Opa sucht ein Teleskop ;)

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yama03061989

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Hallo ihr Lieben, [:)]

mein Opa (langjähriger Fernglas-Hobbyastronom)sucht anlässlich zu seínem 70. Geburtstag ein Teleskop zum gemütlichen Spechteln. ;)

Er möchte gerne im Sitzen auf Terrasse oder im Garten beobachten, der Aufbau sollte leicht und schnell von der Hand gehen (nicht das es einstaubt mangels Motivation, ihr wisst ja wie das sein kann...). Der Nachwuchs in der Familie hat auch schon Interesse angemeldet.

Preislich sollte es eher in Richtung 200-300€ liegen inkl. Zubehör. Praktische Erfahrung mit Teleskopen sind keine Vorhanden soweit ich weis. Ich denke er wird hauptsächlich hellere Objekte beobachten (Aha-Effekt). Er hat sich jetzt einen billigen 70/900mm Frauenhofer Achromat auf Wackeldackel EQ 3.1 herausgesucht (Standardmöhre), wovon ich natürlich abraten würde. Es gibt bisher folgende Überlegungen:


Skywatcher Heritage 130P:
-wobei ich unsicher bin, ob das Gerät mechanisch und optisch nun etwas taugt oder nicht, nicht soviele Rezessionen vorhanden
-dafür spricht die Lichtsammelleistung die auch schon ein bisschen Deepsky zulässt, die intuitive Bedinung, einfacher Aufbau und die wenigen Wiederverkäufe in der Börse :P
-Nachteil: die niedrige Einblickhöhe, Campingtisch o.Ä. evtl. wackelig als Zwangslösung -Erfahrungswerte hilfreich



80/500 ED Apo:
-wäre theoretisch über (würde ich ihm überlassen), allerdings bräuchte er noch eine brauchbare Montierung (Kosten), am besten mit Option für eine elektronische Nachführung früher oder später
-Vorteil: feiner wertiger Apo, bis 200fach brauchbares Bild, gemütliches Spechteln im Sitzen mit Montierung. Elektronische Nachführung nachrüstbar.
-Nachteil: deutlich kleinere Öffnung als Heritage 130. Schlepperei bei Auf- und Abbau. Ich denke der kleine Dobson wäre einfach praktischer, obwohl die Ausrüstung natürlich wertiger wäre beim ED.

6" Dobson (meist f8):
-scheidet theoretisch aus, obwohl ich auch gerne zur größeren Öffnung rate, aber hier wäre ein gemütliches Sitzen denke ich nicht mehr allzu gut gewährleistet.

Hättet ihr eine Empfehlung für mich? Wie würdet ihr es machen? Gerne mit persönlichen Erfahrungswerten. Würdet ihr noch ein weiteres Gerät in den Ring werfen das preislich in Frage käme?


 
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Hallo Yama::::?

Gib uns mal ne brauchbare Anrede für Dich.

6" f/8 oder f/6 geht schon, wenn der Opa noch einigermaßen beweglich und schmerzfrei in den Hüften und der (Hals)Wirbelsäule ist, sich also im Sitzen beugen und drehen kann.

Ansonsten würde ich den 80er APO als Favorit ansehen, wenn Du ihm eine Säule in den Garten setzt auf die er eine Monti setzen kann, die noch nicht mal parallaktisch sein muss.
Da kann man dann auch mal schnell eine Heritage aufsatteln, wenn mal Öffnung gefragt ist.
Der kostet bei Vorhandensein vom Rest wirklich nicht mehr die Welt.

Gruß
*entfernt*
 
Hi,

hm... der 80/500 ED klingt ja erstmal am hübschesten. Aber dann klingelt's bei mir: Mensch, da kann aber leicht bei rauskommen, dass damit nur monokular beobachtet wird, was der Feldstecher schon zweiäugig und mit viel mehr Bewegungsfreiheit zeigt.
Daher glaube ich, dass sich das beißt, auch wenn man natürlich 80mm Öffnung problemlos auf 120x zieht - aber wenn man denn nach Vergrößerung strebt, dann ist 80mm Öffnung nicht die Idealbesetzung und im mittleren Vergrößerungsbereich verlieren sich die Vorteile des Apos im Mittelfled: Das können andere, billigere Lösungen auch.

Daher denke ich, dass 6" f/8 als Dobson einen wirklich guten Kontrapunkt zum Feldstecher setzen würden. Ein 6" f/6 kann noch besser sein, kommt drauf an, was beobachtet wird. Planeten? Mond? Dann doch lieber 1200mm Brennweite. Doch mehr Sternhaufen, Deepsky, wie vermutlich mit dem Feldstecher? Dann ganz sicher 6" f/6. Gewicht müsste zu handhaben sein, weil das Ding natürlich in zwei Teilen auf die Terrasse kommt. Bekommt man die Teile eigentlich mit vernünftigen Höhenrädern? Nicht dass man immer diese Federn so irrsinnig stramm einspannen muss...
Der Wunschtraum wäre natürlich, wenn man statt der bleiernen Ente "Spanplattenrockerbox", was hübscheres drunter hätte.

