optimales Fernglas!

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R_Andreas

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Hi all!

Seid einigen Monaten beschäftigt mich die Frage nach dem optimalen Fernglas. Optimal wofür: Freihändige astronomische Beobachtungen sowie Naturbeobachtungen von Pflanzen und Tieren. Mein 12 x 60 Chinaglas ist wirklich nicht schlecht, aber es ist doch ein bisschen schwer und ein paar Blach-Out Effekte mit Brille stören mich doch.

Jetzt wollte ich tief in die Tasche greifen und bin beim Leica Ulravid 12 x 50 hängengeblieben, evtl. wäre auch ein Trinovid 12 x 50 eine gute Lösung. Die Unterschiede der beiden Gläser sind mir nicht so ganz klar. Vielleicht sind beide zu "fett" und ein 10 x 42 wäre die bessere Wahl.

Eine weitere Option wäre das Minox 15 x 58, da habe ich allerding Zweifel, ob das freihändig wirklich sinnvoll ist.

Das Hauptproblem bei der astronomischen Beobachtung ist der aufgehellte Himmel hier in Willich; alles was weit über AP 4 geht macht keinen Sinn.

Also, zusammenfassend noch mal meine Anforderungen:

- High-End Fernglas
- AP knapp über 4
- unbedingt freihändig nutzbar
- brillenträgertauglich
- geringes Gewicht
- hohe Randschärfe
- hohe Farbreinheit
- sehr gutes(!) Einblichverhalten

Ist Leica da die beste Wahl? Wer kann helfen?

Viele Grüße
Andreas



 
schau Dir mal das Minox 10x42 an, kostet die Hälfte von Zeiss/Swarowski/Leica (so abb 650€), hat Pupille 4,2 und >60° Gesichtsfeld,
liegt gut in der Hand, paßt noch in die Anoraktasche (daß ich es selbst nicht gekauft habe liegt nur daran, daß es für Astro
nur "ein Notbehelf" ist gegen einem Tento 20x60 oder Danubia 11x80 und ich für Tiere und so schon ein ganz
brauchbares 10x42 Japan "noname" habe. Die anderen Minoxe imponieren mir leider alle nicht (zu geringes Gesichtsfeld
für Astro, zu hohes Gewicht usw.)

Gruß
 
Hallo Andreas,

bitte gib mir Deine eMail-Adresse an (die leider nicht in Deinem „Profil“ steht), damit die Dir in dieser Sache direkt schreiben kann. Meine eMail-Adresse findest Du in meinem „Profil“ (in der linken Spalte meinen Namen anklicken).

MfG Walter E. Schön
 
Hallo Andreas,

unter den von dir geschilderten Bedingungen bist du in der Auswahl, die dir vorschwebt, auf dem richtigen Weg. 10x50, 12x50, 15x56 etc. sind da wohl schon sehr gut geeignet. Einige Eindrücke der wichtigsten Oberklassemodelle (u.a. Leica Trinovid 10x50 BN, 12x50, Swarovski SLC 10x50, 15x56, Zeiss Victory 10x56, 12x56) unter überwiegend Tagesbeobachtung findest du in meinem Bericht hier: http://www.birdnet.de/tah/tah-opt.htm#fernglastest0305

Alle dort behandelten Gläser sind freihändig recht passabel nutzbar, sogar das 15x56 Swaro.

Unter Astrogesichtspunkten empfehle ich diesen Bericht:

http://www.zumstein-foto.ch/PDF/test10.pdf

Die Aussagen des Autors dort entsprechen recht genau auch meinen Eindrücken. In punkto Komfort des Einblickverhaltens liegen bei mir (Brillenträger, leichte Brille) die Leicas vorne. Die neuen Ultravids kenne ich allerdings noch nicht. Sie bringen zunächst leichteres Gewicht und etwas mehr Ergonomie, vergleichbar dem Handlung der Duovids. Ob sie sich auch optisch von der Trinovid-Reihe abheben? Der Unterschied dürfte, wenn überhaupt vorhanden, sehr gering ausfallen. Erste Erfahrungen bei Tagesbeobachtung gibt es hier:
http://www.birdnet.de/tah/tah-opt.htm#ultravid

Minox-Gläser kann man noch bis zum 31.10. für 14 Tage kostenlos testen, s. meinen Hinweis hier vor ein paar Tagen. Diese Gelegenheit würde ich auf jeden Fall nutzen.

