Omegon APO 150mm Test

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hi Markus,

na klar vermute ich das nur, denn ich war ja nicht dabei als das Logo draufkam und kann daher nichts genaues wissen ;-) Aber du kennst doch William Yang, oder? Den könntest du doch fragen.

Wie begründet sich deine Ansicht, dass die 150er alle dieselben Objektive sind? Wegen ähnlichem Aussehen?

danke für die Info zu den Flatt - hatte nur Dietmars HP gelesen (ganz unten):
http://www.stargazer-observatory.com/reports5engl.htm

lg Tommy
 
Hallo Ralf,

also kann man jetzt festhalten:

1. Der 'magische'Omegon APO 150mm Carbon (!) ist alter Wein in neuen Schlauch bzw. umgekehrt.
na ja das der magisch ist hat ja keiner behauptet und wenn Du auf das optische Design anspielst, ja es ist ein Triplet mit Luftspalt.
Sowas gibt es natürlich schon sehr lange, auch hier hat keiner das Gegenteil behauptet.

Was soll denn dann eigentlich Deine Bemerkung?

2.Einen 'echten' Vergleichstest und Praxisbedingungen gibt es nicht.

Was erwartest Du?
Der ist erst seit kurzem im Angebot und APOs dieser Preisklasse werden ja nicht gerade in hohen Stückzahlen verkauft.

Natürlich gibt es daher noch keinen unabhängigen Erfahrungsbericht, wie sollte das auch gehen wenn wahrscheinlich noch kein Endkunde einen hart?
Das kann ja wohl nicht als Negativ bewertet werden.
Hier ist das klassische Henne Ei Problem, alle warten auf einen unabhängigen Testbericht aber keiner der „Unabhängigen“ hat diesen APO und könnte einen schreiben.

Solange das so ist will keiner kaufen aber solange keiner gekauft hat kann es auch keinen unabhängigen Testbericht geben.

3.Das beigeführte Testprotokoll ist von seiner Aussagekraft fragwürdig und ist zumindest in Teilen zu hinterfragen.
Auch das ist wieder viel zu negativ.
Im Testprotokoll ist alles wichtige enthalten, einschließlich der Aufschlüsselung der Fehleranteile für Koma, Asti und SA.
Es macht daher eine umfassende Aussage über die Qualität dieser Optik bei 532nm

Einzig es ist kein original I-Gramm beigefügt.
Das ist zwar schade aber nicht unüblich, auch bei LZOS zb. findet sich kein original I-Gramm soviel ich weiß.
Da hat auch noch keiner drüber gemeckert.

Übrigens lässt sich auch durch Auswertung des gezeigten synthetischen I-Gramms klar feststellen welche Fehler bei Auswertung des original I-Gramms berücksichtigt wurden.
Ergibt die Auswertung des synthetischen I-Gramms nennenswerte Anteile an Koma, Asti und SA. wurden diese Fehler logischerweise auch bei Auswertung des original I-Gramms berücksichtigt.

Weiterhin finden sich Ronchis die auch eine grobe Einschätzung der Situation bei Blau und Rot erlauben.
Eine richtige Messung mit einzelnen Strehlwerten oder gar der Messung von noch mehr Wellenlängen und der Ermittlung des Polystrehls wäre mir hier zwar lieber aber immerhin lässt sich der Gaußfehler auch so grob abschätzen.

Ich hab kein Problem mit dem Testbericht und finde bis auf das original I-Gramm das ich verschmerzen kann alle Infos die ich brauche um zu wissen das die getestete Optik sehr gut ist.

@Markus

der Flattener ist wie bei allen anderen Skywatcher Apos nur ein Einschraubflattener,

Ja ich weiß,auch der Skywatcher ist in Wahrheit ein Triplet.
Diesen als 5Linser zu bezeichnen hat für mich schon einen sehr faden Beigeschmack.

Na ja es ist wohl so wie beim Begriff APO, jeder definiert das so wie es ihm gerade passt, hier zählt SW die Linsen auch so wie es ihnen passt.

Die Bilderzeugende Optik hat 3 Linsen und nun kommen einfach die Linsen vom Zubehör mit dazu.
Wenn ich so rechne wie SW dann beobachte ich mit einem 9Linser ( Duplet mit kleinem Farbfehler vorn und 7Linsiges Okular hinten).
Nur blöd das der 9Linser immer noch den kleinen Farbfehler zeigt.


@Tommy,

Wie begründet sich deine Ansicht, dass die 150er alle dieselben Objektive sind? Wegen ähnlichem Aussehen?

Wie begründest Du das Gegenteil?

Ich verstehe echt nicht warum Du nun auf Teufel komm raus glauben willst der SW hat ne andere Optik?

Das ist doch total unlogisch und widerspricht auch den bisherigen Erfahrungen.

Es ist unlogisch das 2 unterschiedliche Hersteller ein Objektiv mit exakt gleichen Eckdaten entwickelt haben und es exakt zum gleichen Zeitpunkt auf den Markt bringen.

Es ist unlogisch das hinter den ganzen Labels auch unterschiedliche Hersteller stehen und es widerspricht auch den bisherigen Erfahrungen.
Es ist bekannt das SW mit Long Perng zusammenarbeitet.
Mein kleiner 80mm Equinox ist ein Beispiel.

Grüße Gerd

 
Tommy

wie komme ich dazu zu sagen das die Optiken alle gleich sind ?

1, habe ich dies schriftlich bestätigt durch Skywatcher als Aussage vorliegen, das reicht eigentlich schon

2, habe ich beide Teleskope , die Fassungen in Ihrem Gewicht -Form-Zentierschrauben etc. , Vergütungen, Lasertest , optische Qualität, Farbkorrektur ist zu 100% Identisch. Den einzigsten unterscheid den es gibt ist die Gravur auf dem vorderen Ring der aufgeschruabt ist.

Noch Fragen oder Zweifel ?
 
Hallo Gerd,

ja, ich weiß, mein Kommentar war zu negativ und bisweilen auch zu polemisch. Danke, dass Du das pointiert und herausgestellt hast.

Ich bin froh, dass Du versucht hast, meine Anmerkungen richtig zu stellen. So entsteht wenigstens kein falsches Bild über den Test und seinen Zweck ;-)

clear skies

Ralf


 
hallo,

Markus, danke für die Info - alles klar!

Gerd, ich behauptete ja gar nichts sondern wollte nur den Hintergrund von Markus Ansicht kennen. Für mich ist es unlogisch wenn Synta aus Hugo Rulands Design ein Produkt entwickelt, das dann über Long Perng als Omegon oder TS auf den Markt kommt. Wenn der Synta Boss doch so stolz darauf ist. Werde mich aber informieren.

lg Tommy
 
Omegon APO 150mm. Test?

