PixInsight: Preiserhöhung

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MareImbrium

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Hallo zusammen,

ich musste feststellen dass der Preis für PixInsight mal eben um 20% auf 300 EUR zzgl MWSt erhöht wurde. Insgesamt kostet eine neue Lizenz nun 357 EUR.

Daher bleibe ich zunächst bei Affinity Photo V2 und den JR Astro Macros.

Gibt es Alternativen zum BlurXTerminator?

Welche Programme (insbesondere MAC) nutzt Ihr sonst?

CS Thomas
 
Hallo Thomas,

schau dir mal Astrosharp an.
Kann dir aber grad nicht sagen ob es das auch für den Mac gibt.

Das Programm ist noch in Entwicklung und nicht ganz so gut wie BXT. Aber es kann doch schon einiges.
Der Entwickler macht auch immer schöne Videos bei Updates.

Grüße
Brian
 
Hallo,

noch im Dezember habe ich meine Testlizenz aktiviert und angefangen PixInsight zu testen. Dachte mir: Ja dann lass mal bis zu Ende testen und dann wird im neuen Jahr ggf. gekauft. Nun hat mich genau diese Preiserhöhung getroffen :cry: Naja, so ist das Leben.

Ich habe sonst immer Siril genutzt und war damit sehr zufrieden. Mit PixInsight habe ich selbst nach erst kurzer Einlernphase aber schon bessere Ergebnisse erzielt und bleibe daher dabei. Nur das ewig lange Stacking geht mir nun auf den Keks. Astrosharp nutzen Astro-Kollegen von mir auch sehr gerne, mich selbst hat es aber nie überzeugt. Alternativen dafür kenne ich keine. Affinity Photo V2 und die JR Astro Macros nutze ich weiterhin selbst :y:

CS Florian
 
Durch das neue BXT bin ich wieder auf das Thema PI gestoßen. Ich hatte befürchtet, dass im neuen Jahr eine Preissteigerung kommt, daher noch im Dez. gekauft. Die 500€ für PI, incl. BXT, NXT und SXT sind aber sehr gut angelegt. Die Bilder werden einfach besser.

Alles ist bei PI auch nicht optimal. Z.B. stacke ich noch mit Siril und mache die photometrische Kalibrierung ebenfalls in Siril. In PI dauert es mir einfach viel zu lange.

Worüber ich besonders erstaunt war, es ist oft nicht erforderlich nach der Bearbeitung in PI mit einem Bildbearbeitungsprogramm weiter zu optimieren.
 
Worüber ich besonders erstaunt war, es ist oft nicht erforderlich nach der Bearbeitung in PI mit einem Bildbearbeitungsprogramm weiter zu optimieren.
Das fällt mir gerade auch auf. Ich weiß oft gar nicht was ich in Affinity Photo noch mit den JR Macros machen soll, denn mir gefällt das Bild meistens bereits sehr gut und ich optimiere wirklich nur noch kleinste Dinge.
 
Passt zur Preisargumentation:

Beispiel NGC2244:
- APO TS76EDPH, ASI294MC, 45min. RBB Gain 121 (30x90s), 112,5min. Ha Gain 121 mit Optolong L-Xtreme (75x90s)

Siril (Vorbereitung)
- mit Siril normal gestackt, einmal das RGB Paket und einmal das Ha Paket
- dann in Siril beide Summenbilder neu registriert, damit sie genau übereinander liegen und diese Sequenz zugeschnitten

PI (Endbearbeitung)
- dann in PI das Ha Summenbild mit SXT Sterne entfernt, anschließend mit NXT entrauscht und mit BXT geschärft, anschließend mit GHC gesreckt
- das RGB Summenbild mit BXT Sterne korrigiert, Sterne verkleinert und Hintergrund geschärft und 1x NXT
- danach das RGB Bild mit SXT von den Sternen befreit und Stern-Layer erstellt
- das sternlose RGB Bild mit GHC gestreckt
- mit PixelMath das Ha und RGB ohne Sterne zusammengeführt
- die Sterne mit HistogrammTransformation gestreckt
- mit PixelMath die Kombi Ha/RGB mit den Sternen zusammengeführt

NGC2244.jpg


Abberration.jpg
 
Nach meinem Verständnis ist es auch bei HA besser, erst BXT und erst dann SXT zu nutzen, damit BXT anhand der Sternformen die jeweilige notwendige Korrektur berechnen kann.
 