Ansonsten, wie hier schon öfter gesagt: das individuell optimale Glas kann man nur durch ausführliches Testen herausfiltern.

Die Frage, ob sich der ganz tiefe Griff ins Portemonaie für einen Feldstecher lohnt, wenn man sich nur für Astronomie interessiert, würde ich persönlich verneinen. Die Pentax (DCF), Fujinon, Vixen, Minox usw. sind dafür bereits ausreichend leistungsfähig.
Spielen Naturbeobachtungen in der Nutzung ebenfalls eine große Rolle, sind die Oberklassenmodelle einfach toll. Warum stellen wir uns eigentlich bei Ferngläsern, welche jahrzehntelang schöne Erlebnisse ermöglichen, so an, während beim Autokauf das Zahlen viel größerer Summen selbstverständlich ist bei ungleich höherem Wertverlust und langweiligem Erlebniswert? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />
Steve
 
Hallo Andreas,

> Ist Leica da die beste Wahl?

ich vermute mal, wer ein Leica Trinovid hat, der wird das wohl so sehen. Wer für gutes Geld ein Swarovski, Nikon oder Zeiss gekauft hat, der sieht das vielleicht etwas differenzierter <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ... Wenn Du Dich in der Preisklasse eines Leica Trinovid oder Ultravid nach einem "High-End" Fernglas umsiehst, dann kommt es aus meiner Sicht nicht nur auf optische Feinheiten an. Die Unterschiede in Mitten- und Randschärfe, Farbwiedergabe, Kontrast oder Streulichtbremsung sind nicht soooooo groß, daß man allein deswegen eins mit sicherem Griff auswählen kann. Das könnte vielleicht in kürze anders aussehen, wenn das Ultravid im Laden steht. Vielleicht ist es ja das Fernglas schlechthin? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

Wenn ich mir oberhalb 1000 Euro ein Fernglas suchen müßte, dann wären für mich das Handling und das Design genauso wichtig wie Optik und Mechanik. Schließlich will man ja auf lange Zeit glücklich mit seinem Fernglas zusammen leben. Und da kann man Test- und Erfahrungsberichte bis zur Verdünnung lesen, am Ende muß man es selbst ausprobieren! Daher würde ich mir an Deiner Stelle einen oder ein paar Fotohändler suchen, wo man die Gläser der Tophersteller in Ruhe mal ausprobieren kann. Über die wesentlichen Eigenschaften wie Schärfe, Kontrast, Einblickverhalten und Handling kann man sich auch gut am Tag ein Bild machen. Wenn man keinen Händler findet, der das gewünschte Glas auch mal nachts ausleiht, dann bleiben in der Tat nur Erfahrungsberichte, um sich ein Bild bezüglich Sternabbildung oder Randschärfe zu machen.

> Optimal wofür: Freihändige astronomische Beobachtungen sowie Naturbeobachtungen von Pflanzen und Tieren.

Ich würde mich mit Deinen Randbedingungen sicher für ein 10x40 bzw. 10x42 entscheiden oder evtl. auch ein nicht zu schweres 10x50 Dachkantglas mit guter Ergonomie in die Wahl einbeziehen. Mit einem 12x50 hört bei mir freihändig der Spaß an der Sache auf. Für Tagbeobachtungen ist so ein Glas mitunter noch ok, für astronomische Beobachtungen halte ich das für wenig sinnvoll. Aber auch hier kommt man ums ausprobieren nicht herum. Es gibt Leute, die haben auch mit noch größeren Kalibern keine Probleme bei der Freihandnutzung. Meinereiner wackelt da einfach zu sehr. Mit Test- und Erfahrungsberichten allein kommt man auch in dem Punkt nicht allzuweit.