Hallo Leute,

Übrigens lässt sich auch durch Auswertung des gezeigten synthetischen I-Gramms klar feststellen welche Fehler bei Auswertung des original I-Gramms berücksichtigt wurden.
Ergibt die Auswertung des synthetischen I-Gramms nennenswerte Anteile an Koma, Asti und SA. wurden diese Fehler logischerweise auch bei Auswertung des original I-Gramms berücksichtigt.

sorry, das ist Mist.
Durch Auswertung des synthetischen I-Gramms kann man nur feststellen
welche Zernikes für die jeweiligen Abbildungsfehler Fehler
dort nicht deaktiviert wurden.

Aber man kann nicht feststellen welche Fehler im original I-Gramm
alle vorhanden waren.

Ein synthetisches I-Gramm läßt sich ganz nach belieben stylen.
Von allen Fehlern die man nicht drin haben will kann man
die Zenikes abschalten.
Deshalb hat nur ein original I-Gramm eine Aussagekraft.
Natürlich auch nur wenn es zu genau der Optik gehört die da
getestet wurde. Und genau da gab es in der Vergangenheit
ja einmal ein Problem. Wer sucht der findet den Thread dazu.

Auch zu den Schnittweiten der Farben gibt es keine andere Angabe
als den Wert. Aber kein I-Gramm aus denen man die Zernikes
für Defokus entnehmen könnte um die Behauptung zu überprüfen.

Die Ronchigramme ziegen nur die jeweilige sphärische Korrektur
bei der jeweiligen Farbe, nicht aber ob nachfokussiert wurde.

Mit dem obigen Test könnte mir niemand eine teure Optik verkaufen.

Hier ist das klassische Henne Ei Problem, alle warten auf einen unabhängigen Testbericht aber keiner der „Unabhängigen“ hat diesen APO und könnte einen schreiben.

Solange das so ist will keiner kaufen aber solange keiner gekauft hat kann es auch keinen unabhängigen Testbericht geben.

Und das wird solange so bleiben bis sich jemand findet der
bereit ist eine Wette mit 6.000 bis 7.500 Euro einzugehen.

Ich finde die Hersteller und Händler handeln unintelligent.

1) Das Teleskop sollten sie von einem unabhöngigen Tester
ohne finanzielle Interessen
und mit gutem Leumund
testen lassen. Da fallen mir auf Anhieb 2 Personen ein:
Alois Ortner und Kurt Schreckling.
Dann bekommen sie Ergebnisse mit original I-Gramm bei grün
sowie I-Grammen für die anderen Farben, so daß der Test
glaubwürdig erscheint.

2) Das Teleskop sollten sie einem guten unabhängigen Astrophotographen
(also einem Knipser der auf seiner Webseite weder Werbung macht
noch mit nur einem einzigen Händler oder einer Teleskopmarke
in Verbindung gebracht werden kann) zur Verfügung stellen.

Dann bekommen sie gute Bilder die sie vorzeigen können
und die dann andere Sternfreunde überzeugen könnten das Teleskop
zu kaufen.

Aber wie ich diese Scene kenne wird man wieder warten müssen
bis Einer bereit ist das große finanzielle Risiko einzugehen
und so ein Teil kauft.

Cheers, Karsten
 
Tommy

wenn du die Familienverhältnisse vom Synta Boss und L.P. kennen würdest, dann wüstest du das der Profit beider Firmen auf dem gleichen Familienkonto landen :-)
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hallo Karsten,

sorry, das ist Mist.
Durch Auswertung des synthetischen I-Gramms kann man nur feststellen
welche Zernikes für die jeweiligen Abbildungsfehler Fehler
dort nicht deaktiviert wurden.

wie ich sehe versuchst Du wiedermal meine Aussagen umzuinterpretieren bzw. etwas rauszulesen was ich überhaupt nicht geschrieben habe.
Du solltest etwas genauer lesen was hab ich geschrieben habe.

Zitat von Gerd_Duering:
Übrigens lässt sich auch durch Auswertung des gezeigten synthetischen I-Gramms klar feststellen welche Fehler bei Auswertung des original I-Gramms berücksichtigt wurden.

Wenn das so für Dich unverständlich ist eine kleine Hilfestellung, berücksichtigt bedeutet das diese Fehler nicht deaktiviert wurden!

Schon lustig, Du schreib erst meine Aussage ist Mist und dann im nächsten Satz mit anderen Worten exakt das gleiche wie ich.

Na ja aber das kenne ich ja von Dir.
Ich denke Jeder kann meine Aussage mit Deiner vergleichen und sich Sein eigenes Bild machen.

Zum lesen so einer Auswertung mit AtmosFringe auch noch eine kleine Erläuterung.

In dem Bereich links oben finden sich unter den Angaben zu
ptv.
RMS
Strehl
die Werte für
Tilt
Defocus
Astigmatismus
Coma
Spherical

Ist der betreffende Parameter deaktiviert steht dort Removed

Ist er nicht deaktiviert steht dort der ermittelte Wert.


In dem Test dieses APOs hier ist Tilt und Defocus Removed (ist ja auch korrekt so)
Asti Coma und Spherical sind berücksichtigt. (ist also alles völlig korrekt)

Die Ronchigramme ziegen nur die jeweilige sphärische Korrektur
bei der jeweiligen Farbe, nicht aber ob nachfokussiert wurde.

Na ja die sollen ja auch den Gaußfehler dokumentieren und nicht den Farblängsfehler.

Außerdem wird auch ein Ronchi im Weißlicht gezeigt.
Du bist ja so ein Tak Freund, vergleiche doch einfach mal das Weißlicht Ronchi mit dem des TOA130 und denk dran der hat f/7,7 und nur 130mm Öffnung.

http://www.takahashi-europe.com/en/TOA-130.optics.php

Ok die Ronchis vom Grzybowski sind etwas winzig, übrigens auch das original I-Gramm findet sich in einer für eine brauchbare Auswertung zugegebenermaßen zu winzigen Größe neben den Ronchis.

Das Teleskop sollten sie von einem unabhöngigen Tester
ohne finanzielle Interessen und mit gutem Leumund
testen lassen. Da fallen mir auf Anhieb 2 Personen ein:
Alois Ortner und Kurt Schreckling.

Hier sind wir mal einer Meinung, auch ich würde begrüßen wenn einer der Beiden mal so nen APO testet, wobei ich eine Polystrehlbestimmung wie Kurt sie macht (übrigens nach meinem Vorschlag, damit Du nicht wieder was falsches rein interpretiert die Messmethode ist von Kurt) besonders interessant finden würde.

Grüße Gerd
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Tach,

wie ich sehe versuchst Du wiedermal meine Aussagen umzuinterpretieren bzw. etwas rauszulesen was ich überhaupt nicht geschrieben habe.

wie ich sehe versuchst du mal, wieder Sonderphysik zu betreiben,
so wie schon beim angeblichen Fangspiegelschatten.

