Peiler wie Kreuzzeigerinstrument

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Quentchen

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Hi!

Da ich bei der Forenzuordnung meiner Frage ein Problem habe, poste ich das mal hier ... (der Mod kanns ja dann evtl. deplatzieren ;) )

Gibt es einen Peiler/Sucher, der ähnlich dem Kreuzzeigerinstrument des Instrumentenlandesystems eines Flugzeugs arbeitet?

Ich erkläre das mal kurz und vereinfacht für die nicht Luftfahrtbewanderten:

Das Instrumentenlandesystem sendet zwei Funkstrahlkeulen aus, eine für den Landekurs (verlängerte Landebahn) und eine für den Gleitweg, mit der das Flugzeug etwa mit einem 3°-Sinkflug zur Landebahn geführt wird.
Im Cockpit hat der Pilot dann ein sog. Kreuzzeigerinstrument, das ihm anzeigt, ob er auf dem Landekurs oder zuweit links/rechts davon ist (senkrechter Balken) und ob er auf dem Gleitweg oder oberhalb/unterhalb davon ist (waagrechter Balken).

Jetzt zur Astroangelegenheit ... ;)

Wie ich gesehen habe, geben Programme wie Stellarium für ein Objekt den Azimut ("Landekurs") und die Altitude in Grad über Horizont ("Gleitweg") an - und zwar für eine bestimmte geographische Position, an der sich der Objekt-Beobachter befindet (diese Position lässt sich entweder per GPS oder - billiger - mit GoogleEarth bestimmen). Wenn man nun einen exakten Kompass und einen exakten Neigungsmesser und die "Objektdaten" (Datum/Uhrzeit, dynamisch etc.) mit dem Teleskop koppelt, und die Darstellung wie bei einem Peiler auf einer Glasscheibe als "Kreuzzeiger" mit den beiden Balken projeziert, dürfte die nahezu exakte Ausrichtung auf die "Objektgegend" ein echtes Kinderspiel sein ... :)

Gibt es sowas schon ... ?
Oder soll ich 'nen Prototyp "basteln" und das dann "patentieren" lassen ... :schwitz: ;) ????








 
Hallo Ralf!

Das gibts natürlich schon. :)

Das Teil nennt sich SkyScout. Du kannst es auf Deinen Tubus draufbasteln und dann zeigt Dir das Ding mit Pfeilen für grob 400 Euronen in welche Richtung Du schubsen musst.

Schöne Grüße,
Frank
 
Hi Frank,

naja, da kann man ja gleich 'ne GoTo-Maschinerie installieren. Und es sieht nicht so aus, als ob der SkyScout zur Montage auf dem Teleskop vorgesehen wäre ...

Ich dachte da eher an sowas in der Art und Grösse des Telrad ... die Objekt- und Standortdaten könnten per Flash oder so aus einer SW abgezogen und in das "Kreuzzeigerinstrument" eingegeben werden ... dort sorgt ein entsprechend "präparierter" Chip in Zusammenarbeit mit dem Digi-Kompass- und Neigungsmesser" für die Darstellung und Nachführung der beiden "Balken" ...

Das Instrument in den Cockpits hat übrigens eine "Kommandoanzeige": Ist der vertikale Balken links vom "Landekurs", muss man nach links steuern ... ;)

Schade, dass ich technisch und elektronisch so inkompetent bin ... ansonsten würde ich mich echt mal an 'nem Prototyp versuchen, denn ich denke, so eine Art Peiler würde eventuell auch andere "begeistern" ;) ... das wäre gerade für solche Objekte interessant, die sozusagen "im Dunkeln" liegen und auch per Star-Hopping o.ä. schwer auszumachen wären ... zumindest für 'nen Anfänger.
Und wenn so ein Teil samt SW für nicht mehr als 120 EUR zu machen wäre ... ?)

Fühlt sich hier kein kompetenter Elektronik-Bastler angesprochen? Oder ist die Idee wirklich zu "abwegig"? :)

 
Zitat von Quentchen:
Und es sieht nicht so aus, als ob der SkyScout zur Montage auf dem Teleskop vorgesehen wäre ...

Das Dingens hat auf der Geräteunterseite ein Fotogewinde. Was die Genauigkeit angeht: Zur Zeit noch ein großes Fragezeichen, weil im deutschen Markt noch kaum Geräte vorhanden. Die Auslieferung wird aber wohl bald losgehen.

P.S. Das Ding ist ganz schön groß! Ca. 7 x 9 x 15 cm, wie ein kleiner Ziegelstein.

CS
Je
 
Hi!

Der SkyScout funktioniert so ähnlich - da blinken dann Pfeile am Gesichtsfeldrand und zeigen dir, wo Du hin mußt; wenn alle blinken, hast Du das Ziel erreicht. In der Hand gehalten hab ich zwar noch keinen, der Telrad ist aber auch nicht grade klein - auf einem 80-mm-Refraktor konnten wir die Basis nicht befestigen, der war zu rund...
Statt Kompaß schafft der SkyScout mit GPS, Neigungsmesser ist aber auch irgendwie in dem Teil realisiert. Das Display ist also etwas anders als im Flieger, aber im Prinzip ist's schon genau das, was Du basteln willst, nur mit GPS.

Gruß,
Alex
 
Hi!

