Okularauszug, Fokus und der ganze Rest...

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ubit

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Hi,

ich habe ja seit Kurzem einen Galaxy D10 und ein SW 5-8 mm Zoom. Nachdem Günther mich darauf aufmerksam gemacht hat, dass ich mir im Fokus mal den Auszug anschauen soll, habe ich festgestellt, dass das Rohr des Auszugs schon bei 8 mm fast 10 mm weit in den Tubus ragt :-( In Richtung 5 mm wird das natürlich immer schlimmer, weil der Fokus immer mehr nach innen wandert.

Nun könnte ich das Zoom mit 2" Hülsen "tunen" z.B: auf etwas 4-7 mm. Dann bräuchte ich meinen 2"->1,25" Adapter nicht mehr und könnte das Zoom weiter in den Auszug schieben.

Alternative: Umbau des Okularauszuges. Wenn ich das richtig verstehe, müsste ich den Auszug (und den Fangspiegel) näher an den Hauptspiegel rücken. Also 8 neue kleine Löcher und ein großes Loch in den Tubus und alles umbauen. Was kein wirklich großer Akt wäre, weil ich den Tubus eh mit Veloursfolie auskleiden möchte und das Teleskop dazu sinnvollerweise eh demontieren muss.

Zwei Probleme kommen mir dabei in den Sinn:

Wenn der Fangspiegel näher am Hauptspiegel liegt trifft der Lichtkegel den FS bereits bei einem größeren Durchmesser - es wird also mehr Fläche am FS benötigt. Wenn ich mit einem Justierokular (Filmdose) durch den OAZ schaue, sehe ich allerdings relativ viel Tubus um den Hauptspiegel herum. In dieser Richtung müsste also "Luft" sein, oder? Das heißt der FS ist eh zu groß für die Optik... Kritisch dürfte es erst werden, wenn ich auf diese Weise nicht mehr den kompletten Hauptspiegel sehen kann - so denke ich mir das jedenfalls in meiner Naivität...
Ein kleiner Nachteil wäre vielleicht noch, dass dann Randbereiche des FS ins Spiel kommen. Falls der FS nicht völlig plan ist (was er ja wohl nie ist), kämen also mehr "Wellen" in den Strahlengang. Ist das positiv oder negativ zu bewerten?

Das zweite mögliche Problem: Es trifft auch auf das Loch bzw. die Halterung des OAZ ein breiterer Strahlenkegel. Was im ungünstigsten Fall dazu führt, dass Teile des Strahlengangs abgeschnitten werden. Da bin ich mir aber völlig unsicher, wie ich das im Vorfeld klären kann... Es sollte natürlich vermieden werden...

Ansonsten hätte eine Verschiebung von FS und OAZ aber doch eigentlich nur Vorteile, oder?

1. Den Fokus weiter nach außen kann man immer mit (linsenlosen) Verlängerungshülsen erreichen.
2. Der FS liegt tiefer im Tubus und ist damit (geringfügig) weniger anfällig für Tau
3. Der FS bekommt weniger Streulicht ab, da ihn ja nur Licht treffen kann, welches zwischen FS und HS vom Tubus reflektiert wird.

Nachteile sehe ich im Moment eigentlich keine. Außer den offenen Löchern im Tubus die ich aber ja zuspachteln, schleifen und überpinseln kann (vielleicht bekommt der Tubus bei der Gelegenheit ja außen auch ein verändertes, "gepimptes" Design). Zwei überflüssige Löcher (von der alten Sucherhalterung - Tausch gegen Telrad) hat der Tubus eh schon *g*

Was haltet ihr von dem Umbauplan??? Mit dem eigentlichen OAZ bin ich bislang sehr zufrieden. Er läuft butterweich und hat kein (für mich) merkbares Shifting.

