Orion Dobson Teleskop N 203/1200 SkyQuest XT8 Plus

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Cascade

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Hallo,

als Neuling suche ich ein Allround-Teleskop (wohl wissend, dass es sowas nicht gibt. Ich möchte mich jedoch noch nicht auf bestimmte Objekte festlegen. Bezgl. Mondbeobachtung habe ich ein wenig Erfahrung mit dem Fernglas. Planeten habe ich früher schon einmal mit einem Billig-Refraktor beobachtet.
Mit Deep-Sky Objekten habe ich keine Erfahrung.
Zusätzlich erscheint der bevorstehende Merkur-Transit spannend.

Ich habe nun ein Wenig recherchiert und finde dieses Gerät ganz spannend:

Orion Dobson Teleskop N 203/1200 SkyQuest XT8 Plus DOB

Insbesondere der Spiegel aus Pyrex und der enthaltene Sonnenfilter haben es mir angetan.

Wie ist Eure Meinung zu dem Gerät?

Grüße
Thomas
 
Hallo nochmal,

die beiden u. g. Angebote scheinen sich in erster Linie durch die mitgelieferten 25 (1,25" Skywatcher) bzw. 28mm (2" SkyQuest) Okulare und den klassischen (Skywatcher) bzw. Leuchtpunktsucher (SkyQuest) zu unterscheiden (so weit ich das beurteilen kann).
Öffnung, Spiegelmaterial und Montierung scheinen ähnlich zu sein.

Orion SkyQuest XT8 PLUS
Skywatcher N200/1200 (8") Dobson Pyrex

Rechtfertigen die Unterschiede den Mehrpreis von ~110 Euro?

Wie ist Eure Einschätzung?

Danke für Euren Input
Thomas
 
Vorweg:
Ich kenne beide Dobson nicht, habe aber auch einen (größeren) Skywatcher.

Bei Skywatcher ist die Rockerbox (in meinen Augen) ganz gut gelungen. Mit wenig Aufwand kann sie noch super optimieren.
Wie gut die Orion-Konstruktion funktioniert, kann ich nicht sagen.

Vorteil des Orion-Teleskops könnten sein:
Mikrountersetzung am Okularauszug (damit kann man feiner scharf stellen) und die Möglichkeit den kleinen Fangspiegel werkzeuglos zu justieren. Nach dem Bildern geht das beim Orion mit Rändelschrauben, bei MEINEM Skywatcher benötige ich einen Inbus.

Viel werden sich die beiden Teile aber sicher nicht nehmen.


Grüße
Alex
 
Normalerweise haben erst 10" Skywatcher Pyrex ...

Die Inbus Schrauben kann man auch tauschen wenn man mag das ist nicht das Problem.

Davon ab für 500€ gibts auch das GSO mit 10:1, 2" Okular usw. ... nur ohne Sonnenfilter. In wie weit der beigelegte Sonnenfilter beim Orion taugt? Und ob er die 70€ wert ist, gut ne Barlow ist auch noch dazu ...
 
Orion, GSO oder Skywatcher sind in dieser "Einstiegsklasse" eh Geschmacksache und etwa ebenbürtig.
 
OK, zur Kenntnis genommen... ;-)

Aber zurück zur Frage:

Rechtfertigen der feinjustierbare Okularauszug, das 2" Okular und der LED-Sucher einen Mehrpreis von 110 EUR? Wie ist Eure Einschätzung?

Gruß
Thomas
 
Wenn du so einen OAZ benötigst, dann ja.
Ich habe ihn mir beim meinem Skywatcher nachgerüstet und empfinde es als Bereicherung. Das aber nun mal sehr individuell.
Man kann auch gut ohne leben.

Wenn das Geld knapp ist, nimm den Skywatcher.

Hast du auch mal bei GSO geschaut?

Die beigelegten Okulare sind eigentlich nur für den Einstig zu gebrauchen. Die wirst du höchstwahrscheinlich sowieso mittelfristig austauschen und erweitern.


