Photonewtonselbstbau - Fokusposition festlegen?

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SkyBob

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Hallo Zusammen.

Ich überlege mir einen Newton selbst zu bauen.
Hauptbauteile würde aus meinem GSO 150/900 Newton übernehmen.
Also:
2" Crayford
Spinne mit Halterung und FS
Haupspiegel samt Zelle (Die Zelle ist HS-Halter und gleichzeitig Abschlußring Hinten)
Abschlußring Vorne

ggf. muss ich den Fangspiegel austauschen falls dieser zu klein würde.
Das muss ich noch ausrechnen. Habe in "My Newton" erst mal grob die Daten verwendet,
die ich (meine) noch zu wissen.
Genaue Daten muss ich noch nachmessen.

Die Teile stammen aus einem Visuell ausgelgten Newton.
Mit den bisherverwendeten Daten passt der 50mm FS (kleine Achse) aber noch
und würde nicht überstrahlt werden.

Ich habe seinerzeit den Orginaltubus gekürzt, das ich mit einer DSLR in den Fokus komme.
Das klappt sweit ganz gut. Habe bei dem f/6 Newton noch leichtes Koma (ohne Korrektor).
Das sollte das kleinere Problem sein.
Die Korrektoren die ich in betracht gezogen habe, würden den Fokuspunkt NICHT verlagern.
allenfalls um ein evtl. auflagemaß des Korrektors was sich dann um ca. 2mm handeln würde.

Wo ich mir halt nicht sicher bin, ist die Fokusposition über dem Fokusser.
Eine Filterschublade für gefasste Filter soll auch eingeplant, aber erst später verbaut werden.
Im Zweifelsfall nutze ich bis zur Finanzierung eine Abstandshülse als Platzhalter.
Das wären dann so um 22mm.

Wie bestimme ich nun den Fokuspunkt?
Wo muss dieser Liegen, wenn der Auszug z.B. 40mm Stellweg hat?

Drehe ich den Fokusser auf Mittelstellung und nehme das als Ausgangspunkt?
Oder drehe ich den Fokusser weiter rein, auf ca.10mm ?

Was ist da so der Ansatzpunkt.

Fotografiert wird mit einer Canon DSLR.


Gruß
Markus
 
Hi,
Ich würde von hinten rechnen. Auflagemaß Kamera plus alles was da noch vor sitzt also t2 Ring etc. jeden mm Lichtweg weiteren Zuhöres halt. Dann 15mm Reserve fürs reinfokusieren. Plus Tubuswanddicke und Okz Basishöhe.
Plus halben Spiegeldurchmesser und den Spalt zwischen Spiegel und Tubuswand. Das alles von 900 mm abziehen und gucken was übrig bleibt. Da muss das Loch für den OKZ hin, also von der HS Oberfläche aus gesehen. Dann noch dran denken das man den HS beim kolimieren auch ein wenig hoch oder runter bewegt also diese Schrauben in mittiger Stellung annehmen. Am besten kannst du das ganze auf ner Rolle Tapete o.ä. und nachzeichnen das ist bei der größe eigentlich ganz gut da kann man gleich sehen wo es hakt. Den Komplex FS mit OkZ und Kamera etc. auf einem Transparentem Blatt und du kannst es hin und herschieben und somit auch sehen wann der FS zu klein wird.
In mynewt ist das ein bisschen umständlich aber über die additional high for camera kann man praktisch alles lichtwegnemende Zubehör einrechnen.

Grüße Sebastian
 
Genau so wie Sebastian es beschrieben hat, habe ich es auch gemacht.
Und daruaf achten, je nach dem welchen OAZ du nehmen willst, dass der nicht im Strahlengang reinragt, im Fokuspunkt, also lieber etwas weiter raus, und dafür den Spiegel versetzten…

Viel Erfolg,
Ernie
 
das mit dem Offset hat mir my Newton auch schon mitgeteilt ^^

Aber die korrektoren passen nicht zu meiner Idee mit der Filterschublade.
Die meisten haben 55mm Arbeitsabstand. das ist ja schon das Auflagemaß bei Canon.

Nachteil: blieben nur Clipfilter, mit der damit umständlichen wechselweise.

Vorteil: die (meist) 22mm schublade/Filterrad fallen weg.
der Imagetrain wandert mehr zum Tubus. Der Hauptspiegel somit weiter nach hinten.
Dadurch könnte mein aktueller FS ausreichend sein.
 
Mhja das ist in der Tat viel Holz was dazwischen liegen soll, der Original OKZ wird ja sicher auch schon mehr als 40mm Mindesthöhe haben nehme ich an? Was sagt denn mynewt zur Obstrucktion? Dein auf visuell ausgelegter Fs dürfte ja so 25 % haben, bis 30% für den fotonewton würde ich ja noch als ok definieren. Und,da habe ich allerdings keine Erfahrung, aber ein f6 sollte doch ein aps-c Komafrei Ausleuchten oder? Bei korrekter Kollimation natürlich.
Um einen größere fs kommst du mit Korrektor wohl aber nicht rum. Selbst ohne wird eng
Grüße Sebastian
Nachtrag: Also wenn ich nurdie Spiegelwerte ins mynewt eingebe spuckt der mir ja mit dem 50er fs ja schon 33 % obstruktion heraus. Hab auch kein Problem da 130mm imagetrain dazuzurechnen.Allerdings brauch der Tubus gut 177mm Durchmesser. Aber ohne konkrete Zahelne aller Bauteile und Zubehör kann man da viel rechnen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie gesagt, muss noch nachmessen.
Ich habe die Spiegelwerte aus einer aktuellen Shopanzeige mit NEQ5+ gso 150/900.

Ich habe damals getrennt erworben.
Kann sein das mein FS kleiner ist.

Visuell ist der knackscharf mit nadelfeinen Sternen.

Fotografisch zeigt er minimales Koma am Rand.

Werde mich wohl von der Filterschublade verabschieden müssen.
Denn die korrektoren aus dem günstigen Preissegment haben alle 55mm Arbeitsabstand. Und den zerrt die Canon schon auf mit dem Auflagemaß.

Hier mal paar Aufnahmen im ist Zustand.

M31-Andromeda.jpg

OrionNebel.jpg

plejad2.jpg


Gruß Markus
 
Hmmm...
Jetzt wo ich mir die Aufnahmen so anschaue.
Scheint es doch eher ein pol-aausrichtungs Problem zu sein.
Da die Sterne eigentlich in eine Richtung verziehen.

Dann müsste ich ja Quasi nur den Tubus neu planen.

Ich dachte an Gewichtsreduzierung durch Hartpapier Tubus mit eingerechnetem Streulichtschutz/Taukappe.

Einen Korrektor kann man ja immer noch einbauen, da er ja nur minimalst Bauhöhe hat .
 
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