Heritage: Steht und fällt mit dem Tisch drunter, oder? Also... fällt, wenn man nicht einen dieser wirklich standfesten Felsbrocken Marke "Autobahnrastplatz" aufgestellt hat...

Clear Skies
Sven
 
Servus Yama,
im Umfeld der Sternwarte Regensburg gibt es inzwischen etliche Heritage 130p. Ausgangslage war, dass wir was gesucht haben, was Einsteigern vorbehaltlos empfohlen werden kann. Haben dann zwei Heritages zur Ansicht besorgt und nach ein paar Testabenden beide behalten.

Was gut dran ist:
+ Klein, handlich transportabel
+ Erstaunlich justierstabil (Justage bleibt auch nach dem Zusammenschieben und wieder entfalten ganz gut erhalten)
+ Ansprechende Abbildung bis gut 200x
+ Extrem einfache Handhabung (lasse Volkssternwartenbesucher damit oft selbst einfache Objekte einstellen)
+ Kann mittels Schwalbenschwanz auch an andere azimutale Montis geschraubt werden
+ Beipackokulare sind einfache RKs ("Super"), nicht toll aber besser als viele Billig-Huygens
+ Der Fokussierer wirkt wie ein Lampenfassungsschraubfokussierer, tut seinen Job aber ganz anständig

Potential hat der kleine noch:
- Streulichtschutz ist zu dürftig (haben wir mit Velour vergrößert)
- Wenn der Hocker, den wir als Unterbau verwenden wackelt, wackelt der kleine auch
- Mit besseren Okularen deutlich bessere Abbildung (24mm Maxvision mit 68° als Weitfeld, 16mm Maxvision für vieles, 11mm und 7mm Nagler....)
- Keine 2"-Option

Am Tag der Astronomie haben wieder etliche Sternwartenbesucher die Absicht geäußert, sich ebenfalls den Heritage anschaffen zu wollen.
Selbst hab ich die gleiche Optik im Blechgewand (SW 130pds), möchte ich nicht mehr missen, den kleinen.

Link zur Grafik: http://astrob.in/162885/B/rawthumb/gallery/get.jpg

Klare Nächte wünscht

Gottfried
 
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Hallo Yama,

da ich langsam auch in der Altersklasse deines Opa bin, will ich meinen Senf dazu geben.

Der ältere Mensch klettert nicht mehr gerne, schon gar nicht im dunklen. Ebenso wenig ist es schön zum Suchen oder gar zum Beobachten unter einem Fernrohr herum zu kriechen und dabei dem Knacken der Hüftgelenke zu lauschen.

Obwohl ich etliche andere Fernrohre besitze und nutze hier meine Lieblinge zum gemütlich spazieren gucken:

1) Meine neueste Erwerbung ist ein 80er Tal. Der lief mir gebraucht für € 50,- zu und wurde von mir wieder in Form gebracht. Das Gerät steht immer aufgebaut im Wohnzimmer, wird schnell an der Säule gegriffen und am Stück nach drausen getragen. Im azimutalen Modus betrieben habe ich auf einem ganz normalen Hocker immer einen herrlich bequemen Einblick egal ob horizontnah oder im Zenith. Der geniale Sucher erlaubt den Einblick und das Okular des Hauptrohres. 80 mm Öffnung ist nicht die Welt, trotzdem sind viele Deep Sky Objekte schon sehr schön; bei Planeten, Mond und Doppelsternen zeigt das Rohr eine ganz andere Welt als das Fernglas. Übrigens ist dieses robuste etwas auch prima geeignet um den Kindern der Nachbarschaft oder in Schulen den Himmel näher zu bringen.

2) Ein 6 Zoll f8 als Dobson ist mein nächster Liebling. Auch der ist immer aufgebaut und bis in den Garten trage ich ihn samt Rockerbox auf 1 Mal, sonst halt in 2 Portionen - Box raus und dann mit dem Rohr hinterher und das einfach wieder drauf gesetzt. Wegen der größeren Rohrlänge benutze ich hier aber immer 2 unterschiedliche Sitzgelegenheiten - einen Tritt auch Kunststoff und eine höher als üblich einstellbare Bügelhilfe.

3) Neben meiner Sternwarte gibt es eine Außensäule mit Giro Montierung. Da benutze ich meist ein Großfernglas mit 90° Einblick, oft aber auch einen 130er Newton oder einen kleinen Refraktor. Auch hier begeistert die einfache Bedienung (Dobson Effekt) und Wackelfreiheit. Die jeweilige Beobachtungshöhe erreiche ich durch einen höhenverstellbaren Hocker von Ikea, der sicher tiefer und höher als die Standard Sitzhöhe stellen lässt.

Hauptvorteil ist immer die bequeme Sitzhaltung und der vernünftige Einblick leicht abwärts bis waagrecht!

Dir und dem Opa weiter viel Freude beim Spechteln wünscht

Gerhard (Sterngucker Frankenberg)
 
Vielen lieben Dank für eure Erfahrungen und Bemühungen bis hierher, ich habe mich sehr darüber gefreut!


bzgl. Anrede, entschuldigt bitte. Nennt mich bitte Andi oder Klemmi.