Nachdem ich nun weiss, wie das "Konkurrenzprodukt" heisst, ist mir natürlich der "celestron skyscout"-Thread aufgefallen (den ich aber erst mal "durchackern" muss.

Als ich vor wenigen Wochen vom "Astro-Fieber" infiziert wurde :) habe ich mich natürlich sofort mal nach passendem Gerät umgesehen bzw. was es da überhaupt so für den Amateur auf'm Markt gibt. Mal abgesehen von den Kosten, fand ich diese GOTO-Dinger zunächst äusserst faszinierend ... Knöpfchen drücken und sssssst, ist das Objekt im Auge ... aber : Irgendwie war mir das dann doch zu "simpel", zu "automatisch" und zu "oberflächlich".
Sicher war ich ob der Fülle an notwendigem Wissen und Fakten zur "Sternauffindung" etc. auch ein bisschen abgeschreckt ... Sternbilder hier, Sternbilder dort ... tausende "Fremdworte" - und das alles, um hin und wieder "in die Vergangenheit" zu blicken - wenn es denn der Himmel gerade mal erlaubt ... ?
Da wäre natürlich so ein "GOTO" das ideale und "effiziente" ;) Teil für so einen "Faulpelz" wie mich gewesen ... aber irgendwie habe ich auch gespürt, dass "nur gucken" nicht alles ist, was da interessant sein könnte ... also habe ich für mich entschieden, dass es nicht unbedingt notwendig ist den Messier- oder einen anderen Objektkatalog "abzuarbeiten", sondern dass ich mich auf eine "freie Wanderschaft über den Sternenhimmel" begeben werde ... ohne den "Ehrgeiz" irgendeinen "Zwergnebel" auf der Liste abhaken zu können etc.

Und mit der Frage des "Zurechtfindens" am Firmament - ohne dabei gleich die Sternbilder in- und auswändig zu lernen, bin ich auf Stellarium gestossen (worden ;) ) ... und dort fiel mir eben auf, dass die Positionen der Objekte mit den simplen Daten Himmelsrichtung ("Kurs") - Höhe (Grad über Horizont) - Datum/Uhrzeit - Beobachterstandort definiert sind.

Warum also nicht für die "grobe Orientierung und Ausrichtung" diese Daten in einem einfach gestrickten "Peiler" verwenden, und so dem Anfänger (und in den "dunklen Ecken" vielleicht auch dem Fortgeschrittenen) das Spechteln ein bisschen einfacher zu machen ... ;)

Dabei schien mir so eine Art "Kreuzzeigerinstrument", wie es beim Instrumentenlandesystem der Fliegerei im Cockpit Verwendung findet, eine ziemlich geeignete und intuitive "Darstellung" der Peilung/Hinführung zu sein ... :)

Dieser "Peiler" wird dann jeweils mit einem "Objektdatensatz" gefüttert, den man sich zuvor vom Rechner+SW "gezogen" hat ... womit das Dingens keine 100.000 Objekte-Datenbank mit "Erzählfunktion" beinhalten muss ...

Als "Spassvariante" könnte man ja 'ne Version "Der goldene Schuss" (nix Rauschgift ;) ) mit der Stimme des guten alten Lou van Bourg oder der von Vico Torriani auf den Markt bringen ... :totlach2:

So, nu ackere ich mal den Skyscout-Thread durch ...





 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ralf,

da bist Du zu einer sehr schönen Erkenntnis gekommen. Für viele (die meisten?) besteht die Freude am Hobby auch ganz wesentlich im Selbstfinden der Objekte. (Ob das zur Selbstfindung beiträgt? ... ?) )

Möglicherweise hilft es Dir ja auch, wenn Du Dir unten in die Rockerbox einen Kompass klebst und an Dein Höhenrad einen Winkelmesser ... beides natürlich nur so für die ganz grobe Ausrichtung. Das Ganze wurde z.B. hier diskutiert.

Aber nicht untreu werden. Du weißt ja: Nur gucken, nicht anfassen ;)

Frank
 
Hallo Quentchen,

ich würde (aus meiner Sicht) erstmal den Karkoschka und eine drehbare Sternkarte besorgen und mit einem Peilsucher auf die Jagd gehen.

Nachdem ich mich zunächst mit einem geradesichtigen opt Sucher (net Finder) und dann mit nem 90° opt Finder (net Sucher) rumgeschlagen habe bin ich dann bei einem peilsucher gelandet und ich muss ehrlich sagen, seitdem hab ich keine Blick mehr durch einen optischen Sucher geworfen ;).

Viele Grüße

Carsten
 
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Noch eine Bemerkung zu Goto: Das Ganze funktioniert nur dann, wenn das Objekt im Aufsuchokular auch auffällt. Das ist beileibe nicht immer der Fall. Wenn man ins fortgeschrittene Beobachteralter kommt, dann versucht man sich an Zielen, die amn erst durch Anwendung von paar Tricks wahrnimmt. Wenn man dann keine Orientierung hat, welcher Stern welcher ist, wird man nichts finden.

Also kann man auch gleich anfangen, die Himmelskoordination zu lernen. Goto ist was für Sternwarten: Viele Objekte in kurzer Zeit ungeduldigen Besuchern präsentieren.
 
