Passendes Zubehör für 120/600 und 200/1200

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physi

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Hallo zusammen,

da jetzt bald ein Neuzugang ins Haus kommt, dachte ich, dass es endlich an der Zeit ist, mal mein Zubehör zu optimieren/auszumisten/ zu verbessern.
Von Svens Homepage Svens Homepage weiß ich zumindest, was beim Dobson sinnvoll ist.

Zunächst mein vorhandenes Zubehör (alles seit 2003/2004):
2“
- 32mm fully multi coated, ein TS Reversed Kellner wie ich herausgefunden habe

1,25”
- Ultra wide long eye relief 66° in 20mm, 15mm, 9mm und 6mm (müsste SkyWatcher sein?)
- Meade series 4000 Super Plössl multi coated 9,7mm (benutze ich nicht, da geb ich immer dem 9mm von oben den Vorzug, weiß nicht, wieso ich das eigentlich habe ;)
- 2x Barlow
- GSO Filter No 96-0.9
- UHC Lumicon Filter

der 120/600mm Refraktor bringt "nur" einen 2" Zenitspiegel mit.

Die Barlow benutz ich eigentlich nie, war erstaunt, dass ich eine habe. Mit dem Meade komm ich nicht zurecht, das werde ich wohl verkaufen.
Das 2" Okular hat mir im Aufsuchen gute Dienste getan, ich habe zumindest alles gefunden bis jetzt.

Auf meiner Wunschliste für den Dobson steht auf jeden Fall das Speers Waler Zoom 5mm-8mm oder Lacerta UWA Zoomset, 82° ca. 7-3,5 mm Brennweite.

Ich überlege, ob ich das 32mm nicht durch eins ersetze was sowohl gut zu dem Dobson f/6 als auf zu dem Refraktor f/5 passt, um 35mm vielleicht? Habe schon die Forumsuche bemüht, aber irgendwie wohl falsch gesucht. Weiß nicht, welche Okus geeignet für einen f/5 Refraktor sind... Habe das Asphärisches Hyperion Okular von Baader im Auge, das Panoptic ist leider zu teuer.
Ich wäre für ein paar Ratschläge dankbar. :)

Gruß
Ina
 
Hallo Ina,

Dein Zubehör macht größtenteils einen sehr vernünftigen Eindruck.

Wenn Du Meade und Barlow nur selten nutzt, solltest Du beide loswerden.

Die "Ultra wide long eye relief 66°" in der angegebenen Staffelung klingen nach Gold- oder Blaukante. Wenn dem so ist, könnte ich Dir irgendwann in den nächsten Wochen sagen, wie sich das Exemplar mit 6 mm Brennweite am 150/750er Newton macht. Generell scheinen die Teile zwar nicht überragend, aber doch ganz gut zu sein.

Das 32er hat ein eher moderates Gesichtsfeld, da könnte man eher auf Weitfeld gehen. Bei einem Öffnungsverhältnis von 1:6 ist das noch nicht wild, und am kurzbrennweitigen Refraktor sollte das "Mehr" an Bildfeld das "Weniger" in der Qualität des "Mehr" aufwiegen. Gute Qualität an schnellen Systemen mit kurzer Brennweite kostet freilich bei größeren Gesichtsfeldern meist viel, wie Du schon gemerkt hast.

Alternativ könntest Du das 32er behalten und speziell für den Newton noch ein 38/40/42er in 2" kaufen. Von Siebert Optics gibt es ein paar Okulare mit Brennweiten von 34 mm und mehr, aber die sind nicht so leicht zu bekommen. Die Verwendbarkeit mit schnellen Optiken scheint ganz gut zu sein.

Einen klaren Himmel wünscht

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

vielen Dank, das hätte ich jetzt nicht so erwartet, dass es ganz vernünftig ist.
Ich bin ja auch nicht unzufrieden, ok eine etwas kleinere Okularbrennweite am Dobson wäre schon mal nett gewesen, aber da hätte ich die Barlow testen können.
Denke auch, dass das Goldkanten sind. Vom Bild her auf jeden Fall.
Ich finde das 32mm nicht schlecht, aber von dem könnte ich mich trennen, nur sollte das dann schon adäquat an beiden Teleskopen einsetzbar sein. Mir war bewußt, dass f/5 okularkritischer ist. Aber vielleicht gibt es ja auch für 150-300 Euro passende Okus. Wenn nicht, dann bleib ich halt erstmal dabei und spare.

