Omegon APO 150mm Test

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Hallo Astrofreunde!

Wir haben getestet!

Der Omegon Apochromatischer Refraktor AP 150/1000 ED Triplet Carbon OTA besitzt ein Triplett Linsendesign mit dem beliebten FPL-53 ED-Linsenelement von OHARA aus Japan. Das Objektiv hat die Aufgabe die chromatische Längsabweichung möglichst gering zu halten und die drei Hauptwellenlängen Grün, Rot, Blau auf einen Bildort zusammenfallen zu lassen. Dieser Forderung kommt das Omegon Triplett Apo-Objektiv sehr nahe.

Bei der Einführung des Apochromaten haben wir bewusst auf höchste Qualitätsmerkmale Wert gelegt. Schon beim visuellen Beobachten konnten wir keinerlei Farbfehler wahrnehmen. Selbst bei hohen Vergrößerungen blieb das Bild immer neutral und sehr kontrastreich.

Link zur Grafik: http://nimax-img.de/Produktbilder/zoom/21268_1.jpg

Doch uns reichte eine visuelle und damit subjektive Einschätzung nicht aus. Wir übergaben einen zufällig ausgewählten Omegon 150/1000 ED Triplet an Wolfgang Grzybowski für einen interferometrischen Test, inklusive einer Messung der chromatischen Längsabberation.

Link zur Grafik: http://blog.astroshop.de/wp-content/uploads/2011/08/Auswertung-300x196.jpg

Das Ergebnis spricht für sich: Der Apochromat erlangte einen Strehlwert von 0,98 und eine Farbabweichung von -5 mµ (F) bzw. 20 mµ (C) (siehe optisches Protokoll).

Das Fazit: Der Omegon 150mm Apo bietet eine hervorragend korrigierte Optik, die sich durchaus mit den altbekannten Apo-Marken messen kann. Profitieren Sie von einem exzellenten Teleskop zu einem sehr guten Preis-/Leistungs-Verhältnis!

Weitere Infos sind auf unsere Internetseite zu finden.
Wir beraten persönlich unter der Telefonnummer : 08191-94049-1

Grüße und CS !
 
Hallo Astroshopteam

Nur mal der neugierde wegen... welche Aussagekraft hat den der Test eines einzelnen zufällig ausgesuchten Produktes?
Soll jetzt keine böse Kritik sein, aber ich frage mich da schon, ob das Ergebnis grob auf alle übertragbar ist.

Gruss Hans-Peter
 
dieses Exemplar ist gut aber dennoch bescheiden gegen den Omegon den ich hier habe, der hat auf alle Fälle einen deutlich höheren P.t.v., auch wenn Ihn Kurt Schreckling testen würde , ok, ok, ich bin auch Händler , aber zuerst haben die Händler die Geräte in der Hand und diese Geräte stehen zum Verkauf !!!!!!!!!!!!!!!!!
 
Zitat von MLudes:
dieses Exemplar ist gut aber dennoch bescheiden gegen den Omegon den ich hier habe, der hat auf alle Fälle einen deutlich höheren P.t.v., auch wenn Ihn Kurt Schreckling testen würde , ok, ok, ich bin auch Händler , aber zuerst haben die Händler die Geräte in der Hand und diese Geräte stehen zum Verkauf !!!!!!!!!!!!!!!!!

Hallo Markus,
Du weißt doch selbst, das der P.t.v Wert allein nichts aussagt.
( P.t.v visuell "gemessen"? )

Der RMS Wert ist wichtig...!

Der hier vorgetellte Apo ist von den Werten her schon Top!

 
Hi Zusammen,

bei einem 150mm FPL-53 Element interessiert mich in erster Linie, wie die Fassung mit der temperaturbedingten Änderung der Linsengröße klar kommt. Deshalb wurde ja in der Vergangenheit häufig das bezüglich des Farblängsfehlers weniger gut zu paarende FPL-51 bei größeren EDs verwendet.
Leider sieht man ja der Fassung nicht an, ob sie's bei 15° im Laborkeller genauso gut tut, wie bei 5° in einer Augustnacht im Mittelgebirge oder bei -10° auf einer winterlichen Wiese.