Grüße
Alex
 
Hi Thomas

falls Du nicht nur visuell unterwegs bist, sondern auch mal Mond/Planetenaufnahmen machen möchtest, ist ein Feintrieb am OAZ schon sehr komfortabel. Könnte man allerdings auch nachrüsten.
Leuchtpunktsucher - Geschmackssache. Idr. sind die eh günstiger, als Sucherfernrohre und ich persönlich würde da eh einen Winkelsucher bevorzugen. Da wäre so ein Leuchtpunktsucher - oder gleich Telrad - eine gute Ergänzung.
Dass man auch abgesehen vom noch zu kaufenden Übersichtsokular 2"-Okulare nutzt ist sicher Vorteilhaft. Allerdings kann ich nicht sagen, was speziell dieses taugt.

Hm, schwierig.
Ich würde mir mal die jeweils günstigsten 8" anschauen und dann mit dem "Zubehör" verrechnen, das ich tatsächlich haben möchte. Und dann selbiges bei den Luxuspaketen. Parallel dazu, welcher Tuningbedarf für meine Ansprüche eh noch da wäre.

cs
Jürgen
 
Hallo Alex,

Danke für die Einschätzung. So sehr knapp ist das Geld nicht; ich könnte schon in das SkyQuest investieren.

Welches zusätzliche Equipment macht zunächst Sinn?

Ich habe den Karkoschka Atlas, den Sky- und Mondscout sowie die drehbare Sternkarte von Oculum und eine regelbare Rotlichtlampe. Ich denke mit den beiden Okularen kann man erstmal(!) leben. Was ist zusätzlich sinnvoll?

Ich dachte an ein Weitwinkel Okular (35 o. 38 mm). Die geringere Vergößerung macht sicher im Deep Sky und auch bei der Sonnenbeobachtung(?) Sinn. Weitere Okulare? Ein Mondfilter (13% Durchlass) erscheint mir auch sinnvoll.

Was braucht man mehr oder weniger zwingend noch zum Start?

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,

sowohl die Skywatcher als auch Orion Newtons dieser Größenordnung haben Pyrex als Spiegelträger.
Orion hat für meinen Geschmack die wertigere Verarbeitung. Und auch das Zubehör ist scheinbar um einiges besser (im Vergleich zu den Kellner-Derivaten der Skywatcher-Dobsons):
http://eu.telescope.com/Telescopes/...98/sc/534/p/107014.uts?refineByCategoryId=534
Allerdings sollte man das mit dem Zubehör nicht so euphorisch sehen. Die Baader QBarlow z.B. ist um einiges besser und auch schon sehr günstig zu haben. Das 10 mm Sirius Plössl passt eigentlich nicht so gut in das angebotene Sortiment. Hier ist man für meinen Geschmack besser mit dem Baader Classic Ortho Set bedient. Ein 30 mm Widescan Clone (z.B. von APM) ist eine sehr gute Alternative zum 28 mm Deepview Okular.
Die Okularauszüge sind für den visuellen Einsatz schon geeignet. Schwergewichte wie die ES 100° Okulare bringen den OAZ aber an ihre Belastungsgrenze. Auch das umliegende Tubusblech gibt dann etwas nach. Das kann man aber einfach verstärken (weiteres Blech).
Im Laufe der Zeit wünscht man sich halt schon Weitwinkelokulare auch für hohe Vergrößerungen. Gerade am Dobson...
Als OAZ kann ich den Lacerta mit 8 Kugellagern empfehlen. Es muß nicht unbedingt der Octo sein. Der wesentlich günstigere läßt sich sehr günstig tunen. So habe ich in mein Exemplar Teflonstreifen eingeklebt.Damit kann der Schiebetubus im OAZ nicht mehr verkippen und kann dennoch sehr feinfühlig verstellt werden. Das macht eine Menge aus!Gerade am Dobson.
Beide Geräte sind schicke Schnellspechtelröhren. Wenn ich weiß, daß es bei uns morgens um 3..4 Uhr schon klar ist und der Tau sich verkrümmelt hat, gibt's um diese Uhrzeit schon Sternenfrühstück.
Wer sich zutraut, den Tubus irgendwann in Eigenleistung zu ersetzen der kann sich eine schöne transportable Lösung aus dem günstigeren Skywatcher Exemplar bauen. Wer mehr Wert aufs Äußere legt, der wird gefallen am Orion oder an den GSO-Derivaten (ICS z.B.) finden.
Grüße,
Gerrit
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Thomas,

ich bin auch ziemlich neu hier und habe seit zwei Monaten einen Skywatcher 8" f6. Mir ging es vor wenigen Monaten also genauso wie Dir und habe es absolut nicht bereut mit dem Dobson.

