallo Hans-Jürgen,

meinst Du mit Rückdeckel die teleskopseitige Verschlusskappe? Da ist beim Kowa kein Bajonett drin.
 
Hallo Jochen,

ja, ich meine die teleskopseitige Verschlusskappe des Okulars.
Diese hat bei Leica das Gegenbajonett.
Ach, und bei Kowa ist die Kappe bloß aufgesteckt?
Na, dann funktioniert das damit nicht. Da musst du einen Dreher bemühen.
Ich sehe da kein Problem. Der Adapter kann doch die gesamte Rückseite des Okulars fassen. Der Bajonettdurchmesser erscheint auf dem Foto fast gleich groß wie der restliche Stutzen.
Wenn aber die drei Bajonette größer im DM sind, müsstest du eben den Adapterinnendurchmesser an das Maß anpassen und zum Zentrieren noch zwei dünne Halbschalen aus Aluminiumblech um den hintern Stutzen beilegen.

Sicherlich kann auch eine mechanische Werkstatt einen Adapter mit passendem Bajonett drehen und fräsen, aber das dürfte ziemlich teuer werden.

Gruß Hans-Jürgen
 
Hallo Jochen,

Zitat von flamsteed_19:
Hallo Uwe, danke für die Rückmeldung! Als Hauptproblem bei dieser Methode sehe ich das Zentrieren des Adapters.

alle drei Okulare haben ein Bajonett. Du drehst den Adapter soweit aus, daß das Bajonett spielfrei hinein geht. Das hintere Ende mußt Du wegen des Dichtrings entsprechend weiter ausdrehen. Dann drehst Du noch ein 1/10 mm zusätzlich aus, weil die Farbe auch aufträgt.

Damit ist das Okular zentriert. Die Madenschrauben dienen NICHT zur Zentrierung, sie halten den Adapter lediglich fest. Die Gewinde positionierst Du an den Stellen, die Dir gefallen, M3 oder M4.

Gruß Uwe
 
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