Passende Montierung für Fujinon 16x70 FMT-SX

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Philipp_K

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Hallo,

ich besitze ein Fujinon 16x70 FMT-SX und suche dafür noch eine passende Montierung. Hat diesbezüglich jmd. Erfahrung mit dem Triaut Stativ von Manfrotto (bezüglich Stabilität und Nachführbarkeit)?

Ich bin für jede Meinung dankbar.

Philipp
 
Hallo Philipp,

ich habe zwar keine erfahrungen mit dreibein stative, jedoch möchte ich von meiner seite eine empfehlung von diversen mechanischen arme von manfrotto aussprechen, die man sowohl fotografisch als auch astronomisch benutzen kann (Manfrotto Snake & Magic Arm).

Mein vater hat auch ein fujinon 7x50 das mit dem Magic Arm von mir ein super dream-team ist. ;-))

Siehe die beiden links...

http://forum.astronomie.de/phpapps/.../topics/909526/Manfrotto_SNAKE_ARM#Post909526

http://forum.astronomie.de/phpapps/...p/topics/883284/Manfrotto_MAGICARM#Post883284

Darf ich fragen wie du mit dem fuji 16x70 zu frieden bist?

Schöne grüße, Marius
 
Wenn man mit einem Geradsichtfernglas steil nach oben blicken kann, dann benötigt man ein sehr hohes Stativ. Ich habe bei meinem alten Reporterstativ aus DDR-Zeiten die Mittelsäule verlängert.
Da das Glas 4° Himmel zeigt, sind Feinbewegungen nicht nötig. Bei 2 kg Gewicht genügt eine mittlere Stabilität.
 
Hallo Marius,

vielen Dank für Deine Vorschläge. Ich möchte jedoch schon ein 3-Bein haben. Mit dem 16x70 Fujinon bin ich sehr zufrieden. Bisher beobachte ich damit freihändig. Ich muss wohl nicht erzählen, dass das unsinnig ist, daher ja auch mein Wunsch nach einem guten Stativ. Das Triaut, so lese ich, soll ja bis zu einer Höhe von 217 cm ausgefahren werden können, da sollte doch auch der Zenit machbar sein, oder?....

Triaut = Manfrotto 058 B

Ist das Ding zu empfehlen? Wer kennts?



Philipp
 
Halli Hallo Philipp,

Phu... 470€ für das 6kg schwere manfrotto 058B (fernglas)stativ ist auch nicht wenig...Du möchtest lieber stehend beobachten, als sitzend oder liegend?

In der dunkelheit ist das nicht so einfach, aber wenn man tagsüber mit offenen augen durch die gegend geht, könnte man vieeeele montagemöglichkeiten entdecken wo man ein fernglas und den mechanischen arm von manfrotto anklemmen könnte z.B. mein balkongeländer (verstrebungen) in 2! meter höhe montiert http://forum.astronomie.de/phpapps/...ownload/Number/22784/filename/IMG_1091Kor.jpg
;-))) (stiegengeländer, robuste tischplatten, verkehrsstraßenschilderhalterungen, parkbänke, oder auch der fahrradrahmen meines mountainbike, wenn ich einen nächtlichen radausflug mit rad & fernglas mache).

Die superklemme von manfrotto mit dem prismatischen adapterteil eröffnet viele möglichkeiten zur montage des "fernglas-magic/snake-arm" :-)

Das ganze würde um die hälfte günstiger UND leichter sein als das Manfrotto 058 B stativ.

Schöne grüße, Marius

 
Hallo Philipp K,

nimm das Manfrotto MA 028, das ist deutlich stabiler als das 058 und zudem günstiger.

Das 058 würde ich nur jemanden empfehlen, der die rasch zu bedienende Höhenverstellung aller drei Beine gleichzeitig auch wirklich braucht. Dieses System bringt heftig Instabilität mit rein.

Das 028 ist ein Doppelprofilstativ und extrem verwindungssteif und kann bis auf 227 cm ausgefahren werden.

Ich selber benütze dieses Stativ seit über 20 Jahren und würde auch heute kein anderes nehmen.

Wenn du es perfekt haben willst, dann nimm eine Giro Montierung, also eine azimutale Montierungm und dazu einen Fernglas Winkel. Die Giro Montierung funktioniert wie eine Dobson Montierung, freier Schwenk ohne Feinbewegung.

Es gibt aber auch solche Montierungen mit Getriebe und Feinbewegung.

Durch die seitliche Befestigung des Glases hat man viel mehr Bewegungsfreiheit, vor allem in zenitnahen Bereichen, man kann sich bequem neben das Stativ stellen, oder auch setzen und kollidiert nicht mit den Beinen und der Mittelsäule des Statives.

Bei Montage des Fernglases auf einem normalen Neigekopf liegt der Einblick so dicht an der Mittelsäule, daß man kaum an die Okulare rankommt.

Zudem kann der Winkel in der Höhe eingestellt werden, so daß das instrument exakt in der Drehachse montiert ist und in jeder Höhenlage ausbalanciert ist.

Bei einem Neigekopf kippt das Instrument nach hinten, je höher es eingestellt ist.

Bei Verwendung des 16x70 braucht man kein Gegengewicht auf der gegenüberliegenden Seite der Giro, bei schwereren Instrumenten entweder ein Gegengewicht oder ein zweites Instrument.


Insgesamt ist diese Anschaffung auch nicht viel teuerer, als ein stabiler Neigekopf, aber einmal richtig investiert hat man dann sicher das ganze Leben Freude daran.

Hier ein paar Bilder:

Link zur Grafik: http://www.fernrohrland-online.de/out/oxbaseshop/html/0/dyn_images/z2/sol_817040_pic2_z2.JPG

Link zur Grafik: http://www.fernrohrland-online.de/out/oxbaseshop/html/0/dyn_images/z3/sol_817040_pic3_z3.JPG

Link zur Grafik: http://www.fernrohrland-online.de/out/oxbaseshop/html/0/dyn_images/z4/sol_817040_pic4_z4.JPG

Link zur Grafik: http://www.fernrohrland-online.de/out/oxbaseshop/html/0/dyn_images/z1/sol_810690_pic1_z1.JPG


Eine solche Befestigung nimmt auch wesentlich größere Instrumente als ein 16x70 Fernglas auf, also Teleskope bis zu über 10 kg Gewicht ect.

Grüße
Rudi

FERNROHRLAND


Rudolf Idler

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Hallo Christian,

mit etwas handwerklichem Geschick kommt man da natürlich billiger weg. Gefällt mir sehr gut Deine Konstruktion.

Gruß

Mike
 
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