Pentax, Nikon oder Olympus 12 x 50 ?

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Sternkind

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Gibt es vergleichende Erfahrungen zur optischen Qualität zu diesen preislich fast identischen Ferngläsern?

Pentax 12 x 50 PCF WP II
Nikon Action EX 12x50 CF
Olympus 12 x 50 EXPSI

Danke
 
Grüüß dich..

seit ein paar monaten hatte ich mal wieder FG's im check..
allerdings nur eines von denen, die du hier erwähnst..
-das nikon 1250EX und muss sagen....
top lichttransmission & kontrast!
leider auch leichte abschattungen im einblickverhalten,
die immer mal wieder nerven..
aber das soll beim pentax auch nicht wirklich toll sein..
das exps1 interessiert mich selbst.. da gibts wohl aber
geteilte meinungen..

ich tat mich hierbei vor paar monaten ziemlich schwer bei
der entscheidung, da es leider keine 'wirklich' guten
gläser im preisrahmen um die 200eu zu geben scheint, im
index 1250!
ich bin dann beim kowa 1250sv hängen geblieben..
kostet nachwievor 314eu und ist so gut wie das nikon, nur
mit besserem einblickverhalten und 300gr.weniger im gewicht.
farbsäume werfen beide gläser, am mond wird's also eng..
vom gesichtsfeld und feldschärfe her ist das nikon eine nuance
besser..

ich habe heute das bresser condor 1050 getestet und muss
sagen, das kowa siegt in allen punkten.. insbesondere im
scheinb.gesichtsfeld (was mich wundert) und in bildhelligkeit
(was mich noch mehr wundert)..
und NULL tunneleffekt dagegen beim kowa-dachkanter..
da bleibt also offen, das exps1 mal zu testen...^^
in der hoffnung, dass das einblickverhalten wie beim kowa ist.
bzw.das omegon hunter 1256 empfielt astroshop gerne! (tipp)

beste grüße..




 
Ich habe mir jetzt das Pentax 12 x 50 PCF WP II in der Bucht geholt. Die Schärfe ist sehr gut auch zum Rand hin bis ca. 85%. Bei 12facher Vergrößerung ist das Gesichtsfeld schon eingeschränkt (Tunnelblick), aber um mehr Details als bei 8-facher Vergrößerung zu sehen ist es aber vertretbar.
Freihändig ist es grenzwertig. Stativ ist natürlich vorhanden. Zur Tagesbeobachtung ist es ok.
Am Sternenhimmel konnte ich es noch nicht richtig testen, aber Jupiter wackelt schon sehr. Aber im Gegensatz zum 15x70 ist es eher machbar mit Auflegen um schnell mal einen detailierteren Blick in die Sterne zu werfen.
Das Einblickverhalten mit herausgedrehten Augenmuscheln ist gut. Für einen guten Hunderter viel gebrauchte Leistung fürs Geld.
 
Tunnelblick und zudem nur 85% gesichtsfeld nutzbar bei 73m..
hmm.. auch nicht wirklich überragend, wa.. ;)
die 73m haben mich beim pentax damals am meisten abgeschreckt..
das nikon hat immerhin 96m und eine recht gute feldschärfe
für die 200eu.

ich überlege mir grad ein ed-fernglas.. da gibts ein
Barr&Stroud 12x56ED für 315.-
ich weiß nur nicht, ob ED auch etwas mit verbessertem
feldschärfeeigenschaften am hut hat.. viell.weiß das hier
einer..
denn am schönen jupiter knallt schon unübersehbar der blaue
farbsaum rein, wenn man nicht genau id.okularmitte reinguckt..

beste grüße..



 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Ich habe mir das von dir genannte Barr&Stroud 12x56ED bestellt. Das ist scharf bis etwa 80 bis 90 Prozent des Bildfeldes (bei schrägem Einblick), fällt dann jedoch deutlich ab. Randscharf ist es also nicht. Allerdings ist die Schärfe in der Mitte sehr gut. Das Glas hat ein großes Bildfeld (96 m auf 1000 m), ein gutes Einblickverhalten, eine Naheinstellgrenze von nur 3 m, ist stoßfest und wasserdicht. Die Verarbeitungsqualität ist top. Mit ca. 1,1 kg ist es auch relativ leicht und freihändig verwendbar.

Ich habe mir das Fernglas als Ergänzung zu meinem 15x70 Marine gekauft, da dieses durch sein Gewicht (2,6 kg) auf Wanderungen oder Fahrradtouren unhandlich ist. Zwar weist das Barr&Stroud 12x56ED etwa dieselbe Schärfeleistung wie das 15x70 Marine auf, durch dessen höhere Vergrößerung sowie den größeren Objektivdurchmesser sind jedoch am Nachthimmel viel mehr Details sichtbar. Das betrifft vor allem offene Sternhaufen.
 