Was die Okulare angeht, war bei mir im Paket das Seben Zoom 24mm - 8mm dabei. Das ist wirklich sehr günstig (ca. 60€), qualitativ sehr gut (s. Sven Wienstein) und deckt bis auf das Übersichtsokular den wichtigsten Bereich ab. Das Wichtigste ist aber, dass man es mit dem Zoom als Einsteiger erstmal einfacher hat und ein Gefühl für die Lieblingsvergrößerung bekommt. Nimmst Du noch eine 2x Barlow dazu, kannst Du wirklich alles mal ausprobieren und die Sucht geht los :)

Grüße
Antero

Ich bin gerade dabei, Stück für Stück die Okulare aufzurüsten, aber die Entscheidung mit dem Seben Zoom war goldrichtig.

 
Hallo Gerrit,

ich fürchte, ich kann Dir nicht ganz folgen.

Zunächst mal ist eine "Eigenkomposition" zu Beginn sicher nicht sinnvoll (vom Know-How und auch von den fin. Mitteln her).

Das 10 mm Sirius Plössl passt eigentlich nicht so gut in das angebotene Sortiment.

Was meinst Du damit. Von der Qualität oder der Brennweite her? Die Baader Classic Ortho scheint es in 6, 10 und 18 mm zu geben. Welches passt besser?

Ich denke mit den mitgelieferten Okularen kann man starten, oder? Daher hatte ich v. a. an ein Übersichtsokular gedacht (38 mm?).

Die Idee von Antero mit dem Sieben Zoom 24-8 mm finde ich auch nicht schlecht.

Ist ein Mondfilter 13% für ein Teleskop dieser Öffnung OK?

Gruß
Thomas
 
Zitat von MountyPython:
Die Okularauszüge sind für den visuellen Einsatz schon geeignet. Schwergewichte wie die ES 100° Okulare bringen den OAZ aber an ihre Belastungsgrenze. Auch das umliegende Tubusblech gibt dann etwas nach. Das kann man aber einfach verstärken (weiteres Blech).
Hallo zusammen,
das mit dem Okularauszug ist natürlich ein Thema. Beim stöbern hier im Forum bin ich auf den Hexafoc OAZ von Bresser aufmerksam geworden (nein, ich bin weder verwand noch verschwägert mit dieser Firma, noch arbeite ich dort).

Ich bin auch kein Dobsonfreund. Aber dieser Dobson hier hat mir gefallen (ich weiß, nicht ansehen, durchsehen). Hier gibt es neben dem interessanten OAZ auch eine interessante einfach zerlegbare Rockerbox für den Transport. Ansonsten macht das Gesamtpaket für den Preis auch eine gute Figur. Auch die Verstellmöglichkeit des Tubus, wenn am OAZ schweres "Gerät" hängt, habe ich so noch nicht gesehen.

Bresser Dobson

Gruß
Knut
 
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Kurz zum Thema OAZ:

Hier braucht sich der Angänger mMn noch nicht so viele Gedanken machen.
In meinem Skywatcher-OAZ steckt dauerhaft ein Paracorr2 und auch mal ein ES100 20mm. Für visuell sehe ich da wenig Probleme.
Ich habe zwar einen Feintrieb nachgerüstet, aber die Stabilität empfand ich als ausreichend.


Grüße Alex
 
Hallo Alex,

man merkt es schon ein bißchen. Schlimmer noch ist der Tubus.
Aber den Tubus zu stabilisieren, ist keine große Sache. Probiere doch mal aus, wenn Du bei eingesteckten Justierlaser ungefähr die 1,5x Last aus Paracorr und ES100 20 mm in den OAZ steckst, wie der Laserstrahl wandert. Ich erhöhe die Last daher, da der Hebel mit Justierlaser kürzer ist. Im übrigen verlängert ja der Paracorr die Brennweite. Der F/6 Newton zeigt perse schonmal weniger Koma als ein F/4 Newton gleicher Öffnung. Und bei der Vergrößerung ist das natürlich weniger kritisch.

Hallo Knut,

ja, der Bresser Dobson ist vom Angebot her nicht schlecht. Auch wenn er nicht als rein visuelles Gerät ausgelegt ist.

