PixInsight: Stacken von Aufnahmen verschiedener Setups

BackyardImaging

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Hallo zusammen,

ich benötige mal wieder die Schwarmintelligenz der Community. Ein Astrokollege und ich haben derzeit eine (Zufalls-)Collab laufen, dh wir haben beide zufällig dasselbe Objekt aufgenommen und möchten die Daten gerne zusammenlegen. Das Problem dabei ist, dass der FOV zumindest zum Teil unterschiedlich ist, ebenso wie die Brennweiten der Teleskope und auch das Sampling. Bisher konnte ich solche Daten in Astropixelprozessor sehr gut zwangsverheiraten. Das dauert, aber das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun habe ich das Problem, dass APP für die Integration der Daten inkl aller Temporary Files, die da so produziert werden, über 3 TB (!) Platz benötigt. Die habe ich nicht zur Verfügung.

Meine Frage wäre, ob das auch in PixInsight möglich ist. Ich weiß, das wird vermutlich einiges an manueller Arbeit erfordern, aber dann ist das eben so. Bisher habe ich immer WBPP "out of the box" verwendet und wenig an den Einstellungen gedreht, dh hier werde ich auch noch lernen müssen, was auch nicht das Schlechteste ist.

Falls jemand einen "Fahrplan" hat, dann gerne her damit. Wenn man sich mal auf Astrobin umschaut, dann gibt es da ja die wildesten Collabs, die auch irgendwie gestackt werden müssen. Dh irgendeine Möglichkeit muss es da geben.

CS,

Ulrike
 
Hallo Ulrike,
in PI geht das z.B. mit dem Prozess "Staralignment", unter Anpassung der Parameter je nach Datenmaterial. Auf CN gibt es einige Beiträge zu diesem Thema. Ob das der WBPP leistet vermag ich nicht zu beurteilen, ich verwende nur die Einzelprozesse. Auch auf welcher Entwicklungstufe diese Registrierung durchgeführt wird hängt wie immer an den Daten, ebenso die Integration. Ich verwende dazu i.d.R. Pixelmath mit unterschiedlichen Algorithmen. Das Staralignment an sich ist simpel, aus dem Ergebnis ein gutes Bild zu machen ist -je nach Anspruch- schon eher eine Herausforderung. Eine kritischen Prüfung der Ausgangsdaten macht Sinn, denn ...trash in, trash out. Du wirst Dich in PI einlesen müssen, eine umfängliche Darstellung des gesamten Workflows sprengt die Grenzen.
CS Dieter
 
Hi Dieter,

ich habe schon bei CN nachgelesen und tatsächlich bin ich nicht so tief in der Materie drin, als dass ich das so schnell erfassen könnte. Star Alignment verwende ich zwar regelmäßig, aber wohl nur in der einfachsten Form. Das Problem bei meiner Collab ist ja, dass am Ende nicht mehr sehen soll, dass verschiedene Brennweiten verwendet wurden und z. B. auch die Rotation der Kamera anders war. Wie gesagt: Astropixelprozessor macht das mit den richtigen Einstellungen ganz hervorragend. Allerdings werden hier für eine Integration von ungefähr 35 h RGB Aufnahmen über 3 TB an Speicher fällig, was nur irgendwelchen temporären Dateien geschuldet ist.

Btw würde mich mal interessieren, wie die ganzen Collabs gestackt werden, wo sehr viele Fotografen dran beteiligt sind und die Belichtungszeit teils mehrere hundert Stunden beträgt. Ich bezweifle irgendwie, dass dann jemand mit PixInsight alle Dateien integriert. Ich persönlich habe jetzt keine andere Möglichkeit, als jede Nacht einzeln zu stacken und dann die ganzen Stacks zu integrieren.

