Omegon MiniTrack LX Quattro NS - Die Eieruhr bleibt manchmal stehen

Dane Vetter

Aktives Mitglied
Hallo zusammen,

ich habe mir eine Omegon MiniTrack LX Quattro NS für unterwegs zugelegt, und habe mal die ersten Trockenübungen damit gemacht, und auch die Feder passend eingestellt. Was mir schon beim ersten Aufziehen aufgefallen ist, dass die Eieruhr manchmal ganz von selbst stehen bleibt. Nach mehreren Versuchen hat sich gezeigt, dass sie in jeweils mit aufgesetzter Kamera, aber auch ohne Kamera mal stehen bleibt, und auch egal wie stark ich aufgezogen habe, es scheint keine Rolle zu spielen. Ein ganz leichtes antippen reicht schon aus, dass es wieder weiter geht, teilweise geht es nach einer Verzögerung auch von alleine, rein durch böses Anstarren wieder weiter.

Aus der Anleitung kann ich jetzt auch keine Fehlanwendung von meiner Seite herauslesen.

Gibt es hier vielleicht Besitzer einer Minitrack, welches ein identisches Phänomen haben bzw. hatten? Und vielleicht eine Lösung dazu haben? Irgendwie erschleicht mich das Gefühl, dass ich mal wieder ein Montagsmodel erwischt habe. Ich stelle mich schon mal auf eine Rücksendung ein, aber ich dachte, ich frage vorher mal hier nach, um erstmal eigene Blödheit auszuschließen. :) Vielleicht gibt es auch eine versteckte USB-Buchse, um ein Firmwareupdate durchzuführen? :unsure:;)

 
Hi,
ich kenn das Phänomen, wenn ich ein großes Objektiv am 3er hatte und die Gegenfeder nicht weit genug eingestellt hatte.
Etwas mehr Zug auf die Feder hat meistens geholfen.

Gruß
 
Hallo Dane,

ich hatte das gleiche Problem bei LX3 und konnte es vollständig lösen.
Ich habe den Deckel des Uhr-Mechanismus aufgedreht und darunter eine kleine Schraube, aus Plastik glaube ich, leicht festgezogen oder gelockert. Ich weiß es leider nicht mehr genau. Seitdem ist das Problem nicht mehr aufgetreten. Ich glaube, ich habe die Schraube wegen zu viel Spiel leicht festgezogen.

Allerdings geht möglicherweise die Gewährleistung verloren.

Viele Grüße,
Johann
 
Hallo zusammen,

vielen Dank für euren Input. Ich war echt davor, mal in das Uhrwerk hereinzuschauen, ob hier was schwer läuft. Ich habe die Feder mal eine Stufe mehr gespannt, und es scheint tatsächlich durchzulaufen. Die ersten Versuche zeigen keinen Stillstand. Ich bin aber nun vom Takt her bei ca. 140 bpm anstatt der empfohlenen 135 bpm, welche ich vorher drinnen hatte. Ich schätze, das sollte noch im Rahmen sein, oder?

Das nervige Bimmeln habe ich auch gleich mal mit dünnen selbstklebenden 1mm Moosgummi lahmgelegt. Wie kann man nur so etwas Penetrantes konstruieren, und ernsthaft auf den Markt bringen. :D

203A7346.JPG
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,
bei meiner LX3 steht zumindest in der Betriebsanleitung, welche Spannungsraste für welche Himmelsrichtung einzustellen ist. Vielleicht beeinflusst das auch den Lauf, wenn eine falsche Vorspannung gewählt wurde?
 
Hallo Klaus,

ja richtig, jetzt wo du es sagst, ich habe da was überflogen, bei der LX Quattro auf Seite 6. In meinem oben gezeigten Fall wäre das mit Ausrichtung nach Süden, was bedeuten würde "Die Feder kann vollständig gelöst werden (Position „0“) oder sich im Leerlauf befinden (Position „1“).", was aber so ja in meinem Fall auch nicht ganz hinhaut. :unsure:

Anleitung: https://nc.nimax-img.de/Produktdownloads/69307_DE_Omegon MiniTrack Quattro NS_final.pdf

Bei mir kommt aber hinzu, dass ich mit einer Stativschelle arbeite, was die Kamera besser in Balance hält, was dann auch nicht wieder ganz der Beispiele in der Anleitung entspricht.
 
Zurück
Oben