Zitat von Cor_Francoli:
..........
Möglicherweise hilft es Dir ja auch, wenn Du Dir unten in die Rockerbox einen Kompass klebst und an Dein Höhenrad einen Winkelmesser ... beides natürlich nur so für die ganz grobe Ausrichtung.

Hallo Frank,

genau sowas ist "in Arbeit" ... :schwitz:
Es gibt schöne kleine Digi-Kompasse und es gibt auch handliche elektronische Neigungsmesser.

Wenn denn mal alles "steht" werde ich natürlich berichten.

GOTO oder Sternenkarte scheint ja auch sowas wie 'ne "Glaubensfrage" zu sein, wenn ich die Diskussionen so durchsehe. Das, was mir ja da vorschwebt, ist im Prinzip dann so ein "Mittelding" zw. Leuchtpunktsucher/-peiler und GOTO-Maschinerie ... aber eben so, dass noch genug "Hand- und Kopfarbeit" z.B. auch anhand von Stellarium oder Karte für den Sternenfreund "übrig bleibt" ... ;)


Ergänzung: Hier noch ein Link zu so einem Neigungsmesser ...
Neigungsmesser
 
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Der arktische Magnetpol unterscheidet sich ja bekanntlich vom geographischen Nordpol; allerdings scheint der Winkelunterschied derzeit von Deutschland aus gesehen nicht sehr groß zu sein (laut diesem Missweisungsrechner gut 1° für Frankfurt am Main)

Wenn man allerdings mit dem Teleskop den Polarstern anpeilt und danach den Azimutteilkreis eicht, kann man diese Aufgabe doch relativ leicht und ohne Zuhilfenahme weiterer Instrumente erledigen (Abweichung vom Himmelspol dann derzeit maximal 0,7°). Oder erliege ich da einem Denkfehler? :gutefrage:

CS
Je
 
Hallo Je
im Prinzip hast Du schon recht, aber soweit ich weiß kann Ralf den Polarstern von seinem Balkon aus nicht sehen und wenn man einfach einen Kompass nutzt, muss man die Rockerbox auch nicht immer wieder exakt nach Norden ausrichten.
Gruß,
Frank
 
Hallo Ralf

Ein " Kreuzzeigerinstrument" zum Auffinden lichtschwacher Deep-Sky-Objekte , sozusagen einen Vorläufer der heutigen GoTo-Systeme gibt es schon lange Zeit.Ich besitze ein Schmidt-Cassegrain, Meade 10" Modell: LX6-2120 ,Baujehr 1988
mit dem sog. Cat - Computer-Aided-Teleskope-Accessory .
Das Cat ist ein Kleincomputer ( ca.7cm x15cm ) mit einer Tastatur und einem " Roten Kreuz " und erlaubt verschiedene Funktionen , wie bspw. geführte Himmelstouren , Objektauswahl nach Helligkeiten oder Typen. Hauptfunktion allerdings ist das Anfahren von Himmelsobjekten mittels " Rotem Kreuz". Das Cat hat ca. 16000 Objekte ( Messier-, NGC,-
andere Kataloge , 300 bekannte Sterne , Planeten usw. )gespeichert.
Das Teleskop wird eingenordet ,-Breiten-,Längengrad der Position , Datum ,Uhrzeit eingegeben.Über Polarstern und einem Referenzstern wird das Teleskop justiert und optional an weiteren ,dem Beobachter bekannten Sternen syncronisiert.Nun findet das Cat jades Himmelsobjekt auf das
genaueste ( mittels Encoder in Rec-, und Decachse).

Ich beobachte sehr gerne und oft mit dem Meade und behaupte , dass das Cat wesentlich genauer arbeitet als
bspw. die EQ6-Skyscan-Pro , die ich ebenfalls besitze.
Ein großer Vorteil gegenüber der Skyscan-Pro oder einer Celestron-CAM ist die Sync.-Funktion , die ohne ein neues Alignment das Teleskop immer wieder neu justiert.Leider bietet Meade dieses gute und sehr genaue . vor allem leicht handhabbare System nicht mehr an. Ein Datenupdate ist meiner Erkundigung bei Astrocom nach , ebenfalls nicht mehr möglich. So kommt es , dass bspw. die Planeten seit dem Jahr 2000 nicht mehr angezeigt werden - Sterne und alle Deep-Sky-Objekte allerding sehr genau -auch heute noch .

Beste Grüsse Werner
 
Hallo Werner,

das sind aber alles Teile (auch der Sky Scout) die

a) recht teuer sind

und

b) viel "Schnickschnack" bieten und den Hobbyastronom zum "Knöpfchendrücker" degradieren (nicht böse sein - ist meine subjektive Noch-Laien-Ansicht).

Ausserdem muss man diese Systeme scheinbar erst immer "auf den Punkt" bringen (einnorden etc.) ...

Mir schwebt da was vor, was nur auf Kompass(kurs) und Neigungswinkel basiert ... also irgendwo hingestellt und solange gedreht und gewendet ;) bis die zuvor "notierten" Objektdaten (Azimut/Altitude) mit den angezeigten Werten übereinstimmen ... in der Luxusausführung und zum "Feinpeilen" gäbe es dann ein erweitertes System mit dem "Cross Point Indicator" zum Anpeilen durch den speziellen "Sucher" a la Laserpointer ...

