Okularfrage

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Weirdscha

Neues Mitglied
Hallo,

ich bin neu hier im Forum und muss auch direkt gleich mal eine Frage stellen.

Ich hab vor Jahren mal ein Kaufhaustelekop gehabt, welches auch mittlerweile das Zeitliche gesegnet hat und möchte mich nun intensiver mit der Astronomie beschäftigen. Dafür ist das Interesse an Literatur und Dokus sowie auch dem Science-Fiction Genre einfach zu groß.

Ein wenig eingelesen habe ich mich mittlerweile, aber es gibt bestimmt noch ne Menge fragen, die im Laufe der Zeit kommen und auch gehen :)

Ich hab mir nun für den Neueinstieg folgendes Teleskop ausgesucht:
http://www.teleskop-express.de/shop...-200-PDS-HEQ5-PRO-Goto---8--F-5-Teleskop.html

Da dies nun ohne Okulare geliefert wird, wollte ich mal fragen, was ich mir für den Anfang am Besten noch dazugönnen sollte.

Ich sag erstmal Danke, aber ich denke es werden noch weitere fragen folgen :)
 
Hallo Weirdscha,

willkommen im Forum!
:)

Also ich weiß nicht, ob ein f/5-Newton auf einer parallaktischen Montierung etwas für einen "Einsteiger" ist...

Wie bist du auf diese Optik mit Montierung gekommen?
Was willst du primär eigentlich beobachten?
Wäre für den Anfang ein "normaler" 8" f/6 Dobson für ca. ein drittel des Geldes nicht besser?

Sowas z.B. ...

Zum einen hatte ich bei meinem 12" f/5 anfangs große Probleme den einigermaßen gut zu justieren.
Es gibt zwar einige sehr gute Justageanleitungen im Netz, nur kann man da auch verzweifeln dran, wenn es einfach nicht klappen will...

Zum anderen ist ein f/5-System schon sehr okularkritisch, d.h. bei günstigeren Okularen hast du keine scharfe Randabbildung mehr.
Wenn dich sowas nicht stört, dann ist es ok.
Mich z.B. stört es einfach, wenn die Sterne zum Rand hin kleine Kometen werden...
;)


 
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Es war mehr oder weniger eine Bauchsache. Ich habe mich hier etwas durchgelesen, dann mit einem Bekannten gesprochen, der auch in diesem Thema drin ist. Dann wollte ich mir das Hintertürchen für Astrofotografie aufhalten. Das wären dann mal andere "Landschaftsaufnahmen" :)

Die Dobsons habe ich mir auch angesehen, aber irgendwie kommt bei mir die Rockerbox nicht an. Die dürfte wahrscheinlich zu groß für mein kleines Auto sein :)

Soviel zum Hintergrund.

Ich denke zu Beginn würde mich der Rand nicht stören. Solange das wichtigste scharf dargestellt wird ist alles gut. Beobachten möchte ich eigentlich gerne DeepSky und auch unsere Planeten, quasi alles. Wichtig war mir auch die automatische Nachführung sowie eine GoTo Steuerung.
 
Hallo! Was möchtest du denn ausgeben? Ansonsten würd ich nochmal die Photospezialisten nochmal fragen wieviel die Montierung wirklich trägt und ob zum fotografieren, das Teleskop nicht zu schwer für die Montierung ist. Du willst ja später schließlich noch Kamera und Leitrohr etc draufpacken. Alternativ kannste ja dann natürlich noch ein anderes Teleskop kaufen.

Gruß deadlock
 
Ich sag mal 200 EUR für die Okulare. Die Fotografie soll ja wenn dann erst später kommen. Erstmal geht es ums gucken.
 
Hallo Weirdscha

Ich habe so ähnlich angefangen wie Du. Bei mir ging es los mit einer LXD 75 und einem Messier N203 von Bresser.