@ALL: sollte der OAZ irgendwann Probleme machen. In der aktuellen Konfiguration der F/6 Dobsons kann dieser OAZ 1:1 ausgetauscht werden.
http://www.teleskop-austria.at/shop...c&skod=%2040&om=Nicht%20optisches%20Zubeh%F6r
Dann merkt man, daß sich die Kraft auf den Tubus verteilt :)
Eine günstige Variante die ich für den rein visuellen Einsatz bevorzuge, ist der günstige Lacerta. Den kann man mit wenigen Mitteln leicht stabilisieren, so daß er auch für schwere Okulare taugt.
Viele Grüße,
Gerrit
 
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Hallo Thomas,

kann man machen, aber das 4 mm Planetary würde ich gegen ein 6 mm austauschen, denn 4 mm kann man nur bei sehrguten Bedingungen (Seeing) am 8" f/6 nutzen.
Das Zoom hat von 24 mm bis ~14 mm einen ziemlichen Tunnelblick, erst danach macht es langsam in Richtung 60° auf.
Ich könnte mir vorstellen, dass Du nach ersten Erfahrungen im Bereich 18-20 mm schnell weitwinkligeren Bedarf entwickelst.

Das Zoom macht für meinen Geschmack eigentlich zwischen 12 mm und 8 mm richtig Sinn und diese Sinnhaftigkeit kann man verdoppeln, indem man es mit der "Hyperion Barlow" kombiniert, denn dann hat man von 12 mm bis 4 mm ein Okular mit dem man was anfangen kann.
Was anfangen heißt letztlich austesten, wo man langfristig und irgendwann mal gute Festbrennweiten braucht.

Bis da hin hat man aber schon richtig Spass der allerdings etwas teurer ist als Deine bisherige Planung.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

danke für Deinen Input.

Du würdest also das Zoom mit der Barlow empfehlen und damit auch die von Dir empfohlenen 6mm abdecken? Bei sehr gutem Seeing wären dann auch noch die 4mm mit drin. Hört sich nach einer guten Investition an.
Das würde ein Okular komplett einsparen und ermöglicht später vielleicht ein Hyperion 21mm.

Thomas
 
Hallo Thomas,

wenn Du Dich schon für so ein Zoom zum Einstieg entscheidest, dann sehe ich es halt mit Barlow als gewinnbringend an.

Es gibt sicher Alternativen und sei es nur das Seeben Zoom + Barlow, eine Möglichkeit die schon genannt wurde.
Den Link auf die Okularbeschprechung von Sven zum 8" f/6 hast Du auch schon, da stehen die Varianten in Reih und Glied.

Kann man machen ist der Kern meiner Botschaft.

Gruß
*entfernt*
 
Zuletzt bearbeitet:
Zitat von Cascade:
Hallo,

ich würde jetzt erstmal so loslegen:

Skywatcher N200/1200 (8") Dobson Pyrex
William Optics 33 mm SWAN
TS Optics 4 mm Planetary HR
Baader Mark III Hyperion 8-24mm

Ich denke das Zoom Okular ist erstmal ein guter Kompromiss, der später evtl. auch auf Reisen praktisch sein kann.

Was haltet Ihr davon?

cs
Thomas

Hallo Thomas,
und das Cheshire-Okular nicht vergessen :-)!

Das Hyperion Zoom ist sehr gut und es gibt günstige Angebote mit der Barlow. Sind aber für den Anfang auch zwischen 200 und 280 Euro. 200 Euro ist schon günstig. Günters Anmerkungen kann ich bestätigen.

In dem Bereich gibts aber auch das Baader Classic Ortho Set, bestehend aus 3 Baader Orthos (nicht Zeiss-Abbe-Orthos wie hier immer gerne geschrieben wird) 6mm, 10mm, 18 mm, Q-Barlow (1,3x und 2,25x) ,einem 32mm Plössl und einem Turretaufsatz (aus Kunststoff, Okularschleuder ;-)). Kann man für Reisen auch kompakt in eine kleine Okularkiste stecken.
Deckt die Abschnitte 2..3 in Sven Wiensteins Liste fast vollständig ab. Ausnahme: Du hast kein Weitwinkel-Okular in diesem Set. Bekommst aber eine Menge Möglichkeiten für Dein Gerät zu einem sehr guten Preis.