Also lange Rede, kurzer Sinn - geh in den Fotoladen und schau Dir die Gläser an. Wenn's ein Leica Trinovid werden soll, dann würde ich mich in Geduld üben. Der eine oder andere Leica Nutzer denkt bestimmt schon über die Anschaffung eines Ultravid nach und sucht nach Wegen, das alte Trinovid unters Volk zu bringen ... Wer weiß, wenn Du hier in den Foren Dein Interesse bekundest, vielleicht kommt ja bald ein Angebot ins Haus geflattert? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Ich liege auch schon auf der Lauer. Nur warte ich, ob sich nicht einer findet, der sein Zeiss Dialyt 10x40 B/GA anbietet, um in den Genuß eines Leica Ultravid zu kommen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> ... So ein Dialyt aus zweiter Hand wäre wohl meine erste Wahl. Das von hanz erwähnte Minox 10x42 gefällt mir auch sehr gut und vor allem ist es noch für einen vernünftigen Preis zu haben. Nach dem Dialyt wäre meine zweite Wahl wohl das neue Docter-Optik 10x42 B/CF, das gibt es laut Liste für ca. 740 Euro. Nur müßte man auch hier sehen, ob das Einblickverhalten für die eigenen Bedürfnisse ok ist (die ca. 14mm AP Abstand könnten möglicherweise etwas knapp sein). Klar sind Minox und Docter-Optik nicht das obere Ende vom "High-End". Ich würde mir aber reiflich überlegen, ob ich weit über 1000 Euro investieren soll, um in den Genuß eines der allerbesten Ferngläser zu kommen, was es in der großen weiten Welt für viel Geld zu kaufen gibt. Für die Preisdifferenz zwischen Docter-Optik 10x42 B/CF und Leica Trinovid oder Ultravid bekomme ich doch glatt ein paar schöne Okulare oder ein Miyauchi 15x60, welches sich in Kombination mit dem Docter 10x42 bestimmt prima für ausgedehnte binokulare Spechtelsitzungen unterm Sternhimmel eignet ...

Wenn's allerdings wirklich "High-End" sein soll, dann ist das auch ok. Jeder Fotohändler freut sich, wenn er ein Leica, Swarovski oder Zeiss verkaufen kann <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />. Persönlich sitze ich auch gern in der zweiten Reihe, so übel sieht man da gar nicht ...

Frank.
 
Zweite Reihe

Hallo Frank,

mit dem 7x42 Dialyt sitzt man wohl doch in der ersten Reihe, oder (s. den neuesten Bericht in BVD über Zeiss Victory II) ? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />

Steve
 
Swarovski EL 8.5x42

Hi Andreas!
Auf der Suche nach dem perfekten Fernglas hab´ ich ganz ähnliche Anforderungen zugrundegelegt.
Ich habe dazu drei Ideen:
Nikon 10x42 SE-CF
Nikon 12x50 SE-CF
Swarovski EL 8.5x42 (evtl. auch 10x42)
Ich besitze das Nikon SE 10x42, mit dem ich sehr zufrieden bin, und habe die Swarovski Gläser mal antesten können.
Die Nikon Gläser bieten eine tolle optische Qualität, die durchaus in der Leica/Swarovski Liga spielt! Im gegensatz zu den Leica Trinovid (konnte mal direkt vergleichen) bietet Nikon bessere Randschärfe und (besonders am Rand) eine bessere Farbkorrektur. In der Bildmitte hat Leica ein wenig mehr Brillanz zu bieten (auch die Farben kommen ein wenig besser "rüber"). Die Nikon (Porrogläser) sind nicht wasserdicht und N2 gefüllt, dafür aber leichter - besonders das Nikon 10x42 SE liegt sehr gut in der Hand!
Jetzt zu dem Glas, was ich mir gönnen werde, wenn ich mal 1500 Euro übrig habe...

Swarovski EL 8.5x42

>- High-End Fernglas

Die Optik ist schlicht und ergreifend die beste, durch die ich je geschaut habe!

>- AP knapp über 4

Die AP von 4.9 empfinde ich als optimal fur die Astronomie.

>- unbedingt freihändig nutzbar

Bei 8.5x kein problem!

>- brillenträgertauglich

Der AP-Abstand beträgt 18mm - sehr angenehmes Einblickverhalten!!

>- geringes Gewicht

Bei ca. 800g kann man es auch noch gut (fast) überall hin mitnehmen. Die großen 50er Gläser wären mir in dieser Hinsicht zu groß und zu schwer.

