KlausLowitz
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Hallo Freunde der Meteore,
Jahr für Jahr kommt Perseus an und wirft mit Steinen nach uns Erdlingen. Das es dieses Jahr schon wieder soweit ist bemerkte ich am Freitag als ich mit einem Spechtelfreund draußen beim beobachten war, als währen der Beobachtung einige Meteore zu sehen waren. Gestern Abend entschloß ich mich daher rauszugehen nur um die Meteore zu beobachten. Also packte ich gegen 22.15 Uhr meine Isomatte und mein altes Fernglas Tasco 7x35 und ging raus in den Garten.
"So, lieber Perseus, du kannst loslegen" dachte ich mir als mich hingelegt hatte. Und Perseus ließ nicht lange auf sich warten, da kam auch schon der erste Meteor angeflogen, dicht unterhalb Atair und zog entlag durch das Sternbild Adler. Kurze Zeit später erneut ein Meteor, diesmal oberhalb des Adlers. Und so ging es dann munter weiter so alle 10 - 15 Minuten warf Perseus ein Stein, der mal einen hellen, langen, mal einen kruzen Meteor werden ließ. Bis bei der Nr. 12: "Hoppla, ist noch wer da der Steine wirft?" denn dieser Meteor flog in entgegengesetzter Richtung, von Süd nach Nord. Muß wohl Alpha Capricornus sein. Das blieb auch sein einziger Meteor. Perseus hingegen ließ sich nicht lumpen und machte munter weiter. Nr. 14 und Nr. 15 sogar nur in einem Abstand von etwa einer Minute und ziemlich genau dieselbe Bahn und Helligkeit. Mir schien, daß je später die Nacht wurde, desto wütender wurde Perseus denn seine Meteore kamen mit immer mehr Wucht angeflogen. Nr. 16 war schon eine Augenweide aber die Nr. 17 übertraf alles: fast ein Drittel des Himmels überflog der, von Vega vorbei an Herkules bis hinunter in den Skorpion, und je näher er an den Horizont kam desto heller wurde er, bis er kurz vor Ende nochmal einen Helligkeitsausbruch hatte. Dieser Meteor muß Perseus viel Kraft gekostet haben denn es kam lange Zeit nichts mehr angeflogen. Mittlerweile ging es auf 0.30 Uhr zu. "Lieber Persues, ich kann dir leider nicht mehr zusehen, denn ich muß ins Bett. Morgen muß ich schließlich wieder arbeiten. Aber wir sehen uns in kommender Woche jede Nacht sofern es klar ist." Ich packte meine Sachen, noch immer berauscht von Perseus' Boliden, dem Meteor Nr. 17 und ging hinein. Auf dem Weg hinein hingen meine Augen noch immer am Himmel und das war gut so, denn Perseus verabschiedete sich von mir mit der Nr. 18, entlang der Milchstraße unterhalb von Cepheus.
"Danke Perseus für das schöne Schauspiel aber eine Antwort bist du mir noch immer schudig geblieben: was haben wir dir getan, daß du mit Steinen nach uns wirfst?"
Gute Nacht!
Klaus Lowitz
Jahr für Jahr kommt Perseus an und wirft mit Steinen nach uns Erdlingen. Das es dieses Jahr schon wieder soweit ist bemerkte ich am Freitag als ich mit einem Spechtelfreund draußen beim beobachten war, als währen der Beobachtung einige Meteore zu sehen waren. Gestern Abend entschloß ich mich daher rauszugehen nur um die Meteore zu beobachten. Also packte ich gegen 22.15 Uhr meine Isomatte und mein altes Fernglas Tasco 7x35 und ging raus in den Garten.
"So, lieber Perseus, du kannst loslegen" dachte ich mir als mich hingelegt hatte. Und Perseus ließ nicht lange auf sich warten, da kam auch schon der erste Meteor angeflogen, dicht unterhalb Atair und zog entlag durch das Sternbild Adler. Kurze Zeit später erneut ein Meteor, diesmal oberhalb des Adlers. Und so ging es dann munter weiter so alle 10 - 15 Minuten warf Perseus ein Stein, der mal einen hellen, langen, mal einen kruzen Meteor werden ließ. Bis bei der Nr. 12: "Hoppla, ist noch wer da der Steine wirft?" denn dieser Meteor flog in entgegengesetzter Richtung, von Süd nach Nord. Muß wohl Alpha Capricornus sein. Das blieb auch sein einziger Meteor. Perseus hingegen ließ sich nicht lumpen und machte munter weiter. Nr. 14 und Nr. 15 sogar nur in einem Abstand von etwa einer Minute und ziemlich genau dieselbe Bahn und Helligkeit. Mir schien, daß je später die Nacht wurde, desto wütender wurde Perseus denn seine Meteore kamen mit immer mehr Wucht angeflogen. Nr. 16 war schon eine Augenweide aber die Nr. 17 übertraf alles: fast ein Drittel des Himmels überflog der, von Vega vorbei an Herkules bis hinunter in den Skorpion, und je näher er an den Horizont kam desto heller wurde er, bis er kurz vor Ende nochmal einen Helligkeitsausbruch hatte. Dieser Meteor muß Perseus viel Kraft gekostet haben denn es kam lange Zeit nichts mehr angeflogen. Mittlerweile ging es auf 0.30 Uhr zu. "Lieber Persues, ich kann dir leider nicht mehr zusehen, denn ich muß ins Bett. Morgen muß ich schließlich wieder arbeiten. Aber wir sehen uns in kommender Woche jede Nacht sofern es klar ist." Ich packte meine Sachen, noch immer berauscht von Perseus' Boliden, dem Meteor Nr. 17 und ging hinein. Auf dem Weg hinein hingen meine Augen noch immer am Himmel und das war gut so, denn Perseus verabschiedete sich von mir mit der Nr. 18, entlang der Milchstraße unterhalb von Cepheus.
"Danke Perseus für das schöne Schauspiel aber eine Antwort bist du mir noch immer schudig geblieben: was haben wir dir getan, daß du mit Steinen nach uns wirfst?"
Gute Nacht!
Klaus Lowitz