Ich fand den Preis von PI auch immer recht hoch und habe mir stattdessen vor 3 Jahren zuerst AstroPixelProcessor (APP) zugelegt. Würde ich heute nicht mehr machen, auch wenn APP zum Stacken und für Mosaike prima geeignet ist. Aber das war es dann auch schon. Prinzipiell sind APP und Siril vom Leistungsumfang vergleichbar.
PI kaufte ich dann vor 2 Jahren. BXT ist wirklich ein game changer.
Mein workflow ist derzeit: APP (stacken) -> PI (GraxPert, BXT-SPCC-BXT, SXT, GHS, NXT) -> Affinity Photo.
GraxPert gibt es auch als kostenlose stand-alone version und funktioniert für mich derzeit besser als DBE.
Affinity nehme ich insbesondere zum Zusammenfügen von sternlosem Bild und Sternen, da dies mittels Regler einfach intuitiver geht als jedesmal andere Werte in Pixelmath zu probieren. Die JR Astro Macros probiere ich manchmal auch aus, insbesondere das Bandpass sharpening.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo!

Irgendwann musste es mal so kommen, denke ich. Ehrlich gesagt, hätte ich zwischendurch schon längst erwartet, dass bei einem größeren Versionsschritt für das Update mal ein erneuter Beitrag verlangt wird. Dafür habe ich immer Verständnis und ziehe das einem Abomodell vor. Ist aber bei PI nie passiert.

Um nochmal auf die Eingangsfrage zurück zu kommen: das (zurecht) so vielgerühmte BXT ist eine "Deconvolution". Wenn also eine andere Software einen entsprechend benannten Menüpunkt aufweist, kann man an der Stelle - je nach Umsetzung und vermutlich mit etwas Geduld und Geschick - ein ähnliches Ergebnis erzielen wie BXT. In PixInsight sind mit dem Deconvolution-Prozess sehr gut vergleichbare Ergebnisse auch ohne BXT durchaus möglich. Da es aber viele Regler gibt, an denen man dabei drehen kann, ist eine KI hier gut einsetzbar, weil die diese multidimensionalen Einflüsse besonders gut handhaben kann.

Das Stacking dauert für mein Empfinden in PI gar nicht so wahnsinnig lange. Liegt aber vermutlich auch daran, dass ich kleine Zwangspausen in einem bequemen Sessel in meinem Büro mit einer Tasse Kaffee und einer interessanten Zeitschrift stets unbeschadet und sogar mit Gewinn überstehe. Man kann aber durchaus einfach einen anderen Stacker seiner Wahl nehmen.
Man muss bedenken, dass das WBPP-Script eine ganze Menge von Prozessen und Analysen umfasst. Das dauert ein bisschen, hat aber unbestreibar gewisse Vorteile. Manchmal kann man auch auf Teile des Scripts verzichten. Je nach Qualität oder Quantität des Ausgangsmaterials kann man die Konfiguration zuschneiden und den Prozess verkürzen. Dazu muss man aber schon recht genau wissen, was man tut und verstehen, wie die Dinge so zusammenhängen.
PI bleibt am Ende eben ein sehr großer Werkzeugkasten und wie im richtigen Heimwerkerleben auch, muss man die Werkzeuge erst mal kennen und benutzen lernen. Wäre alles KI-gestützt, dann hätte auch nur noch die KI den vollen Spaß.

Gruß
Sebastian
 
500 EUR für PI+Module?
Bitte vergesst nicht auch für die freie Software siril, indi, ccdciel etc. mal etwas zu spenden, und seien es auch nur 10 EUR.
Ich finde, diese Programmierer leisten einen gigantische Arbeit. Und: Der Source-Code ist auch noch frei erhältlich!!!

Ich habe indi 100 EUR gespendet.

Grüße, Claus
 
Der einzigste logische und vollkommene Weg ist Pixinsight, alles andere mag ja okay sein aber PI ist mächtig aber saugut und kann soviel mehr als alle anderen Programme...und der Preis ist völlig berechtigt, der Software Support, die Software Updates, da stimmt ALLES
 
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