Ich habe mich aber vor 2 Jahren nach langer Zeit von meinem 8" Newton getrennt und mir einen 12" Dobson gekauft vielleicht wirdst Du das auch mal machen.

Zu den Okularen: Meine ersten waren Super Plössel mit 52° die ich aber sehr schnell gegen 72° Okulare eingetauscht habe. ES waren Hyperion der Firma Baader Planetarium. Als Einsteiger Okulare sind sie sehr gut. Das schöne daran ist sie haben einen hohen Wiederverkaufswert. Beim Verkauf habe ich fast den Neupreis bekommen, sie waren aber auch tadelos in Ordnung.Ich habe letztes Jahr den Fehler gemacht und durch Nagler von TeleVue geschaut und darauf hin habe ich alle Hyperion verkauft und auf TeleVue umgestellt. Das hat sich gelohnt, war nicht billig aber dafür jetzt voll auf zufrieden.

Ich persönlich würde Dir für den Anfang auch die Hyperion empfehlen. Die wichtigsten Größen für den Anfang 24mm, 13mm und 10mm. Es kostet zwar 100€ mehr aber dafür kannst Du alles sehen was Dein Rohr erreicht. Später kannst Du mal über ein 32mm Übersichtsokular nachdenken und einem 8mm für höhere Vergrößerungen. Wie gesagt das ist meine Empfehlung.

Clear sky und viel Spaß

Matthias
 
Hallo,

für die Fotografie ist die Kombination nicht wirklich zu empfehlen, visuell dagegen ist sie gut. Die Leute, welche ich kenne und die mit 8" fotografieren, nutzen eine Losmandy G11 oder eine vergleichbare Montierung. Das ist dann stabil und frustfrei, auch wenn es mal nicht windstill ist.

Viele Grüße

Carsten
 
@Daniel_Guetl:
Jetzt wo Du das sagst, danke für den Tip. Ich hab das grad auch gesehen :)

@Steini_14:
Danke für den Tip, ich werd mir die mal alle anschauen :)

@AstroCarsten:
Ich möchte ja auch erstmal durchschauen und für ab und zu mal ein Foto, denke ich sollte es reichen. Wenn das dann intensiver wird, dann kann ich auch über eine andere Montierung nachdenken.
 
Hi,

200 Euro für Okulare und Überschrift f/5 ist eigentlich nicht so gut. Man wird deutlich unter den Möglichkeiten der Optik bleiben.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

ein System mit > f/5 oder "bessere" Okulare...
;)

Ich habe Panoptik und Nagler Typ4, sind halt echt nicht so ganz preisgünstig, aber Randscharf...
 
Moin zusammen!

> ein System mit > f/5 oder "bessere" Okulare...

Nun wollen wir mal nicht so schwarzmalen - auch mit günstigen WW-Okularen unter 100 EUR/Stück lassen sich mit so einem f/5-Newton ganz hervorragende Beobachtungen machen, ohne daß man vom Durchgucken blind wird, nur weil's am Rand nicht ganz scharf ist.
Es ist nunmal so, wenn man als Anfänger "alles neu" braucht: Da wird das meiste Geld ins Teleskop gesteckt und die Okulare vergessen, für die man locker eine ebenso große Stange Geld versenken kann. Aber warum nicht erst klein anfangen und dann nach und nach die Okulare gegen bessere ersetzen? Es muß ja nun nicht gleich knallen und ausrüstungstechnisch der Endzustand erreicht sein.

Genauso sehe ich das bei "geplanten" Fotoambitionen in ferner Zukunft... - Ich kauf' mir doch keinen Landrover für die Stadt, nur weil ich mir das Hintertürchen Paris-Dakar offenhalten will... ;)
 
Hallo Micha

Aber warum nicht erst klein anfangen und dann nach und nach die Okulare gegen bessere ersetzen? Es muß ja nun nicht gleich knallen und ausrüstungstechnisch der Endzustand erreicht sein.


