Perdekopfnebel

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astronomic_star

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Hallo,

eine Frage : kann man mit einen 8" er den Perdekopfnebel erahnen?

Grüße und Clearskyes,

Chris
 
Mahlzeit astronomic-star :huhu:

Ich bin zwar kein Experte :neinnein:,aber den Pferdekopfnebel glaube ich kann man nur auf langbelichteten Aufnahmen sehen.

Selbst ich mit 12" sehe da nix,der müste ja auch A...h dunkel sein. Zum Vergleich M42 liegt bei 4,00 und der Pferdekopf bei 99,0 scheinbarer Helligkeit.

Gruß APOPHIS
 
Also den Pferdekopfnebel kann man schon visuell sehen. Grundvoraussetzung ein sehr, sehr, sehr, sehr dunkler Himmel. Wir konnten den Kerl in einem 18" Dobson schon einmal beobachten.
 
Hallöchen

Noch zur Erklärung.
Der den Pferdekopfnebel umgebenden Gasnebel hat eine sehr geringe Flächenhelligkeit. Wenn man also etwas sehen will, geht das nur, wenn sich dieses schwache Nebelfleckchen vom Himmelshintergrund unterscheiden lässt.
Dazu benötigt man:
1. einen sehr dunklen Himmel
2. einen H-Beta-Filter zu weiteren Kontraststeigerung
3. mindestens ein 16"er. Ja, ich weiß, es gibt jetzt bestimmt Leute die sich in der Öffnung, ab wann sie etwas gesehen haben unterbieten können, ich halte aber in der Tat 16" für die untere Grenze zum wirklichen BEOBACHTEN (und nicht nur erahnen) des Pferdekopfnebels.

Ich habe ihn bislang selber erst 3mal beobachtet:
1. 16", sehr dunkler Himmel, H-Beta, schwierig - aber machbar
2. 18", sehr dunkler Himmel, H-Beta, anspruchsvoll aber schon um einiges deutlicher
3. 32", nur mittelmäßiger Himmel, nur UHC-Filter, sehr schwierig - aber dennoch eindeutig identifiziert.

Vor allem letztes sollte deutlich zeigen, dass sobald der Himmel nicht ganz mitspielt oder man nicht den passenden Filter hat, man praktisch schon verloren hat.

In keinem der drei Fällen war es so, dass einem der Nebel direkt aufgefallen wäre. Man musste sich erst einmal mit Hilfe der Sterne im Gesichtsfeld orientieren, wo überhaupt etwas interessantes sein soll. Dann beginnt man den zarten Nebel langsam zu erahnen. Erst wenn man jetzt auch noch die Einbuchtung in diesem Nebel gefunden hat, ist man am Ziel.

Überragend schön fand ich ihn in keinem dieser Fälle. War für mich ein wenig so, wie Pluto zu beobachten - ist mal ganz nett ihn aufgespürt zu haben, mehr aber auch nicht.

Mein Fazit:
Der den Pferdekopfnebel umgebenden Gasnebel ist im (für unsere Augen weitgehend unempfindliche) H-alpha relativ hell und daher fotografisch relativ schnell nachzuweisen, visuell aber kaum den Aufwand wert. Man stellt ihn in der Regel nicht zum echten Beobachten ein, sondern eher um auszutesten "was geht".

Gruß
Andy
 
Quatsch. Ich habe den Pferdekopfnebel mit einem 8-Zöller+O-III sicher gesehen, die Mitbeobachter auch. Mit UHC tat ich mich allerdings schwer (guter Landhimmel, fst um 6m5).

Wichtig ist:
- Es muss wirklich klarer Himmel sein, am Tage blau bis zum Horizont
- Ordentlich ins Dunkle fahren
- Eine gute Aufsuchkarte mitnehmen. Zwischen welchen der vielen Sterne ist der Nebel? Wie groß ist er?
- Nicht entmutigen lassen. Der Pferdekopf zeigt sich nicht gleich.

Mehr als eine dunkle Einbuchtung wird man mit dieser Öffnung nicht sehen.

Meine schönste Sichtung war an Erhard Riesendob (1 Meter 4 Öffnung): Rcihtig mit Schnauze und Mähne. Wenn man genau hinhörte, konnte man das Wiehern hören.
 
Richtig Uwe :biggrin: Etwas wundert mich, dass du B 33 mit UHC schlechter als mit [OIII] gesehen hast, meine Erfahrung diesbezüglich sieht exakt anders rum aus.