>- hohe Randschärfe

Die Randschärfe ist deutlich besser als bei den Swarovski SLC und Leica Trinovid. Das scheinbare Feld beträgt satte 62 Grad!

>- hohe Farbreinheit

ist gegeben!

>- sehr gutes(!) Einblichverhalten

siehe oben

Fazit: unbedingt mal durchgucken!!!!!!!!!!!!!
Gruß
Matthias
 
Re: Zweite Reihe

> mit dem 7x42 Dialyt sitzt man wohl doch in der ersten Reihe ...

Hallo Steve,

das hängt natürlich davon ab, welche Brille man auf hat! Guckt man mit der "Leica" oder "Swarovski Brille", dann ist es wohl bestenfalls die zweite, wenn nicht gar die dritte oder vierte Reihe <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Da ich persönlich gern die "Zeiss Brille" trage, so hast Du natürlich recht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />!

Mit den Victory's kann ich mich auch noch nicht so recht anfreunden. So ein richtiger Schritt nach vorn sind sie wohl nicht gewesen und die Nachteulen waren ja auch nicht gerade der Renner. Bin ja nur mal gespannt, was das mit der neuen Zeiss Fernglasgeneration im Herbst wird. Wenn die von Dir genannten Preise stimmen und die Relation zwischen Preis und Leistung erhalten bleibt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" />, dann frage ich mich ganz vorsichtig, ob es bei Zeiss nochmal aufwärts geht ... Aber vielleicht liege ich ja voll daneben und neue und bessere Ferngläser werden bei Zeiss in Zunkunft billiger? <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/ooo.gif" alt="" />

Frank.
 
Re: Swarovski EL 8.5x42

Jetzt zu dem Glas, was ich mir gönnen werde, wenn ich mal 1500 Euro übrig habe...

Hallo Michael,

meine volle Zustimmung ! Ich warte schon gespannt auf einen
Moment ausreichender geistiger Umnachtung, an dem ich mir
dieses Ding zulegen werde.

Aber der Tag wird kommen, und wenn es bis zur Rente dauert ! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" />

Bis dahin behelfe ich mir mit einem nur ein Zehntel so teuren
8x42 von Soligor, das am Himmel bis jetzt einen ziemlich guten Eindruck macht.
Ein Vergleichstest mit dem EL braucht nur noch etwas klaren Himmel.

Grüße

Uwe
 
Für die Preisdifferenz zwischen Docter-Optik 10x42 B/CF und Leica Trinovid oder Ultravid bekomme ich doch glatt ein paar schöne Okulare oder ein Miyauchi 15x60, welches sich in Kombination mit dem Docter 10x42 bestimmt prima für ausgedehnte binokulare Spechtelsitzungen unterm Sternhimmel eignet ...

Hallo Frank!

Die Idee ist gar nicht so übel; da muss ich nochmal in mich gehen. Wenn aus der Idee eine konkrete Absicht wird, werde ich auf jeden Fall alle in Frage kommenden Gläser testen, Internetkauf kommt nicht in Frage. Aufgrund der Gewichts- bzw. Handlingsthematik wird das Fernglas sicher im Bereich 40-42 mm Objektivdurchmesser liegen. Öffnungswahn bringt einen bei dem Anforderungsprofil nicht weiter.

Übrigens habe ich bei meinem kleinen Olympus Glas die Naheinstellgrenze von 2 Metern bei Naturbeobachtungen sehr schätzen gelernt, insbesondere bei der Bestimmung von Insekten, ohne sie direkt killen zu müssen.

Dazu kommt dann eher kein Großfernglas, sondern ein 3" APO Refraktor.

Viele Grüße
Andreas



 
> Dazu kommt dann eher kein Großfernglas, sondern ein 3" APO Refraktor.

Hallo Andreas,

Aha! Daher also im Biete Forum ein Eintrag namens "Biete C9 - suche APO im Tausch" ... <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />

Hat das besondere Gründe? Man tauscht doch nicht ohne Not 9" gegen 3". Oder hast Du noch einen Dob in der Garage?

Wenn man mal bei einem Fernglas bereit ist, mehr als die "üblichen" 150-200 Euro auszugeben, dann halte ich die Beschränkung der Öffnung zugunsten der optischen Qualität auch für sinnvoll. So ein optisch feines Fernglas hat schon was für sich. Wenn man sich einmal in so ein Glas verguckt hat, dann kann einem eh nicht mehr geholfen werden ...