Vielen Dank für die Meinung!
Gruß
Ina

 
Hallo Ina,

das RKE ist mit seinem für 2" Ausführung bescheidenen Feld schon austauschwürdig.
Es wird auch am F/5 Refraktor ziemlich randunscharf werden. Ein Erfle oder UWA würde da etwas besser aussehen und noch mehr Feld liefern. 30 bis maximal 35 mm Brennweite wäre für beide Geräte tauglich, genial ein 31er Nagler, aber auch genial teuer.

Die Skywatcher Goldkanten kannst Du zunächst Mal durchaus halten, sie gefallen Dir ja von der Leistung her. Ob Vergrößerungen die mit dem 15er, 9er und 6er anliegen dann am Richfieldrefraktor noch Spass machen, siehst Du dann schon. Ein 20er Okular ist auf jeden Fall noch am Richfielder interessant, ein 15er noch okay.

Im Hochvergrößerungsbereich für den Newton, unterhalb der 9 mm Goldkante, ist ein 5-8 mm Speers Zoom oder auch das UWAN im Zoomset ganz sicher eine gute Idee. Gerade weil die 9 mm Goldkante vorhanden ist, könnte man auch das Speers Zoom per Zoomset auf 7-3,5 mm drücken. Das ist eine sehr gute, natürlich auch die teuerste Lösung.
Egal ob das nun ein UWAN oder ein Speers wird, damit stellst Du natürlich die Goldkanten auf den Prüfstand und es kann gut sein, dass im Vergleich der Wunsch aufkommt, auf lange Sicht auch im mittleren Brennweitenbereich mehr Feld und bessere Abbildungsleistung zu haben.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Günther,

ja vielleicht eine teure Lösung, aber noch teuerer ist es, wenn man doppelt, dreifach kauft und dann doch im Endeffekt in dem Bereich landet.
Ein 31er Nagler ist sicher was feines, aber auch schon ein rechter Brocken, nicht nur was den Preis betrifft.

Kennt jemand das Asphärisches Hyperion Okular von Baader? Im Nachbarforum soll was stehen, aber ich hab den Post einfach nicht gefunden :( Es geht mir darum, ob sich der Umstieg von meinem 32mm lohnt. Das es gegen Nagler&Co natürlich nicht mithalten kann, ist mir klar. Aber wenn es Verbesserung verspricht, würde ich es zumindest mal testen.

Vielen Dank, ihr seid echt eine gute Hilfe!

Gruß
Ina
 
Hallo Ina!

Zitat von physi:
das hätte ich jetzt nicht so erwartet, dass es ganz vernünftig ist.
Tja, die Sachen sind halt vernünftig gestaffelt und haben eine vernüftige Qualität. Außer Meade und dem 20er paßt die Okularstaffelung. Das 20er paßt zwar zwischen 15 und 32, wäre aber nicht unbedingt nötig gewesen, wenn man nich gerade mit sehr langsamen Teleskopen arbeitet.

eine etwas kleinere Okularbrennweite am Dobson wäre schon mal nett gewesen
Läßt sich ja noch kaufen. Nach dem Kauf des 150/750er habe ich meine Okularsammlung unter 4 mm Brennweite ausgedehnt, nämlich mit einem 3,2-mm-HR-Planetary und einem 2,5-mm-Planetary-UWA.

Denke auch, dass das Goldkanten sind. Vom Bild her auf jeden Fall.
Leicht feststellbar: oben goldener Ring bedeutet Goldkante, oben blauer Ring bedeutet Blaukante. ;-)

Ich finde das 32mm nicht schlecht, aber von dem könnte ich mich trennen, nur sollte das dann schon adäquat an beiden Teleskopen einsetzbar sein. Mir war bewußt, dass f/5 okularkritischer ist. Aber vielleicht gibt es ja auch für 150-300 Euro passende Okus. Wenn nicht, dann bleib ich halt erstmal dabei und spare.
So ab 345 Euro kann man ein 35-mm-Panoptic kaufen, dafür brauchst Du also nicht lange zu sparen ...

Sternfreundliche Grüße

fquadrat


 
Hallo Ina,

bei den Aspherics würde ich es mit dem 31er versuchen, es ist wohl an F/6 und F/5 etwas weniger randunscharf als das 36er, welches ohnehin von der AP her am F/5 Refraktor grenzwertig ist.
Die Qualitätsunterschiede zu einem Erfle um/unter 100 € sind definitiv da, aber nicht sehr groß.
Gleiches gilt z.B. auch für ein 28er UWAN, welches nochmal etwas teurer ist und mit 82° Feld kommt.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo zusammen,

ja meine Goldkanten (mit goldenem Ring ;)) mag ich auch gern, ok es fehlt mir natürlich auch der Vergleich mit was besserem.