CS,

Ulrike
 
Hallo Ulrike,

vor einiger Zeit habe ich mir die Testversion von PixInsight geholt und bin ab der gleichen Stelle gescheitert. Was mit den Astro Pixel Processor kein Problem war, wurde zum echten Kampf (den ich am Ende verlor). Mag sein, dass mit PI die besseren Ergebnisse erzielt werden können, aber den Weg dahin empfand ich als zu steinig. Mit kommt es fast so vor, als würden die Entwickler es dem Benutzer absichtlich schwer machen. Der Zugang zum Programm ist ohne tiefgehende Tutorials und lange Einarbeitung, meiner Meinung nach, kaum zu schaffen. Da bleibe ich dann doch lieber beim APP, schone meine Nerven und verzichte auf die letzten paar Prozent Bildqualität.

Viele Grüße
Michael
 
Hallo Ulrike,

ganz so kompliziert ist es nicht. Dafür braucht man, meiner Meinung, auch kein Pixelmath an der Stelle um Daten unterschiedlicher Setups zu kombinieren.

Die jeweiligen Setups einzeln zu kalibrieren ist denke ich klar. Dafür kannst du WBPP verwenden, einzeln pro Datensatz und da die kalibrierten (und debayered bei OSC) Frames auch gleich messen, also mit ihrem Weighting-Score versehen lassen.

Vorher natürlich schlechte Frames per Blink jeweils aussortieren.

Runterskalieren ist für das Signal und Ansehnlichkeit natürlich besser als hochskalieren.

Daher nimmst du anschließend den besten Frame vom Setup mit der gröbsten Auflösung pro Pixel. Welcher Frame das ist steht in der jeweiligen Logfile von WBPP.

Diese Aufnahme nimmst du als Referenzframe für StarAlignment und kippst alle Frames der beiden oder mehreren Setups rein. StarAlignment ansonsten auf Defaulteinstellungen reicht völlig. StarAlignment richtet die Einzelframes entsprechend der Referenz aus und skaliert die höher aufgelösten Frames runter.

Unterschiedliche Rotation gleicht StarAlignment durch das hinzufügen von schwarzen Rändern auf den jeweils nicht passenden Frames aus.

Diese registrierten Frames kannst du dann alle gemeinsam integrieren/stacken.

Das kannst du auch über WBPP lösen und lässt entsprechend einfach die Bereiche Bias, Darks, Flats leer. Das gibt dann zwar einen Warnhinweis, das Kalibrierungsdateien fehlen, mehr aber auch nicht.

Eventuell macht es noch Sinn an der Stelle noch eine Runde mit LocalNormalisation zu drehen und die entsprechend anzuklicken. Eventuell sogar gut, die Frames an der Stelle alle nochmal messen zu lassen in Relation zu einander. Registrierung kannst du an der Stelle abwählen, das sind die Frames ja schon.

Sollte die Rotation der beiden Setups zu unterschiedlich sein, gibts natürlich unschöne Ränder bzw. Absätze, so breiter so mehr die Rotation auseinander liegt. Das schlichtweg weil dann im Zentralbereich alle Frames integriert werden (mehr Signal) und im Außenbereich dann nur die jeweils passenden (weniger Signal).

Man muss etwas den Überblick behalten, welcher Datensatz und welcher Bearbeitungsschritt, aber das lässt sich ja mit entsprechenden Unterordnern lösen und ansonsten ist das alles kein Hexenwerk.

Grüße,
Alexander
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ulrike,

ganz so kompliziert ist es nicht. Dafür braucht man, meiner Meinung, auch kein Pixelmath an der Stelle um Daten unterschiedlicher Setups zu kombinieren.

Die jeweiligen Setups einzeln zu kalibrieren ist denke ich klar. Dafür kannst du WBPP verwenden, einzeln pro Datensatz und da die kalibrierten (und debayered bei OSC) Frames auch gleich messen, also mit ihrem Weighting-Score versehen lassen.

