Phänomen vor Orion-Nebel

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martinflori

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Die Aufnahme machte ich am 13.12.06 um ca. 22:30. mit Meade 4" APO auf GM8; fotographiert nur 60 sec mit starlight SXV-H9C.bearbeitet mit astroart.
Ist das "nur" eine kleine Sternschnuppe? Die Spur müßte bei der Vergrößerung dann eigentlich durch das ganze Bild gehen.
Flugzeug oder Satelit kommt auch nicht in Frage. Wer hat ähnliches fotographiert?
Martin
 
Nico, das kann es nicht sein, eine Kondensspur sieht viel dicker und größer aus und außerdem würde das Flugzeug bei dieser Vergrößerung das Bild mehrfach durchqueren können innerhalb 60 secunden. Es handelt sich in jedem fall um ein Objekt in größter Höhe. Auch der Anfang und das Ende der Linie ist merkwüdig unregelmäßig. Was wäre wenn hier ein Objekt in die Atmosphäre eintritt und wieder austritt?
Martin
 
Guten Abend,

geh doch mal auf spaceweather.com und dann oben rechts in den Archiven auf den 24. November 2006. Dann nach unten scrollen. Da gibt es ein Foto von einem geostationären Satelliten, der durch das Sternbild Orion fliegt. Die Burschen fliegen wohl relativ langsam in 22.000 Meilen Höhe bevorzugt durch den Orion. Möglicherweise könnte es ja bei Dir auch sowas sein?

Grüße,

Nicolai
 
Danke für den Link spaceweather.com .
Tatsächlich, daß könnte es wohl gewesen sein. Sogar die Flugrichtung stimmt. Ein sehr guter Tip Nicolai

Gruß
Martin
 
Hi,

Ich hab am 13. auch so ein schönes Foto mit Satelliten geschossen beim einstellen der Montierung ..

War allerdings laut Datei 23:10 ..


Grüße, Chris
 
Hi,

habe heute den Orion-Nebel gesehen, allerdings sehr klein.
Ich habe ein 8" Newton Teleskop 200/1200, mit einem 10mm Super-Plössl Okular.
Welches Okular ist gut für solche Nebel???
Dann werder ich es mir anschaffen.

Gruß Matthias
 
Hallo Matthias,

Klein? Der Orionnebel nimmt am Himmel visuell etwa die 3-4fache Fläche eines Vollmondes ein!

Mit dem Plössl (vergiss das "Super") hast Du mit Deinem Teleskop etwa 0,4° Sichtfeld und eine Austrittspupille von 1,67mm. Das ist für Orion zu wenig Himmelsausschnitt und mehr AP kann auch nicht schaden. So 30mm sollte gut gehen.

Beobachtest Du aus der Stadt heraus? Nebelfilter (z.B. ein UHC) hilft dann, kann aber einen dunkleren Himmel bei weitem nicht ersetzen.

Viele Grüße,
Michael
 
Moin!
Einen Orionnebel in 4facher Vollmondgröße, das würd ich gern mal erleben!!! <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/laugh.gif" alt="" />

Gruß, Alex
 
Hallo Alex,

hm, der Vollmond nimmt etwa 0,5° ein, oder?

Orionnebel bekomme ich bei 1,1° Gesichtsfeld nicht komplett ins Okular.

Ganz grob also:

Vollmond: 0,5° x 0,5° (ja, ich weiß, er ist eigentlich rund <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />)
Orionnebel: locker 1° x 1°, eher sowas wie 1,2° x 0.8°

Also 4fache Fläche, nur halt bei Vollmond nicht <img src="/phpapps/ubbthreads/images/graemlins/wink.gif" alt="" />. Und in der Stadt natürlich auch nicht.

Und wo ich gerade nach den wahren Ausmaßen des Orionnebels gesucht habe (85' x 60'), stehts auch bei SEDS:

It is also a big object in the sky, extending to over 1 degree in diameter, thus covering more than four times the area of the Full Moon.

Dunklen Himmel und passende Öffnung natürlich vorausgesetzt. Deswegen auch die Frage nach den Beobachtungsbedingungen.

Grüße,
Michael
 
Hi,

ich bin mir aber nicht ganz sicher ob er es überhaußt war,
denn die Form sah ganz anders aus!
Dann versuche ich es mal mit dem 25mm!

Gruß Matthias
 
Hallo Matthias,

so würde ich das auch machen. Erstmal mit dem 25mm-Okular anfangen und dann ggf. höher vergrößernde Okulare wählen. Vielleicht hast Du ja auch nur das helle Zentrum des Nebels gesehen. Ich weiß ja nicht, wo Du beobachtet hast und wie Deine Bedingungen sind. Ich selber habe zwei Hyperion-Okulare, das 8 und 17mm, die haben ja ein höheres scheinbares Gesichtsfeld als Deine Plössl´s. Die kann ich eigentlich empfehlen, aber wie gesagt, immer mit den höherbrennweitigen Okularen anfangen - bessere Übersicht.

Freundliche Grüße,

Nicolai
 
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