Der Pferdekopfnebel ist mit 8" unter gutem Himmel (keine Hochalpenbedingungen notwendig) absolut problemlos mit 8" + Hß zu sehen. Mit UHC wird es grenzgängig.
Bei sehr gutem Himmel habe ich den Dunkelnebel bereits mit 5" + Hß sehen können. Neben Himmelsqualität ist die zu verwendene AP entscheident und die Kenntnis was überhaupt zu sehen ist!!

Unter Hochalpenbedingungen auf 3200m konnte ich B 33 bereits ohne Filter am 5" Bino sehen, siehe Zeichnung. Um die Schnautzenform bzw. die Mähne eindeutig erkennen zu können benötigt es meiner Erfahrung nach etwa 14"-16".

Viele Grüße, uwe
 
Auch mein Kommentar:

nach langen Versuchen und sehr oft schauen:
im 12" f5 Dobson mit 0-III Filter "halbwegs" gesehen, mehr erahnt.
Einen H-ß Filter besitze ich leider nicht, darin wäre er mit Bestimmtheit recht gut zu sehen gewesen. Nur, wegen ngc-1499 und B-33 kaufe ich mir keinen Filter für rund 200€, das wäre mir zu teuer.

Im 8" Dobson/Newton halte ich ihn im H-ß für machbar, allerdings nur im Hochgebirge ab 1800-2000 Meereshöhe. in unseren Breiten dürfte das nicht mehr gehen oder wenn, dann nur bei Super-Bedingungen, die man einmal pro Jahr hat.

CS
Winfried
 
Ciao,

ich persönlich denke es kommt schon SEHR (!) auf die Beobachtungserfahrung an. D.h. z.B. auch wie leidensfähig und hartnäckig man beim Erkennen von schwachen Details ist. Auch wieviele wirklich schwache Objekte man schon gesucht, gefunden, Details daran erkannt hat... Was sehr erfahrene Beobachter als 'leicht' oder gut machbar bezeichnen ist für den Anfänger oft schlicht 'unsichtbar' oder im besten Fall noch 'extrem enttäuschend'. Ebenso was erfahrene Beobachter und Anfänger unter 'gutem' Himmel verstehen.

Es ist prinzipiell schon möglich, den PK mit 8" und HBeta schwach zu erkennen, WENN man sehr guten Himmel (weit abseits der Städte, Milchstrasse offensichtlich, gute Transparenz bis zum Horizont, Sterne bis 6mag und darunter...) hat. Ich hab ihn auch schon mit 8" gesehn, aber eben schon recht schwach + mühsam. Einfach, fand ich persönlich es jetzt nicht. Selbst mit 12" ist er noch nicht wirklich offensichtlich. In der 18"+ Klasse von Teleskopen sieht man ihn mit HBeta Filter schon relativ leicht (immer bei gutem Himmel !) - dann auch schon etwas Detail...

Hier (m)ein Bericht mit 8" f/4.5 im Nordschwarzwald auf 900m Höhe:
http://eyes4skies.de/Internet/Astro...iles/pub_BeobReport_2005_10_29_KABR.htm#ic434


Wenn man's probieren will:
- guter Himmel ist essentiell
- HBeta Filter
- helle Sterne evtl ausserhalb des Gesichtfeldes stellen (Blendung vermeiden)
- Zeit lassen
- Karte mit Umgebenden Sternen mitnehmen + genau (!) die Stelle lokalisieren
- erstmal die lange Nebelkante suchen auf der er liegt...
- Teleskop mal hin und her bewegen --> Kante wird sichtbar
- indirektes Sehen anwenden

Viel Spass, Peter
 
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Hallo,

Alles klar, danke für die Info Uwe...der Moregn hat es manchmal in sich :) Hätte mich auch gewundert...mit [OIII] hat man keine Chance.

>... und die Kenntnis was überhaupt zu sehen ist!!

Das sehe ich als "Haupt-Problem" oder wie man es auch nennen will.
Hallo Peter...sehe ich exakt genau so. Wer B33 das erste mal gesehen hat und weiß, worauf er zu achten hat, der sieht ihn die nächsten Male deutlich einfacher.
Mit Hß unter etwa 8"-10" ist lediglich eine von der Größe meist unterschätze!! schwarze Einbuchtung im Nichts zu erkennen. Bei größeren Öffnungen ist dann die Kante von IC 434 als solche incl. Unterbrechnung zu sehen.