Kleiner Nachtrag: Ich werde das von mir gekaufte Barr&Stroud 12x56ED wieder zurückschicken, da es eine deutliche chromatische Aberration bei Tage zeigt, vor allem bei kontrastreichen Motiven. Dies liegt wohl an der kurzen Bauweise des Glases und lässt sich auch durch Einsatz von ED-Gläsern nicht beheben. Die Randunschärfe gefällt mir auch nicht. Und am Nachthimmel zeigt ein 15x70 einfach mehr Details.
 
Ich dachte, das ist bei ED nicht der fall..
wie ist das bei jupiter?
nuja, da kann ich auch mein 12x normaloglas behalten..
ich kenne ein fernglas, bei dem ED draufsteht und kein ED
drin ist.. viell.ist es hier ähnl.
danke für deine reaktion bisher.. ;)
beste grüße...




 
Bei Jupiter treten die Farbsäume ziemlich wenig in Erscheinung. Ist er allerdings nicht genau in der Bildmitte, sieht man bei dem 12x56ED Fernglas sehr deutliche Rot-Blau-Säume. Dieser Effekt tritt leider auch bei Sternen in Erscheinung, auch bei kleineren. Er ist allerdings nicht so dramatisch, dass das Glas komplett unbrauchbar wäre. Für die Preisklasse halte ich den Farbfehler jedoch für zu stark ausgeprägt.

Ich habe mir jetzt in der Bucht ein weiteres 15x70 Fernglas gekauft, diesmal mit Mittenfokusierung. Das ist knackscharf in der Bildmitte, scharf bis zum Rand, hat kaum Farbsäume und kostet nur ein Drittel des Barr&Stroud.
 
Zuletzt von einem Moderator bearbeitet:
Hallo Holger,

das neue Fernglas ist scharf bis zum Rand? Das schafft eigentlich nicht einmal das Fujinon FMT-SX (jedenfalls nicht ganz :-).

Darf ich fragen, um welches Fernglas es sich hier handelt, und wie weit dessen Sehwinkel ist?

Viele Gruesse,
Holger
 
Hallo,

ich hab's nochmal mit meinem 15x70 Marine verglichen. Im Vergleich dazu ist es nicht ganz so scharf am Rand, leichte Unschärfen sind schon erkennbar. Allerdings stören sie nicht. Der Sehwinkel beträgt 3,7 Grad.

Bei dem Glas handelt es sich um folgendes: TOP ASTRO GROß FERNglas 15x70 GA natürlich m. grüner Breitband-Multivergütung Aktuell verkauft dieser Händler Modelle, die mit dem Visionary 15x70 Neoma baugleich sind. Sie sind wasserdicht und stickstoffgefüllt. Die Optik ist klar und scharf und kommt fast an das 15x70 Marine heran. Mechanisch ist es nicht ganz so gut. Die Okularbrücke hat etwas Spiel hat, sodass man ständig versucht ist, mit der Dioptrieneinstellung die Schärfe nachzuregulieren. Für den Preis ist das jedoch akzeptabel.
 
OK, wobei in dem Link ein Sehwinkel von 4.4 Grad angegeben ist (das waere OK, 3.7 Grad waeren allerdings etwas eng ...).

In dieser Preisklasse faehrt man mit Einzelokularverstellung manchmal besser - lieber einzeln, aber praezise verstellen, als mit einem wackeligen Mitteltrieb.

Viele Gruesse,
Holger
 
Die Notwendigkeit, mit der Dioptrieneinstellung ständig die Schärfe beim 15x70 GA nachzuregulieren, empfand ich als so nervend, dass ich auch dieses Glas wieder an den Händler zurückschickte. Ich habe seit gut zwei Wochen stattdessen ein 10,5x70 Marine, welches wirklich sehr gut ist. Es hat zwar nur 5 Grad Gesichtsfeld, ist aber scharf bis zum Rand. Der Augenabstand ist sehr großzügig, sodass man selbst mit Brille fast das komplette Bildfeld überblicken kann. Trotz 2,5 kg lässt es sich noch gut aus der Hand halten. Das Glas ist äußerst lichtstark (AP: 6,7 mm) und eignet sich daher vor allem für lichtschwache Objekte wie Nebel. Die visuelle Grenzgröße von etwa 10,8 mag kommt fast an mein 15x70 Marine (11,1 mag) heran, was für ein 10x70 Fernglas schon sehr beachtlich ist.
 
Mein 12x50 Pentax lag lange Zeit unbenutzt herum. Jetzt ist es mit entsprechender Sonnenfilterfolie mein "Schnell mal einen Blick auf die Sonnne werfen" Fernglas geworden. Gute Schärfe. Randunschärfe, kleines Gesichtsfeld, Tunnelblick - alles egal. Dafür ist es ideal!
 
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