Theorie und Praxis stimmen ja auch darin überein, dass die Triplett's auf Dejustage, etc. gar nicht gut zu sprechen sind. Wäre doch sicher interessant zu wissen, welche Wege hier beschritten wurden.

Clear Skies
Sven
 
Hallo,

ich denke, da wird ein "bestellter" Test veröffentlicht, um das vielleicht vorhersehbare Ergebnis nun für Werbezwecke zu benutzen.

Wo ist der Vergleich mit einem ähnlichen Gerät?

Unter welchen Bedingungen und Voraussetzungen wurde getestet?

Was sagt dieser Test für den praktischen Einsatz bei visuellen Beobachtungen und im fotografischen Einsatz aus?

Wo sind Praxistestdurläufe?

Was unterscheidet dieses Gerät / diese Serie von ähnlichen oder gleichartigen Geräten, die evt. unter einer anderen Marke vertrieben werden?

Ich bin mir sicher, dass die Auftraggeber dieses "Tests" auf jede Frage eine passende Antwort haben ;-)

Stellt man sich diese Fragen, dann bleibt vom "Test" nur die Werbebotschaft übrig. Und ob die stimmt, muss offen bleiben.

clear skies

Ralf
 
hallo,

dass der rms von Händlern in den Vordergrund gestellt wird wundert nicht, ist der ptv Wert doch der strengere weil er den maximalen Fehler angibt. Jeder Feinoptiker wird darüber schmunzeln.

Einen Test mit synthetischem Interferogramm kann ich als Interferometriker nicht nachprüfen, weil ich nicht weiss wie das synthetische Bild synthetisiert wurde. Nur wenn ich die echten Interferogramme zum Auswerten habe, weiss ich was wirklich bei der einzelnen Messung vor sich gegangen ist.

Dass die Bilder vom Brennpunkt Farbsäume haben kann ein Artefakt der Aufnahmetechnik sein, und muss nicht auf Dezentrierung hinweisen. Das ist fotografisch kaum sauber hinzubekommen, und ich würde solche Bilder eher nicht in den Test inkludieren.

Ich hätte lieber die Sphärochromasie genauer untersucht gesehen, anhand der kleinen Ronchibilder scheint sie recht friedlich zu verlaufen, aber es steht nicht dabei ob die Ronchibilder intra oder extrafokal geknipst sind, und mit welcher Liniendichte.

Dass die Chinesen gute Objektive fertigen können wissen wir inzwischen. Nur wie die Fassungen arbeiten, das werden wir erst sehen, da gebe ich Sven gerne recht. Einen Strehl von 0,98 würd ich nicht als "bescheiden" bezeichnen, da gibts andere Tripletts aus China mit deutlich weniger, sogar mit nachgebessertem Objektiv.

just my 2 cents: Ich würd das Gerät net gleich schlechtreden weils mit guten Werten daherkommt. Glaubhafte Praxistests können eh nur von unabhängigen Käufern kommen, die stehen eben noch aus. 150mm Öffnung in der Preisklasse, das ist kein Volksapo.

lg Tommy
PS: Jetzt machen se Werbung, und vergessen den Link zur Produktpräsentation ;-)
 
Hallo Sven,

bei einem 150mm FPL-53 Element interessiert mich in erster Linie, wie die Fassung mit der temperaturbedingten Änderung der Linsengröße klar kommt. Deshalb wurde ja in der Vergangenheit häufig das bezüglich des Farblängsfehlers weniger gut zu paarende FPL-51 bei größeren EDs verwendet.

bezüglich der Fassung meine volle Zustimmung aber was das FPL51 angeht liegt die Sache anders.
Der Ausdehnungskoeffizient des FPL53 ist zwar etwas größer aber dafür erreicht man mit dem FPL53 aufgrund der deutlich größeren Abbezahl ein entsprechend deutlich entspanteres Design gegenüber dem FPL51.

Gerade bei so schnellem Öffnungsverhältnis wie hier kommt da besonders drauf an das dann wenigstens die Gläser trotz dieses schnellen Öffnungsverhältnisses ein einigermaßen entspanntes Design ermöglichen.

Eine Optik mit FPL53 ist daher gerade bei so schnellem Öffnungsverhältnis deutlich unkritischer und Justierstabieler.