Du hast hier geschrieben:

Übrigens lässt sich auch durch Auswertung des gezeigten synthetischen I-Gramms klar feststellen welche Fehler bei Auswertung des original I-Gramms berücksichtigt wurden.
Ergibt die Auswertung des synthetischen I-Gramms nennenswerte Anteile an Koma, Asti und SA. wurden diese Fehler logischerweise auch bei Auswertung des original I-Gramms berücksichtigt.

Diese Aussage ist falsch!

Asti Coma und Spherical sind berücksichtigt. (ist also alles völlig korrekt)

Das behauptest du, kannst es aber nicht beweisen.

Da kein Original I-Gramm dabei ist kann der Tester schreiben was er will,
weder du noch ein Anderer kann es beweisen, oder widerlegen.
Das ist der Witz bei einem künstlichen I-Gramm.
Hier kann ganz nach belieben verschleiert werden.

Ich kann hergehen und beliebige Werte für Koma, Asti,
sphärische Aberration, Trefoil, etc eingeben und daraus
dann ein künstliches I-Gramm generieren.

Dann gehe ich her und behaupte daß dieses künstliche I-Gramm
irgendeiner einer Optik entspricht. Du darfst das glauben,
oder nicht. Nachprüfen knnst du das aber nicht.

Wenn der TEster die Optik interferometriert hat dann hat er
ein Original I-Gramm erstellt.
Dieses zu zeigen würde einige offene Fragen klären.
Das Oirginal I-Gramm durch ein künstliches, manipulierbares I-Gramm
zu erstezen schürt mein Mißtrauen in den Test der Optik.

Ist er nicht deaktiviert steht dort der ermittelte Wert.

Nein.
Dann steht da der Wert der den Zernikes entspricht,
die beim erstellen des künstlichen I-Grammes bnutzt worden sind.

Ob das die Zernikes sind die der Optik entsprechen,
das weis man aber leider nicht.

Nur das Original I-Gramm macht es möglich zu überprüfen
welche Zernikes wirklich deaktibiert wurden, oder nicht.

Na ja die sollen ja auch den Gaußfehler dokumentieren und nicht den Farblängsfehler.

Weiter oben hast du geschrieben:

Die gemessenen Schnittweiten ergeben einen RC Wert von 0,25

In der Auswertung behauptet der TEster laut Astroshop:

Fokusdifferenz = e - Linie grün 0 / F - Linie blau - 5 mµ / C - Linie rot + 20mµ

Aber es findet sich i Testbereicht keinerlei Nachweis zum Farblängsfehler.
Kein I-ramm bei rot, keines bei blau, und eben auch keins bei grün.

Der Test in der vorliegenden Form ist aus meiner Sicht absolut wertlos.
Wer dran glauben will soll das tun, aber um mich zu überzeugen
muß man mir wenigsten ein I-Gramm bei grün liefern.


Ist neu für mich.

Hier sind wir mal einer Meinung, auch ich würde begrüßen wenn einer der Beiden mal so nen APO testet, wobei ich eine Polystrehlbestimmung wie Kurt sie macht (übrigens nach meinem Vorschlag, damit Du nicht wieder was falsches rein interpretiert die Messmethode ist von Kurt) besonders interessant finden würde.

Ach du Schande, dir ist wohl nichts zu peinlich.
Kurt hat meinen Vorschlag aufgegriffen den ich ihm
etwa 2 Jahre vor seiner ersten Polystrehl Mesung gemacht hatte.

Dies erwähnt Kurt sogar in einem Thread zu einem seiner Berichte,
das ist nachzulesen. Wer es nicht glaubt fragt Kurt per Mail.

Edit:

Damit hier keine Mißverständnisse aufkommen:
Die Ehre der erfolgrichen und reproduzierbaren Messung des
polychromatischen Strehls gebührt allein Kurt Schreckling.
Ich habe lediglich darauf hingewiesen daß er die Fokusdifferenz
der Farben ohne umzufokussieren oder mit Mikrometerschraube
hantieren zu müssen bequem durch die Zernike Koefizienten
für Defokus ermitteln kann. Das war`s auch schon.
Kurt hat meine kleine Idee, deren Vorteil ist daß sie im
Gegensatz zur Mikrometerschraube auch bei Anwesenheit
sphärischer Aberration höherer Ordnung gut funktioniert,
dann später aufgegriffen.

CS,Karsten
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von orion11:
Vielleicht stellt Astroshop_de_DS das original I-Gramm hier noch ein.

Dann kann jeder seine eigene Auswertung machen...

Zitat von KaStern:
Der Test in der vorliegenden Form ist aus meiner Sicht absolut wertlos.
Wer dran glauben will soll das tun, aber um mich zu überzeugen
muß man mir wenigsten ein I-Gramm bei grün liefern.

CS,Karsten


Hallo Michael ( Astroshop ),

ist es möglich, das original I-Gramm hier einmal einzustellen?
 
hallo Karsten,

das mit dem Defokus Zernike für die Farben ist eine gute Idee! Mehr davon!

Ein synthetisches Interferogramm ist wie oben schon gesagt meist ein Mittelwert aus verschiedenen Original-Auswertungen, und da ist es sehr leicht nur die "richtigen" hinein zu füttern, und die ungünstigen wegzulassen. Auch sagen unterschiedliche Keilrichtungen und gedrehte Planspiegel bzw Instrumente etwas über die Messgenauigkeit aus. Deswegen sähe ich auch lieber originale Einzelmessungen.

Ich verstehe auch nicht, wie die Auswertung eines synthetisierten Igrammes was über berücksichtigte und unberücksichtigte Fehler aussagen kann. Natürlich steht in den Parametern nicht "removed" wenn die schon vorher abgezogen wurden. Nur der Tester selbst weiss genau was er da synthetisiert.

Bei deinem chronischen Misstrauen wird dir aber auch ein Satz original Interferogramme nicht genügen, die könnten ja auch untergeschoben sein.

Nun denke ich aber dass der Wolfgang Grzybowski was von dem Fach versteht, und wenn man seinem Ergebnis misstraut weil man ihn für einen Schöntester hält, wird man immer eine Ebene finden wo das Misstrauen gerechtfertigt ist bei der Komplexität der Interferometrie, selbst wenn nun 100 Originale gezeigt werden.

Das würde den Streit also nur auf die nächste Ebene heben - wer misst misst Mist...

lg Tommy
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hi Karsten,

oh je ich merke es war ein Fehler überhaupt auf deinen Beitrag zu reagieren ,hatte glatt vergessen das Du Beratungsresistent bist und unfähig Fehler einzugestehen.

Schon Lustig wie krass Du vom Misstrauen gegenüber dem Test hier zerfressen bist.
Wahrscheinlich muss sowas Notariell beglaubigt werden damit Du es akzeptierst.
Es lässt sich immer ein Haar in der Suppe finden.

wie ich sehe versuchst du mal, wieder Sonderphysik zu betreiben,

Mit keinem Wort betreibe ich Sonderphysik, Du bist nur nicht willens meinen Aussage richtig zu interpretieren.


