rapture91
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
ich fotografiere aktuell mit einem Widefield-Setup bestehend aus folgenden Komponenten:
- Askar 65PHQ mit 0,75x Reducer (f/4,8 bei 312 mm Brennweite)
- ToupTek IMX571 OSC (APS-C Sensor)
- ZWO OAG (ca. 16,5 mm optische Länge) mit ZWO ASI120MM Mini
- Gerd Neumann Filterschublade (ca. 21 mm optische Länge)
Wichtig zu erwähnen: das Screenshot im Anhang ist von einer DNB Aufnahme mit dem IDAS NBZ-II, 180 s Frame mit punktförmige Sternabbildung in der Mitte, sprich keine Probleme mit der Nachführung.
Der Reducer benötigt laut Herstellerangaben einen Backfocus von 55 mm. Da sollte ich mit 21 + 16,5 + 17,5 mm einigermaßen genau landen.
Die Sterne in den Ecken meines APS-C Sensors sind allerdings radial zur Mitte hin elongiert (siehe angehängtes Foto). Das deutet laut meiner Recherche auf einen zu großen Arbeitsabstand hin. Liege ich damit richtig?
Auch wenn BlurXTerminator die Sternform perfekt korrigiert bekommt, bin ich doch ein Fan von gutem Ausgangsmaterial.
Nun die Frage: wie bekomme ich den Imaging Train entsprechend reduziert? Eine Möglichkeit wäre, die Filterschublade gegen eine kürzer bauende (z.B. 18 mm) zu tauschen? Eine andere fällt mir eigentlich nicht ein, da der Filter ja optimalerweise direkt vor dem Sensor sitzen sollte.
Schon mal danke für Eure Anregungen & Tipps!
PS: Bitte keine Empfehlungen, das Teleskop aufgrund seines Petzvaldesigns ohne den Reducer zu verwenden. Ich hab‘ mich für das Scope entschieden, weil ich damit sowohl visuell beobachten als auch Astrofotografie betreiben kann. Ein FRA o.Ä. hätte diese Kriterien für mich nicht erfüllt
CS
Johannes
ich fotografiere aktuell mit einem Widefield-Setup bestehend aus folgenden Komponenten:
- Askar 65PHQ mit 0,75x Reducer (f/4,8 bei 312 mm Brennweite)
- ToupTek IMX571 OSC (APS-C Sensor)
- ZWO OAG (ca. 16,5 mm optische Länge) mit ZWO ASI120MM Mini
- Gerd Neumann Filterschublade (ca. 21 mm optische Länge)
Wichtig zu erwähnen: das Screenshot im Anhang ist von einer DNB Aufnahme mit dem IDAS NBZ-II, 180 s Frame mit punktförmige Sternabbildung in der Mitte, sprich keine Probleme mit der Nachführung.
Der Reducer benötigt laut Herstellerangaben einen Backfocus von 55 mm. Da sollte ich mit 21 + 16,5 + 17,5 mm einigermaßen genau landen.
Die Sterne in den Ecken meines APS-C Sensors sind allerdings radial zur Mitte hin elongiert (siehe angehängtes Foto). Das deutet laut meiner Recherche auf einen zu großen Arbeitsabstand hin. Liege ich damit richtig?
Auch wenn BlurXTerminator die Sternform perfekt korrigiert bekommt, bin ich doch ein Fan von gutem Ausgangsmaterial.
Nun die Frage: wie bekomme ich den Imaging Train entsprechend reduziert? Eine Möglichkeit wäre, die Filterschublade gegen eine kürzer bauende (z.B. 18 mm) zu tauschen? Eine andere fällt mir eigentlich nicht ein, da der Filter ja optimalerweise direkt vor dem Sensor sitzen sollte.
Schon mal danke für Eure Anregungen & Tipps!
PS: Bitte keine Empfehlungen, das Teleskop aufgrund seines Petzvaldesigns ohne den Reducer zu verwenden. Ich hab‘ mich für das Scope entschieden, weil ich damit sowohl visuell beobachten als auch Astrofotografie betreiben kann. Ein FRA o.Ä. hätte diese Kriterien für mich nicht erfüllt
CS
Johannes