Am Wochenende kann ich mein Zubehör am Refraktor testen (so der Wettergott will). Da wäre Randschärfe wichtig, aber beim Nagler schreckt mich das Gewicht schon ab, der Preis tut das übrige. Vielleicht klappt es ja, dass ich das Panoptic 35mm und das Asperics 31mm testen kann.
Denn wirklich beurteilen kann man wohl erst mit Durchgucken, jeder hat so andere Vorliegen oder ist empfindlicher, aber totale Randunschärfe möchte ich vermeiden.

Für den großen Vergößerungsbereich am Dobson wird es wohl ein Zoom werden.

Vielen Dank bin wieder einen Schritt weiter.

Gruß
Ina
 
Hallo zusammen,

nach dem für mich sehr erfreulichen Firstlight habe ich nochmal zubehörseitige Überlegungen angestellt.
Das RK eignet sich, wie schon vermutet, wirklich gar nicht für den Refraktor, da muss ein 2" 30-35mm mit Randschärfe am f/5 her. Das 31mm Nagler ist mir zu schwer und zu teuer, auch wenn es sich am Besten eignen soll. Da denke ich nach über das Baader Hyperion Aspheric 31mm oder das Tele Vue Panoptic 35mm, was aber auch schon wieder so ein Brocken ist ;) hat jemand Erfahrungen mit dem Aspheric an f/5?

Gibt es eigentlich ein Zoom für den Refraktor im Bereich 10mm-25mm?

Oder wäre ein zweites 2" zwischen 17 und 25 noch gut?

Ich durchforste mal den DS-Reiseführer, welche Vergrößerungsempfehlungen gemacht werden.

Das Zoom für den Dobson stell ich erstmal zurück, da ist im Hinblick auf dem Urlaub dann das 2" für den Richfielder wichtiger.

Für weitere Ideen und Empfehlungen bin ich aber zu haben.
Vielen Dank.

Gruß Ina
 
Hallo Ina,

für solche schnellen Geräte ist in 1.25" immer das LVW 22 eine Bank, wenn Dir 17mm lieber ist sei auch das als LVW genannt.

Zum 31er Nagler gibt es Alternativen mit etwas Verlust bei der Randabbildung aber ähnlichem Gewicht (UWAN, UWA, 35er Pano) und dann eben Alternativen mit weniger guter Randabbildung und auch weniger Gewicht. Äh... mach was draus...

Clear Skies
Sven
 
Hi Ina,

f/5 ist da leider schon sehr anspruchsvoll was die auwahl der ü-okulars betrifft. Ein zweites 2" oku würde ich nicht kaufen. das 35mm pano ist auch schon sehr schwar und auch nicht mehr randscharf bei f/5. Wie das 31mm baader aspheric an f/5 abschneidet weiß ich leider nicht. Die wahl dürfte nicht einfach werden. Eventuel ein 34mm Meade SWA. Ich habe das 28mm Meade SWA und das ist eigentlich genauso gut wie ein PanO, nur etwas speriger aber mit gutmütigem Einbblickverhalten ein großen Augenabstand (Brillenträger tauglich)

Gruß
Lots
 
Hallo Ina,

ich hatte Dir an anderer Stelle sehr zum Austausch des 2" RKE geraten und das soll hier nochmals bekräftigt werden.

Diese Okulare erreichen bei Weitem nicht das Feld, welches mit 2" und größerer Feldblende möglich sind, da sie soweit ich das kenne, bauartbedingt kaum eine größere Feldblende aufweisen als 1 1/4" Okulare mit 27 mm Feldblende.

RKEs wie ich sie kenne, bringen Dir am 200/1200er Newton/Dobson maximal 1,3° Feld und am 120/600er Richy maximal 2,5°. Dabei weisen sie schon an F/6 sichtbare und an F/5 dramatische Schärfeverluste, nicht nur im Randbereich auf. Wie Du in Deinem BB schreibst, siehst Du das RKE am Richfielder selbst als unbrauchbar an.