Auch vielen Dank für den weiteren Erfahrungsbericht zum Heritage 130p. Das ist doch schon gut aussagekräftig und spricht für den kleinen Zwerg den ich bisher eigentlich als heimlichen Favouriten angesehen habe, allein wegen dem Preis. Nur mit dem Unterbau muss man sich noch etwas überlegen, aber ich bin zuversichtlich das man hier ein Lösung findet wenn man will. Spätestens im Garten kann man da sicherlich etwas machen.

Die Idee mit der Kombination aus 80ED Refraktor und kleiner azimutaler Montierung, z.B. der "Skywatcher AZ GoTo" ist mir auch noch nicht in den Sinn gekommen. Vor- und Nachteile muss ich noch in Erwägung ziehen. Hier könnte mein Opa theoretisch einfach das gewünschte Objekt anfahren lassen, anderen zeigen und genießen dank der elektronischen Nachführung, sofern das Gewicht im Rahmen bleibt. Natürlich weiß ich dass die Montierung als Spielzeug einzuordnen sind, praktisch wäre es aber schon.

Die kleine Öffnung bleibt dennoch als bitterer Beigeschmack, wobei ich denke das hier einfach der gemütlich Schwenk über den Abendhimmel mit Standardobjekten im Vordergrund steht. Mit den passenden Koordinaten könnte er dann zusätzlich bestimmte Ereignisse leichter nachverfolgen. Die Spielerei hat natürlich ihren Preis (299€). Aufrüsten ist mit 5kg Nutzlast eigentlich sogut wie unmöglich bis auf einen leichten Newton oder MAK, wobei wir wieder bei 130/650 wahrscheinlich landen. Daher eigentlich eine teure Notlösung in meinen Augen.

Ich werde ihn fragen, ob es wirklich so komfortabel sein darf, oder ob er selber noch etwas "dafür tun" will für den gewisser Eigenreiz. Vllt tut es auch eine "unmotorisierte" Variante, da könnte man das gesparte Geld in eine höherwertige Montierung investieren (z.B. Giro), vllt ein schönen Holzstativ später und auch andere Geräte wie Großfernglas etc. z.B. einsetzen. Vielen Dank dafür.

Ein paar brauchbare Okulare und ein wenig Zubehör hätte ich in jedem Fall auch noch über für die ersten Beobachtungen, daran würde es nicht scheitern. Das größere Problem ist und bleiben die 400km zwischen uns, die ein "ich komm' schnell mal vorbei" unmöglich machen. Je einfacher, umso besser denke ich in dem Fall.

Zur Dobson-Beobachtung fehlen mir leider wie gesagt die Erfahrungswerte bzgl. entspannter Beobachtungshaltung, da ich bisher nur mit 8" Newton auf deutscher Montierung visuell und fotografisch gearbeitet habe - visuell keine Goldrandlösung wie ihr sicherlich wisst. Ich weiß aus persönlicher Erfahrung, dass ein bequemes Beobachten im Sitzen wesentlich angenehmer ist, als verkrampft in luftiger Höhe "freischwebend" einen Blick in den OAZ zu erhaschen. Eine azimutale Lösung fände ich daher garnicht so schlecht.

Wenn es nach mir ginge, würde ich ihm auch einen gebrauchten 6 oder 8" Dobson mit einem Telradsucher und DeepSky Reiseatlas hinstellen. Da weiß man was "Opa" hat. Ob es komfortabel genug ist für den mobilen Einsatz steht allerdings dann wieder auf einem anderem Blatt. Da spielt die persönliche Leidensgeschichte ja wieder eine Rolle. Bevorzugen würde ich diese Lösung auf jeden Fall wenn möglich.

Ich denke ich werde zusätzlich bei TS demnächst mal vorbeischauen vor Ort und mir noch ein eigenes Bild dazu machen bzgl. Hantierung und Gewicht von bestimmten Lösungen.


Viele liebe Grüße Andi!

 
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Hallo Andi,

es ist nicht so, dass ich das zwingend empfehle, aber man kann dem Mann auch mit einem 6" Dobs in bequemer Sitzhöhe einigen technischen Komfort bieten:
http://www.teleskop-express.de/shop...f-8-Dobson-Teleskop-mit-dig--Teilkreisen.html

Ganz unabhängig von den Teilkreisen haben die langbrennweitigen Geräte mit kleinem Öffnungsverhältnis halt den Vorteil, dass sie bezüglich Justage unempfindlicher und auch okularverträgllicher sind.
Außerdem bringen sie von Haus aus "Sitzhöhe" mit.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo ihr Lieben,

vielen Dank für eure Beiträge! Nach längerem Hin und Her und Rezessionen im Netz, sowie Abwiegen von Vor und Nachteilen wird es ein gebrauchter 8" Dobson f/6 werden mit entsprechender Sitzgelegenheit.
Für 200€ kann man beim Klassiker nicht viel falsch machen. Ein wenig Startzubehör und Wissen kann ich beisteuern. Die 10kg Einzelgewicht wären laut seiner Aussage vorerst kein Problem.
Im schlimmsten Fall nutze ich den Dobson, da ich ein wenig Fotosetup verkleinern will aus chronischen Zeitmangel. Ansonsten kann der Dobson den nächsten Astroling glücklich machen.