Das SWAN33 würde ich gegen das APM 30 mm Okular mit 80° tauschen. Kostet auch weniger. Auch wenn es ein China-Clone des Widescan II ist (aber das sagt Dir im Moment eh wahrscheinlich nichts). Entspricht den BW-Okular in Sven Wiensteins Liste (Abschnitt 2" Okulare). Seltener zum Einsatz kommt bei mir - und da hängt es wirklich vom Beobachtungsort ab - ein University Optics 40mm MK70. Die Widescans und die University Optics (Baader Erfle) gibts gebraucht im guten Zustand zwischen 80..100 Euro.

Das 4 mm würde ich - wie Günter sagt komplett weglassen. Deshalb passt auch das Sirius-Plössl im Orion Dobson nicht so gut dazu. Selbst 240x (5 mm) Vergrößerungen werden seltenst die passenden Bedingungen haben.

Das Geld was Du dann sparst, kannst Du in einen besseren OAZ investieren (Teleskope-Austria, 8x Kugelgelagerter Auszug mit Zahntrieb). Später noch einen guten OIII-Filter (Lumicon, 1000 Oaks, Astronomie) dazu und dann hast Du erstmal ausgesorgt. Auch hier wird es langfristig nicht bei einem bleiben. Es hängt von den Beobachtungsbedingungen ab
Es gibt zwei Hürden, die sich Anfänger immer gerne selbst auferlegen.
1. Wird ein Justierlaser als Wunderwaffe für Kollimationsfehler angesehen.
Stattdessen besser ein Cheshire-Okular oder das Spheretec-Justier-Okular. Es nutzt Dir eine hohe Vergrößerung nichts, wenn der Newton nicht richtig justiert ist.
2. Entwickelt sich auch hier der Hang zum Zweitbuch.
Muß aber nicht sein....für den Anfang....
http://www.amazon.de/Atlas-für-Himmelsbeobachter-Objekten-Sternkarten
http://www.amazon.de/Deep-Sky-Reiseführer-Sternhaufen-beobachten/
Das hier weniger:
http://www.amazon.de/Stars-Nachthimmel-Wegweiser-schönsten-Himmelsobjekten

Weiter wird Der Einsatz von Farbfiltern auch gerne unterschätzt.

Grüße,
Gerrit

 
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Zitat von Cascade:
Baader Mark III Hyperion 8-24mm

Ich denke das Zoom Okular ist erstmal ein guter Kompromiss, der später evtl. auch auf Reisen praktisch sein kann.

Was haltet Ihr davon?

cs
Thomas

Ich halte nichts davon, meines hatte ich umgehend zurückgesandt:

1. hatte ich Focus-Probleme, ich musste schon tricksen, um überhaupt einigermaßen scharfzustellen; O.K., das mag an meinem OAZ und zu geringem Backfocus etc. gelegen haben.

2. Im Vgl. zu meinen anderen Okularen war die Abbildung in Summe deutlich schlechter.

Ich war vor Bestellung hier im Forum zwar gewarnt worden, aber manchmal muss man Enttäuschungen erst selbst erleben, bevor man es glaubt... ;-)
 
Hallo Gerrit,

Zitat von MountyPython:
In dem Bereich gibts aber auch das Baader Classic Ortho Set, bestehend aus 3 Baader Orthos (nicht Zeiss-Abbe-Orthos wie hier immer gerne geschrieben wird) 6mm, 10mm, 18 mm, Q-Barlow (1,3x und 2,25x) ,einem 32mm Plössl und einem Turretaufsatz (aus Kunststoff, Okularschleuder ;-)).

Als Brillenträger mit Astigmatismus werde ich bei dem angegebenen Augenabstand bestimmt nicht glücklich mit diesen Okularen.
Dann würde ich wohl eher ins Portemonnaie greifen und entweder
- komplett Hyperion 5, 8, 13 und 21mm
oder
- TS Planetary HR 6 und 9mm plus Hyperion 13 und 21mm
nehmen.


Zitat von MountyPython:
Das Geld was Du dann sparst, kannst Du in einen besseren OAZ investieren (Teleskope-Austria, 8x Kugelgelagerter Auszug mit Zahntrieb).

Ist das zu Beginn wirklich nötig?

Zitat von MountyPython:
Das SWAN33 würde ich gegen das APM 30 mm Okular mit 80° tauschen. Kostet auch weniger.

OK, bei 550g Okular-Gewicht vielleicht schon. Oder passt das erstmal noch?

Einen Karkoschka Atlas für Himmelsbeobachter habe ich hier tatsächlich schon seit einigen Jahren liegen...