Ohne dass man nun schon in Richtung Nagler oder Pano schielt, sind durchaus Felder von 2° am Newton und über 4° am Richfielder und zwar mit wesentlich besserer Randabbildung als beim RKE.
Der Kompromiss für ein 2" Okular an beiden Geräten liegt bei 30-35 mm Brennweite.
Die Empfehlungen von Sven zum Übersichstokular am 8" F/6 Dobson haben hier durchaus Gültigkeit, auch für den Richfielder, wenn man nicht die allergünstigsten Varianten und die längsten Brennweiten wählt.
http://www.svenwienstein.de/HTML/okulare_fur_den_8_zoll_dobson.html
35 mm Brennweite sollten nicht überschritten werden, 30 mm sind ein guter Kompromiss.
Ein 31er Asphäric ist eine Idee, jedes 28er oder 30er UWA, ein 33er Swan oder 32er WA.
Geht man unter 30 mm Brennweite, lohnt für den Newton schon wieder ein 40er oder 42er Okular für maximale AP mit Filternutzung, bleibt man drüber ist für den Richy als näschte Stufe ein 22er LVW oder auch das 17er LVW sehr interessant, weil es im Gegensatz zu günstigeren Mitbewerbern in diesem Bereich absolute Randschärfe auch an F/5 bietet. Es ist für den Richfielder noch ein zweites Übersichtsokular, für den Newton schon eine richtige, häufig anwendbare, gute Vergrößerungsstufe.

Bei Deiner Ausstattung ist es sicher sehr sinnvoll, zunächst das Übersichtsokular zu setzen und dann mal zu schauen, wie sich die Goldkanten (20 mm, 15 mm, 9 mm) auf Dauer so schlagen.
Die Goldkanten machen m. E. auh ein Breitbandzoom 24-8 mm entbehrlich, da hier oberhalb von 18 mm enges Feld und schlechte Abbildungsleistung zu verzeichnen sind, der lohnende Bereich also von den Goldkanten gut und in ähnlicher Qualität abgedeckt wird.

Gruß
*entfernt*
 
Hallo Marcus,

Deine Vermutung in
Zitat von tonabnehmer:
Zitat von fquadrat:
Nach dem Kauf des 150/750er habe ich meine Okularsammlung unter 4 mm Brennweite ausgedehnt, nämlich mit einem 3,2-mm-HR-Planetary und einem 2,5-mm-Planetary-UWA.

Auch wenn es off topic ist, die neugierige Frage wie sich die Okulare am f/5 Newton so machen. Sie werden sicherlich für hohe Vergrößerungen an Planeten eingesetzt?
kommt der Wahrheit schon recht nah, es sind aber auch Doppelsterne als Beobachtungsobjekte gedacht.

Allerdings besitze ich die Okulare noch nicht lange, kann also auch noch nicht viel dazu sagen. Die bisherigen Beobachtungen waren jedenfalls vielversprechend. Der letzte Einsatz der Okulare erfolgte an einem Astrophysics 130-mm-f/8-Starfire-EDT, bei perfekter Luftruhe am Taghimmel. Der Besitzer war über den Anblick sehr erfreut, fand aber die von ihm noch ausprobierte Kombination von 3,2er und 2x-Barlow dann doch zu stark ...

Im Laufe der nächsten oder übernächsten Woche sollten ein paar Beobachtungen am 150/750er machbar sein, dann kann ich Deine Frage hoffentlich endgültig beantworten.

Einen klaren Himmel wünscht

fquadrat
 
Hallo zusammen,

ja es war mir klar, was ich mir bezüglich der Okulare mit einem f/5 ins Haus hole, meinem Freund wohl eher weniger ;)
Es war sehr interessant zu sehen, wie sich das dann bei dem RKE auswirkt. Das muss man finde ich auch mal selbst gesehen haben, damit man weiß, ok da zu investieren lohnt sich sehr. Diese Unschärfe vergess ich wohl nie ;)

Hmm ich scheu glaub ich mehr das Gewicht als den Preis... Das stell ich mir heftig vor, aber wenn das kein Problem ist, verzieht sich da denn nichts?
Mit etwas Randunschärfe könnte ich evtl. leben, ansonsten bleibt da nur das Nagler, wenn ich das richtig rauslese?
Dazu dann ein LVW in 17mm oder 22mm (je nach dem, was es für ein 2" wird), ein LVW ist auch nicht so teuer und schwer.

Die Goldkanten gefallen mir gut, beim Dobson wünsche ich mir nur wegen der Schubserei und dem nervigen Wechseln im höheren Vergrößerungsbereich ein Zoom, da wird es wohl entweder das UWA von *entfernt* oder das Speers Waler. Aber das hat erstmal Zeit.

Beobachte eigentlich auch immer ohne Brille, aber muss mal sehen,inwieweit der Astigmatismus ausgeprägt ist. Evtl muss ich mir das mit Brille-Spechteln angewöhnen.