So hatte ich mir das gedacht ... :)

Aber danke für den Tipp ... werde mir mal die Features von dem Cat ansehen ...

Kleiner Nachtrag:

Würde mich mal interessieren, wie der eine oder andere hier event. mitlesende Händler diese "Idee" sieht ... Lust auf 'nen "Prototyp" und anschliesend event. 'ne "Kleinserie" ... ??? ?)
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Ralf

Gebe Dir in vollem Umfang recht! Ein Großteil eines Erfolgserlebnisses für den Hobbyastronomen ist ja gerade das Auffinden auch schwieriger Objekte.Ich beobachte deshalb am liebsten mit einem 16" Gitterrohrdobson.Oft aber habe ich auch Gäste-so am kommenden Wochenende im Rahmen des Ferienprograms für Kinder unserer Gemeinde - , wo dann natürlich ein schnelles GoTo sehr hilfreich ist.
Mit den Preisen für solchen " Schnickschnack" hast Du auch recht.Das Cat hat mich damals,wenn ich recht erinnere,mindestens 3000.-DM gekostet und der Skyscout ist ja auch nicht billig.
Was dir vorschwebt , kommt eigentlich einer GPS-Unterstützung, wie sie Meade heute anbietet, gleich?Mit solcher Technik entfällt dann sogar das Einnorden !
Viele Grüsse und schöne Beobachtungen wünscht

Werner

 
Hallo Ralf,

bin selbst noch absoluter Anfänger (hab´meinen Dobson erst im Mai gekauft) und daher absolut nicht als "Fachmann" anzusehen, aber trotzdem meine Erfahrungen mit der Astronomie:

1.) zu deiner Frage nach dem Kreuzzeiger - es giebt ja jede Menge Anbieter (zB ORION Intelliscope) bzw. Bastellösungen für Dobson mit digitalen Teilkreisen - ob das funktioniert oder nicht habe ich keine Ahnung. Bin mir aber sicher, dass sich die Dinger in Windeseile eichen lassen (habe auch ein kleines ETX-70 mit GoTo-Steuerung - die Aufstellung inkl. Eichung dauert sicher nicht länger als 2-3 Minuten, GoTo funktioniert danach sehr genau).

2.) Meine eigene praktische Erfahrung mit dem Dobson: Nimm dir einen Liegestuhl, eine Sternkarte, vielleicht einen "Karkoschka" und eine Rotlichtlampe und geh´vors Haus und bewundere die Schönheit des Universums :biggrin: - schon nach kurzer Zeit wirst du anfangen dich am Himmel zurechtzufinden. Am Anfang sind halt die leichten Sternbilder, die man dann versucht "auszureizen" (=die interessanten Objekte darin zu sehen), dann macht man sich ans nächste Sternbild, usw. usw. Eventuell hast du einen Feldstecher, dann nimm den auch noch mit. Sehr bald wirst du das von dir gewünschte Gerät als überflüssig, ja sogar als störend empfinden.

Ich hab´auch einige Jahre hinter dem Knüppel von diversen Privatflugzeugen gesessen (hab´ich leider aus Zeitgründen aufgeben müssen)- die schönste Fliegerei war jedoch die Segelfliegerei mit so wenig Technik wie möglich, ohne Kreuzzeiger und ohne Slope und ILS - da kommts drauf an, ob DU was kannst und nicht die Maschine.

Ich habe leider viel zu wenig Zeit für das schöne Hobby, aber wenn ich dann die Objekte auch noch mit meinem Dobson finde ist die Freude und der Genuss groß. Dann vielleicht mit einer EQ-Plattform nachzuführen, um dem Genuß ungestört frönen zu können (plane bereits den Bau einer Plattform) steigert das Ganze nochmals.

Natürlich gehören da auch Mißerfolge dazu - ist mir auch so ergangen, hab am Anfang nichteinmal M13 im Dobson finden können und parallel dazu im kleinen ETX M13 im Okular stehen gehabt - war echt Frust :teufelgrr:.

Aber da muß man durch, wenn man was lernen will.

Wünsche die ebensoviel Freude an der Sache wie ich sie zur Zeit daran finde. :biggrin:

 
Hi Christian,

ich bin (noch) nicht der Hobbyastronom, der seine Liste von "Katalog-Objekten" unbedingt "abarbeiten" muss ... ;)

Wenn Du mal einen Blick in den "Vielleicht-Einsteiger"-Thread hier im Board wirfst, siehst Du, dass ich die Sache eher "pragmatisch" angehen will ... einfach mal "rumgucken" - und dann vielleicht checken, was ich gesehen habe (z.B. anhand von Azimut/Alt und Uhrzeit und Stellarium).

Ausschlaggebend für meine "Idee" ist also nicht, dass ich undbedingt unter dem "Zwang" stehe, mich da oben zurecht zu finden ... bzw. genauer: was bestimmtes finden zu "müssen" (wollen).