Bis zum nächsten Mal!
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Andi,

den Tubus unten mit einem Spanngurt in der Rockerbox fixieren und dann etwas zwei höhere Füße dran, wobei der dritte Fuß eine Möbelrolle (ohne Lenkkung) ist. Die höheren Füße braucht man damit das eine etwas größere, gut laufende Rolle werden kann. Dann kann man den kompletten Dobs als Schubkarre vor sich herschieben (wenn es nicht gerade durch einen Acker geht).
Das bischen mehr Höhe schadet einer guten sitzenden Beobachtungsposition nicht.

Wünsche Deinem alten Herrn viel Spass.

Gruß
*entfernt*
 
Hi!

Zitat von *entfernt*GMS:
http://www.teleskop-express.de/shop...f-8-Dobson-Teleskop-mit-dig--Teilkreisen.html

Ganz unabhängig von den Teilkreisen haben die langbrennweitigen Geräte mit kleinem Öffnungsverhältnis halt den Vorteil, dass sie bezüglich Justage unempfindlicher und auch okularverträgllicher sind.
Das Teil hat noch einen weiteren Vorteil, den man allerdings auch als Nachteil sehen kann: 1,25"-Auszug mit entsprechendem Fangspiegel.

Nachteil: 2" geht nicht und eine gute Umrüstung erfordert außer dem Auszug noch einen neuen Fangspiegel.

Vorteil: Obstruktion ist praktisch kein Thema und das Bild im Planetenbereich dementsprechend knackig.

Grüße

fquadrat
 
Hi,

ich seh es gerade (auf Deinen Hinweis hin) und es ist für mich persönlich ein (übersehener) gravierender Nachteil.
Der Verzicht auf 2" in der Übersicht und für niedrige Vergrößerung stellt m.E. einen gravierenden und unnötigen Nachteil dar, der nicht durch die geringfügig niedriger ausfallende Obstruktion kompensiert wird.
Okay, es wird wohl ohnehin der 8" f/6, also "nix passiert".

Gruß
*entfernt*

PS: Der Skywatcher mit 2" OAZ wird mit 34,5 mm FS angegeben, passt wohl auch nach dem was ich gesehen haben.
GSO und Orion verzichten für 33/34 mm FS auf 2" Option!?
Kann es sein, dass die Beiden einen "verkappten" 2 Zoll OAZ haben!? Reduzierung rausschrauben und gut!?
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi!

Zitat von *entfernt*GMS:
Der Verzicht auf 2" in der Übersicht und für niedrige Vergrößerung stellt m.E. einen gravierenden und unnötigen Nachteil dar, der nicht durch die geringfügig niedriger ausfallende Obstruktion kompensiert wird.
Man kann diesen Nachteil durch den Gebrauchtkauf eines 150/750 mit 2"-Auszug kompensieren. ;)

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

sorry, aber das ist mit Smiley oder nicht Humbug! Da könnte man ja gleich zu jedem Okular das passende Teleskop kaufen.

Es ist doch wohl hinreichend bekannt, dass auch mit einem 33mm Fangspiegel die Abschattung am Rand des Feldes der visuellen Nutzung von 2" Okularen überhaupt nicht entgegensteht.

Bitte, eine korrekte Antwort wäre doch gewesen, dass man sich beim Händler nach einer Umrüstung auf 2" erkundigen könnte - oder man kauft einfach das optisch vielseitigere Produkt mit dem 2" Auszug.

Jedenfalls, die Aussage, dass das Gerät wegen 1,25" knackig sei, ist ja wohl Humbug gewesen, weil der eine Millimenter Unterschied zur Konkurrenz mit 2" und dem somit ungleich vielseitigeren Teleskop selbst bei Aufstellung zweier Geräte nebeneinander nicht erkennbar sein wird. Das geht selbst bei sehr guten Bedingungen im Rest von Seeing und dem individuellen Ausfallen der Optik unter. Die Aussage war nicht in Ordnung!

Clear Skies
Sven
 
Hallo fquadrat,

was mir Deine Antwort sagen soll verstehe ich nicht, will ich eventuell auch nicht verstehen.

Jedenfalls hat nach meiner eigenen Recherche weder der Orion noch der GSO 150/1200er einen OAZ der irgendwie auf 2 Zoll zu bringen ist (das war mal bei einem 139er Celestron der Fall).

Damit sind beide Geräte gegenüber dem 150/1200er Von Skywatcher in den Möglichkeiten erheblich eingeschränkt und zwar ohne einen erwähnenswerten Obstruktionsvorteil.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Sven

Zitat von Sven_Wienstein:
Es ist doch wohl hinreichend bekannt, dass auch mit einem 33mm Fangspiegel die Abschattung am Rand des Feldes der visuellen Nutzung von 2" Okularen überhaupt nicht entgegensteht.
Habe ich bisher noch nicht ausprobiert.