Frank.
 
Hallo,

schaue dir doch beim Fotohändler auch noch die Canon Ferngläser 15x50 IS oder 18x50 IS an. Der Bildstablisator ist schon eine tolle Sache, ohne Stativ sieht man wesentlich mehr als mit jedem Zeiss, Leica oder Swarovski. Mit 1,2 kg ist das Gewicht noch OK. Optik und Randschärfe sollen auch hervorragnend sein. Die Naheinstellgrenze von 6 m ist nicht so doll aber das bei 15- bzw. 18-facher Vergrößerung !

Gruß Holger
 
Treffer das mit dem Dob. Den großen C9 Eimer benutze ich zu selten, mit Stativ und Monti zu groß und zu schwer. Da besorge ich mir lieber einen kleinen APO als Brot- und Butterfernrohr auf ner schnlanken Montierung und dazu noch einen großen Billigdobson für die 5 Mal im Jahr, wo ich wirlich guten Himmel und Lust zum Beobachten mit schwerem Gerät habe.

Ein FS 78 wäre genau das Richtige für mich; hast Du nicht auch so einen?

A.
 
> Ein FS 78 wäre genau das Richtige für mich; hast Du nicht auch so einen?

Hatte! In einem Anfall geistiger Umnachtung hatte ich den schon vor Jahren an einen Bekannten verkauft. Habe mich aber wieder eingekriegt <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/grin.gif" alt="" />. Jetzt ist's ein Tele Vue 76 und der wird nicht mehr verkauft. Nur habe ich den Tele Vue mittlerweile zum doppelten Preis eingekauft. Der Tak war vor reichlich 5 Jahren doch um einiges günstiger. So was nennt man wohl Lehrgeld <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/crazy.gif" alt="" /> ...

Frank.
 
Re: Swarovski EL 8.5x42

Hallo Matthias,

habe nochmal alle Gläser hinsichtlich der optischen Daten geprüft: Rein vom Papier her und auch auf Basis einiger Berichte ist das Swarowki EL 8,5 x 42 viellicht das "beste" Glas. Leider auch das Teuerste.

Hat diese Firma auch eine Homepage? Konnte nix finden im Netz.
Grüße
Andreas
 
ich komme gerade aus dem Garten und muß sagen, daß meine Sehgewohnheiten sich im letzten Jahr doch
gewaltig verändert haben: damals habe ich immer erst mal den 8" Skywatcher Newton aufgebaut und dann
erst geschaut, was es denn so gibt.... .Heute gehe ich erst mal mit dem Tento 20x60 raus, wenn damit alles
gut aussieht (vor 10 Minuten war ne tolle Wolkenlücke, hat voll gereicht um M33 anzupeilen) hole ich evtl.
das 11x80 Danubia, evtl auch nur das leichte Fotostativ (Slik SL67, 3,5kg, voll zu empfehlen, bis 1,95 hoch
und stabil, gibt's leider nur noch gebraucht) und gucke genauer. Und ob ich dann das schwere
EQ5-Teil mit Stativ und Gegengewicht noch in den Garten wuchte hängt sehr von meiner Tagesform ab und ob es
am Planeten oder Mond gerade gut aussieht (seeing!!!) und ob es gerade interessante Nebel gibt (Hantelnebel
ist z.B. leider mit Teleskop ziemlich uninteressant während ich für den Orion-Nebel das Teleskop auch 1km
schleppen würde, Nordamerika Nebel reicht auch wenn man ihn 1mal mit O3 Filter gesehen hat).

Jedenfalls möchte ich für deep sky auf die "Astrogläser" (sind wirklich für alles andere untauglich) auf keinen Fall
verzichten.