Ich bin halt einfach der Meinung, dass da zwischen "Karkoschka" samt Standardsucher/-Peiler und samt eingeschobenem Übersichtsokular und der GOTO-Lösung "eine Lücke klafft" ... ;)

Und nach meinem "Konzept" für ein sensorgesteuertes Aufsuchen eines Objektes müsste man sich mehr oder weniger auch mit dem "Himmelsbild" beschäftigen (man kann natürlich anstatt z.B. Stellarium "zu Rate zu ziehen" auch simple Datenreihen irgendwo ablesen und verwenden - aber wer macht das schon? ;) )

Es wäre sozusagen die "semi-automatische" Lösung ... nicht nur pures Knöpfchen drücken (nicht abwertend gemeint, hat ja in best. Situationen durchaus Vorteile) und nicht monatelanges Sternbild-Auswendiglernen, bis man mal "auf'm Punkt" kommt ... ;)

Als purer Anfänger kann ich mir das als eine durchaus "spassbeschleunigende" Sache vorstellen ... speziell auch für die, die unbedingt gezielt "was bestimmtes" aufsuchen wollen ...

Und wenn das Ganze zu einem passablen Preis angeboten werden könnte ... die Ausführung nur mit "numerischer Anzeige" für sagen wir mal so um die 120 bis 150 EUR und die "Luxusausführung" mit CPI, CPU+Speicher und "Uhr" etc. für 180 bis 220 EUR ... ich würde mir sofort die "Luxusausführung" zulegen ... oder zumindest drauf sparen ... ;)

btw: GPS hilft von der Technik her wenig für so ein System, da GPS nur den Standort "definieren" kann, aber nicht, wohin man oder das Teleskop gerade blickt :)

Aber ich hätte da schon entsprechende "Sensortechnik" gefunden ... :augenrubbel: ;)



 
Ausschlaggebend für meine "Idee" ist also nicht, dass ich undbedingt unter dem "Zwang" stehe, mich da oben zurecht zu finden ... bzw. genauer: was bestimmtes finden zu "müssen" (wollen).

Und nach meinem "Konzept" für ein sensorgesteuertes Aufsuchen eines Objektes müsste man sich mehr oder weniger auch mit dem "Himmelsbild" beschäftigen (man kann natürlich anstatt z.B. Stellarium "zu Rate zu ziehen" auch simple Datenreihen irgendwo ablesen und verwenden - aber wer macht das schon? )

Hallo Ralf,

ich fragte mich beim Durchlesen dieses Threads, was Deine eigentlichen Absichten und Motivationen sind. :gutefrage: Da ich aus Deinen Ausführungen nicht so schlau werde, phantasiere ich einfach mal, und es fallen mir zwei Dinge dazu ein.


1. Hast Du einfach Spaß daran, an solchen Ideen und Konzepten herumzubastelen?

Dann würde ich sagen: Nur zu! Deine Idee mit dem Kompaß und dem Neigungsmesser ist sicher funktionsfähig und nicht besonders aufwändig zu realisieren.

Du kannst an der Rockerboxbasis umlaufend einen Vollkreis anbringen, so dass Du nach Einnordnung der Basis mittels eines Kompasses bequem den Azimut einstellen kannst. Den Neigungsmesser kann man auch leicht mechanisch realisieren mittels eines Lotes und eines Viertelkreises. Aber Deine digitale Lösung ist sicher genauer. Die Basis sollte natürlich vorher mittels einer Libelle waagerecht ausgerichtet werden.

Bau das doch einfach mal!

Ich hatte genau dieses vor Erwerb des Teleskops auch vor. Nachdem ich aber dreimal mit dem neuen Dobson und dem zugehörigen Leuchtpunktsucher beobachten war, muß ich sagen, dass sich das für mich erst einmal erledigt hat, weil ich alle Objekte, die bei den jeweils herrschenden Bedingungen für mein Teleskop erreichbar waren und für mich als Anfänger interessant waren, problemlos und recht zügig gefunden hatte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die obige Lösung wesentlich schneller zum Auffinden der Objekte führt und die Genauigkeit ausreicht. Aber wer weiß? Vielleicht beweist Du das Gegenteil und stellst hier eine schöne Bastelanleitung rein. :/


2. Die oben zitierten Stellen klingen für mich etwas widersprüchlich.
Andere Passagen wiederum erwecken bei mir den Eindruck, dass Du möglicherweise nicht sehr oft tatsächlich in den Himmel geschaut hast (vielleicht tue ich Dir damit ein großes Unrecht, in dem Falle bitte ich, den letzten Satz einfach zu ignorieren).

Denn einerseits, wenn man zum Himmel raufschaut und hellere Sterne sieht, will man automatisch wissen, was da droben schwebt, und mit der Zeit erkennt man bestimmte Sterne und Muster wieder.

Dass Dich das nicht interessiert, kann ich Dir irgendwie nicht abnehmen. Und so viele Sternbilder gibt es dann doch nicht: Es gibt einige sehr markante Sternbilder, und die schwierigeren muß man zu Beginn nicht unbedingt sehen und erkennen können bzw. wenn man die markanten mit der Zeit drauf hat, fällt es einem immer leichter, auch die schwächeren zu erkennen. Zudem ändert sich ja der Himmelsanblick nur sehr langsam durch das Jahr hindurch, so dass man (gezwungendermaßen) wirklich genug Zeit dazu hat. Ich habe letzten Winter mit Stier und Orion angefangen und sporadisch immer wieder mal von meinem Großstadtbalkon aus die nachfolgenden Sternbilder angeschaut und habe mittlerweile mit Perseus und dem westlichen Teil des Stiers den Jahreskreis geschlossen. Zwar kenn ich noch längst nicht alle Sternbilder des Nordhimmels auswendig. Aber die wichtigsten kenn' ich und mit Hilfe der drehbaren Sternkarte fällt es mir dann nicht schwer, auch unscheinbare Sternblder zu erkennen.