Das man in der Vergangenheit bei größeren Öffnungen FPL51 genommen hatte liegt schlicht daran das keine entsprechend großen FPL53 Rohlinge in brauchbarer Qualität zur Verfügung standen.
Nicht weil das FPL51 hier von Vorteil wäre.


@Tommy

dass der rms von Händlern in den Vordergrund gestellt wird wundert nicht, ist der ptv Wert doch der strengere weil er den maximalen Fehler angibt. Jeder Feinoptiker wird darüber schmunzeln.

Nun es ist schon völlig in Ordnung das der RMS im Vordergrund steht da das der wirklich entscheidende Wert ist und nicht der ptv.
Dem ptv fehlt der Flächenanteil des Fehlers, dieser ist aber für die Beurteilung der Auswirkung dieses Fehlers auf die Abbildung von elementarer Bedeutung.
Der ptv macht nur dann eine vernünftige Aussage wenn der vorliegende Fehler mit angegeben wird und dieser in Reinvorm vorliegt

Also zb. ¼ ptv sphärische Aberration der Grundordnung.

Ein ptv. aus einem Testprotokoll als reine maximalabweichung einer Mischung diverser Fehler ist schlicht nichts wert.
Das ist so ähnlich wie eine Angabe ohne Maßstab.

@Markus

wenn der hier ausgewiesene Strehl stimmt bezweifle ich das Dein Exemplar besser ist denn Strehl 0,98 ist ja schließlich kaum mehr zu toppen.

Zum ptv. siehe oben die Zeilen an Tommy
Der macht ohne Flächenanteil überhaupt keine vernünftige Aussage und nur Sinn wenn der Fehler in Reinvorm vorliegt und mit angegeben wird.

Da sich da offensichtlich immer noch einige dran orientieren will ich mal sehr deutlich werden.
Der ptv. ist ein Überbleibsel aus einer Zeit wo man noch per Hand gerechnet und per Focault Test Vermessen hat und sich so notgedrungen mit diesem unzulänglichen Wert begnügen musste.

Heutzutage wo per Computer exakte RMS und Strehlwerte aus einem Design per hoch aufgelöstem Raytracing oder aus einem I-Gramm generiert werden können kann man über den ptv. eigentlich nur noch lächeln.


Grüße Gerd
 
N`Abend,

dass der rms von Händlern in den Vordergrund gestellt wird wundert nicht, ist der ptv Wert doch der strengere weil er den maximalen Fehler angibt. Jeder Feinoptiker wird darüber schmunzeln.

das ist Humbug.
Aus dem (korrekt ermittelten!) RMS Wert kann man den Strehl ermitteln.

Der ptv allein sagt gar nichts aus, denn man weis nicht
welcher Fehler vorliegt und damit weis man auch nicht
wie groß die betroffene Fläche ist.

Sphärische Aberration: => großer betroffener Flächenanteil
Astigmatimus: recht großer betroffener Flächenanteil
Zonenfehler: meist ein relativ kleiner betroffener Flächenanteil

Ein absolut gleicher rms Wert (t.B. 100nm) führt deshalb
zu einem sehr verschiedenen Strehlwert.

CS,Karsten
 
Hallo Astroshop_de_DS

der Test gefällt mir gar nicht.
Ein synthetisches Interferogramm zeigt nur die Aberrationen
die nicht abgeschaltet wurden.
Deaktiviert man beispielsweise die Zernikes für Aszigmatismus
dann taucht Astigmatismus im synthetischen Interferogramm nicht auf.
Deaktiviert man die Zernikes für sphärische Aberration,
dann taucht sphärische Aberrration im synthetischen Interferogramm
nicht auf. Ein synthetisches Interferogramm erlaubt deshalb
alle denkbaren Manipulationen und ist deshalb ungeeignet
den Nachweis für eine gute Optik zu erbringen.

Nur ein originales I-Gramm ausreichender Größe das man
als Interessent selbst per Open Fringe auswerten kann
hilft einem weiter.

Was darüber hinaus auch noch wichtig ist:
Kann man das Interferogramm reproduzieren, etwa nach einem
Transport des Teleskopes, oder fällt das dann anders aus?

Also die Frage nach der Justierstabilität und Zentzrierstabilität
des Objektives beim Transport sowie bei Temperaturwechseln.