Wenn aber die (für Astro eigentlich nur bedingt tauglichen) 40mm Objektive mal klar sind könnte auch das derzeit
bei Herrn Vehrenberg im Sonderangebot befindliche Vixen 10x42 für 200€ noch interessant sein? Oder spielt Geld
keine primäre Rolle? Ein WW10x40 ist jedenfalls genauso wie ein 10x25 für mich eines der "unverzichtbaren".
Aber daneben brauche ich halt noch mehr, würde also nicht alles Geld in 1 Fernglas stecken:

Darüber kommt dann das "Nachtglas" (für mich gerade Zeiss 8x56 Victory, aber das kann ich wegen zu wenig
nächtlicher Tier- usw-Beobachtungen noch weglassen) und das "Astroglas" (bin ich gerade am
Schwanken, war bisher überzeugt, daß das 11x80 sein muß aber das Tento 20x60 wiegt die Hälfte, kostet
Bruchteil und ich kann es zum Sternhaufen u.ä. finden auch noch gerade freihändig einsetzen (Beispiel: ah - heute sieht
man M9 wieder - mal Telekop rausholen und sehen was der Omeganebel macht!). Und am Mond ersetzt es zwar kein
Teleskop, aber man sieht wenigstens überhaupt etwas (nur auf dem Stativ!) also auch für den Urlaub das praktische
Mitnehmsel. Vielleicht auch das neue leichte TS 20x80 mit der Mittelstange? (wenn man bedenkt, was man heute allein für
einen billigen Plastik-Stativadapter zahlen muß). Jedenfalls das "Fernglas-Gegenstück" zum dicken Dobson, aber
gerade noch freihändig einsetzbar und daher nicht mehr als 2-3kg und kein Schrägeinblick.

Bin gespannt, wie ich das nächstes Jahr sehe, wenn ich (hoffentlich) die Messiers alle durch habe!

Gruß.



 
Hallo hanz!

Dein Beitrag trifft genau meine Situation. Obwohl ich einen eigenen Garten habe, habe ich zunehmend weniger Lust das Fernrohr rauszuschleppen. In letzter Zeit beschäftige ich mich mit veränderlichen Sternen. Bei diesem Thema ist ein großes Glas (habe ein 12 x 60) für die helleren Vertreter viel besser geeignet als ein Fernrohr, weil man schneller auf die Vergleichsterne schwenken kann.

Meine Überlegungen sind also folgende:

- Ich beobachte sehr häufig mit dem Fernglas
- Wenn Fernrohrbeobachtungen, dann gerne Planeten
- Nebel sind schwierig bzw. nicht so schön von meinem hellem Standort hier; in vernünftiger Autoreichweite gibts auch keine sehr guten Standorte für die visuelle Beobachtung

Ein 10" Dob ist inzwischen so preisgünstig geworden, dass man diesen durchaus als Drittgerät neben einem kleinen feinen Refraktor und dem Fernglas anschaffen kann. Da das Fernglas das Hauptinstrument geworden ist, sollte es auch die beste optische Qualität haben. Außerdem hat man dann noch den Nebennutzen für die Naturbeobachtung und auf dem Schiff (segeln) könnte ich es auch gebrauchen.

Alles schwierig...

Gruß,
Andreas

 
Hallo,

auch mir geht das so - Soll ich den Newton in den Garten schleppen, dann 15 min bis 30 min warten bis er ausgekühlt ist (Lüfter) oder nehme ich das Fernglas und los gehts? Vor allem wenn das Wetter unbeständiig ist nehme ich lieber gleich das Fernglas.

Nach meinen Erfahrungen gibt es das optimale Fernglas nicht! Tagsüber ist ein gutes 8x25 meist ausreichend, mein 10x50 oder 9x63 ist mir dann teilweise zu hell und vor allem zu schwer und zu groß. Mein 8x40 Superweitwinkel ist tagsüber angenehm und zur Orientierung am Sternenhimmel prima. Nachts ohne Stativ nutze ich je nach Himmel ein 10x50 oder 9x63 und wenn man schon ein Stativ aufbaut, sollte das Gras ruhig deutlich größer sein z.B. 20x80.

Die Suche nach dem optimalen Fernglas habe ich schon lange aufgegeben, das gibt es nicht, ich werde immer mehrere nutzen.

Gruß Holger
 
Hallo Andreas,

auch auf die Gefahr hin Eulen nach Athen zu tragen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/wink.gif" alt="" /> , das Nikon 10x42 SE unbedingt in die Auswahl mit einbeziehen! Die optische Leistung kann sich auf jeden Fall mit anderen bekannten Marken messen, bei geringeren Kosten!

Gruß Jochen
 
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