Natürlich muß man das nicht können und einfach mal mit dem Teleskop im Himmel stochern. Da wird man aber erst mal Sterne ohne Ende sehen, aber wenn man an DS-Objekte interessiert ist - warum sollte man sich sonst einen Dobson holen -, wird man sehr lange brauchen, bis man zufällig auf etwas Interessantes stößt.

Meine eigene Erfahrung als Anfänger sagt mir, dass der Weg von den Sternbildern zu DS-Objekten mittels eines Leuchtpunktsuchers gar nicht so weit oder schwierig ist. Wenn man das ein paar mal probiert hat, kann es dann sehr schnell passieren, dass es einen gar nicht nach einem Goto verlangt.

Dass das Selberauffinden einen eigenen Reiz hat, schrieben ja schon viele. Der Nebeneffekt, dass man mit der Sternbild-Leuchtpunktsucher-Methode zwanglos und nebenbei den Himmel kennenlernt, ist auch sehr angenehm: Einfache Objekte wie M13, M92, M5, M57, Cirrusnebel (naja, wenn der Himmel es hergibt), Praesepe, Comahaufen, h+chi, M42, Cr399, M31, M42, M45 finde ich jetzt schon ganz einfach - kurz in den Himmel schauen, wo die Sternbilder stehen, mit dem Leuchtpunktsucher zielen und evtl. bißchen mit dem Teleskop rühren, und schon hat man es. Ich erzähl das nicht, um zu sagen, wie toll ich bin, sondern dass es wirklich nicht so schwer ist und die Orientierung am Sternnhimmel keine Bürde sein muß.

CS :)
Je
 
Hi Je,

zu 2. ...

Ausschlaggebend für meine "Idee" ist also nicht, dass ich undbedingt unter dem "Zwang" stehe, mich da oben zurecht zu finden ... bzw. genauer: was bestimmtes finden zu "müssen" (wollen).

Ich bin halt einfach der Meinung, dass da zwischen "Karkoschka" samt Standardsucher/-Peiler und samt eingeschobenem Übersichtsokular und der GOTO-Lösung "eine Lücke klafft" ... ;\)

Und nach meinem "Konzept" für ein sensorgesteuertes Aufsuchen eines Objektes müsste man sich mehr oder weniger auch mit dem "Himmelsbild" beschäftigen (man kann natürlich anstatt z.B. Stellarium "zu Rate zu ziehen" auch simple Datenreihen irgendwo ablesen und verwenden - aber wer macht das schon? ;\) )

Ich sehe da keinen Widerspruch ;) ... es war die Antwort auf Christians Post, aus dem ich herauszulesen glaubte, dass er der Meinung ist, dass ich "unbedingt" (um best. Objekte aufzusuchen) so eine "Peilhilfe" für mich "benötigen" würde.
Ich wollte nur zum Ausdruck bringen, dass hinter der "Idee" nicht unbedingt "mein Erfolgsdruck" ;) steht, sondern dass ich glaube, dass so ein Teil für viele Einsteiger, die z.B. zwischen GOTO und orthodoxer Auffindmethoden (Star-Hopping, Sternbilder etc.) schwanken, aber beim einen vom hohen Preis und beim anderen doch etwas vom "Lernaufwand" abgeschreckt werden, hier eine "günstige Alternative" finden könnten, die sozusagen von beidem etwas bietet ... denn auch bei meinem "Konzept" geht es ja nicht ohne dass man sich a bisserl mit dem "Bild" befasst (also Stellarium o.ä. konsultiert) ... und so auch nach und nach "lernt" ... allerdings wäre es - wenn es so und so präzise funktioniert, wie ich es andenke - eine echte "Spassbeschleunigung", denn die Auffindung auch etwas "versteckterer" Objekte würde merklich erleichtert.

Allerdings fürchte ich, dass eine kommerzielle Umsetzung eines solchen "Peilers" bei den Händlern auf wenig Gegenliebe stossen dürfte, denn es könnte doch etwas den Absatz von den teuren und mit höheren Gewinnspannen gesegneten GOTO-Maschinen "behindern" ... zumindest bei den Einsteigern, die angesichts der Kosten "schwanken" ... ;)

zu 1. ...

Ich habe mir mal ein paar Digi-Kompasse angesehen und auch den von mir gelinkten Neigungsmesser (gefunden und ausgeliehen bei einem der grösseren Haustechnik/Sanitär-Handwerksbetriebe bei mir um die Ecke). Die Digi-Kompasse, zumindest die drei, die ich (in der Hand) getestet habe taugten nix (träge und ungenau). Der Neigungsmesser funzte sehr gut ... und wurde daraufhin von mir selber bei einem Händler erstanden. Beim FL wurde er dann auch getestet ... Altitude vom Mars eingestellt, und die Rockerbox in die Richtung (beides aus Stellarium) gedreht ... und siehe da, da war er ... ziemlich genau in der "Mitte" ;)

Allerdings ist das nicht die Basis für das "System", das mir mittlerweile vorschwebt ... aber schon mal ein nettes Hilfsmittel.