Jetzt muss ich eigentlich meinem Freund nur noch sagen, dass er mir doch lieber statt Schmuck Okulare schenken sollte ;)

Viele Grüße
Ina
 
Hallo Ina,

wenn Du derzeit mit den Goldkanten, speziell 15 und 20mm, zufrieden bist, würde ich eher ein günstiges Erfle, etwa ein TSWA 32 oder ähnliches reinstecken, als so viel Geld ins Nagler 31 zu stecken.

Ich hab beide und und muß gestehen, ich werde am FH 100/500 in Zukunft überwiegend mit dem Nagler 31 und Explore Scientific 20 beobachten. Aber dafür wird der Refraktor total umgebaut, ein 63mm Fangspiegel als Zenitspiegel fest eingebaut, und ein Newton Okularauzug draufgesetzt. Vom Original bleiben nur mehr Objektiv und Taukappe.

Mit dem Originalauszug sind 1kg Okulare keine Freude mehr, eine Hand bleibt immer drunter, aus Angst, das der Auszug herausfällt :erschreck:. Und die AZ3 ist auch ein wenig überfordert, weil das Teleskop dann so hecklastig ist. Mein TSWA 32 hat ein drittel vom Gewicht, ist viel kleiner, und wenns nur um den Refraktor gegangen wäre, hätte ich vermutlich nicht das Geld in die Hand genommen. Als Reiseteleskop werde ich den Refraktor aber weiterhin im Originalrohr, mit TSWA32 und Goldkante 20 und 15mm verwenden.

Natürlich ist dann der Rand nicht scharf, aber das stört mich bei der Nebelbeobachtung nicht wirklich. Und kleine Objekte am Bildfeldrand von einem Stern zu unterscheiden, ist viel eher ein Thema am größeren Spiegel, wenn man planetarische Nebel jagt.

Herzliche Grüße
Arnold
 
Hallo zusammen,


jetzt ist genau das passiert, was ich fast schon befürchtet habe ;) Der Refraktor ist jetzt sozusagen aus meinem Haushalt in den meiner Fernbeziehung "gewandert".
Was nun aber auch bedeutet, dass Okulare fehlen... wenn wir nicht gerade zusammen beobachten. Da das vorhandene 2" nicht unbedingt am Richfielder Verwendung finden wird, ist eher der Bereich darunter zu füllen.
Ich habe herausgelesen, dass ein Zoom nur einen Kompromiss darstellt, da Brennweiten über 18mm schon sehr "tunnelig" werden. Mehrere Festbrennweiten an f/5 sprengen nach dem neuen 2" wohl eher meinen Geldbeutel. Oder ich laß die Goldkanten dem Refraktor und hole mir für den Dobson ein Hyperion Zoom ins Haus, nach Svens HP ist das auch durchaus sinnvoll. Für den f/5 wohl eher weniger geeignet?
Eigentlich war ja die Doppelverwendung der Goldkanten sehr praktisch, aber dass mein Hobby meine Fernbeziehung so begeistert, konnte ja niemand ahnen.

Aber ich denke, dass Ihr mir da sicher auch noch helfen könnt :)
Vielen Dank schon mal und eine angenehme, etwas kühlere (Arbeits-) Woche!

Gruß
Ina
 
Hallo Ina,

Du kannst Dir ja einfach ein paar preiswerte Plössl zulegen, und dann, wenn der Drang nach mehr Gesichtsfeld besteht, selber zur Fernbeziehung wandern. ;)

Grüße

fquadrat
 
Hallo fquadrat,

vielleicht ist das genau seine Taktik ;)
Aber das ist eine gute Idee.
Es ist ja zumindest sehr gut, wenn der Partner dem selben Hobby fröhnt ;)
Dieses Wochenende sieht es ja auch eher mau aus mit Spechteln.
Aber mir tut die Abkühlung grad gut!
Demnächst vergleiche ich zwei 2" Okulare (Panoptic und ein günstigeres) miteinander und dann sind wir für den Urlaub schon gerüstet.

Gruß und Danke!
Ina
 
Hallo Ina,

ein Partner mit gleichem Hobby ist wirklich sehr gut. Meine Freundin habe ich sogar dabei kennengelernt. Schon seltsam, sich in jemanden zu verknallen, von dem man nicht einmal das Gesicht kennt. Erst ein paar Tage später habe ich die Frau bei Licht sehen können - das Gesicht stellte sich dabei als hübsch heraus. :)

Die Abkühlung dürfte den meisten Amateurastronomen gut tun. Sonnenbeobachter könnten freilich anders darüber denken ...

Einen klaren Himmel wünscht

fquadrat
 
Status
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
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