CS,Karsten
 
hallo Gers und Karsten,

nun seid doch nicht gleich so inquisitorisch und redet von "Humbug" und "darüber lächeln" - wenn ich rms 1/30 wave wählen könnte oder ptv 1/30 wave, würde ich ptv 1/30 nehmen weil der Rest der Fläche dann noch glatter sein muss. Ihr vielleicht nicht?

Der ptv ist der strengere Wert aber nur ein Einzeldetail, der rms ein statistischer Mittelwert der aber wenig über das Maximum aussagt. Der ptv ist eine Angabe mit Maßstab, sagt nichts über die Form des Fehlers aus, aber sehr wohl dass da was ist.

Für die Gesamtbeurteilung ist daher der rms aussagekräftig, der ptv sagt aber was übers gröbste Detail und ist daher keineswegs "nichts wert". Ich denke wir sollten beide im Zusammenhang sehen und nicht einen als alleinseligmachend anssehen.

Ich hoffe ihr könnt dem so zustimmen, wir alle wollen bessere Fernrohre!

lg Tommy
 
Zitat von KaStern:
Hallo Astroshop_de_DS

der Test gefällt mir gar nicht.
Ein synthetisches Interferogramm zeigt nur die Aberrationen
die nicht abgeschaltet wurden.
Deaktiviert man beispielsweise die Zernikes für Aszigmatismus
dann taucht Astigmatismus im synthetischen Interferogramm nicht auf.
Deaktiviert man die Zernikes für sphärische Aberration,
dann taucht sphärische Aberrration im synthetischen Interferogramm
nicht auf. Ein synthetisches Interferogramm erlaubt deshalb
alle denkbaren Manipulationen und ist deshalb ungeeignet
den Nachweis für eine gute Optik zu erbringen.

Nur ein originales I-Gramm ausreichender Größe das man
als Interessent selbst per Open Fringe auswerten kann
hilft einem weiter.


CS,Karsten

Hallo Karsten,

Vielleicht stellt Astroshop_de_DS das original I-Gramm hier noch ein.

Dann kann jeder seine eigene Auswertung machen...

 
Gerd

mit meiner P.t.v. Bemerkung wollte ich nur zum Ausdruck bringen, das der Omegon den ich in der Hand hier habe, einen deutlich besseren p.t.v. hat, weil er im Sterntest eine nahezu perfekte sphärische Korrektur zeigt. Ich habe mein Lagerteil auf dem ITV gesehen, es wurde also von Astroshop zum ITV geschleppt, dann zurück zu denen in die Firma, dann zu mir geschickt und kam hier perfekt zentriert an. Spricht erstmal für die gute Fassung.
Es gibt keinerlei Anzeichen von Verspannung, ok, warten wir mal den kalten Winter ab, bisweilen, ist jedoch alles Top.
Zum Leid von meinen LZOS Optiken, zeigen diese neuen extrem teuren Taiwan/China 150 mm Apos ungewöhnlich gute Qualität.

Der Chef von Synta hat sich in seine Apo's verliebt und sagt er setze alles dran diese Modelle auf Takahashi Niveau zu setzen und zu halten.
Wenn er soviel Liebe , Energie und Geld reinpumpt und die ersten Samples zeigen solche Qualität, dann sollte mann diese nicht unbeachtet lassen und schlecht reden, wenn man selbst noch keinen gesehen hat.
Hier wird bereits wieder, wie immer , versucht ne Optik schlecht zu reden und in Frage zu stellen, nur weil ein veröffentliches Prüfdokument nicht den Anforderungen oder erwartungen entspricht.

 
Tommy, ich weiss schon was du meinst,

allerdings hast du unrecht, der Oemgon und Synta haben die gleiche Optik , die Tuben sind unterschiedlich , die Linsen und Fassung die gleichen
 
Zitat von MLudes:
Gerd


Hier wird bereits wieder, wie immer , versucht ne Optik schlecht zu reden und in Frage zu stellen, nur weil ein veröffentliches Prüfdokument nicht den Anforderungen oder erwartungen entspricht.


