PI Histogramm Strech

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martinvoelkel

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Hallo Leute!
Ich habe mal ne Frage zum PI - Workflow.
Ich habe meine Rohbilder gestackt und anschliessend mit ABE und autocolor den Hintergrund behandelt. Sicher - statt ABE hätte ich besser DBE mit mehreren Durchgängen benutzt. Aber das soll hier nicht die Frage sein. Vielmehr beschäftigt mich, wie ich das Bild (siehe Anhang) nun strecken kann.
Trotz Linear Fit usw. scheint das Bild wieder etwas verschobene Kanäle zu haben (rötlich?).
Die hellsten Sterne haben im linearen Zustand schon ca. 0.8 an Helligkeit. Der Hintergrund ca. 0.07.
Ich weiß, dass es Unterschiede gibt zw. HT, ArcSinH und masked Stretch. Ich habe aber irgendwie Probleme, überhaupt effizient zu strecken. Kann mir jemand am Beispiel HT Stretch helfen?
Ich hätte zunächst STF deaktiviert und über Realtime preview kontrolliert zunächst nur die Mitten etwas nach links gezogen. Schwarz - und weißwert so belassen. Dann aufs Bild anwenden. HT zurücksetzen und dasselbe nochmal. Beim dritten Durchgang evtl. auch den Schwarzwert etwas nach rechts rücken.
Dann werde ich wohl ne effiziente Maske brauchen, sonst brennen die Sterne aus! Gerade für die Sternränder / Übergänge zum Hintergrund ist es schwierig, die passende Maske zu bauen.
Auch krieg ich irgendwie die Farbverschiebung nicht in den Griff.
Mach ich was falsch bzw. hätte das Ausgangsbild schon anders vorbereitet werden müssen?
 

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  • M101.jpg
    M101.jpg
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Hi,

Versuch doch mal eine Kombination der Möglichkeiten.

Z.B. erst mal ein arcsinh stretch, ganz vorsichtig sodass die Sterne gut bleiben. Dann mit einer guten Sternmaske (Sterne geschützt) den Rest vom Bild hochziehen.
Und ganz zum Schluss, ohne Maske, noch mal ein HT Transform um alles passend hinzuziehen.

Gruß
Ernie
 
Und zur Vorbereitung: das Bild hat noch eine Vignettierung und starkes Rauschen.

Ich würde versuchen alles was geht noch im linearen Zustand zu “korrigieren”, bevor Du anfängst hochzuziehen,,,
 
Hallo Martin,

wie Ernie schreibt, das Bild hat noch sehr starkes Rauschen, vielleicht fehlt da noch Nutzsignal, um vom Ausgangspunkt besser weg zu kommen - sprich Belichtungszeit ...

Ich denke sonst wird es sehr mühsam, das ganze ohne es zu überziehen aufzuhübschen.
Die Frage ist was an Inhalt noch auf dem Rauschen kommt wenn Du (mit geschützten Sternen) den Rest hochziehst.

CS
Jörg
 
Ernie, Jörg,

vielen Dank für die Hinweise!
Das starke Rauschen ist tatsächlich der geringen Belichtungszeit von nur 20 x 60 Sekunden geschuldet.
Werde dennoch auf alle Fälle statt der ABE - die zu einer sichtbaren Zonenabdunklung um die Galaxie führt, ein mehrstufiges DBE durchführen, um zunächst den Gradienten noch besser zu entfernen.
Beim MLT - Entrauschen war ich in der Tat etwas nachlässig, hier war der eine Durchgang doch zu wenig.
 
Hallo Martin,

Bei Aufnahmen von Galaxien kann ich ganz dringend zu DBE anstelle ABE raten.
ABE erzeugt um helle Galaxien einen dunklen Bereich, wie er in Deinem Bild zu sehen ist.

Das Strecken an sich ist mir auch noch immer etwas heikel und ich mache es immer wieder sehr ungern.

Der für mich beste Weg ist:

Erst mit HistogramTransformation etwas Strecken, bis die Farben sichtbar werden und die hellen Sterne eine angenehme Größe erreicht haben.
Dann ganz behutsam ein wenig mit Curves die Sättigung erhöhen.
Das weitere Strecken habe ich bislang mit MaskedStretch gemacht.
Und zwar so weit bis auch kleinere Sterne sichtbar werden.

Manchmal, aber nicht immer, wende ich dann Gerald Wechselbergers Methode an: "How to enhence Nebula without pushing the stars".

http://www.werbeagentur.org/oldwexi/PixInsight/PixInsight.html

Wenn ich diesen Schritt auslasse, Strecke ich bislang gleich mit MaskedStretch auf das gewünschte Maß und regle die Feinheiten dann mit HistogramTransformation.

Gegen die rote M101 hilft PhotometricColorCalibration.
M101 bei SearchCoordinates eingeben und auf das Bild anwenden.
Anschließend noch Grün mit SCNR mindern.
Fertig.

Liebe Grüße
Heiko
 
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