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,

eine weitere "Tuning"-Möglichkeit wäre auch ein superflacher 2"->1,25"-Adapter, wie er z.B. bei der 2" TV Powermate dabei ist.
Bei diesem liegt dann die Fixierschraube unterhalb der Auflagefläche, d.h. in diesem Fall müsstest Du in das Rohr vom OAZ seitlich eine Nut reinfräsen oder -feilen.
Voraussetzung ist natürlich, dass das der OAZ von der Bauart her zulässt, und das man so einen 2"-1,25"-Adapter einzeln erhält (wobei man auch einen vorhandenen soweit abdrehen könnte, dass oben nur ein dünner Ring stehen bleibt).

Ich z.B. habe so einen Adapter von meiner PM, und will das in meinem Selbstbauteleskop vorsehen.

Grüße, Henning
 
Hi,

der dünne Ring bringt nicht wirklich was. Das Okular müsste bei 5 mm in den OAZ hereinragen - was beim SW selbst mit "tiefliegenden" Adaptern nicht geht, da es einfach zu dick ist.
Daher die Idee mit der Verlagerung von FS und OAZ. Da ich aber überhaupt keine Ahnung habe, weiß ich halt nicht, was ich mir damit als Nachteile einfange...

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,

noch eine Variante wäre eine leichte Tubuskürzung. An der HS-Seite 20 mm absägen und neue Löcher für die Halteschrauben bohren.
Wenn Du eine Möglichkeit hast, genau zu sägen spart das jede Menge Fummelei.

Auf die Möglichkeit der OAZ-Verlegung bzw. Tubuskürzung bin ich (für Dich) noch gar nicht gekommen. Das ist auch ein gangbarer Weg.

Ich habe meinen Tubus zugunsten eines kleinern FS, eines kürzer bauenden OAZ und der Anpassung der Fokuslage an meine Speers-Okulare verlängert.

CS
*entfernt*
 
Hi Günther,

das wäre vielleicht eine Alternative... Aber warum muss man da besonders genau sägen? Der Spiegel ist doch eh in relativ weiten Grenzen justierbar.
Ich hatte das Rohr ja noch nicht auseinander und muß mir das Ende mit dem HS mal genauer anschauen. Könnte in der Tat einfacher werden als FS und OAZ zu versetzen.

Ciao, Udo
 
Hallo Udo,

naja, kommt nicht auf das Zehntel an, aber eine gute Säge, ein gutes Blatt sollte es schon sein, diese Tuben sind ganz schön labberig wenn man nicht z.B. einen Styrodurklotz reinsteckt. Flexen geht übrigens auch.
Schnittfläche abkleben, Schnitt aufreißen, dann kann es los gehn.
Wenn du über ein anderes Tubusdesign nachdenkst, dann könntest Du auch gleich überlegen, eine Tubusisolierung aus 2-3 mm starkem Styrodur (Trittschalldämmung) außen um den Tubus zu packen und dann z.B. mit Metallklebefolie zu kaschieren. Das bringt im Hochvergrößerung noch mal einiges (zusätzlich zur saugenden Lüftung).
Auseinandernehmen musst Du Deinen Newton für Kürzung oder OAZ-Versatz ohnehin.

CS
*entfernt*

PS: Um den "breiteren" Strahlenkegel brauchst Du Dir bei den 20 mm die Du benötugst keine Gedanken machen. Diese "Übergröße" hat sowohl Dein FS als auch Dein OAZ.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

ich schaue mir das wie gesagt mal genauer an. Vielleicht komme ich am WE dazu. Die Isolierung scheint mir zu kompliziert, da ich sie ja auch an die Höhenräder anpassen muss. Sooo hoch vergrößere ich ja (noch?) nicht. Die ersten Experimente mit dem SW und Hülsen (ja, einer vom Astrotreff Niederrhein hatte sie tatsächlich...) zeigten noch keine Begrenzung die sich auf Tubusseeing zurückführen ließe. Es "wabberte" nur recht wenig. Aber viel höher vergrößern macht eh wenig Sinn, da dann die Nachführung mit dem Dobson einfach zu stressig wird.
Wie ich den Wabbeltubus sägen soll, weiß ich auch noch nicht so genau. Ich weiß ja nicht, wie hart das Metall ist. Notfalls steht aber auch eine Flex zur Verfügung *g*

Ciao, Udo
 
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