Open-Source-Steuerung?

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krafel

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Hallo zusammen,

ich ich interessiere mich für Selbstbau-Goto-Steuerungen. Hat jemand bereits Erfahrung mit Selbstbauprojekten wie z.B. OpenDrive? Wie ist dort eigentlich der Status?

Ich bin über die Littlefoot Elegance Photo darauf gekommen, irgendwie scheint es dort ja Firmwareprobleme/-Streitigkeiten zu geben. Daher lieber OpenSource (sowohl Software als auch Hardware), so ausgereift die LittleFoot und andere auch sind.

Für Tips und Anregungen bin ich dankbar.

Viele Grüße
 
Hallo krafel,

Hat jemand bereits Erfahrung mit Selbstbauprojekten wie z.B. OpenDrive? Wie ist dort eigentlich der Status?
Ja, ich. :biggrin:
Entwickeln macht Spaß und man lernt eine Menge über Himmelsmechanik, Tücken der Embedded Welt etc.

Hier kannst du eine kleine Demo sehen:
http://www.youtube.com/watch?v=PWyo-2PWCHA

Abweichend von den dort gezeigten AVR basierenden System sind wir jetzt auf der Embedded Linux Schiene.
Grund war die geringe Rechenleistung der 8bit ATMEGAs. Da der avr-gcc nur 32bit doubles verarbeitet, war die Genauigkeit schlecht und bei Nutzung einer 64bit-Lib war die Rechengeschwindigkeit mieß. Z.B. konnte man damit nur drei Koordinatentransformationen für ein gutes Alignment pro Sekunde durchführen...

Jetzt geht es eher, wenn auch mit anderer Hardware, in Richtung eines anderen sehr interessanten open source Projekts mit dem Namen PiAstroHub; siehe:
http://www.cloudynights.com/ubbthre...ge/0/view/collapsed/sb/5/o/all/fpart/all/vc/1

Kannst du was zur Entwicklung beitragen? Relevante Erfahrungen?

Grüße
Michael
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hi Michael,

habe lange nicht mehr im Opendrive-Forum geschaut. Werd ich aber jetzt mal machen.
Schön, daß Ihr endlich auf Embedded-Linux angekommen seit.
Ich könnte nen LX200-Parser zuliefern, der Kommandos über das Netwerk (Telnet) annimmt. Benötigt wird dazu die Boost-Library. Implementiert wurde das ganze Geraffel in C++.
Der PI liegt auch hier auf dem Schreibtisch neben dem Beaglebone.
Letzterer hat ausreichend GPIO-Ports, was ich beim PI etwas vermisse. Aber danke für die Links, die kannte ich noch nicht :)
Beste Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Zitat von krafel:
Daher lieber OpenSource (sowohl Software als auch Hardware), so ausgereift die LittleFoot und andere auch sind.

Daher lieber auch fragen, was die Entwickler unter Open Source verstehen, also welches Lizenzmodell genau zur Anwendung kommt und für welche Komponenten diese gelten.
Wenn es dazu eine verlässliche Aussage gibt, kann erkennen ob das angebotene Open Source den eigenen Vorstellungen von Open Source entspricht und sich evtl. spätere Schwierigkeiten ersparen.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Michael,

ich habe schon ein wenig Erfahrung als Informatiker, der auch schon Berührung mit der Embedded-Welt hatte.. Soweit ich weiß, muss man für PMs mehr als 5 Beiträge haben, dies ist mein dritter. Daher würde ich Dich bitten, mich per PM zu kontaktieren, dann kann ich Dir direkt antworten.

WIe schon an anderer Stelle gepostet, bin ich derzeit daran, mein Hobby zu reaktivieren und auf die Astrophotografieschiene zu vertiefen. Daher möchte ich mein LX200 Classic montierungsmäßig aufrüsten, bin noch in der Entscheidungsphase ob gleich G11 oder lieber erstmal EQ6. Dabei kam die Frage der Steuerung auf und nun schreibe ich hier. Mal schauen, wo ich ende *g*

Mich würde interessieren, was Du an Basisausrüstung vorschlagen würdest. Am liebsten wäre mir natürlich eine Kobination, die bereits INDI-kompatibel ist, aber auch zum 'basteln' verwendet werden kann.

Die raspberry-Lösung scheint mir auf bereits fertiger Goto-Montierung aufzubauen, während Dein Projekt (RESPEKT an dieser Stelle, saugut!) die Basis samt Stepperdriver implementiert. Letzteres finde ich besonders interessant.

Viele Grüße,
Felix
 
Hallo Felix,

PM an dich senden klappt hier nicht, da folgendes erscheint: "krafel ist über dem Limit an privaten Themen."
Schreib doch noch zwei Beiträge hier und wir können per PM los legen...
Mich würde interessieren, was Du an Basisausrüstung vorschlagen würdest. Am liebsten wäre mir natürlich eine Kobination, die bereits INDI-kompatibel ist, aber auch zum 'basteln' verwendet werden kann.
Da bin ich leider etwas überfragt, ev. wäre das hier das Richtige:
http://code.google.com/p/indi-skywatcherprotocol/ d.h. dann eher EQ6 etc...

Wie dringend ist es dir mit der Steuerung? Wenn's eher eilt, dann würde ich eine NEQ6skyscan vorschlagen.
Dann gibt es noch das Skyscan Upgrade Kit für ältere EQ6, die es oft günstig gebraucht zu kaufen gibt.
Dann hat man die geeigneten Motoren und kleine Übersetzungsgetriebe für schnelles Goto bereits incl. und du könntest später unsere Steuerung dran klemmen, wenn Bedarf besteht.

Die wird u.a. auch ein Autoguider beinhalten, d.h. nur noch geeignete USB-Guidingkamera dran klemmen und man kann sich einen separaten Guider oder ein Notebook im Feld sparen.

Grüße
Michael

 
Hallo Michael,

hat etwas gedauert mit dem antworten, sorry... viel Arbeit grad. hört sich alles sehr interssant an, was geplant wird... und wieder ein Beitrag.
 
Moin Felix,

die Lage sieht bei mir sehr ähnlich aus wie bei dir:
Hobby wieder ausgegraben - Jetzt fotographieren wollen - Steuerung gesucht - null Bock auf Streithammel (viele elegante Köche verderben den Brei ;-)
Würde bei einem Selbstbau also auch gerne mitmachen.

Gruß, Martin
 
Hallo zusammen,

auch wenn ihr mich jetzt schlagt: Um nicht alles aus der ASCOM Welt wegschmeissen zu müssen wäre mein Ansatz ein anderer:

* sparsamer Barebone mit x86-64 "outdor"-fähig zu machen --> Bessere Rechenleitung - Schnelle ARMs tun sich nichst im Vergleich zu sparsamen x86. Abgesehen davon bekommt man bei x86 Disassembler Stacks mehr Treffer im Netz wodran es hapern kann - ARM ist da wirklich im Nachteil.

* Linux (es gibt da schnucklige Bare Bone Editionen) --> stabil / wenig Portierung / Hersteller liefern Linux Bibliotheken

* Mono Framework damit man ASCOM Geräte theoretisch portieren kann. Ich programmiere auch gerne in C und C++ - aber di 3402. Schrittmotorsteuerung muß nicht sein.....abgesehen macht man sich damit für die Hersteller aus der M$ Welt interessant - und eine Managed Wrap-Funktion um eine brutale C/C++ Funktion ist schnell gemacht.

Gänzlich anderer Ansatz wäre ein Verbund aus Raspberry-Pi Modulen die sich selber an/abkoppeln - modullarisiertes Konzept.

Grüße,
Frank


 
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