Einen H-ß Filter besitze ich leider nicht, darin wäre er mit Bestimmtheit recht gut zu sehen gewesen. Nur, wegen ngc-1499 und B-33 kaufe ich mir keinen Filter für rund 200€, das wäre mir zu teuer.
Wie kommst du zu dem Irrglauben, dass Hß nur für 2 Objekte taugt. Ließt man oft und ist definitiv falsch. Viele Emmisionsnebel gehen nur mit Hß, einige PN zeigen mit Hß interessante Strukturen...also bitte nicht auf den oft (ab)geschriebenen Trugschluss aufsitzen.
Mein 2" Hß hat übrigens keine 200€ gekostet...

in unseren Breiten dürfte das nicht mehr gehen oder wenn, dann nur bei Super-Bedingungen, die man einmal pro Jahr hat.
...bitte schon geschriebe Posting lesen...

ich persönlich denke es kommt schon SEHR (!) auf die Beobachtungserfahrung an
Hallo Peter, die Beobachtungserfahrung ist wie ich schon geschrieben habe neben der Kenntnis was überhaupt zu sehen ist entscheident. Ich habe schon erlebt, dass ein unerfahrener Sternfreund B 33 mit Hß + 20" auf der Edelweißspitze (das Teil war für mich und andere Sternfreunde einfach nur noch brachial auffällig und beeindruckend) NICHT gesehen hat??!!

Viele Grüße, uwe
 
hallo,

habe ihn heuer auch gefunden - im Ninja mit H-Beta Filter und dem 32 TV Plössl, aber ich habe ehrlich gesagt 2 Jahre gesucht ...

Geduld ist hier angesagt !
 
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Peter hat es ansich auf den Punkt gebracht. Die Beobachtungserfahrung ist das, was man dabei am notwendigsten braucht.

Uwe`s Statement kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Ich sehe das, was ich sehe. Und das, was ich nicht sehe, habe ich eben nicht gesehen. So mit dem H-ß Filter an den von Dir angesprochenen Objekten. Ggf. sind dazu auch meine Augen schon zu alt/schlecht. Der Filter war geliehen und ich konnte ihn unter "relativ" guten Bedingungen eine Woche benutzen. Habe also auch nicht die Erfahrung über einen längeren Zeitraum.

Aber schon an ngc-7000 hatte ich anfangs mit dem 0-III Filter am Meade 12" SC so meine Schwierigkeiten. - Ich hatte einfach übersehen, wie groß dieser Nebel ist und daß ich mit meinem damals einzigen Teleskop mit 3m Brennweite gerade mal die Bucht von Mexiko sehen konnte. Und da hatte ich ihn meist "übersehen". Heute, mit dem 12" Dobson mit 1500mm Brennweite sehe ich ihn sofort.

Will damit sagen, man muß oftmals auch wissen, WAS man da sehen kann, sonst schaut man auch mal an etwas vorhandenem vorbei, einfach weil das Gehirn sich etwas anderes dabei denkt. - Alles für den Anfänger garnicht so einfach.

CS
Winfried
 
Hi Winfried, Uwe + alle anderen,

Dieses 'Man muss wissen was man sehen kann.' ist schon ein interessantes Phänomen finde ich. Ich kann das eigentlich auch bestätigen.

Wenn man ein Objekt noch nie gesehen hat dann ist man i.a. schon froh es überhaupt zu entdecken. Wenn man beim Aufsuchen (wegen der geringen Lichtstärke des Objekts) schon Schwierigkeiten hat, wird man dann natürlich auch erstmal kaum Details erkennen. Zumindest geht es mir so. Wenn ich mir dann später das Objekt nochmal ansehe, schau ich viel mehr auf die Details - wohl einfach weil meine Konzentration nicht schon vom Suchen her verbraucht ist.

Dabei kann es sein, dass ich Details sehe, die ich vorher NICHT von Fotos her kannte (das bietet natürlich am meisten subjektive Bestätigung). Bei Beobachtung im Grenzbereich (und dieser liegt bei jedem anders, je nach Augen, Beob.Erfahrung, Himmel, Vorwissen ...) hilft es aber oft, zu wissen WO ein Detail genau liegt und WIE es ausssieht. Dann sieht man es auch mit dem Auge - tatächlich.

