ws_mak12
Aktives Mitglied
Hallo zusammen,
wie einige Beobachter hatte ich heute ebenfalls Glück mit dem Wetter. Vom heimischen Garten aus war nix zu sehen, da eine haushohe Fichte den Weg versperrte. Also raus mit dem Equipment und Aufbau ca. 200m südlich der A8 bei Leonberg. Die partielle Finsternis war vom Anfang gegen 11:12 Uhr bis zum Ende um 13:10 Uhr durchgängig zu sehen.
Einen kleinen Schreckmoment gab es, zumal ich mein Bino vergessen hatte. Wollte nicht den ganzen Okularkoffer mitnehmen. Glücklicherweise war wenigstens alles zur monokularen Beobachtung eingepackt.
Kurz vor dem ersten Kontakt stand alles bereit und auch das Seeing war recht gut. Mit dem 130er beobachtete ich mit dem Herschelkeil und geeigneten Filtern bei ca. 37x. Die Granulation war sehr schön strukturiert zu erkennen ebenso wie ca. 4 verschiedene Fleckengruppen. Pünktlich um 11:12 Uhr schob sich dann der Mondschatten hinein in die Sonnenscheibe. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie „unrund“ sich der Mondrand beim Voranschreiten darstellt und das Randprofil freigibt.
Zum Ende der Finsternis hin gab es dann eine kleine Besonderheit: Ein winziger Sonnenfleck schien vom Mondrand bedeckt zu werden, es wurde aber nichts daraus. Der Abstand war äußerst gering und gegen ca. 12:43 Uhr wohl am dichtesten am dunklen Mondrand. Dann wurde der Abstand jedoch überraschenderweise langsam aber sicher doch wieder größer. Eine Bedeckung blieb aus, somit ergab sich eine so gut wie „streifende Bedeckung“ eines Sonnenflecks.
Ich bin mir sicher, dass an einer anderen Lokalität dieser Minifleck kurzzeitig bedeckt wurde.
Viele Grüße
Werner
wie einige Beobachter hatte ich heute ebenfalls Glück mit dem Wetter. Vom heimischen Garten aus war nix zu sehen, da eine haushohe Fichte den Weg versperrte. Also raus mit dem Equipment und Aufbau ca. 200m südlich der A8 bei Leonberg. Die partielle Finsternis war vom Anfang gegen 11:12 Uhr bis zum Ende um 13:10 Uhr durchgängig zu sehen.
Einen kleinen Schreckmoment gab es, zumal ich mein Bino vergessen hatte. Wollte nicht den ganzen Okularkoffer mitnehmen. Glücklicherweise war wenigstens alles zur monokularen Beobachtung eingepackt.
Kurz vor dem ersten Kontakt stand alles bereit und auch das Seeing war recht gut. Mit dem 130er beobachtete ich mit dem Herschelkeil und geeigneten Filtern bei ca. 37x. Die Granulation war sehr schön strukturiert zu erkennen ebenso wie ca. 4 verschiedene Fleckengruppen. Pünktlich um 11:12 Uhr schob sich dann der Mondschatten hinein in die Sonnenscheibe. Ich finde es immer wieder faszinierend, wie „unrund“ sich der Mondrand beim Voranschreiten darstellt und das Randprofil freigibt.
Zum Ende der Finsternis hin gab es dann eine kleine Besonderheit: Ein winziger Sonnenfleck schien vom Mondrand bedeckt zu werden, es wurde aber nichts daraus. Der Abstand war äußerst gering und gegen ca. 12:43 Uhr wohl am dichtesten am dunklen Mondrand. Dann wurde der Abstand jedoch überraschenderweise langsam aber sicher doch wieder größer. Eine Bedeckung blieb aus, somit ergab sich eine so gut wie „streifende Bedeckung“ eines Sonnenflecks.
Ich bin mir sicher, dass an einer anderen Lokalität dieser Minifleck kurzzeitig bedeckt wurde.
Viele Grüße
Werner
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