Nein meine Aussage ich völlig korrekt solange das synthetische I-Gramm auf Grundlage des Original I-Gramms erstellt wurde.

Nur wenn man unterstellt das es sich bei dem synthetischen I.Gamm um eine Fälschung handelt und hier wie von Dir beschrieben.

Ich kann hergehen und beliebige Werte für Koma, Asti, sphärische Aberration, Trifoil, etc eingeben und daraus
dann ein künstliches I-Gramm generieren.

einfach ein paar Werte eingetragen wurden wäre der Test wertlos.
Dies schließe ich aber aus.
Bist Du Dir eigentlich im klaren was das heißen würde?
Das wäre klar Betrug.
Da wäre ich an Deiner Stelle sehr vorsichtig so was hier Öffentlich anzudeuten.
Die Forenleitung dürfte auch besonders erfreut darüber sein derartiges hier zu lesen.

Das behauptest du, kannst es aber nicht beweisen.

Da kein Original I-Gramm dabei ist kann der Tester schreiben was er will,
weder du noch ein Anderer kann es beweisen, oder widerlegen.
Das ist der Witz bei einem künstlichen I-Gramm.
Hier kann ganz nach belieben verschleiert werden.

Irrtum ein original I-Gramm liegt vor, einfach mal die Augen aufmachen.
Es ist nur recht winzig, ich habs mal vergrößert und es scheint sogar zumindest für ne grobe Abschätzung der Richtigkeit der hier gemachten Angaben zu gebrauchen zu sein.

Natürlich wird man daraus kein wirklich exaktes Ergebnis bekommen aber immerhin.
Die Auswertung des synthetischen I-Gramms und die des Originals lässt sich vergleichen.

Mach das einfach mal.

Ach du Schande, dir ist wohl nichts zu peinlich.
Kurt hat meinen Vorschlag aufgegriffen den ich ihm
etwa 2 Jahre vor seiner ersten Polystrehl Mesung gemacht hatte.

Wie schon geschrieben ist das Messverfahren von Kurt, meinetwegen auch auf Deine Vorschlag hin (Stichwort Z3) entwickelt.
Aber damals hat im Amateurbereich noch kein Mensch vom Polystrehl gesprochen, auch Du nicht.

Kurt hatte damals Messungen bei unterschiedlichen Wellenlängen gemacht und hier Strehlwerte inklusive des Defokus veröffentlicht.
Es war meine Idee daraus ein gewichtetes Mittel zu bilden.
Ich war der erste der aus solchen Messwerten einen Polystrehl berechnet hat und Kurt war anfangs noch sehr skeptisch.
Erst umfangreiche Untersuchungen zum Einfluss von Anzahl und Auswahl der zu testenden Wellenlängen auf das Ergebnis die ich mit Oslo gemacht hatte haben Ihn überzeugt so das Er meine Berechnung übernommen hat.

Hier ist es zu einer sehr fruchtbaren Zusammenarbeit zwischen Kurt mir und einigen Aderren gekommen.
Ohne meine Arbeiten hätte Kurt vermutlich bis heute keinen Polystrehl berechnet sondern wie Anfangs auch gemacht nur die SWDs mit Hilfe von Z3 (Defokus) zur beurteilung des Farbfehlers ermittelt.

Kannst ja gerne nachfragen oder die Geschichte im Astrotreff nachlesen.

Grüße Gerd
 
Hallo Tommy,

Ein synthetisches Interferogramm ist wie oben schon gesagt meist ein Mittelwert aus verschiedenen Original-Auswertungen, und da ist es sehr leicht nur die "richtigen" hinein zu füttern, und die ungünstigen wegzulassen.

na ja ich unterstelle jedenfalls hier erst mal Niemanden eine Manipulation.
Du musst also gleich die ganze Testreihe anfordern und nicht nur ein I-Gramm wenn Du dem synthetischen I-Gramm misstraust.
Und Bitteschön auch das Notariell beglaubigt denn es könnten ja auch hier nur die Guten ausgesucht werden.
Also was soll das das ist doch albnern.

Ich verstehe auch nicht, wie die Auswertung eines synthetisierten Igrammes was über berücksichtigte und unberücksichtigte Fehler aussagen kann.
Am besten Du wertest das gezeigte synthetische I-Gramm mal aus und schaust Dir die sich ergebenden Zernikes an.
Dann reden wir noch mal drüber.

Natürlich steht in den Parametern nicht "removed" wenn die schon vorher abgezogen wurden.

Nein dann steht dort der Wert 0 oder allenfalls ein extrem kleiner Wert der auf nicht gänzlich zu vermeidende Unsicherheiten in der Auswertung beruht.
Ist das I-Gramm zb. mit 0 Koma synthetisiert muss eine Auswertung des selben logischerweise auch Koma 0 ergeben bzw. einen Wert sehr nahe 0 (Unsicherheit der Auswertung).

Tut sie aber im vorliegenden Fall nicht was beweist das die Koma berücksichtigt wurde.
Ja Ja da unterstellt einer man kann ja einfach einen Wert eintragen.
Dann versuch mal aus dem winzigen original I-Gramm was einigermaßen brauchbares herauszuholen, ich weiß es ist eigentlich zu klein aber besser als gar nichts.

Und wie gesagt schau einfach mal in der Auswertung des synthetischen I-Gramms wieviehle Zernikes dort mit relevantem Fehler erscheinen dann weist Du auch welche berücksichtigt wurden.

Grüße Gerd
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hi Gerd,

uch habe auf deinen Beitrag nur reagiert damit Andere deine
Fehlinterpretationen nicht für bare Münze nehmen.

Wie gehabt bist du nicht willens oder in der Lage das wesentliche Problem
welches sich bei einem synthetischen I-Gramm ergibt zu verstehen.

Nein meine Aussage ich völlig korrekt solange das synthetische I-Gramm auf Grundlage des Original I-Gramms erstellt wurde.

Und da das nicht erkennbar ist und auch nicht überprüfbar ist
ist deine pauschale Aussage falsch. Mit dem künstlichen I-Gramm
läßt sich für jede Optik ein nahezu perfektes I-Gramm erstellen
ohne daß der Betrachter nachvollziehen kann ob dort geschönt wurde,
oder nicht. Wer sich auf ein lünstliches I-Gramm verläßt
kann eine böse Überraschung erleben.

Schon Lustig wie krass Du vom Misstrauen gegenüber dem Test hier zerfressen bist.

Eine meiner Optiken wurde vom "Optiktester" Rohr um 8 Punkte
heraufgeschönt, indem er Asti bei der Auswertung des I-Grammes
deaktiviert hat (Strehl 0.90 => Strehl 0.98).

Dies ließ sich aber erstens mittels Fringe XP nachweisen
und zweitens brachte ein aufwändiger zweiter Test durch Kurt Schreckling
den Astigmatismus zweifelsfrei in der genannten Höhe zum Vorschein.