Ich glaube nicht, dass durch das Vorwissen dann eine Art Einbildungs-Effekt auftritt (obwohl das natürlich passieren kann - man muss sich eben sehr streng prüfen, öfter mal weg und wieder hin sehen, Kollegen dazuholen etc). Aber es fällt einem - mit dem Vorwissen - ganz einfach leichter sich so zu konzentrieren dass man genau dieses Detail (eben gerade noch) wahrnimmt. Man weiss eben, dass sich die Konzentration lohnen könnte und dann bringt man sie auch leichter auf.

Und genau wegen dieser Effekte ist visuelles Beobachten live und am Teleskop etwas *VÖLLIG ANDERES* als zuhause nur Fotografien der Objekte anzusehen ...!

Gruss, Peter


 
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Hallo,

alle Jahre wieder...Thema Pferdekopf, wie immer heiß diskutiert.

Uwe`s Statement kann ich persönlich nicht nachvollziehen. Ich sehe das, was ich sehe. Und das, was ich nicht sehe, habe ich eben nicht gesehen.
Genau da liegt das Problem Winfried. DU siehst was DU siehst, aber schließt gleichzeitig auf eine allgemeingültige Beobachtungsmöglichkeit...bringst sogar eine Höhenangabe ab wann B33 zu sehen ist. Ich meine, dass sowas gerade bei mangelnder Erfahrung am Objekt selbst gefählich ist und einem Einsteiger eher verwirrt als das es ihm hilft.

Ich glaube nicht, dass durch das Vorwissen dann eine Art Einbildungs-Effekt auftritt...
Sehr interessantes Thema sprichst du da an. Ich war bis vor kurzen ebenfalls deiner Meinung, habe diese aber auf Grund negativer Erfahrung (nicht persönlich) ändern müssen.
Gefährlich wird es dann, wenn man selbst ein überdurchschnittlich gutes Bildgedächtnis hat, dies einem aber unbewusst ist und dieses Bildgedächtnis in z.B. der Beobachtung oder Zeichnung (wieder unbewusst) umsetzt. Ich bin mir mittlerweile sehr sicher, dass es sowas gibt, Bsp. nenne ich nicht.
Deswegen halte ich es für nicht unwichtig, gerade bei detailreichen Objekten ohne Fotos vorher anzuschauen zu beobachten. Ich praktiziere dies seit langem (obwohl schlechtes Bildgedächtnis) aus "Vorsicht" selbst (Ausnahme: Galaxienhaufen) und fahre denke ich gut damit.

Anders sieht es z.B. bei der reinen Wahrnehmung schwacher Objekte (ohne Details) aus. Hier zählt einzig und allein Beobachtungspraxis und Erfahrung. Ich kann dieses Effekt bei mir persönlich schön nachvollziehen. Ab einem Zeitraum von etwa 8 Wochen habe ich merklich größere Schwierigkeiten bei Grenzobjekten zu entscheiden ob das Gesehene real oder eingebildet ist.

B 33 ist dagegen ein Objekt was weder in die eine, noch die andere Schublade passt. Hier kennt man nun mal die Bilder, ob man will oder nicht. Problem ist, dass man aus den Bildern einen falschen Eindruck erhält, also etwas sucht, was so nicht zu sehen ist. Ein Großteil der "Erstbeobachter" von B 33 sind überrascht, wie B 33 wirkt. Die allermeisten schätzen B 33 deutlich kleiner und suchen nach der "schönen" Kante von IC 434.

Viele Grüße, uwe
 
Hallo zusammen,

erstmal vielen vielen dank für die zahlreichen antworten.
Den pferdekopfnebel werde ich wohl lieber noch bleiben lassen mit den 2Jahren erfahrung was ich erst habe!

Wenn ich das aufsuchen mal im griff hab werd ich mir einen h-beta filter zulegen und ihn mal versuchen.(wenn ich da denn 8" überhaupt noch habe.wahrscheinlich hab ich dann schon ein viel besseres Teleskop!)

nochmal danke für die antworten.

Grüße und Clearskyes,

Chris
 
Zu Uwe (glahn):

B33 hätte ich, ehrlich gesagt, ohne das Studium der Zeichnungen, Fotos, Nachbarsterne, mit Sicherheit übersehen.
Natürlich ist er absolut nichts für Anfänger aber, im Gegensatz zu Dir glaube ich doch, man sollte wissen, was auf einem zukommt, um ihn dann auch wirklich zu sehen.