Gruß
Thomas
 
Hallo Thomas,

das sind Empfehlungen, als Brillenträger mußt Du das eigentlich für Dich ausprobieren. Das Baader Set ist für den Preis sehr attraktiv, aber ob die Okulare zu Dir passen...ist was anderes.
Im Prinzip reichen 3 Okulare. Und eine gescheite Barlow dazu. Aber da lassen sich nur grobe Richtlinien geben. Hängt auch von Deiner AP ab, was an minimal Vergrößerung noch passt.

Grüße,
Gerrit
 
So, nach viel hin und her ist es nun ein Galaxy D8 geworden.

Ausstattung:
  • (Winkel-)Sucher 8x50
  • Telrad
  • OAZ m. 1:10 Untersetzung
  • Erfle 30 mm
  • Hyp. 21, 13, 8 und 5 mm
  • Skywatcher Cheshire
  • und das Guckloch-Justierokular ;-)
Den Telrad haben die Jungs von Intercon direkt angebaut und den Sucher entsprechend versetzt

Nachdem ich jetzt schon einmal den Fangspiegel tauschen musste (der erste war verunreinigt), konnte ich mich schon ordentlich an der Justierung austoben. Ich denke, das hat ganz gut geklappt.

Jetzt muss nur noch Wetter werden...

Nächstes Projekt: Selbstbau eines Sonnenfilters.

Viele Grüße
Thomas
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Galaxy D8 - Erste Beobachtungen

So, die ersten beiden Beobachtungssitzungen (erst!!) habe ich nun hinter mir. Allerdings mit (m. E.) recht bescheidenen Ergebnissen.

Als erstes war die Sonne mit dem Filtereigenbau dran.
Okulare: Hyperion 13mm und 21mm
Drei Flecken in zwei Gruppen sichtbar, allerdings habe ich das Ganze nicht so richtig scharf bekommen. Könnte daran liegen, dass es ein Schnellschuss war. Der erste Tag, an dem sich die Sonne nachmittags nach Arbeitsende auf unserem Innenhof hat blicken lassen. Dabei musste ich relativ dicht über das Nachbargebäude schauen und da war ganz sicher einiges an Luftunruhe zu sehen.
Ich muss das bald mal im freien Feld wiederholen.

Letze Nacht dann, bei suboptimalen Bedingungen (Mondalter 19d) und etwas windig (Tubus schwang hin und wieder nach): Jupiter.
Okulare: Hyperion 8mm und 13mm, Erfle 30mm
Alle vier Galileischen Monde hübsch aufgereiht. Aber auch hier Probleme beim Scharfstellen. NEB und SEB gut sichtbar; GRF zu erahnen, aber nicht wirklich zu "sehen". Nach ca. zwei Stunden Beobachtungszeit flimmerte mir das Beobachtungsauge - Jupiter ist in opposition doch ziemlich hell. Da brauche ich wohl noch einen Filter (grau, Farbe?). Das gilt sicher auch und erst recht für den Mond...

Ich freue mich auf Eure Anmerkungen.

Mal sehen, wann die nächste Gelegenheit kommt. Hier ist schon wieder alles zu gezogen :-(

LG
Thomas
 
Re: Galaxy D8 - Erste Beobachtungen

Hallo Thomas,

also bei mir waren die Bedingungen sehr schlecht. Ich hatte bis fast 2 Uhr versucht Aufnahmen vom Jupiter zu machen. Visuell schon nicht gerade viele Details zu erkennen und die ersten bearbeiteten Aufnahmen sind alle unscharf.
Breche das jetzt ab und lösche alle Files.

So ist das manchmal, da geht einfach nicht mehr. Also nicht entmutigen lassen sondern immer wieder ans Okular um die wenigen guten Nächte nicht zu verpassen.

Gruß,
Holger
 
Re: Galaxy D8 - Erste Beobachtungen

Hi, Thomas
in der letzen Nacht war es hier zwar klar, aber die Luftunruhe erheblich, da waren keine wirklich hochvergrößernden Beobachtungen an Jupiter drin.
Man hat es gut an den Doppelsternen gesehen. Eine Trennung gelang nur bis ca. 1.4" sauber und nur blickweise. Also: das wird besser, sei sicher! Warte bis das Tief durch ist...
Gruß
Thorsten
 
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