Grüße,
Alexander
Hi Alex, wie genau geht der Schritt? Bisher habe ich PI immer alles in Skript gekippt und mich eher weniger um die einzelnen Schritte gekümmert. Ich weiß natürlich, wie kalibriert wird, aber Vermessung?

Und hoch bzw runterskalieren hab ich auch noch nicht gemacht. Ich weiß, dafür gibt es einen Prozess, aber was ich dann dort eingeben soll... keine Ahnung.

CS,

Ulrike
 
Hallo Ulrike,
bevor Du Dich mit WBPP verkämpfst, nutze WBPP nur bis zur Cosmetic Correction und verzichte dort auf StarAlignment. StarAlignment würde ich gesondert machen, denn da musst Du evtl. experimentieren.

ich würde ganz simpel ein gutes Bild mit dem kleinsten FOV als Referenz in StarAlignment nehmen. Je nachdem, wie eben die Bildfelder sind, musst Du mit dem "Registration Model" spielen. "Projective Transformation" ist schneller, die unterschiedlichen Spline-basierten Modelle sind in der Regel rechenintensiver.

VG
Wolfgang
 
Hallo Ulrike,
bevor Du Dich mit WBPP verkämpfst, nutze WBPP nur bis zur Cosmetic Correction und verzichte dort auf StarAlignment. StarAlignment würde ich gesondert machen, denn da musst Du evtl. experimentieren.

ich würde ganz simpel ein gutes Bild mit dem kleinsten FOV als Referenz in StarAlignment nehmen. Je nachdem, wie eben die Bildfelder sind, musst Du mit dem "Registration Model" spielen. "Projective Transformation" ist schneller, die unterschiedlichen Spline-basierten Modelle sind in der Regel rechenintensiver.

VG
Wolfgang
Hi Wolfgang,

danke für die Erläuterungen zum Alignment. So wie ich das sehe, müsste ich dann aber trotzdem das Bild auf das kleinste FOV croppen. Genau das möchte ich aber nicht. In APP ist es möglich, durch LNC/MBB alles so zu integrieren, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Brennweiten/FOVs nicht mehr sichtbar sind. Am Ende habe ich ein Masterlight mit dem dem Bildfeld der kürzesten verwendeten Brennweite.

Hallo Ulrike,

vor einiger Zeit habe ich mir die Testversion von PixInsight geholt und bin ab der gleichen Stelle gescheitert. Was mit den Astro Pixel Processor kein Problem war, wurde zum echten Kampf (den ich am Ende verlor). Mag sein, dass mit PI die besseren Ergebnisse erzielt werden können, aber den Weg dahin empfand ich als zu steinig. Mit kommt es fast so vor, als würden die Entwickler es dem Benutzer absichtlich schwer machen. Der Zugang zum Programm ist ohne tiefgehende Tutorials und lange Einarbeitung, meiner Meinung nach, kaum zu schaffen. Da bleibe ich dann doch lieber beim APP, schone meine Nerven und verzichte auf die letzten paar Prozent Bildqualität.

Viele Grüße
Michael

Hi Michael,

Pixinsight möchte ich nicht missen, aber gerade bei meinem jetzigen Problem hat APP die Nase vorn. Aber über 3 TB an Integrationsspeicher ist natürlich überhaupt keine Option. Ich könnte mir eine 4 TB SSD kaufen, aber bei mehr Belichtungszeit wird die auch nicht mehr reichen. In diversen Threads wird empfohlen, in mehreren Batches zu stacken und die dann zu integrieren. Müsste ich letztlich mal testen, aber ich nehme an, dass ich hier nicht jede Nacht einzeln stacken muss, sondern in jeden Stack alle Nächte integrieren muss. Das würde alles ziemlich zerrupfen. Müsste ich mal probieren.

CS,

Ulrike
 
Hi Alex, wie genau geht der Schritt? Bisher habe ich PI immer alles in Skript gekippt und mich eher weniger um die einzelnen Schritte gekümmert. Ich weiß natürlich, wie kalibriert wird, aber Vermessung?