Hallo Markus

Also ich für meinen Teil hab nicht versucht diese Optik schlecht zu reden. Lediglich auf der Tatsache beruhend, dass ein einzig geprüftes Teleskop darauf schließen soll dass wohl alle gut sind, will mir nicht ganz einleuchten. Da das Teleskop eh nicht in meiner Liga spielt ist es mir auch relativ egal. Lediglich diverse Werbeaussagen/versprechungen(?) sollten auf mehr als nur einem Objekt beruhen.

Gruss Hans-Peter
 
Hallo Tommy,

so wie ich es sehe ist die Brennweite identisch, die Länge bis
auf ein paar Millimeter auch. Nur habe ich leider keine Gewichts-
angabe beim "Quantum" gefunden.

Den Skywatcher habe ich schon im letzten Jahr auf der Photokina
"bewundert", jedoch würde ein Carbontubus viel besser zu meinem
Mopedhelm passen.... ;)

Viele Grüße,

Jörg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Tommy,

nun seid doch nicht gleich so inquisitorisch und redet von "Humbug" und "darüber lächeln"
na ja Humbug ist der ptv. natürlich nicht aber er hat halt bei weitem nicht die Aussagekraft des RMS.
Ein ptv der sich auf einen bestimmten Fehler bezieht ist durchaus ok.
Meist ist es ja die sphärische Aberration auf die der ptv. bezogen ist.
Wie gesagt wenn man nichts besseres zur Verfügung hat dann muss man sich notgedrungen mit dem ptv begnügen aber wenn der RMS zur Verfügung steht dann bleibe ich bei meinem Lächeln wenn dann versucht wird über den ptv. die Optik zu beurteilen.

Na ja vielleicht ist es auch einfach die Macht der Gewohnheit da früher aus schon genannten Gründen vorwiegend mit dem ptv. gearbeitet wurde und dies Werte einfach noch als Hausnummern im Kopf sind.
Bei RMS muss man sich halt erst mal etwas umgewöhnen.
Du sagst der ptv ist das härtere Kriterium, das sehe ich nicht so,ja der ptv. erscheint als Zahlenwert größer wie der RMS aber hat man erst mal die Relationen neu geordnet und sich an den RMS und dessen deutlich kleineren Werten gewöhnt und weiß das ¼ Lambda ptv Wellenfront reine sphärische Aberration der Grundordnung eben 1/13,5 Lambda RMS Wellenfront entspricht dann kann man auch die RMS Werte entsprechend „hart“ beurteilen.

wenn ich rms 1/30 wave wählen könnte oder ptv 1/30 wave, würde ich ptv 1/30 nehmen weil der Rest der Fläche dann noch glatter sein muss. Ihr vielleicht nicht?

Na ja es ist natürlich logisch das wenn die Maximalabweichung 1/30 wave beträgt der Flächenmäßig gewichtete Durchschnitt also der RMS deutlich kleiner sein muss.

Du musst die Frage anders stellen.
Was ist wenn 99% der Fläche praktisch perfekt sind aber eine kleine Stelle von 1% hat eine dramatischen Abweichung hat.
Der RMS beträgt trotzdem1/30 wave der ptv aber nur 1/2 wave, ist zugegeben ein Extremfall aber theoretisch durchaus möglich.

Eine andere Optik hat zwar ptv 1/10 wave aber sehr viele Mikrozonen der RMS beträgt daher vielleicht nur 1/20 wave.
Was würdest Du nehmen, die Optik mit ptv 1/2 wave oder die mit ptv1/10 wave?

hat Brennweite 1050mm und kein Karbontubus

Die leicht höhere Brennweite des SW liegt am hier serienmäßig verbauten Flattener
Der SW wird ja auch als 5 Linser bezeichnet, Triplet 150/1000 vorn + 2linsigem Flattener mit leichtem Verlängerungsfaktor Hinten ergibt dann den 150 /1050 5Linser.
Das vordere Triplet dürfte daher mit ziemlicher Sicherheit mit dem Omegon un TS und unter welchem Label man diese APOs sonst noch vertreibt identisch sein.

Dieser kleine Verlängerungsfaktor ist ganz typisch für 2Linsige Flattener, das ist hier Konstruktionsbedingt.