Ist aber müßig sich darüber zustreiten und völlig unnötig, denn jeder hat so seine eigenen "Beobachtungstaktiken", die nur für einem selbst sind und mit denen andere ggf. garnichts anfangen können.

Eindeutig ist hier nur, daß es, wie auch ngc-1499, ein heikles und diffiziles Objekt ist.

CS
Winfried
 
Was oft unterschätzt wird, besonders dei den erwähnten Objekte (Pferdekopfnebel, Nordamerikanebel, Californianebel), ist deren Grösse.

Der Pferdekopfnebel z.B. ist bei unserem Clubteleskop bei rund 100-facher Vergrösserung (16" SC-Meade LX200, durch ein TeleVue Panoptic 41mm Okular mit 68° Gesichtsfeld) "Okular-füllend".
Wird da ein klitzekleiner Nebel erwartet wird man den niemals entdecken können. Der Pferdekopf deckt sich ca. von der Grösse her mit dem Kugel-Sternhaufen M13 oder beim Mond das "Meer der Gefahren" ist also schon ein echt grosser Gaul der da oben runhängt. Daher kann es sicher nicht schaden zu wissen was einen so erwartet.

Einen schönen Rest-Sonntag
Peter
 
Hi Chris,
mit 8" geht er, wenn man weiß worauf man schaun muß
und einen H Beta Filter hat.
Um 6 mag Landhimmel war die Kante eindeutig und eine dunkle
nicht näher definierbare Ausbuchtung war zu sehen.
Mit meinem 12,5" daneben war es weseltlich einfach und man konnte auch Schnautze sehen.
Einfach meint aber auch im 12,5" man muß schon genau beobachten. Ungeübt wird man ihn vllt übersehen.
CS
 
Hallo leute,

da hänge ich doch Mal meine erfolgreichste nicht(!) Sichtung mit 8" F/6 an.
Etwa 6 Mag Himmel, sehr gute Transparenz und gutes Seeing.
Die von Armin erwähnte "Kante" war mit Astronomik UHC eineutig erkennbar aber schweirig zu halten. Also nicht dauerhaft und durchgängig und so konnte die Ausbuchtung des Pferdekopfes auch nicht exakt ermittelt werden.
Da kann man sich nun ärgern, ein zehntel Mag mehr wünschen oder den nicht vorhandenen Hß Filter aber es bleibt halt eben bei nicht gesehen.
Ist schon ein harter Brocken unter brauchbarem Landhimmel für 8" Öffnung, aber ich bleibe am Ball.

Gruß und CS
*entfernt*
 
Nachdem es bei uns auch mal wieder aufreißt, versuche ich es heute Abend auch noch mal. Mit beiden Dobsons, mal sehen, was ich sehe (oder auch nicht...)

CS
Winfried
 
Zitat von PeterSurma:
ich persönlich denke es kommt schon SEHR (!) auf die Beobachtungserfahrung an. D.h. z.B. auch wie leidensfähig und hartnäckig man beim Erkennen von schwachen Details ist.

Hallo!

Wie wahr. Ich habe Jahre lang vergeblich nach dem alten Gaul Ausschau gehalten. IC 434 konnte ich visuell häufig im 12" beobachten, nur B33 selbst entzog sich lange Zeit meinem "Zugriff"...

Dabei habe ich eines gelernt: Der Streulichteinfluß vor allem des hellen Gürtelsterns Zeta Ori macht Beobachtungen unter nur mäßigen Bedingungen bereits sinnlos.

Als je nach Himmel mehr oder weniger stark ausgeprägte dunkle Einbuchtung im Nebelvorhang von IC 434 erkannte ich B33 erstmals mit meinem 18" mit H-Beta.

Und als richtiger Pferdekopf erschien er mir erst als ich unter einem exzellenten Alpenhimmel beobachtete - gut und gerne 10 Jahre nach meinen ersten Versuchen...

Andreas Domenico
 
Tja,

hab`s gestern Nacht versucht. Eiskalt aber sehr klar. Nur die Sterne funkelten und zitterten so sehr (vor Kälte...), daß es mir auch diesmal nicht gelang. Nun werden die Nächte wieder kürzer und Ori verzieht sich von uns aus zu weit in den Westen, wo ich mit der Warte einfach nicht hinkomme. - Na denn, bis zur nächsten Saison...

CS
Winfried
 
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