Omegeon 130/900 EQ-2 (Wer hat Erfahrung?)

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Joshua

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Hallo liebe Astrofreunde,
ich bin seit Weihnachten stolzer Besitzer eines Omegon 130/920 EQ-2 Teleskops und möchte gerne in die Hobbyastronomie einsteigen. Leider fehlt mir noch die nötige Erfahrung und ich bin aus den Anleitungen des Teleskops noch nicht wirklich schlau geworden. Ich habe es deshalb bisher noch nicht geschafft ein interessantes Objekt einzufangen. Daher die Frage nach ein wenig Hilfe von jemandem der Erfahrung mit diesem teleskop hat und mir noch einige Tipps geben kann, auf was ich alles achten sollte.

Danke schonmal im Voraus
 
Hi Sternfreund,

woher kommst du denn? Vllt gibt es die Möglichkeit einen Sternfreund mit Erfahrung in deiner Nähe zu kontaktieren oder mal dein Teleskop auf eine "Starparty" mitzunehmen?!
Das 130/920 EQ-2 Teleskop sieht mir nach einem Spiegelteleskop aus. Die EQ2-Montierung dürfte wohl unterdimensioniert sein. Welche Okulare sind denn mit dabei?
Fange erst mal mit dem mond an, den wirste wohl finden und justiere das Sucherfernrohr (kleine Teleskop an deinem Gerät).

Gruß

Lots
 
Hallo Lots,
erstmal danke für deine Antwort. Um auf deine Fragen zu antworten, ich komme aus Frankfurt am Main. Von einer Starparty habe ich noch nie etwas gehört aber ich erkundige mich mal danach.
dem Teleskop lagen ein 10mm und ein 25mm Okular bei. den Mond konnte ich bisher noch nicht beobachten, da gerade Neumond gewesen ist. Desweiteren habe ich einen LED-Sucher.

gruß

joshua
 
Hallo Joshua,

dann ist der Taunus nah und da treffen sich auch sehr oft Hobbyastronomen.
Sicherheitshalber starte Mal eine Anfrage im "Treffpunkt-Board".

Gruß und CS
*entfernt*
 
Hi Joshua,

gibt hier zwei "Lager" im Rhein Main Gebiet, diejenigen die im Bereich Frankfurt wohnen haben den Sandplacken am Feldberg am nächsten und treffen sich meist dort, weiter westlich, Mainz/Wiesbaden usw. trifft sich hier im westlichen Taunus, kommen aber in letzter Zeit auch immer wieder Leute aus Frankfurt ;) Hier haben die Freunde des Sandplackens auch eine Yahoo Group...

Viele Grüße Benny
 
Hallo,
ich muss ehrlich sagen, dass sogar das Finden des Mondes recht schwer ist. Ich habs jetzt mehrmals versucht und nichts gefunden, trotz des korrekten Ausrichtens des LED-Suchers. Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich das Teleskop nur im Hinterhof unseres Hauses aufstellen kann, und da das mitten in Frankfurt ist kann es ja daran liegen, dass es da zu hell ist. Aber ansonsten kann ich mir nicht erklären warum ich den Mond nicht finden (sehen) kann. Manchmal aber sieht man einen dicken weissen Punkt, der sich aber nicht scharf stellen lässt.
Könnt ihr mir vielleicht helfen, oder kennt ihr irgendwo jemanden, der einem zeigen kann wie man mit dem Teleskop richtig umgeht?????

LG Joshua
 
Hallo Joshua

Du siehst den Mond mit den Augen aber schon am Himmel stehen? Wenn Du ein Okular drin hast dann müsstest Du auch scharf stellen können. Nimm zuerst das mit der kleinsten Vergrößerung (25mm Superplössl oder ähnliche Brennweite)
Die kleineren mm-Angaben sind dann für höhere Vergrösserungen.

Deine Angaben sind auch etwas dürftig. Von "Der hält das Ding in ne Laterne" bis total vermurkster Justierung kann das alles sein. ;)

Such dir jemand der sich auskennt, ist wirklich das beste.
Du hast ja hier schon Möglichkeiten genannt bekommen.

Gruß Frank


 
Hallo Joshua,

wenn der LED-Sucher korrekt ausgerichtet wäre, dann müsste der Mond leicht zu finden sein. Der dicke weiße Punkt ist schon ein gutes Indiz - aber er sollte scharf gestellt werden können.

Jetzt mal ein paar Tipps in den Raum geworfen:
- Die Schutzkappen sind von beiden Seiten des Okulars zu entfernen ;)
- Beim Newton sollte kein Zenitspiegel verwendet werden, denn dieser verlängert den optischen Weg m.u. zuviel
- Der Okularauszug ist soweit herauszudrehen, bis ein Widerstand das Ende ankündigt. Dann hast du die GEwissheit, dass das Scharfstellen nicht funktioniert.

Ansonsten, wie bereits geschrieben, hole dir jemanden hinzu, der sich damit auskennt.

Grüße,
Stefan
 
Hallo Leute,
ich habe mir mal richtig Zeit genommen und habe an einem schönen Donnerstag Abend endlich den Mond und die Venus mit meinem Teleskop gesehen. Beim Mond waren deutlich die Krater zu erkennen, und bei der Venus waren die Konturen gut zu sehen.
Allerdings waren beide, dafür, dass ich ein 10mm Okular verwendet habe, recht klein. Desweiteren konnte man sie nur auf dem Kopf erkennen, ist das normal, oder eine Sache der Einstellung?
Jedenfalls mal danke für eure Tipps!

Gruß,
Joshua
 
Hi Joshua

Schau doch mal bei den Astrokids rein und lese mal hier den Abschnitt "Das Spiegelteleskop". Das wird deine Frage beantworten. Aber am besten liest Du alles ;)
Die Vergrößerung ergibt sich aus Teleskopbrennweite geteilt durch Okularbrennweite.
920mm/10mm ergibt 92fach. Mit einem 5mm Okular kommst Du auf 184fach, da wirds dann schon größer.

Gruß Frank
 
Klasse jetzt weiß ich schon ein bisschen mehr! Ich hab jedoch noch einige Fragen:
1.Ist das mit den Okularen generell so, dass, wenn sie einen kleineren Linsendurchmesser haben, ich damit weiter entferntere Objekte sehen kann?

2.Welches okular brauche ich, um Deep Sky Objekte zu sehen?

Gruß,
Joshua
 
Nicht den Durchmesser mit der Brennweite verwechseln. Hier ist die Bauart bzw der Typ des Okulars ausschlaggebend.

Zu Frage 2. Das geht schon ansatzweise mit deinem Equipment. Such dir mal Abends Richtung Süden die 3 Gürtelsterne des Orion (sehr auffällig),unterhalb findest Du M42, den Orionnebel. Und schon hast Du dein erstes Deep Sky Objekt.
Sieht etwa so aus.

Trotzdem, ich kann den Rat nur wiederholen, such dir Anschluss an eine Spechtel-Truppe, da lernst Du in ein paar Stunden mehr als durch wochenlanges lesen und rumsurfen.

Gruß Frank
 
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