Alle "magnetnadelgesteuerten" Kompasse dürften in der Nähe eines Metalltubus oder der Montierungen enorme Abweichungen haben, die (exakt) auszugleichen eine "Sisyphusarbeit" sein dürfte. Deshalb hatte ich mich mal etwas im "Sensortechnikbereich" umgesehen, und glaube dort was eher brauchbares entdeckt zu haben ... ;)

Da ich aber kein "Elektroniker" bin, wird sich die weitere "Entwicklung" erstmal noch nur im theoretischen "Design" abspielen ... ?)

 
Hallo Ralf,

also mit "abarbeiten" usw. ist nix - mein Altag ist stressig genug, da mache ich mir sicher keinen "Erfolgsdruck".

Wollte eigentlch vielmehr zum Ausdruck bringen, dass mit der Beschäftigung an der Sache der Rest von ganz alleine kommt. Und als intensive Beschäftigung werte ich bereits das einfach nur entspannte Betrachten des Himmels - ist doch einfach schön anzusehen.

Ich kenn mich ja auch nicht aus, ab und zu packt mich der Ehrgeiz und dann probier ich was aus - mal klappts, mal nicht - ist aber nicht so wichtig, denn ich habe in jedem Fall Spaß daran.

Und ich lerne laufend was dazu.

Aber du hast schon recht - ich habe einen etws anderen Zugang zum Thema - mich reizt als Gegenpol zum meinem sehr fordernen Beruf zur Zeit einfach die intellektuelle Beschäftigung mit der Astronomie.

Der rein technische Aspekt deiner Idee eines "Kreuzzeigers" reizt mich auch sehr - seit ich dein Post gelesen habe, mache ich mir da auch schon so einige Gedanken zu einem möglichen technischen Lösungsansatz mit im Grundsatz jeem zur Verfügung stehenden Mitteln (zB der von die verlinkte Neigungsmesser).

Würd´s selber wahrscheinlich nie verwenden, aber interessant ist es allemal .....

Falls ich mal eine brauchbare Idee habe lass ich dichs wissen.

Wie auch immer, ich wünsche dir viel Spaß mit der Astronomie.
 
"Spezifikation" / Peiler wie Kreuzzeigerinstrument

Hi allerseits,

hier mal eine simple "Spezifikation" des ASTRO DIRECTOR
(hab das Ding mal so genannt - nach dem englischen Begriff "Director" für "Richtgerät" bzw. "Sollwertgeber")


Die Low-Cost-Variante des ASTRO DIRECTOR: Digital Readout Indicator (DRI)

Das Gerät besteht aus zwei präzise messenden Komponenten (Kompass/Neigung) und einem rotlichtbeleuchteten, hochklappbarem, kugelkopfgelagertem Display, in dem die beiden Messwerte gut ablesbar dargestellt werden.

Das Gehäuse und die Gehäusemontierung am Teleskop sind so konzipiert, dass das Gerät zusätzlich zu einem Standardsucher/-peiler exakt zur Teleskopachse ausgerichtet montiert werden kann (z.B. per V-Auskerbung des Geräteunterbaus). Das Display kann so positioniert werden, dass auch in "Arbeitshaltung" eine gute Ablesbarkeit der Messwerte gewährleistet ist (schwenkbares Display).

Die Arbeitsweise mit dem ASTRO DIRECTOR/DRI:

a) Position des beabsichtigten Beobachtungsstandorts bestimmen (dazu braucht man kein GPS, geht auch recht gut mit Google Earth)

b) Astro-SW, z.B. Stellarium, entsprechend konfigurieren

c) Daten des Beobachtungsobjektes notieren (Azimut-/Altitude-Werte für evtl. jeweils einer Zeitreihe)

d) Teleskop entsprechend den notierten Sollwerten des Zielobjektes anhand der Messwerte des Systems in Himmelsrichtung und Neigung grob/fein ausrichten. Zielobjekt im Sucher/Okular verifizieren und ggf. nachführen - fertig

e) Hat man ein unbekanntes Objekt anvisiert, kann man zur Identifizierung die aktuell angezeigten Azimut-/Altitude-Werte und die Uhrzeit notieren und später per z.B. Stellarium auswerten.



Die Luxusvariante des ASTRO DIRECTOR: Cross Point Indicator (CPI)

Das Gerät besteht aus zwei präzise messenden Komponenten (Kompass/Neigung), einer "Uhr", einer von extern lad- und auslesbaren Speichereinheit, einem Prozessor, einem "Zielfernrohr" ähnlich einem Laserpointer mit einer 40mm-Display-Linse mit fixem Fadenkreuz und darauf lasererzeugtem CPI, einem (kleinen) Rotlicht-Display zur Anzeige von (wahlweise) Zielobjekt-Nummer und Sollwerte bzw. den aktuellen Werten für Azimut/Altitude/Uhrzeit.
Per "Ziel-Identifikationstaste" können die aktuellen Werte (Azimut/Altitude/Uhrzeit) eines nicht bekannten Objektes, dass gerade anvisiert ist, abgespeichert und später zur Auswertung (SW) ausgelesen werden.