Das sehe ich genauso. Deswegen habe ich die Hyperion empfohlen.Es sind keine schlechten, wo man sein Geld zum Fenster herraus wirft. Es gibt aber noch viele bessere, wo man noch genügend Geld ausgeben kann.

clear sky

Matthias
 
Da gibt es wirklich bedeutend wichtigere Faktoren, als ob das Okular bis zum Rand scharf ist.
Wenn das Teleskop anständig justiert und ausgekühlt ist, das Seeing stimmt und der Himmel schwarz ist, dann bist Du auch mit "Billigokus" sehr glücklich :-)

Ich würde auch im Zweifelsfall mal im Gebrauchtmarkt hier im Forum auf die Suche gehen. Da gibt´s oft recht interessante Okulare zu günstigen Preisen.


Mögliche Staffelung: 3 Okus:
Übersicht AP 6,0-7,0 = 30-35mm
Mittlere Vergr. AP 2,5-3,5 =17-13mm
Hochvergrößerung AP 0,7-1,2 = 4-6mm

CS, Tilo
 
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Moin!

> Gibt es vielleicht irgendwo mal ein Bild hier im Forum, wo man so eine Unschärfe sehen kann?

Unscharfe Bilder willst Du sehen?! ;)
Da wirst Du schon selber durch ein Oku gucken müssen!
Randunschärfe wird hier oft von Puristen überbewertet und verschreckt nur die Anfänger.
 
Hi Zusammen,

ja... hm. Auf die Schnelle?
Also Bilder das geht schwierig. Man kann den Eindruck den man im Auge hat schlecht fotografieren.

Weitwinkelokulare unter 100 Euro. Nun ja. 60 Euro muss man wohl doch anlegen und dann bekommt man halt irgendwie 3 Okulare zusammen - aber eigentlich keine 3 Stück Hyperion. Es stellt sich auch die Frage, ob man nicht vielleicht etwas geschickter besetzen kann.

Die Problematik ist, dass man für schwache Vergrößerung genauso ein Solala-Okular einsetzen muss, wie für hohe Vergrößerung. Eigentlich bietet dann kein Okular einen Ausblick auf das, was noch möglich wäre. Mir scheint das weniger attraktiv. Vermutlich ist ein 5mm Hyperion tatsächlich der beste Mittelweg im oberen Vergrößerungsbereich. 5mm reizen aber die Optik nicht aus. Ein 3,5mm wäre zu selten einzusetzen bzw. ohne das 5mm darunter merkt man nicht, was man verpasst, wenn man mal weniger vergrößert. Im mittleren Bereich hingegen, so zwischen 12 und 17mm, ist bei f/5 das Hyperion auch nicht mehr der Hype, da kann man dann auch gleich irgendwie ein 60 Euro Okular hinpacken, spart man das Geld um später aufzustocken.

Clear Skies
Sven
 
Ich hab gedacht durch Okularfotografie kann man sowas darstellen, aber wie Winnie das schon sagt, ich hab mir fast gedacht, das es garnicht so stark ins Gewicht fällt. Aber den Tip mit gebracuhten Okularen werde ich mir mal zu Gemüte führen und dann einfach mal durchrechnen was drin ist :)
 
Hallo Weirdscha,

ich wollte dich nicht abschrecken, sondern darauf hinweisen, dass es manche (meine bessere Hälfte und mich z.B.) als sehr störend empfinden, wenn die Sterne zum Rand hin kleine Kometen oder verschmierte Galaxien werden...

Mir fiel das "Problem" gravierend auf, als wir durch unseren 8" f/6 Dobson versucht haben eine Galaxie mit nem billig 32mm Reversed Kellner "einzukreisen" und zu finden. Da war es einfach so, dass am Rand beim Vorbeischweifen alles irgendwie als Galaxie zu sehen war, da suchst dir einen Wolf...

Ich habe ja oben schon geschrieben, wenn es dich nicht stört, dann ists ja keine Problem, vorallem weil du ja eine GOTO-Montierung kaufst und nicht großartig suchen musst.