@Markus

Ich denke auch dieses Exemplar hier dürfte einen hervorragenden Sterntest zeigen und keinerlei SA erkennen lassen.
Die SA ist nämlich hier verschwindend klein, siehe Testreport.
Von den winzigem Restfehler ist die Koma der größte gefolgt von Asti und erst zum Schluss eine völlig unbedeutende SA.

Das diese Fehler einzeln im Testreport aufgeführt sind widerlegt auch die hier aufgestellte These es seinen nicht alle Fehler im Test berücksichtigt.
Zumindest die low-order von Koma, Asti und SA sind berücksichtigt.


Hier wird bereits wieder, wie immer , versucht ne Optik schlecht zu reden und in Frage zu stellen, nur weil ein veröffentliches Prüfdokument nicht den Anforderungen oder erwartungen entspricht.
Also ich rede diese Optik hier jedenfalls nicht schlecht, ganz im Gegenteil, ich sehe großes Potential und das optische Design scheint ganz hervorragend dann zumindest das beweist bereits diese eine Stichprobe.

Die gemessenen Schnittweiten ergeben einen RC Wert von 0,25
Das hat mich allerdings nicht so überrascht da normalerweise bei so schnellem Öffnungsverhältnis der Gaußfehler dominierend ist.
Die gezeigten Ronchis zeigen aber das sich hier auch der Gaußfehler deutlich in Grenzen hält.

Die hier getestete Optik überzeugt mich daher rundum.
Einzig die Frage der Justierstabilität und des Temperaturverhaltens sowie der Serienstreuung wäre noch zu klären.

Grüße Gerd
 
Hallo,

also kann man jetzt festhalten:

1. Der 'magische'Omegon APO 150mm Carbon (!) ist alter Wein in neuen Schlauch bzw. umgekehrt.

2. Einen 'echten' Vergleichstest und Praxisbedingungen gibt es nicht.

3. Das beigeführte Testprotokoll ist von seiner Aussagekraft fragwürdig und ist zumindest in Teilen zu hinterfragen.

Dann frage ich mich nun, welche Zielgruppe die gepostete Werbebotschaft eigentlich erreichen will. Bei diesem Preis doch wohl keine "Einsteiger"? Die "Profis" haben zu viele Fragen und zweifeln die Methodik und Aussagekraft des Werbetests an. Bei 7490 Euro würde ich mich jedenfalls nach Alternativen umschauen, auf auf dem Gebrauchtmarkt.

clear skies

Ralf
 
hallo,

natürlich könnte ein jetzt schmunzelnder Astroshop Mitarbeiter klar sagen ob es wirklich dasselbe Triplett ist wie das von Synta, wie Markus es behauptet. So ein Statement wäre ja nicht ausgeschlossen.

Mich wundert dann, das Synta diese Linse mit dazugehörigem Flattener anbietet, als 5-Linser, während es hier nur ein Triplett ist, und kein dafür gerechneter Flattener als Zubehör angeboten wird. Da hätte ja dann nur etwas mehr als die halbe Linsenzahl den Sprung ins andere Label geschafft.

Einen Triplett Apo 150/1000 gibts ja auch bei TS, mit weissem Tubus, dann hätten wir schon 3 davon. Was mich dabei wundert, ist dass der "wide photo" 150er von Synta derzeit nicht im Handel ist, ich finde ihn weder bei OVL noch sonst irgendwo angeboten.

Wieso sollte Synta ein Triplett produzieren und dann andere verlabeln lassen, aber selbst gar nicht als Teleskop herausbringen? Das erscheint mir komplett unlogisch, sorry.

Tendiere also eher zur Meinung, das ist kein Synta Produkt, sondern vielmehr dieser (die sagen woher er kommt):
http://www.shopphoto.es/catalog/pro...=1682&osCsid=3424cb637aaddd394d63532564b30173

Vielleicht mag Markus seine Meinung ja begründen, er hat ja den Skywatcher schon mal in der Hand gehabt:
http://forum.astronomie.de/phpapps/.../gonew/1/optisch_perfekter_Synta_6_Apo#UNREAD

Zur rms versus ptv Diskussion: Ich finde die ergänzen sich prima, man muss nur wissen was sie bedeuten und aussagen können. Niemand heute wird eine Optik über den ptv allein beurteilen, aber wegschmeissen sollen wir den trotzdem nicht, so ein Peak kann ganz schön nervig sein, trotz brauchbarem Strehl. Hatte da so meine Erlebnisse damit.

lg Tommy
 
Hi Gerd

der Flattener ist wie bei allen anderen Skywatcher Apos nur ein Einschraubflattener, soll laut Wolfi aber nicht zuviel taugen.
Die Optik selbst wurde von Hugo Ruland , Lichtenknecker Optics, gerechnet und auch die Fassung soll von Hugo konstruiert sein.