Bitte, eine korrekte Antwort wäre doch gewesen, dass man sich beim Händler nach einer Umrüstung auf 2" erkundigen könnte - oder man kauft einfach das optisch vielseitigere Produkt mit dem 2" Auszug.
Wenn man es kriegt bzw. der Händler umbaut, schon. 2009 konnte ich den 150/1200 als Dobson mit 2"- Auszug oder mit parallaktischer Montierung und 1,25"-Auszug bekommen. Da noch nicht ganz klar war, inwiefern man den Dobson ohne Probleme auf eine parallaktische Montierung bekommen könnte und ich davon ausgegangen bin, daß ein Umbau den Preis deutlich nach oben treiben würde, fiel die Wahl auf den 1,25"-Auszug. Die lange Brennweite ist der Annahme geschuldet, daß man so eine Optik weniger schnell vermasseln kann.

Als es sinnvoll erschien, etwas DS-Fotografie oberhalb von Teleobjektiven zu machen, kam ein gebrauchter 150/750 hinzu - leicht, mit guter Ausleuchtung und ordentlich Backfokus. Fotografiert habe ich mit dem Ding bis heute nicht, aber visuell beobachtet schon.

Natürlich kann man mit dem 150/750 Planeten beobachten, aber schwierigere Justage und der laut diversen Sites durchaus merkliche Unterschied zwischen den Obstruktionen (etwa 1/4 vs. etwa 1/3) lassen mich zwischen den beiden Instrumenten wechseln.

Wegen des Gebrauchtkaufs war der Gesamtpreis nicht wesentlich höher als der Einzelkauf eines universelleren Instrumentes mit "vermittelnder" Auslegung, aber so habe ich zwei Spezialisten, welche gut zu ihrer Aufgabe passen.

Natürlich wäre ein 200-mm-Reflektor für DS besser als ein 150-mm-Teleskop, aber mit wenig Geld (Zeitungsausträger) und mit einer Abneigung gegen Dobsons hätte der mich zu viel gekostet.

Jedenfalls, die Aussage, dass das Gerät wegen 1,25" knackig sei, ist ja wohl Humbug gewesen, weil der eine Millimenter Unterschied zur Konkurrenz mit 2" und dem somit ungleich vielseitigeren Teleskop selbst bei Aufstellung zweier Geräte nebeneinander nicht erkennbar sein wird.
Bei einem Millimeter natürlich nicht, auch nicht bei ein paar mehr, aber viele dieser Instrumente bekommen einen deutlich größeren Fangspiegel.

Sollten die in Betracht kommenden Teleskope kleine Fangspiegel haben, ziehe ich meine Anmerkung zurück: Dann hat der 2"-Auszug nur Vorteile.

Grüße

fquadrat

PS
Eben noch mal Sonne beobachtet. Da ist ja richtig was los! Und bei der Sofi hatten wir nur einen schnöden Fleck. :(
 
Hi!

Zitat von *entfernt*GMS:
was mir Deine Antwort sagen soll verstehe ich nicht, will ich eventuell auch nicht verstehen.
Ist doch ganz einfach: Wem das Gesichtsfeld seines früher mit viel Vorsicht gekauften langbrennweitigen Teleskops mit kleinem Auszug nicht reicht, kauft sich eventuell später ein kurzbrennweitiges Teleskop mit großem Auszug. War bei meinen damaligen hartzigen Finanzen eine erstaunlich preisgünstige Lösung.

Seit ein paar Monaten liegt ein gebrauchter 102/500-FH zuhause rum, der noch mehr Gesichtsfeld liefern soll. Leider bin ich seit Monaten kaum noch dort und wenn, dann war das Wetter eher schlecht.

Am Mittwoch geht es (hoffentlich) in eine richtige Mietwohnung, dann kommen die Teleskope nach. Hoffentlich bleibt das Wetter in Südwestfalen - bitte die Daumen drücken!

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

hm... für mich persönlich muss ich sagen, dass die Sonne nichtmal einen hellen Fleck im Nebel erzeugte - ich war an dem Tag halt ans nördliche Ruhrgebiet gebunden. Da ging nix!

Also der 150/1200 Dobson wird hier anscheinend eh nicht mehr Thema sein. Ich denke, dass so ein Gerät gut mit einem 2" Auszug ausgestattet sein sollte. Geräte, denen dieser fehlt, sollte man auf einen Umbau prüfen, wenn man für diese Geräte eine Allround-Nutzung wünscht.
Beim 150/750 sehe ich in der Okularwahl das Hauptproblem für den Wunsch "Planetenbeobachtung". Ist aber alles hinzukriegen.

Die Entscheidung 200/1200 halte ich auch für OK, wenn's mit dem Aufbau klappt. Grundsolide und vielseitig halt.

Clear Skies
Sven
 
Hallo fquadrat,

ah ja, jetzt verstehe ich Deine Beiträge.
Das war Deinerseits eine Reise in die eigene (Teleskop)Vergangenheit und hat mit dem aktuellen Thread nichts zu tun.
Weder die 1,5 bzw 1 mm Unterschied in der Fangspiegelgröße, noch der fehlende 2" OAZ machen ja bei dem aktuellen Orion und dem aktuellen GSO irgendetwas knackiger als beim SW. Die sind schlicht nicht so ganz auf der Höhe des selbst im Billigsegment Machbaren und dann auch zumindest gut (oder besser) Brauchbaren.
Okay, der Thread ist ja auch schon durch gewesen.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
"kleines" Update:

-den 8" Dobson gibt es noch (der GSO Spiegel macht auch am Planeten einen gute Figur)
-Opa beobachtet wenn dann ausschließlich mit niedrigen Vergrößerungen (eigentlich "nur" mit 2" TSWA 32)
-von Handling her gibt es Probleme bei der Verwendung von verschiedenen Suchern (Telmark und 9x50 Sucher). Ich denke einen einfacher Rotpunktsucher könnte hier am leichtesten funktionieren für einfache Objekte.

