Okulare aus Ferngläsern?

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mohlitz

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Ich habe "aus Spaß" ein kleines Copitar Teleskop ersteigert.

Öffnung satte 50 mm
Brennweite überragende 300 mm

Mit diesen Werten kann ich hier niemand vom Hocker reißen.

Ich habe es mal entstaubt, Veloursfolie eingeklebt und
aus einem alten Feldstecher ein Okular ausgebaut.

Rein zufällig hat es gepasst und es war SUPER !!!!!!


Wirklich "Weitwinkel" !!!

So wurde aus dem "Copitar" ein tolles, sehr kleines
"Rich field"-Reiseteleskop.

Der Vorteil ist, das man jedem Anwesenden alles direkt
zeigen kann, ohne ihm erst (wie bei freihändigen)
den Himmel erklären zu müssen.

Nettes Teil.
 
Hab ich auch schon gemacht, die Okulare aus 7-10x50Ferngläsern sind meist so etwa 30-20mm Brennweite
und haben so 50-65° Gesichtsfeld. So ergeben sich ca. 10-15fache Vergrößerung an Deinem Teleskop
und (bei Verwendung von WW Okularen) tatsächlich bis ca. 65° scheinbares Gesichtsfeld!
(nur "auf dem Kopf stehend"). Leider sind die Fernglasokulare meist deutlich schlechter bezüglich Randschärfe als
die hier üblicherweise verwendeten Plössl usw., aber für den Anfang sicher gut genug (besser als
manches, was so in den Kaufhausteleskopen mitverkauft wird - z. B. Huygens-Okulare). Die meisten
Fernglasokulare sind 3-4linsige König Konstruktionen.

Ich habe mir auch aus Fernglasokularen Spektive gebaut, habe aber als Objektive meine Fototeles
genommen (das geht mit den kleinen Dachkantokularsätzen von 10x25 Kaufhausferngläsern - Lidl-
für 12€, die kann man in den Teleobjektivtubus etwas reinschieben, so daß man an den Fokus kommt.
Brennweite dieser Okulare geschätzt aus der Objektivbrennweite so ca. 12-14mm und dann
steht das Bild sogar aufrecht!)

Auf alle Fälle Glückwunsch zu Deinem neuen Teleskop!!!
 
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