Das Gerät wird mittels spezieller Montage so am Teleskop befestigt, dass eine exakte Ausrichtung zur Teleskopachse gewährleistet ist (z.B. per V-Auskerbung des Geräteunterbaus). Es wird anstatt eines Standardsuchers/-peilers verwendet.

Die Arbeitsweise mit dem ASTRO DIRECTOR/CPI:

a) Position des beabsichtigten Beobachtungsstandorts bestimmen (dazu braucht man kein GPS, geht auch recht gut mit Google Earth)

b) Astro-SW entsprechend konfigurieren. Möglicherweise ist ein Add-On zu einer bestehenden Astro-SW notwendig oder eine eigene SW, die die Verarbeitung der Datenreihen der verschiedenen Objekt-Kataloge ermöglicht

c) Beobachtungsobjekte und -zeitraum aus der SW auswählen und die jeweiligen Datenreihen in die Speichereinheit des Gerätes übertragen (ZIEL1 - ZIEL2 -ZIEL3 ...)

d) Am Beobachtungsstandort das Teleskop grob ausrichten und das erste Ziel abrufen. Im CPI-Sucher wird das "Laserkreuz" entsprechend den Abweichungen von den Sollwerten im Verhältnis zum Mittelpunkt/-kreis des fixen Fadenkreuzes angezeigt (evtl. wechselweise eine logarithmische Anzeige der Abweichung).
Liegt der Schnittpunkt der beiden "Laserbalken" z.B. oben links im CPI-Display, führt man den Mittelpunkt des fixen Fadenkreuzes in Richtung des "Laserschnittpunktes" (oben/links) bis beide zur Deckung kommen. Dann Zielobjekt im Okular verifizieren und ggf. nachführen - fertig.

e) Hat man im Okular ein unbekanntes Objekt erfasst, drückt man die "Ziel-Identifizierungstaste" und die gerade aktuellen Werte (Azimut/Altitude/Uhrzeit) werden abgespeichert und können später ausgelesen und ausgewertet werden (SW). Ist ein Notebook am Beobachtungsplatz vorhanden und angeschlossen, kann dies sofort erfolgen.


So ungefähr sollte es sein ... ;)

 
Re: "Spezifikation" / Peiler wie Kreuzzeigerinstrument

Hallo Ralf

das was du vorhast ist eigentlich das selbe wie digitale teilkreise

gruess Stefan
 
Re: "Spezifikation" / Peiler wie Kreuzzeigerinstru

Hallo Stefan,

danke für den Hinweis mit den "digitalen Teilkreisen".

Ich hatte den Begriff schonmal gelesen, aber immer irgendwie mit dem Telrad assoziert ... jetzt muss ich mich mal ein bisschen zu dem Thema einlesen. Was ich bisher gelesen habe ist, dass die Dinger ziemlich "wertvoll" ;) zu sein scheinen ...

Ich hätt's halt gerne etwas deutlich preisgünstiger :) ... sozusagen "einsteigergerechter" ;)
 
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Re: "Spezifikation" / Peiler wie Kreuzzeigerinstru

Hi allerseits,

treffenderweise ist ja gerade ein Thread über digitale Teilkreise hier im Board aktiv ...

Nach allem, was ich bisher darüber gelesen habe, ist diese DTK-Geschichte zum Einen von der "Technikinstallation" her sehr aufwändig konzipiert, und zum Anderen auch vom täglichen Handling her doch irgendwie "kompliziert" (aufwändig) zu handhaben.

Mir sind auch die "Preisstellungen" für die diversen Geräte nicht so ganz einleuchtend ... diese "Encoder" samt "Anhängsel" sind wohl technisch gesehen eher "simpel" ... die "Computerei" (Microprezessor etc.) sollte eigentlich auch nicht so ins Geld gehen ... einzigst für die entwickelte SW, die da "drinsteckt" ?) , könnte man wegen der "flachen Erfahrungskurve" ;) entsprechend "etwas" verlangen ...

(Was die "Überteuerung" betrifft, nehme ich den Vorwurf teilweise ;) zurück, falls da irgendwelche teuren Patent-/Lizenzrechte mit im Spiel sein sollten ... :) )

Somit deckt sich das nicht so ganz mit meinem "Astro Director"-Anliegen - weder von der "Simplexität" der Anwendung, noch von den "Preisvorstellungen" her ... die Einsatzgebiete differieren allerdings ja auch "ein wenig" ;)

 
Re: "Spezifikation" / Peiler wie Kreuzzeigerinstru

hi
da muss ich auch mal meinen senf dazu geben
wie wäre es mit einer art leuchtpunkt sucher als bildschirm . ist zwar aufwändig aber würde sich als patent gut machen also im grunde ales so wie du es sagst nur mit nem leuchtpunkt sucher mit veränderlicher makierung (also nicht nur punkt sondern auch jede andere belibige form ) sowas dan schön planen mit nen par block diagram schaltungen und schmackhaften zeichnungen patentieren und dan an den meist bietenden verkaufen und sehen was pasiert . in der zwichenzeit kanst du ja ne DoIt your self version bauen . ich weis meine bläne sind mal wider himelstrebend aber man darf ja woll mal träumen
grüsse und cs
Felix aus der lichtglocke
 
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