Wir haben Ende Sommer einen superschönen DeepSky Marathon gemacht im Garten gemacht. Ich habe alle Objekte vorher geplant und dann mit Telrad und Deepsky Reiseatlas eingestellt. Galaxien, Sternhaufen, planetarische Nebel etc.

Dazu habe ich dann extra noch das Rezept für "Rumtee" rausgefischt (gehört sich angeblich). Leicht angeschwippst war es noch erträglicher mit den leichten Unzulänglichkeiten der Mechanik... die Nacht war top, wenn auch leichte Aufhellung durch umliegende Dörfer/Städte

Das was wirklich als negativ zu bewerten ist, die bereits bekannte Rockerbox mit den veralteten Spannfedern und den viel zu kleinen Höhenrädern, die wirklich kein schönes Verstellen zulassen. Hier wäre ein Ersatz von Dieter Martini und wahrscheinlich "jeder" Selbstbau eine Verbesserung.
 
Hallo andi,

danke für die Rückmeldung.

So übel ist das doch gar nicht gelaufen mit dem 8" f/6 Dobs, zumal man ja bedenken muss, dass es wohl mit jeder anderen Ausstattung auch das eine oder andere kleinere Problem gegeben hätte.

Wenn ich lese, dass es für den alten Herrn, wenn er alleine beobachtet, hauptsächlich Spaziergänge mit niedrigen Vergrößerungen werden, stellt der 8" f/6 eigentlich den passenden/lohnenden (Minimal)Schritt" gegenüber der zuvon schon üblichen Fernglasbeobachtung dar.
Da wäre der Unterschied mit einem kleinen Refraktor oer auch einer "Heritage", wie das anfangs ja auch angedacht war, wahrscheinlich zu gering gewesen.

Gruß
*entfernt*
 
Für Günther:
Ja, ich denke auch. Für 200€ ist der 8" Dob schon das Optimum gewesen, zumal der Spiegel trotz Alter > 10 Jahre echt klasse Bilder liefert nach dem Auskühlen. Und wenn ich mal wieder zu Besuch bin, kann ich mir das Mitschleppen vom Gerödel sparen.

Für Eddi:
Den 8" Flextube habe ich bei den gängigen "Verdächtigen" noch nie gesehen, immer nur den Classic Dobson. Ich würde Wolfi von TS einfach mal eine Mail schreiben und nachhaken. ;)

Grüße Andi
 
Hallo alle miteinander

> Den 8" Flextube habe ich bei den gängigen "Verdächtigen" noch nie gesehen, immer nur den Classic Dobson. Ich würde Wolfi von TS einfach mal eine Mail schreiben und nachhaken. zwinker

wir (also Frau und ich) interessieren uns auch für den Flextube in 8" ohne GoTo (mit sprengt er das Budget und wäre zu schwer). Ich habe diesbezüglich mal bei astrogarten.de nachgefragt, ob & zu welchen Kurs man den besorgen könnte. Sobald ich was höre, schreibe ich was dazu.

Ansonsten gibt es den auch bei einigen Händlern, die international versenden. Aber da zahlt man sich bei Versand und Zoll dusselig und wer weiß wie die Optik den Flug übstünde.


Gruß
Christian
 
Hallo Christian,

Zitat von JongeUtmDal:
Ansonsten gibt es den auch bei einigen Händlern, die international versenden. Aber da zahlt man sich bei Versand und Zoll dusselig und wer weiß wie die Optik den Flug übstünde.

Würde ich persönlich auch nicht machen, zumindest nicht bei Teleskopen.
Aber, wer sucht - der findet! Guck mal hier, sogar mit kostenlosem Versand für dieses Teleskop:

https://teleskop-austria.at/index.php?produkt=Flex200

Ich habe den "großen Bruder" in 12" GoTo, mit dem ich sehr zufrieden bin und möchte ähnliches aber etwas kleineres für das 'Schnellspechteln'. Qualität der Optik ist zwar vergleichbar mit GSO & Co. (also kein Dieter Martini etc.), aber ich schätze sehr diese Flextube-Bauweise, die mir definitiv Aufpreis Wert ist.
(Ohne mich jetzt in Details zu vertiefen, nenne mal zwei Hauptgründe: 1. bessere Transportierbarkeit als Volltubus, besonders bei 12" oder größeren Dobsons; 2. bei Verwendung des Binos oder Filterrades sehr einfache Anpassung, indem man einfach den Hut nicht vollständig auszieht)