Dabei wurde ein Verfahren verwendet welches Alois Ortner
eredacht hat um die für das Bath-Interferometer problematische
aberration Astigmatismus in den Griff bekommen zu können.

Zwei Spiegel von Kurt Schreckling wurden vom Tester Rohr
getestet und dabei als beser bewertet als sie waren.
Auch hier war bei einem Spiegel ein erheblicher Astigmatismus
im Spiel der für die Bestimmung des Strehlwertes nicht berücksichtigt worden ist.

Der Tester hat einen 150mm f/8 FH von M.Langlotz getestet
und durch auswertung nur eines Teiles der Fläche als viel
bessererscheinen lassen als das Teleskop war.

Selber Tester hat einen 150mm f/8 Tal Kugelspiegel als
annähernd perfekt getestet, zu dem Thema siehe da

http://www.astrotreff.de/topic.asp?TOPIC_ID=114426&whichpage=1

und dort:

http://forum.astronomie.de/phpapps/ubbthreads/ubbthreads.php/topics/785555

Darüber hinaus sollte man mal nach "Mirror round Robin" googeln,
die Testprozedur war auch sehr interessant.

Der Tester Grzybowski hat ebenfalls Tests abgeliefert die hier
und beim Astrotreff "stark kontrovers" diskutiert worden sind.
Ich erinnere mich da spontan an einen 115/800mm Refraktor.

Ich denke also daß deine Polemik in meine Richtung vällig deplaziert ist.
Kurt ich und Andere (r.B. Stathis) haben hier und beim Astrotreff
schon viele fragwürdige Tests diskutiert, offenbar ist dir das entgangen.

Wie schon geschrieben ist das Messverfahren von Kurt, meinetwegen auch auf Deine Vorschlag hin (Stichwort Z3) entwickelt.
Aber damals hat im Amateurbereich noch kein Mensch vom Polystrehl gesprochen, auch Du nicht.

Und wieder falsch.
Ich habe den polychromatischen Strehl schon vor etlichen
Jahren in die Diskussion um die 150mm f/8 FHs eingebracht.

Das war zu der Zeit als Jemand hier einen kurzbrennweitigen FH mir den Worten wie
" 100% Kontrast, weil ohne Obstruktion" gelobt hat.

Kurt hatte damals Messungen bei unterschiedlichen Wellenlängen gemacht und hier Strehlwerte inklusive des Defokus veröffentlicht.
Es war meine Idee daraus ein gewichtetes Mittel zu bilden.
Ich war der erste der aus solchen Messwerten einen Polystrehl berechnet hat...

Im Amateurbereich.
Die Profis haten das natürlich schon seit Jahren getan.
Aber ich will deinen Verdienst in dieser Sache nicht schmälern,
das war ein wirklich guter Beitrag für die Amateurscene.

Leider muß ich immer wieder bemerken daß deine Beiträge
in meine Richtung polemisch und oft unrichtig sind.

Als beratungsresitent sehe ich dich an.
Das Beispiel des angeblichen Fangspiegelschatten in Fokusnähe
war da überdeutlich.
Es zeigte mir daß du entweder doch nicht viel von der Optik verstehst,
oder aber mutwillig falsche Ausaagen zum Thema machst,
nur um etwas gegen mich zu schreiben.


Seis drum.
Solange die Leute aus Threads wie diesem hier lernen
nicht blindlings auf bunte Bildchen zu vertrauen,
sondern zu hinterfragen wie diese zustande kamen und
was sie aussagen können, lohnt es sich noch hier Beiträge zu schreiben.

Bleibt zu hoffen daß die Händler bei Optiktests zukünftig
vom Tester ein vernünftig großes Interferogramm verlangen
welches sie selbst sowie die potentielle Kundschaft mittels
frei erhältlicher Freeware-Auswertesoftware überprüfen können.

CS, Karsten
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hi Karsten,

uch habe auf deinen Beitrag nur reagiert damit Andere deine
Fehlinterpretationen nicht für bare Münze nehmen.
was genau soll ich denn Fehlinterpretiert haben?
Ich schenke lediglich Angaben glauben welche Du offenbar für gefälscht hältst.
Das hat nichts mit Fehlinterpretation zu tun!

Wie gehabt bist du nicht willens oder in der Lage das wesentliche Problem
welches sich bei einem synthetischen I-Gramm ergibt zu verstehen.

Selbstverständlich weiß ich das ein I-Gramm auch völlig ohne Messung ganz beliebig nach Wunsch synthetisiert werden kann.
Das ist eine ganz simple Logik das wenn aus einem echten I-Gramm Messwerte für die Zernikes ermittelt werden können im Umkehrschluss aus vorgegebenen Zernikes (keine Messwerte sondern willkürlich festgelegt) auch ein I-Gramm generiert werden kann.

Es geht auch nicht darum eine Optik anhand eines synthetischen I-Grammes zu beurteilen.
Es geht lediglich darum anhand dieses I-Grammes herauszufinden welche Fehler berücksichtigt wurden oder wie Du schreibst nicht deaktiviert wurden.

Das das geht hast Du ja selbst geschrieben.

Durch Auswertung des synthetischen I-Gramms kann man nur feststellen
welche Zernikes für die jeweiligen Abbildungsfehler Fehler
dort nicht deaktiviert wurden.

Du bestätigst also das ich Recht habe unterstellst mir aber hier die Problematik nicht zu verstehen.

Und da das nicht erkennbar ist und auch nicht überprüfbar ist
ist deine pauschale Aussage falsch.

Hier müssen wir Differenzieren.
Kann man Durch Auswertung eines synthetischen I-Gramm feststellen welche Fehler darin berücksichtigt also enthalten sind.
Klares Ja, hast Du selbst bestätigt, ich hab also recht.
Das gilt auch pauschal für alle I-Gramme.

Was Du allerdings mit Pauschal meinst ist eine völlig Andere Frage nämlich.
Beruht jedes synthetische I-Gramm auf einer Realen Messung oder kann es auch beliebig generiert werden.

Hier hatte ich nirgends behauptet das ein beliebiges generieren nicht möglich wäre.

Die eigentliche Streitfrage zwischen uns beiden ist ja nicht meine Aussage oben sondern die Frage ob man im hier gezeigten Test darauf vertrauen kann das dieser nicht gefälscht ist und das gezeigte synthetische I-Gramm auch tatsächlich auf der Auswertung eines bzw. einer Reihe echter I-Gramme von der fraglichen Optik beruht.

Diese Frage hat mit Fachwissen überhaupt nichts zu tun sondern ist etwas Grundsätzliches.

Du witterst offenbar hinter allem das schlechteste und in dem Fall hier einen möglichen Betrug.