Aber du schreibst auch, es stört dich nicht, hast aber anscheinend noch nicht durch ein nicht-so-randscharfes Okular gekuckt...
Was hat denn dein Bekannter, der im Thema drin ist, für ne Optik und welche Okulare nutzt er?

Natürlich ist es wichtig, einen "perfekt" justierten Newton der ein deltaT zur Aussentemperatur von unter 1 Grad hat bei schwarzem Himmel zu haben, das sind Faktoren die man ja selber irgendwie beeinflussen kann...
Okay, bis auf den Himmel...
;)

Es müssen ja auch keine Televueokulare (z.B. Nagler oder Panoptik) sein, bei denen jedes im Schnitt um die 300 Kröten kostet...
Aber ich denke bei mindestens 3 Okularen die du anfangs benötigen wirst, sind 200,- Euro schon sehr sportlich für f/5.

Ich kann dir leider nicht sagen wie z.B. die Hyperions bei f/5 sind, haben uns damals ein 35mm Panoptik gekauft und waren einfach hin und weg von der Randschärfe im Vergleich zum "Billig"-Reversed Kellner...

Leider muss man am Anfang immer Kompromisse eingehen, entweder man spart an der Optik oder an den Okularen...

Zum Thema f/5, möchte ich eigentlich nur noch sagen (ohne gleich wieder als Purist bezeichnet zu werden... ;) ), dass ich es bis dato noch nie geschafft habe, unseren 12" f/5 Newton auf das Niveau unseres Intes MK67 zu justieren.

Ich denke, zum einen liegt es einfach am "Billig-Newton" von Skywatcher zum anderen auch am sensiblen Justierverhalten eines f/5-Systems und vorallem an meiner langsam wachsenden Erfahrung im justieren.

Der 8" f/6 dagegen kommt langsam in die Richtung.
:)


 
Hi Zusammen,

also ich habe für diesen Artikel http://www.svenwienstein.de/HTML/weitwinkel.html einmal Grafiken erstellt. Eine darunter zeigt auch einen der vielen möglichen Eindrücke von Randunschärfe. Es gibt auch noch die Kometenschweifchen, nach innen wie nach außen, Mischungen davon, Asti-Schwalben... Und natürlich einen Anteil Unschärfe mit schlicht runden, vergrößerten Sternen.

Beim Suchen kleiner Nebelchen stört es wie beschrieben sehr.
Ansonsten hängt es davon ab, wie man im Bild herumblickt. Beispiel: Beim Feldstecher freihändig wird man das Auge mehr in der Bildmitte halten und dann den Feldstecher schwenken wenn man auf etwas schauen will, was am Rand ist. Beim Teleskop schwenkt man nicht so schnell, daher blickt man im Bildfeld herum. Macht nicht jeder - dann stört's weniger.

Clear Skies
Sven
 
Ich hab jetzt mal nen bissel geguckt und auch mal meinen anstehenden Geburtstag mit eingerechnet ;) und hab mich jetzt entschieden drei Baader Hyperion Okulare zu nehmen. Jetzt bin ich allerdings etwas verwirrt, da diese ja mit der 1 1/4" und der 2" Fassung geliefert werden. Ich hab bei dem Teleskop aber nur eine 2" Aufnahme.

Wenn ich jetzt die 1 1/4" Aufnahme abschraube, ändert sich ja die Brennweite. Nur inwiefern? Ich leg mir da gerade die Karten. Oder lasse die die 1 1/4" Aufnahme einfach dran?
 
Es kann sich die Fokuslage ändern. Das musst Du ausprobieren. Ist z.B bei Televue Ethos so. Wenn aber die Option auf 2'' Anschluß besteht, bezieht sich dies nur auf die Steckhülse des Okus, nicht auf dessen Konstruktion, d.h. es sind trotzdem1,25''-Okulare.

