Ursus corpulentus
Aktives Mitglied
Liebe Freunde klassischer englischer Motorräder,
der 19. Oktober rückt näher und ich habe noch nichts in meiner "Sternwarte" für die offizielle Eröffnung vorbereitet. Langsam wird es mir warm, denn als ich heute Nachmittag (mein erster freier Mittag seit Längerem) mit einer Tasse Kaffee auf meinem Carport-Dach saß und ein bisschen von meiner Indischen Petersilie genossen habe, ist mir genau das aufgefallen. Fazit: "Das wird wieder mal verdammt eng".
Mist!
Dann bin ich ein wenig meinen Gedanken hinterhergehangen und ich habe mir überlegt, den 102er Vixen für die Veranstaltung als "Hauptinstrument" in der Kuppel zu lassen. Ist groß genug, um ein bisschen was zu zeigen und trotzdem noch manipulierbar, ohne dass man aus Versehen beim Schwenken jedes Mal ein Kind ausknockt.

"Hauptinstrument" dachte ich - nicht ohne Stolz .... ppfffrrrrrzzzzzz!
Aber zu einem Hauptinstrument gehört ein anständiges Unter-, oder zumindest ein Nebeninstrument; logisch, oder?!
Dann fielen mir die kleinen 60er Vixen Leitrohre wieder ein, die mir vor einiger Zeit zugelaufen sind. Mein gut gebrauchtes Vixen 60/700 ist der beste 60er, den ich hier rumstehen habe - mit Abstand. Und der kleine 60/460 prodziert Bilder wie aus einem Bildband von David Hamilton ... alles irgendwie im Nebel.
Zumindest am Tag.

Dasselbe Problem wurde mal anhand eines Novalux 415 diskutiert, und es wurde vermutet, dass es sich um "Streulicht" handle, das nur tagsüber Probleme machen würde. Ich selber habe ehrlich gesagt nicht die leisteste Vorstellung, ob es das sein könnte.
Doch das werde ich jetzt einfach mal ausprobieren.
Toll ist, dass ganz viel von dem alten Vixen-Geraffel immer irgendwie zusammenpasst. Das ist wie bei den alten englischen Triumph-Mopeds: Meine Triumph hat ein lieber Freund von mir gebaut, aus Triumph-Einzelteilen mehrerer Jahrzehnte: Motor und Getriebe Baujahr 1953, Rahmen Baujahr 1961, Gabel wahrscheinlich Siebziger ... Und seit Neuestem hat sie einen 650er-Motor, der natürlich in den 500er-Rahmen passt.
Lego für Große Jungs.
Und um am Tag (Nacht!) der Offenen Kuppel bei mir ein bisschen einen auf dicke Hose zu machen, habe ich die beiden Teleskope jetzt einfach mal übereindergeschraubt. Sieht ganz schön beeindruckend aus. (Zumindest für mich als Laie). Aber alles passt mit den originalen Zollschrauben einwandfrei zusammen. Und justieren lässt sich die ganze Chose auch.
Fischer-Technik für Große.

Ich habe zwar keinerlei Aufgaben, für die irgendwelche Leitrohre wichtig wären, doch egal:
Sieht funky aus, beeindruckt Gäste (sofern sie noch weniger Anhnung haben, wie ich) und ich kann dem Ding jetzt endlich mal auf den Zahn fühlen.
Und sollte es tatsächlich nachts besser funzen", als am Tag, dann wird der Vergleich zwischen den beiden Refraktoren interessant - und seien sie noch so unterschiedlich.
Und wenn das auch nichts taugen sollte, dann können zumindest zwei Leute zeitgleich deselbe Okjekt beobachten - einmal schmalspur und einmal wide field.
Und das ist doch für einen Beobachtungsabend mit Gästen vielleicht gar nicht so schlecht.
Stelle ich mir so vor ....
Schöne Grüße,
Urs
der 19. Oktober rückt näher und ich habe noch nichts in meiner "Sternwarte" für die offizielle Eröffnung vorbereitet. Langsam wird es mir warm, denn als ich heute Nachmittag (mein erster freier Mittag seit Längerem) mit einer Tasse Kaffee auf meinem Carport-Dach saß und ein bisschen von meiner Indischen Petersilie genossen habe, ist mir genau das aufgefallen. Fazit: "Das wird wieder mal verdammt eng".
Mist!
Dann bin ich ein wenig meinen Gedanken hinterhergehangen und ich habe mir überlegt, den 102er Vixen für die Veranstaltung als "Hauptinstrument" in der Kuppel zu lassen. Ist groß genug, um ein bisschen was zu zeigen und trotzdem noch manipulierbar, ohne dass man aus Versehen beim Schwenken jedes Mal ein Kind ausknockt.

"Hauptinstrument" dachte ich - nicht ohne Stolz .... ppfffrrrrrzzzzzz!
Aber zu einem Hauptinstrument gehört ein anständiges Unter-, oder zumindest ein Nebeninstrument; logisch, oder?!
Dann fielen mir die kleinen 60er Vixen Leitrohre wieder ein, die mir vor einiger Zeit zugelaufen sind. Mein gut gebrauchtes Vixen 60/700 ist der beste 60er, den ich hier rumstehen habe - mit Abstand. Und der kleine 60/460 prodziert Bilder wie aus einem Bildband von David Hamilton ... alles irgendwie im Nebel.
Zumindest am Tag.

Dasselbe Problem wurde mal anhand eines Novalux 415 diskutiert, und es wurde vermutet, dass es sich um "Streulicht" handle, das nur tagsüber Probleme machen würde. Ich selber habe ehrlich gesagt nicht die leisteste Vorstellung, ob es das sein könnte.
Doch das werde ich jetzt einfach mal ausprobieren.
Toll ist, dass ganz viel von dem alten Vixen-Geraffel immer irgendwie zusammenpasst. Das ist wie bei den alten englischen Triumph-Mopeds: Meine Triumph hat ein lieber Freund von mir gebaut, aus Triumph-Einzelteilen mehrerer Jahrzehnte: Motor und Getriebe Baujahr 1953, Rahmen Baujahr 1961, Gabel wahrscheinlich Siebziger ... Und seit Neuestem hat sie einen 650er-Motor, der natürlich in den 500er-Rahmen passt.
Lego für Große Jungs.
Und um am Tag (Nacht!) der Offenen Kuppel bei mir ein bisschen einen auf dicke Hose zu machen, habe ich die beiden Teleskope jetzt einfach mal übereindergeschraubt. Sieht ganz schön beeindruckend aus. (Zumindest für mich als Laie). Aber alles passt mit den originalen Zollschrauben einwandfrei zusammen. Und justieren lässt sich die ganze Chose auch.
Fischer-Technik für Große.

Ich habe zwar keinerlei Aufgaben, für die irgendwelche Leitrohre wichtig wären, doch egal:
Sieht funky aus, beeindruckt Gäste (sofern sie noch weniger Anhnung haben, wie ich) und ich kann dem Ding jetzt endlich mal auf den Zahn fühlen.
Und sollte es tatsächlich nachts besser funzen", als am Tag, dann wird der Vergleich zwischen den beiden Refraktoren interessant - und seien sie noch so unterschiedlich.
Und wenn das auch nichts taugen sollte, dann können zumindest zwei Leute zeitgleich deselbe Okjekt beobachten - einmal schmalspur und einmal wide field.
Und das ist doch für einen Beobachtungsabend mit Gästen vielleicht gar nicht so schlecht.
Stelle ich mir so vor ....
Schöne Grüße,
Urs
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