Ich meine das man normalerweise ein Mindestmaß an Seriosität Voraussetzen kann und nicht hinter allem einen dreisten Betrug wittern muss, auch wenn rein theoretisch die Möglichkeit eines Betruges bestehen mag , das gilt nicht nur für diesen Fall hier sondern allgemein im Leben.

Wenn ich zb. mein Geld zur örtlichen Sparkasse schaffe dann vertraue ich darauf das ich dieses auch wiederbekomme und fürchte nicht das die Leute von der Sparkasse samt meinem Geld am nächsten Tag auf nimmer wiedersehen verschwunden sind.

Wer sich auf ein lünstliches I-Gramm verläßt
kann eine böse Überraschung erleben.

Hab nirgends behauptet das ich mich rein auf ein künstliches I-Gramm verlasse sondern nur darauf das das hier in einem Testreport gezeigte auch auf einem echten I-Gramm basiert und nicht auf willkürlich eingegebenen Zernikes.

Eine meiner Optiken wurde vom "Optiktester" Rohr um 8 Punkte
heraufgeschönt, indem er Asti bei der Auswertung des I-Grammes
deaktiviert hat (Strehl 0.90 => Strehl 0.98).

Dies ließ sich aber erstens mittels Fringe XP nachweisen
und zweitens brachte ein aufwändiger zweiter Test durch Kurt Schreckling
den Astigmatismus zweifelsfrei in der genannten Höhe zum Vorschein.

Dabei wurde ein Verfahren verwendet welches Alois Ortner
eredacht hat um die für das Bath-Interferometer problematische
aberration Astigmatismus in den Griff bekommen zu können.

Was diesen Fall anbelangt den haste ja nun wirklich schon 1000 mal erzählt.

Der ist mir bekannt.
Dieser unterscheidet sich aber Grundsätzlich von Deiner hier gemachten Vermutung einer Fälschung des Testreports.

Ja es war nicht richtig den Asti einfach zu deaktivieren.
Das hat man Dir aber gesagt das der deaktiviert wurde und in Deinem Testreport steht mit Sicherheit bei dem Punkt Asti ....removed
Es ist also klar und deutlich aus dem Test ersichtlich das der Asti deaktiviert wurde.

Das ist was ganz anderes als wenn der Tester den Asti einfach auf 0 setzt bzw. einen beliebigen Wert einträgt und im Testreport steht dann bei Asti nicht removed sondern 0 bzw. ein beliebiger Wert.

In Deinem Fall war der Tester schlicht zu Faul einen vernünftigen Ausschlusstest zu machen um zu untersuchen ob der Asti der Optik zuzuordnen ist oder dem Testaufbau.
Das wurde dann ja von einem sorgfältiger arbeitenden Tester nachgeholt und es stellte sich raus das dieser der Optik zuzuordnenden war und deshalb in der Auswertung Asti aktiviert werden muss.

Ich denke also daß deine Polemik in meine Richtung vällig deplaziert ist.
Kurt ich und Andere (r.B. Stathis) haben hier und beim Astrotreff
schon viele fragwürdige Tests diskutiert, offenbar ist dir das entgangen.

Das hab ich auch, hier im Astrotreff und auch im Rohrforum hab ich schon oft auf Ungereimtheiten hingewiesen.
Aber alle Ungereimtheiten beruhten auf Fachlichen Dingen wie zb. eben der Frage wann welche Fehler deaktiviert werden können und wann nicht.
Aber immer ging es um echte Messergebnissen die auf realen I-Grammen basieren.

Noch nie ging es da um klare Fälschungen von Testprotokollen durch willkürliches eingegeben beliebiger Zernikewerte so wie von Dir hier vermutet.
Das wäre dann nämlich keine Fachliche Frage mehr sondern schlicht Betrug.

Als beratungsresitent sehe ich dich an.
Das Beispiel des angeblichen Fangspiegelschatten in Fokusnähe
war da überdeutlich.
Es zeigte mir daß du entweder doch nicht viel von der Optik verstehst,
oder aber mutwillig falsche Ausaagen zum Thema machst,
nur um etwas gegen mich zu schreiben.

Ich denke die Frage des FS Schattens ist hinreichend diskutiert und sehe es als sinnlos an das hier mit Dir weiterzuführen, wäre ohnehin hier OT.

Es ist letztlich eine reine Definitionsfrage.

Das der Suiter den Du ja sonst so gerne zitierst meiner Meinung ist und ebenfalls vom Schatten schreibt ignorierst Du einfach.
Ich mache keine falschen Aussagen sondern Du interpretierst diese einfach nur falsch.
Keine Ahnung ob mutwillig oder weil Du aus mangelnder Fachkompetenz nicht in der lage bist die richtig zu interpretieren oder einer Mischung aus beiden.

Es wird wohl auch der hier wieder über deutlich gewordene Hang immer das schlechteste anzunehmen eine Rolle spielen.
Also wenn ich etwas gesagt habe was vielleicht nicht ganz glasklar ist und eventuell auch anders ausgelegt werden kann, entscheidest Du Dich dann rein aus Prinzip für die Auslegung die falsch wäre.

Ich setze hingegen in solchen Fällen immer voraus das mein Diskussionspartner das richtige sagen wollte, es aber vielleicht nur unglücklich formuliert hat.
Und bei nicht eindeutigen Begriffen bin ich in der Lage im jeweiligen Zusammenhang die Richtige Bedeutung zu erfassen.
Wenn mir einer zb. sagt ich soll mein Geld zur Bank schaffen ist es für mich selbstverständlich das er das Geldinstitut meint und nicht das Sitzmöbel im Park.
Da Du rein aus Prinzip und trotz Kenntnis der richtigen Interpretation immer das negative annimmt würdest Du wahrscheinlich auf oben genannten Rat sagen wie dämlich es doch wäre sein Geld auf das Sitzmöbel im Park zu legen.

Grüße Gerd

 
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Re: Omegon APO 150mm. Test?

Servus zusammen,

da wir ja so ein "böser Händler" sind und uns ungern in die Karten schauen lassen, hier der Link zu dem original I-Gramm.
Die kleinen Bilder des I-Gramm, sowie Ronchi lassen sich noch einmal zum Vergrößern anklicken.

Testreport

Wir freuen uns jetzt schon auf Eure eigenen Auswertungen!

Clear Skies
Andi Rodoschegg
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

hallo lieber Gerd,

jetzt bist du schon so in Fahrt, dass du ein bisserl reininterpretierst, cool down! -
Bitte ich unterstell dem Wolfgang Grzybowski gar nix, ich glaube im Gegenteil gerne dass das Gerät so gut ist.

Synthetische Igramme mag ich trotzdem nicht, und schon gar nicht auswerten, weil die Resultate stehen eh links davon ;-) Das ist für mich einfach Augenfutter, wichtig ist die Oberflächendarstellung. Statt überbelichteter Fotos vom Brennpunkt mit Farbsäumen würde ich auch lieber die Airy Disk mit Beugungsringen sehen, und mit dem "Spektrum nach Rutherford und Vogel" kann ich auch nix anfangen weil ich nirgends finde wie das gemacht wird und was es aussagt. Da muss ich den Wolfgang mal fragen, oder hast du eine Ahnung davon?