Bisweilen scheit es aber so zu sein das sich kein Kunde trotz der Garantien die er laut gesetz besitz rantraut und auch in CN wird gerade heftigst drüber diskutiert.

Als Taiwan/China Apo, egal wie perfekt er sein mag , ist er allen zu teuer.

Aber bereits Roland Christen schrieb vor 1,2 Jahren, die Chinesen können sowas auch, dann kostet es aber auch soviel oder öhnlich wie bei anderen Topherstellern und genau dieser Fall ist eingetreten

 
Tommy

musst halt öfters mal mitlesen, dann brauche ich mich nicht zu wiederholen.

Die Optiken sind alle die Gleichen, von Hugo Ruland gerechnet, von Synta Hergestellt.

Omegon und TS haben Long Perm Tuben. Long Perm ist Quasi Synta, nur eben mit Sitz in Taiwan. Der Synta Chef ist Quasi das Oberhaupt all dieser Unternehmen.

Die Equinox haben die gleiche Opiken wie Synta, die einen Tuben bei Synta direkt in China gebaut die anderen beim familienunternehmen Long Perm in Taiwan. Alle als Skywatcher verkauft.

OVL hat die Werbung eingestellt, weil ich heftigst gemeckert habe und tasächlich reagiert wird. Der Synta Boss will diese Modell als Highend Durchsetzen und hört erstmalig zu und nimmt berechtigte Kritik an.
Der Carbontubs wird nun durch Alu ersetzt, der Auszug wird ausgetauscht gegen einen anderen, daher hat OVL die Werbung erst mal auf Eis gelegt.

 
um 5 Linser nochmal ein wort.
Ich nehme einen TMB und verkaufe ihn als Pekt mit einem 2 Linser Flattner und lasse LZOS auf die Fassung 5 Linser gravieren, dann hast du das gleiche ergebnisse, schwachsinn den niemand nachvollziehen kann, oder jemand was superschlaues machen wollte

 
hallo Markus,

"Long Perm ist Quasi Synta, nur eben mit Sitz in Taiwan."
naja...

Dieser Hersteller heisst richtig übrigens Long Perng, hat viel für William hergestellt. Perm ist eine Stadt in Russland, also eher LZOS Nähe ;-)

Wieso hast du denn heftigst gemeckert - dein oben verlinkter Forenbeitrag zum 150er Skywatcher ist doch eine Lobeshymne sondergleichen???

Der Karbontubus und das Captains wheel? Ich finde es gut dass Synta offen für feedback ist, das fördert die Produktqualität.

So nen 5 Linser Schwachsinn von LZOS hätten sich viele Fotografen schon früher gewünscht, nämlich mit passendem und nicht irgendeinem Flattener, höre noch den Dietmar lautstark jammern, erst seit kurzem hast du welche machen lassen. Gut so!

lg Tommy
 
Hi Tommy

die Flattener für die LZOS Linsen, Zemax gerechnet von TMB selbst, gibt es seit 2002 und nicht erst seit kurzem.
Wenn du Dietmar erwähnst, dann solltest du wissen was du nicht weisst, nämlich das Dietmar wissentlich einen nicht gerechneten Flattener benutzte weil zu dem Zeitpunkt als er einen wollte für Monate keine Produktion stattfand und dieser für seinen Apo gerechnete dann halt im Ergebniss nicht so gut war wie ein gerechneter.
Die gerechneten Flattener funktionieren dagegen sehr gut , weil sie eben drauf gerechnet und hergestellt sind.Bildernachweisse gibt es zu hunderte mit allen möglichen Öffnungen im Internet

Long Perng, haben die dir gesagt das die für William herstellten, oder vermutest du das wegen ähnlichem Aussehen ????
 
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