CS, Tilo
 
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Hi Weirdscha,

von der Entfernung der 1.25 Aufnahme rate ich dir ab, die Okulare verzeichnen ohne deutlich stärker, mir war es kein optischer Genuss mehr. Besser wär, du besorgst dir eine Reduzierklemme von 2 auf 1.25 Zoll und nutzt sie als 1.25er.

An welche drei Brennweiten hattest du denn gedacht? Ich habe jüngst auf Nagler/Pano gewechselt und hätte vier Hyperions über – allesamt in bestem Zustand, eines hat einen kleinen Kratzer oberhalb der Gummierung, ohne jeglichen Einfluss auf die Optik. Vielleicht pn wir über eine mögliche Übernahme deinerseits? Dann sparst du noch etwas mehr und kannst dir vielleicht sogar vier leisten … mein Angebot, Fotos gern.

Viele Grüße, Olaf
 
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Hallo Weirdscha,

nach meiner Kenntnis sitzt bei den Hyperions in der 1,25" Hülse ein Barlow-Element. Die Hülse müßte insofern dran bleiben, da sich sonst Brennweite und optische Eigenschaften in Richtung Übersichtsokular verändern werden, diese jedenfalls mit der gewünschten Brennweite dann nichts mehr zu tun haben.

Entweder du steckst die 1,25"-Hyperions in eine Reduzierung von 2" auf 1,25", wie sie üblicherweise am OAZ dabei ist oder du besorgst dir so eine Reduzierung. Vermutlich geht es auch, die Hyperions samt der 1,25"-Hülse einfach in die 2"-Aufnahme durchzustecken... dann schaut die 1,25"-Hülse incl. Barlow-Element halt unten heraus. Hier sollten noch andere Leute etwas dazu sagen können...

Bezüglich eingeschränkter Blickfelder brauchst du dir bei den in Rede stehenden Brennweiten keine Gedanken zu machen. 2"-Okulare brauchst du erst im Übersichtsbereich, also bei den langen Brennweiten (25, 30, 38mm etc.)

CS

Logi
 
Hi Peter,

ich war mir nur nicht sicher, ob der Verzicht auf die 1,25" Reduzierung dazu führen kann, dass man bei einigen OAZ dann tatsächlich nicht mehr in den Fokus kommt. Das Hyperion sitzt mit dem 2"-Anschluß jedenfalls tiefer im OAZ als mit 1,25"-Reduzierung.

@Weirdscha: Reduzierung besorgen (bzw. Vorhandensein prüfen, weil diese üblicherweise immer dabei ist) und alles dürfte gut sein.


CS

Logi
 
Moin!

> Das Hyperion sitzt mit dem 2"-Anschluß jedenfalls tiefer im OAZ als mit 1,25"-Reduzierung.

Ja, das kann kritisch werden, und wenn dann noch ein Zenitspiegel dazwischensitzt, dann probiert man lieber erstmal vorsichtig aus, ob so ein Kombi-Okular wie das Hyperion nicht vielleicht beim Einsetzen in den 2"-Schacht auf den FS knallt.
Also: Im Zweifelsfall immer die 1,25"-Reduzierung dabei haben, auch wenn man vielleicht zu bequem ist, 10 Sek. länger für einen Okularwechsel zu brauchen. Das gilt auch für die Newtons, wo die meisten Auzüge heutzutage sowieso kaum noch Auszugsweg besitzen.

BTW: Wir benutzen hier an der Vereinssternwarte am ACF neben "echten" 2"-Okus auch Vixen-LVWs, die wie die Hyperions beide Anschlußarten erlauben. Hier ist der Unterschied im 2"-Schacht trotz tieferliegendem Okular nur ca. 2,5 cm Auszugsweg ggü. einem reinen 2"-Oku (hier TV-PanO). Das packt unser Steeltrack gerade eben noch mit der Auszugslänge von 3 cm. Andere Okulare besitzen z.T. deutlich abweichende Fokuslagen - das muß man eben ausprobieren.
 
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