Vielleicht kannst du zum synthetischen Igramm mal mit Kurt oder Alois unterhalten - ohne denen vorgreifen zu wollen, schätze ich dass die dir was ähnliches erzählen werden.

lg Tommy
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

servus Andi,

jetzt hast du uns auf kleiner Flamme köcheln lassen, danke fürs Nachlegen!

Sind die Ronchigramme intra oder extrafokal aufgenommen? Wenn man das weisse Ronchi in den Farbkanälen RGB ansieht hat man auch bei Rot die gleiche Streifenzahl, da wird der verwendete Rotfilter eine andere Dicke haben.

Der sieht wirklich sehr gut aus, werd gleich die Streiferln nachrechnen, Ergebnis mit OpenFringe 12.3:

Strehl 0,979
rms 0,023

lg Tommy
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hallo Zusammen,

ich habe das I-Gramm mal mit OpenFringe ausgewertet.

Hoffentlich richtig....ich übe halt noch.... ?) :biggrin:

Link zur Grafik: http://foto.arcor-online.net/palb/alben/37/1812937/6564356534633630.jpg

Link zur Grafik: http://foto.arcor-online.net/palb/alben/37/1812937/3362393035636566.jpg

Link zur Grafik: http://foto.arcor-online.net/palb/alben/37/1812937/3635313966376163.jpg

Link zur Grafik: http://foto.arcor-online.net/palb/alben/37/1812937/3562623861373535.jpg
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hi Gerd,

Nur kurz dazu:

Dieser unterscheidet sich aber Grundsätzlich von Deiner hier gemachten Vermutung einer Fälschung des Testreports.

Mit keinem Wort habe ich geschrieben daß der Testreport gefälscht ist.

Ich habe lediglich geschrieben daß man mit einem künstlichen I-Gramm
sehr leicht fälschen kann. Deshalb sollte jeder darauf bestehen
daß man ihm das Original I-Gramm zum Testbereicht dazu gibt.

Die Gründe habe ich angeführt.
Ich habe in der Vergangenheit auch mitbekommen wie mehrere
Tests massiv geschönt wurden und bin von daher gleich spkeptisch
wenn mir jemand das original I-Gramm vorenthält.

Der Astroshop hat das ja nun endlich nachgereicht. Gut so.


Ich denke die Frage des FS Schattens ist hinreichend diskutiert und sehe es als sinnlos an das hier mit Dir weiterzuführen, wäre ohnehin hier OT.

Es ist letztlich eine reine Definitionsfrage.

Aber keineswegs.
Du und Tommy habt behauptet daß man den Fangspiegelschatten
im Teleskopfokus oder nahe dabei sieht.
Ich habe etliche Male darauf hingewesen daß ein Teleskop
nicht Objektabbildung und Pupillenabbildung am gleichen Ort
machen kann. Das kann man in Optiklehrbüchern nachlesen
und das kann man mit Hilfe der Linsenformel selbst nachrechnen.

Du und Tommy habt das bis zum Schluß des Threads verneint
und ich muß deshalb leider davon ausgehen daß es euch nicht
darum geht die anderen Diskusionsteilnehmer zu informieren,
sondern im Gegenteil zu desinformieren. Das ist sehr schade denn
es untergräbt die Bedeutung des Forums zur Wissensvermittlung.

Ich war immmer der Ansicht daß einForum wie dieses nicht
nur dem Verkauf, sondern auch der Vermittlung von Wissen
und Erfahrung rund um Teleskope, Optik, Beobachtung und
Astrophotographie dienen sollte. Deshalb reagiere ich
oft sehr verärgert wenn jemand trotz Hinweisen auf die
entsprechenden Fachbücher anhaltend Falschinformation postet.

So, daß soll es vom meiner Seite aus gewesen sein.
Das I-Gramm ist nun in auswertbarer Form aufgetaucht,
damit ist diese Sache für mich aufgeklärt.

CS,Karsten
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hallo Tommy,

Synthetische Igramme mag ich trotzdem nicht, und schon gar nicht auswerten, weil die Resultate stehen eh links davon ;-) Das ist für mich einfach Augenfutter, wichtig ist die Oberflächendarstellung.

sehe ich genauso.
Wer dem Testreport glaubt und weiß wie er zu lesen ist muss natürlich auch das synthetische I-Gramm nicht Auswerten logisch.

Es ging mir bei meinem Vorschlag rein darum zu überprüfen welche Fehler berücksichtigt wurden, bzw. Welche deaktiviert sind.

Aber auch das steht ja eigentlich wie von mir schon erläutert im Testreport

In dem Bereich links oben finden sich unter den Angaben zu
ptv.
RMS
Strehl
die Werte für
Tilt
Defocus
Astigmatismus
Coma
Spherical

Ist der betreffende Parameter deaktiviert steht dort Removed

Ist er nicht deaktiviert steht dort der ermittelte Wert.

Wie das deaktivieren bei AtmosFringe funktioniert wird ja schön im jetzt noch zusätzlich gezeigten Fenster deutlich.

http://fernrohr-optik.de/Omegon_150_Aufbau_Interferogramm_02.jpg

Da gibt es also den Bereich Remove wo die Fehler Low und High-Order mittels Häkchen deaktiviert werden können.
Ist ein Häkchen gesetzt erscheint in der Auswertung rechts daneben bei dem betreffenden Fehler
Removed und der Fehler fließt in den Strehl nicht ein.
Ist kein Häkchen gesetzt erscheint rechts daneben der ermittelte Wert des Fehlers und dieser ist natürlich auch im Strehl berücksichtigt.

Wer das weiß kann sich selbstverständlich eine Auswertung des synthetischen I-Grammes schenken.

Statt überbelichteter Fotos vom Brennpunkt mit Farbsäumen würde ich auch lieber die Airy Disk mit Beugungsringen sehen,

Auch hier sind wir einer Meinung

und mit dem "Spektrum nach Rutherford und Vogel" kann ich auch nix anfangen weil ich nirgends finde wie das gemacht wird und was es aussagt. Da muss ich den Wolfgang mal fragen, oder hast du eine Ahnung davon?

Ich kann zugegeben mit dem Spektrum nach Rutherford und Vogel auch nicht wirklich warm werden.
Wolfgang Grzybowski hat das Verfahren aber auf Seiner HP beschrieben, mit vielen Beispielen der unterschiedlichsten Refraktoren

http://fernrohr-optik.de/2.html

Wie ich sehe ist ja nun auch ein ausreichend großes original I-Gramm zu sehen.
Deine Auswertung mit Strehl 0,979 bestätigt also auch noch mal das alles korrekt ist beim dem Testreport und auch das ich mit meiner Einschätzung zur Qualität dieser Optik und den in der Auswertung berücksichtigten Fehlern richtig lag.

