Bonsai
Aktives Mitglied
Hallo,
hier möchte ich mein aktuellstes Bastelprojekt vorstellen.
Über eine Benutzeroberfläche auf dem PC werden die Temperaturen der Aussenluft und des Teleskopspiegels erfasst und in ihrem zeitlichen Verlauf als Kurve dargestellt. Damit ist eine Kontrolle des Auskühlprozesses des Spiegels möglich um zu entscheiden, wann die Beobachtung beginnen kann.
Des weiteren ist über die Oberfläche die stufenlose Ansteuerung von 2 Lüftern auf der Teleskoprückseite möglich. Beide Lüfter "schauen" in die entgegengesetzten Richtungen, so dass der eine Lüfter kalte Luft direkt auf den Spiegel blasen kann, um das Auskühlen zu beschleunigen.
Ist der Spiegel ausgekühlt (was ja angezeigt wird), schaltet man den Lüfter aus und den anderen mit beliebiger Umdrehung ein, welcher dann mit gleichmässigen Luftstrom die Luft von vorne nach hinten aus dem Teleskop saugt.
So wird Tubusseeing und die Warmluftlinse vor dem Hauptspiegel vermieden.
Bei meinem MN78 eine Notwendigkeit!
Realisiert wurde das ganze mit einem C-Controll II Microcontroller von Conrad, der zwischen PC und Teleskop "vermittelt".
Hier das Bild des aufgeklebten Temperatursensors auf dem Spiegel. Er ist mittels Wärmeleitpaste mit dem Spiegel verbunden und unter einem Styroporhütchen isoliert.
Ausserdem die Anschlüsse der Lüfter:
Link zur Grafik: http://www-users.rwth-aachen.de/eva.szczechowicz/Oeffnung.jpg
Hier die installierte Einheit am Teleskop:
Link zur Grafik: http://www-users.rwth-aachen.de/eva.szczechowicz/Tubus.jpg
Und hier die Kurve der Temperaturveläufe der Auskühlpphase OHNE Einschalten der Lüfter. Wie man sieht, ist das Teleskop auch nach über einer Stunde noch nicht ausgekühlt!
Zur Erklärung: Die aktuellen Werte werden immer ganz links angezeigt und wandern dann nach rechts, so dass man eine Historie erhält.
Link zur Grafik: http://www-users.rwth-aachen.de/eva.szczechowicz/OL.jpg
Hier nun einen Tag später MIT Lüfter. Es ist zu sehen, dass der Spiegel viel schneller auskühlt und schon nach ca. 45 Minuten bis auf 1 Grad an die Umgebungsluft herangekommen ist.
Dann habe ich von "blasen" auf "ziehen" umgestellt. Beobachten ist jetzt mit ausgekühlten Spiegel möglich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />.
Link zur Grafik: http://www-users.rwth-aachen.de/eva.szczechowicz/ML.jpg
Viele Grüße
Kai
hier möchte ich mein aktuellstes Bastelprojekt vorstellen.
Über eine Benutzeroberfläche auf dem PC werden die Temperaturen der Aussenluft und des Teleskopspiegels erfasst und in ihrem zeitlichen Verlauf als Kurve dargestellt. Damit ist eine Kontrolle des Auskühlprozesses des Spiegels möglich um zu entscheiden, wann die Beobachtung beginnen kann.
Des weiteren ist über die Oberfläche die stufenlose Ansteuerung von 2 Lüftern auf der Teleskoprückseite möglich. Beide Lüfter "schauen" in die entgegengesetzten Richtungen, so dass der eine Lüfter kalte Luft direkt auf den Spiegel blasen kann, um das Auskühlen zu beschleunigen.
Ist der Spiegel ausgekühlt (was ja angezeigt wird), schaltet man den Lüfter aus und den anderen mit beliebiger Umdrehung ein, welcher dann mit gleichmässigen Luftstrom die Luft von vorne nach hinten aus dem Teleskop saugt.
So wird Tubusseeing und die Warmluftlinse vor dem Hauptspiegel vermieden.
Bei meinem MN78 eine Notwendigkeit!
Realisiert wurde das ganze mit einem C-Controll II Microcontroller von Conrad, der zwischen PC und Teleskop "vermittelt".
Hier das Bild des aufgeklebten Temperatursensors auf dem Spiegel. Er ist mittels Wärmeleitpaste mit dem Spiegel verbunden und unter einem Styroporhütchen isoliert.
Ausserdem die Anschlüsse der Lüfter:
Link zur Grafik: http://www-users.rwth-aachen.de/eva.szczechowicz/Oeffnung.jpg
Hier die installierte Einheit am Teleskop:
Link zur Grafik: http://www-users.rwth-aachen.de/eva.szczechowicz/Tubus.jpg
Und hier die Kurve der Temperaturveläufe der Auskühlpphase OHNE Einschalten der Lüfter. Wie man sieht, ist das Teleskop auch nach über einer Stunde noch nicht ausgekühlt!
Zur Erklärung: Die aktuellen Werte werden immer ganz links angezeigt und wandern dann nach rechts, so dass man eine Historie erhält.
Link zur Grafik: http://www-users.rwth-aachen.de/eva.szczechowicz/OL.jpg
Hier nun einen Tag später MIT Lüfter. Es ist zu sehen, dass der Spiegel viel schneller auskühlt und schon nach ca. 45 Minuten bis auf 1 Grad an die Umgebungsluft herangekommen ist.
Dann habe ich von "blasen" auf "ziehen" umgestellt. Beobachten ist jetzt mit ausgekühlten Spiegel möglich <img src="/phpapps/ubbthreads/images/icons/smile.gif" alt="" />.
Link zur Grafik: http://www-users.rwth-aachen.de/eva.szczechowicz/ML.jpg
Viele Grüße
Kai