Optiomierung TMB-Apo 105/650 -ein Bildbericht

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wolf

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Hallo Leute , ich habe meinen Selbstbau-TMB-Apo 105/ 650 noch ein bissel weiter aufgepeppt.
Das habe ich mal fotografiert und einige Erläuterungen hinzugefügt.
Tom-Binoviewer war wieder so nett, mir den Bericht in die richtige Form zu bringen und auf seiner Webseite einzustellen ( hab es immer noch nicht geschafft, eine vernünftige eigene Seite auf die Beine zu bringen <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smirk.gif" alt="" /> )
Danke Tom!
Also, wen es interessiert, hier ist er:

http://www.dnsolutions.at/binoviewer/equipment/w_hoehle/Optimierung_105_650/optimierung.html

wolf
 
Re: Optimierung TMB-Apo 105/650 -ein Bildbericht

Hallo Wolfgang,
meine volle Anerkennung, da hat ja das teure LOMO-Edel-Objektiv eine adäquate Einsatzumgebung gefunden!

Und man sieht mal wieder, dass ingenieursmässiges, planvolles Vorgehen, überlegtheit bei der Ausführung
und der vermutbare Einbezug einer mechanischen Werkstatt für die Zulieferung der Drehteile zu Ergebnissen
führen, die den Standard hinlänglich bekannter Industrieprodukte (z.B. mit Plastikzahnrädern in der Nach-
führung, so kennen wir sie, so lieben wir sie... :-) durchaus erreichen, wenn nicht, wie in Deinem Fall,
sogar deutlich übertreffen: Blendenringe mit tubusseitiger Durchlüftung, Moosgummi im Rohr, welcher
kommerzielle Hersteller befasst sich schon mit solchen sinnvollen Finessen?

Auch ich suche die Herausforderung und gleichzeitig tiefe Befriedigung, die bekanntermassen davon ausgeht,
ein EIGENKONSTRUIERTES Rohr auf einen Himmelskörper zu richten.
Meine "Laufbahn" begann vor drei Jahren mit einem Fraunhofer-Achromaten 102 mm, f = 1650, (von A. Jaegers
USA, aus den 70er-Jahren), den ich vom ATT Essen geholt hatte und mit zwei wirklich teuren lambda/10 Plan-
spiegeln von LINOS-Göttingen (früher Spindler & Hoyer) als Schaer-Refraktor handhabbar gemacht hatte.
Gerade gehe ich noch einen Schritt weiter: Selbstbau der Optik. Werde Spiegel schleifen, zunächst langbrenn-
weitige Sphäroide über 1/10, also ohne die Notwendigkeit des Paraboliserens. An Linsen traue ich mich nicht
ran, aber an Spiegel, mit nur einer aktiven, optischen Fläche, warum nicht? Wie lautete der Toyota-Werbe-
spruch? Auf einer programm-gesteuerten Maschine, die den personenbezogenen Einfluss des Bedieners kleinst-
möglich halten soll.


Kann nur alle "Gemeindemitglieder" mit etwas technischem Verständnis und Geschick ermutigen, SEIN FERNROHR
SELBST ZU BAUEN, es lohnt sich, trotz des erheblichen Zeitaufwands, ist eben wie einen Baum pflanzen, da
bleibt was...


Vermutlich war das nicht Dein letzter Artikel, Wolfgang :-) Bin mal gespannt! In diesem Sinne, weiter frohes und
erfolgreiches Schaffen, v. G. Lutz (lutzliebers@gmx.de)
 
Hallo Wolf
Vielen Dank für die herrvoragende Dokumentation Deiner Arbeit. - Wirklich erste Klasse!!!
Die Messlatte hängt da recht hoch. Für die wertvollen Tips, die Du mir freundlicher Weise noch vorab hast zukommen lassen, möchte ich mich an der Stelle noch einmal bedanken.
Viel Spass und viele klare Nächte mit dem Instrument.

Beste Grüsse aus der Schweiz
Peter
 
Re: Optimierung TMB-Apo 105/650 -ein Bildbericht

lieber lutz,
danke für deine netten worte!
klar, ich bin totaler " selbstbaufreund" !
aber, ohne die hilfe ( dreher, fräser etc.) anderer , die meine gedanken umsetzen helfen , würde das nicht funktionieren.
alledings muß man bedenken, daß dadurch das selbstbauteil teurer kommt, als wenn man es kauft. ( es gab hier mal ein posting wo es hieß, selbstbau sei billiger, aber das vermutlich nur, wenn mann eben irgendwas zusammennagelt)
wie es auch sei, ich persönlich brauche das ständige tüfteln, verbessern etc.
was nicht heißt, daß man mit einem fertig gekauften teil nicht ebenso seine freude haben kann.
und was auch nicht heißt, daß ich nicht beobachte....
also, herzliche grüße und schönes wochenende!
wolf
 
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