Allen unkenrufen vom Karsten zum trotz.

Die Ronchis zeigen wie von mir schon ganz oben erwähnt und Du ja nun auch anerkennst das auch der Gaußfehler erfreulich klein ausfällt.

Am Ronchi im Weißlich lässt sich ja auch schön die gute Farbkorrektur erkennen.
Vergleich das mal mit den Ronchi das Du vom 120mm Eqinox gemacht hattest.


@Karsten

Da ja nun die Sache mit diesem Test hier geklärt ist finde ich das eine Entschuldigung bei mir und auch bei Wolfgang Grzybowski und dem Astroshop fällig wäre.

Grüße Gerd

 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

lieber Karsten,

bitte du hast ein respektables optisches Wissen, aber deine aggressive Schreibe und dein öfteres Missverstehen-Wollen was andere meinen arbeiten sehr dagegen dass deine Botschaften angenommen werden können. Das ist sehr schade!

sowas wie das mein ich:
"...daß es euch nicht darum geht die anderen Diskusionsteilnehmer zu informieren,
sondern im Gegenteil zu desinformieren."

Ich denke wir wollen hier alle informieren so gut wir es selber verstehen. Man kann sich ja gegenseitig korrigieren, das ist ja sehr gut, aber auch mal anderer Ansicht in einer Sache sein, ohne dass es inquisitorisch nur absoluten Gleichklang und eine einheitliche streng verbindliche Lehrmeinung geben muss. Und sich trotzdem irgendwie respektieren statt dass man gleich ein absoluter Schurke aus der untersten Schublade ist. Das ist doch nicht unmöglich?

lg Tommy
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hallo Karsten,

Aber keineswegs.
Du und Tommy habt behauptet daß man den Fangspiegelschatten
im Teleskopfokus oder nahe dabei sieht.
sorry das das so deutlich sage aber das ist eine glatte Lüge.

Weder ich noch Tommy haben jemals behauptet das im Fokus oder dessen unmittelbarer Nähe der FS Schatten sichtbar wäre.
Ich hab es sogar vorgerechnet und einen exakten Mathematisch berechneten und Physikalisch begründeten Defokus genannt ab wann man von einem FS Schatten sprechen darf.


http://forum.astronomie.de/phpapps/...254/Re_ein_Schatten_ist_ein_Schatt#Post817254

Zitat von Gerd_Duering:
Aber gut sei es drum das im und auch sehr nah am Fokus worauf Du Dich beziehst ein FS Schatten nicht sichtbar ist hatte ich ja schon vorgerechnet.

Grüße Gerd
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hallo Tommy,

sorry wenn ich das jetzt so unverblümt sage, aber mit deinen Postings
in besagtem Thread hast du dir keinen guten Dienst erwiesen.
Du hast die da offenbar auf Gerd" s abweigige Behauptungen verlassen,
anstatt wie ich es mehrfach vorgeschlagen hatte einmal ein Optiklehrbuch
zu dem Thema zu Rat zu ziehen.
Deine Gründe dafür kennst nur du, ich will nicht darüber spekulieren.

@ Gerd:

Was du da ausgerechnet hast ist leider nicht der Ort an dem
der Fangspiegelschatten sichtbar wird.
Aber ich habe keine Hoffnung mehr daß du entweder ein Fachbuch liest,
oder einen Optikfachmann befragst.
Es gibt einen Ort an dem die Objektabbildung erfolgt,
und es gibt einen Ort an dem die Pupillenabbildung erfolgt.
An letzterem kannst du dan Fangspiegelschatten sehen,
an ersterem nicht.

Jede weitere Unterhaltung mit dir zu dem Thema ist für mich
verschwendete Zeit. Und tschüß,

Karsten
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

hallo Gerd,

danke für den Link, dann ist das ja inzwischen dokumentiert, nur die Suchmaschine fand es nicht.

Ja da kann man rumnörgeln: Man müsste dazu aber immer ein mit derselben Einstellung aufgenommenes Referenzbild sehen, um damit den Farblängsfehler einschätzen zu können. Bei den Beispielen sieht zB der 80/600 ED viel besser aus als der TMB 105/650 weil das Spektrum schmäler ist. Beide haben einen verbreiterten Farbsaum im Grünen, das hiesse dass Grün schlecht korrigiert ist, und das ist Unsinn. Die Dispersion ist beim 80/600ED ganz anders, bis ins violett hinein. Lässt der TMB kein Violett durch? Also so mir nix dir nix kann man die nicht vergleichen, nur der Unterschied Achro - Apo ist augenfällig.

lg Tommy
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

hallo,

lieber Karsten, über den Schatten hab ich mit'n Alois geredet, den versteh ich besser als jedes Lehrbuch. Lassen wir die Kirche doch im Dorf. Ich habe vom Schlagschatten nach dem FS gesprochen, und du hast den Bereich um den Fokus gemeint, wo sich die Beugungserscheinungen damit mischen. Es ging aber um die Symmetrie des FS-Schattens im heftig defokussierten Sternscheibchen bei schnellen Newtons, und du hattest abgestritten dass es sowas überhaupt gibt und dich darüber lustig gemacht. So kann kein Verstehen aufkommen was der andere meint. Ich find das schade. Aber nun Schluss mit dem Thema.

Wer kauft also jetzt den Apo und guckt mal durch?

Andi, habt ihr nun einen passenden Flattener für die Foto-Grafen? Da steht gar nix dazu in der Beschreibung.

lg Tommy
 
Re: Omegon APO 150mm. Test?

Hi Tommy

du und alle Interessenten sind herzlich eingeladen einen solchen Omegon 150 im A-B mit bekannten high end Apos gleicher Größe seite an seite zu Testen.

Ich gebe euch dann auch mal eine kostenlose Einführung in den intensiven Sterntest, der euch nicht nur erlaubt gut von Böse zu unterscheiden, sondern euch sehr nahe an reelle Prüfergebniss ranführt.

Das was der Aberrator kann, kann das geschulte, tranierte, erfahrene menschliche Auge nämlich genauso gut, mann muss nur hinschauen :-)

Dabei wirst du in der Lehrstunde auch mit bekommen, das ein Exemplar das Super Duper im Testraum rauskommt, am echten Himmel eventuell aufgrund von seiner Konstruktion versagen kann,egal wie teuer es ist, egal was der Hersteller verspricht und garantiert, egal welcher Herstellername eingraviert ist.

Danach , und das versprech ich Dir, wirst du den richtig intensiven Sterntest über alle anderen Prüfmethoden stellen :-)

Ihr werdet lernen das theoretische und praktische Ergebiss manchmal sehr weiss auseinander liegen können.

Ihr werdet lernen das auch noch so beliebte Prüfer nur Menschen sind und manchmal übersehen das Sie öffnungsvignetierte Optiken testen ohne es zu bemerken :-)
 
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