Natürlich passt ein 8" Volltubus-Dobson auch noch locker auf die Rücksitzbank drauf und nicht jeder benutzt ein Filterrad oder Bino --> dann wäre ein Volltubus günstigere Alternative, z.B. so was hier:

http://www.teleskop-express.de/shop...skop-Deluxe-mit-verbesserter-Ausstattung.html

Dieser hat sogar gleich eine 1:10 Untersetzung verbaut, die ich für einen Flextube extra kaufen würde (kostet 79€) und dazu unbedingt eine Lichtschutzsocke (noch mal ca. 90€, falls man diese nicht selber basteln oder nähen lassen kann/will)

Viele Grüße,
Eddi
 
Hallo Eddi,

super. Danke für den Link. :) Ich habe beim googlen irgendwie nur amerikanische Anbieter gefunden, die den führen. Österreich Import wäre sogar überlegenswert, wenn den kein deutscher Händler bestellen kann / möchte.

Bei uns geht es in erster Linie um die Reisetauglichkeit. Wir reisen gerne im eigenen Auto (Toyota Yaris, also etwas größerer Kleinwagen) durchs europäische Ausland und da muss sich der Dobson eventuell den Platz auf der Rückbank mit dem restlichen Gepäck teilen, sodass es schonmal knapp werden könnte.

Das einzige, was mich bei den Skywatcher Flextubes etwas abschreckt, ist, dass die, im Gegensatz zu GSO / Galaxy und Bresser, keine Begungsbegrenztheit zusichern. Wenn wir da also eine Niete erwischen (was wir als Anfänger sicher nicht sofort merken würden), müssten wir dann damit leben (wobei die Astrohändler ja eigentlich allesamt einen guten Ruf bzgl. Kulanz haben)

Ich packe meine aktuelle Angebots-Recherche für 8" f/6 Dobson mal hier rein, vielleicht ist es ja für dich auch von Nutzen.


Vorhandene "vernünftige" Okulare: 32mm Plössl, WA 17
2,5 Barlow von TS

1. Galaxy Dobson
  • https://astrogarten-shop.de/de/teleskope-optiken/einstiegsteleskope/galaxy-d8-k-8-f-6-dobson-teleskop.html 545,00€ - Versandkostenfrei
  • https://www.intercon-spacetec.de/teleskope/einsteiger-teleskope/4088-galaxy-d8-k-mc-dobson-teleskop-8-f/6-mit-bk7-hauptspiegel-und-microfokus.html 545,00€ zzgl. 10 – 22€ Versand
  • Alle Okulare dabei, je nach Version
    • 42mm 2“ Erfle, 15mm Erfle, 9mm Plössl (42mm ist fürs lichtverschmutzte Ruhrgebiet wohl weniger geeignet als 30mm, müsste ich beides mal ausprobieren)
    • 30mm 2“ Erfle, 15mm Plössl, 9mm Plössl
  • mit Mikrofokus (Crayford)
  • je nach Version (Astrogarten oder ICS) garantiert > 0,8 Strehl
  • je nach Version 92 – 96% Reflexion garantiert
  • Lüfter
  • Justierokular
2. Bresser Dobson
  • http://www.bresser.de/Weihnachtsgeschenke/Astronomie/BRESSER-Messier-8-Dobson.html 459,00€ - Versandkostenfrei
    25mm SuperPlössl + 2“ 25mm Weitwinkel ← niedrigere Brennweiten fehlen + 40€
  • Microfokus nachrüstbar + 75,90€
  • garantiert > 0,8 Strehl
  • keine Angabe zur Reflexion
  • kein Lüfter
  • kein Justierokular → + 40€
  • Tubus in Montierung verschiebbar wenn mal schweres Zubehör angebracht wird
  • LED Sucher wohl recht labil in der Anbringung
  • 2,5“ HEX-Fokussierer (Rechtfertigt der den Aufpreis?)
  • Summe: 614,90€
3. GSO Dobson
4. Skywatcher Flextube (Österreich Import)
  • https://teleskop-austria.at/index.php?produkt=Flex200 529,00€ - Versandkostenfrei
  • 25 und 10mm „Barium Super“ ← dürfte zusammen mit Barlow reichen, 2" Weitwinkel mit >30mm würde ich vielleicht später noch dazu holen
  • Microfokus nachrüstbar + 79€
  • keine Strehl Angabe
  • keine Angabe zur Reflexion
  • kein Lüfter
  • kein Justierokular → +40€
  • Tubuslänge variabel, z.B. für Binoansätze
  • Gut für Reisen
  • Optional Lichtschutz + 82€
    Summe: 648€ - 730€
5. Skywatcher gebraucht
  • 170€ (Abholung Oberhausen)
  • keine Okulare → + 40€ für niedrige Brennweite und + 70€ für 2“ Weitwinkel (bsp. GSO SuperView 30 oder 42mm); Rest mit Bestand abdeckbar
  • Microfokus nachrüstbar + 80€
  • keine Strehl Angabe
  • keine Angabe zur Reflexion
  • kein Lüfter
  • kein Justierokular → +40€
  • Summe: 400€ (lieber 115€ mehr, dafür Neu & Garantie)

Momentan schwanke ich zwischen dem Galaxy Dobson (beste Ausstattung, wird von Fachhändler in 30km Entfernung verkauft, also kein Versandrisiko für die Optik) und dem Skywatcher Flextube (wegen der Reisetauglichkeit, was mir den hunderter Aufpreis durchaus wert wäre).


Schöne Grüße
Christian
 
Hallo Christian,

tja, das mit der Zusicherung der Beugungsbegrenzheit bzw. Angaben zu Strehlwerten/Reflexion ist ohne entsprechende Testprotokolle/Diagramme zum jeden verkauften Teleskop auch so eine Sache.. Um das genau zu wissen, sollst wirklich das gekaufte Teleskop beim unabhängigen Prüfer testen lassen, was nicht einfach und auch nicht billig ist.. Selbst merkt natürlich kein Mensch, ob die Reflexion 90% oder 94% bzw. Strehl gleich 0,8 oder 0,85 ist.

Ich habe mir den Flextube 8" bei Teleskop-Austria bereits bestellt und hoffe bloß, dass es keine Gurke ist, was ich bestimmt erkennen werde. In so einem Fall, denke ich, werden wir schon mit dem Händler eine Lösung finden.
Ich glaube sogar hier oder im blauen Forum einen Thread gelesen zu haben, wie man relativ einfach herausfinden kann, ob man eine Gurke erwischt hat oder nicht.

Andere 8" Dobson-Varianten waren jetzt keine Option für mich, denn ich wollte entweder Flextube oder gar keins (habe eh schon 4 Teleskope ;) )

Muss aber selbstverständlich jeder für sich selbst entscheiden, und die Auswahl hast Du ja reichlich!

Viele Grüße,
Eddi
 
Ich habe auch bereits mehrere Skywatcher Spiegel in der Hand gehabt und visuell austesten können. 130PDS, 8" f5, 10" f4 z.B.

Die Spiegel waren bisher alle in Ordnung und scharf bis in den Hochvergrößerungsbereich, auch das Heritage 130P ging bis 200fach mit korrekter Justage wunderbar (identischer Spiegel 130 PDS weniger Obstruktion). Mein ehem. 8" f5 ging bis 310fach etwa wunderbar bei guten Bedingungen mit 3.2 Planetary). Ein 10 Jahre alter GSO Dobson (8" f6) hat mir bisher die besten Bilder gezeigt in punkto Schärfe und Kontrast (375fach und dabei ist ein Planetary jetz kein Highend Okular). Kein Triplet Apo bis 130mm (Sternwarte gute Bedingungen) hat mir diesen Anblick bisher geboten monokular. Wir reden hier von 200fach natürlich.

Natürlich ist die Aussage wenig wert ohne Vermessung, nur lassen sich die Händler die in Auftraggebung alle ordentlich bezahlen PRO Optik versteht sich, also macht das kaum jmd (Vergleich) ohne Selbstbauambitionen. Dafür stehen höherpreisige Spiegel mit Zertifikat bereits zur Auswahl,Orion UK lässt grüßen bei Bedarf.

Bilder vom Heritage 130P vom Mond mit 200fach (mit dem Handy! am Okular!):
https://www.dropbox.com/sh/t1ekzf42fxgl2dm/AACs84DDWqxwVL8UoEMWHTdwa?dl=0

Gurkenausreißer können natürlich immer passieren.

Liebe Grüße Andi
 
Denken Sie daran, die Pupillenausgang bei einer gegebenen Macht der Vergrößerung. Ältere Augen müssen in Betracht gezogen werden, so viel wie die Art der Betrachtung "ie" deepsky, Planeten, Mond, Dubletten etc.
Grüße, Johan
 
Danke Johan,

ich werde die AP berücksichtigen. Ich werde für meinen Großvater noch ein 10 oder 13mm Hyperion holen mit 20mm Augenabstand so der Plan. Dadurch ist die Vergrößerung nicht allzu hoch und der Komfort hoffentlich ausreichend gegeben. Sein Liebling ist ja sowieso derzeit ein TSWA 32mm, auch wenn das Erfle natürlich nicht randscharf ist, aber der Anspruch ist nicht so wichtig. Ich denke bei um die 100fach wird es bleiben, wenn wir zusammen sind dann kann man hochgehen. Der GSO Spiegel ist wirklich nicht schlecht gewesen.

Liebe Grüße Andi
 
Hallo alle miteinander,

ohne den Thread jetzt völlig "kapern" zu wollen, möchte ich noch die Info los werden, dass es den 8" Flextube auch in Polen gibt.

http://allegro.pl/listing/listing.p...5&search_scope=&string=skywatcher flex tube 8

https://deltaoptical.pl/blizej_nieba/teleskop-sky-watcher-synta-dobson-8-rozsuwany,d1300.html (versendet nur nach Absprache International)

Ist vielleicht für Leute die in Grenznähe wohnen interessant.

Bei uns ist es jetzt ganz kurzfristig ein gebrauchter 8" GSO Dobson mit Restgarantie geworden. Wenn uns der für weite Reisen zu sperrig wird, holen wir uns vom gesparten Geld einfach den Heritage, über den ich bislang nur gutes gelesen habe. Freue mich schon wie Bolle auf besseres Wetter.


Schöne Grüße
Christian
 
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