Und hoch bzw runterskalieren hab ich auch noch nicht gemacht. Ich weiß, dafür gibt es einen Prozess, aber was ich dann dort eingeben soll... keine Ahnung.

CS,

Ulrike

Mach Kalibrierung wie gewohnt pro Datensatz mit WBPP und und entferne unter Lights alle Häkchen bei

- Image Registration
- Local Normalization
- Image Integration

Lediglich subframe weighting lässt du aktiviert. Das jeweils für jeden Datensatz.

Damit erhältst kalibrierte und vermessene Subframes.

Wenn für alle Datensätze erledigt, öffnest du WBPP wieder, entfernst alle Einträge under Bias, Darks, Flats und stellst bei Lights alle Subframes aller Datensätze ein.

Als Referenz für alignment in WBPP stellst du den ermittelten besten Frame aus der gröbsten Auflösung ein und aktivierst

- Subframe Weighting
- Image Registration
- Local Normalization (bei Bedarf)
- Image Integration

Wenn das durchgelaufen hast das aus mehren Datensätzen aggregierte Summenbild.

Grüße,
Alex

p.s. das unter Prämisse wenn du lieber mit WBPP arbeitest, ansonsten wie von Wolfgang @openfuture genannt als einzelne Prozesse.
 
So wie ich das sehe, müsste ich dann aber trotzdem das Bild auf das kleinste FOV croppen. Genau das möchte ich aber nicht. In APP ist es möglich, durch LNC/MBB alles so zu integrieren, dass die Übergänge zwischen den einzelnen Brennweiten/FOVs nicht mehr sichtbar sind. Am Ende habe ich ein Masterlight mit dem dem Bildfeld der kürzesten verwendeten Brennweite.
Wenn Du das so machen willst, dann eben genau umgekehrt das größte FOV beim Alignment nehmen. Das Alignment integriert noch nicht, das ist ein gesonderter Schritt - nämlich die Integration. Das geht bestimmt, ich hab's nur noch nicht gemacht.
 
Mach Kalibrierung wie gewohnt pro Datensatz mit WBPP und und entferne unter Lights alle Häkchen bei

- Image Registration
- Local Normalization
- Image Integration

Lediglich subframe weighting lässt du aktiviert. Das jeweils für jeden Datensatz.

Damit erhältst kalibrierte und vermessene Subframes.

Wenn für alle Datensätze erledigt, öffnest du WBPP wieder, entfernst alle Einträge under Bias, Darks, Flats und stellst bei Lights alle Subframes aller Datensätze ein.

Als Referenz für alignment in WBPP stellst du den ermittelten besten Frame aus der gröbsten Auflösung ein und aktivierst

- Subframe Weighting
- Image Registration
- Local Normalization (bei Bedarf)
- Image Integration

Wenn das durchgelaufen hast das aus mehren Datensätzen aggregierte Summenbild.

Grüße,
Alex

p.s. das unter Prämisse wenn du lieber mit WBPP arbeitest, ansonsten wie von Wolfgang @openfuture genannt als einzelne Prozesse.
Hi Alex,

danke erstmal für die Antwort.

Momentan hänge an der Referenz für das Alignment:
1) Wie finde ich heraus, welches das beste Frame ist?
2) Wo genau stelle ich das im WBPP ein?

CS,

Ulrike
 
Hi Alex,

danke erstmal für die Antwort.

Momentan hänge an der Referenz für das Alignment:
1) Wie finde ich heraus, welches das beste Frame ist?
2) Wo genau stelle ich das im WBPP ein?

CS,

Ulrike

WBPP legt in einem Unterordner bei den Lights eine Logfile an. Das ist eine simple Textdatei in der alle Bearbeitungsschritte stehen und welcher Frame der beste ist.

Du kannst aber auch erstmal einen beliebigen auswählen, der gescheite runde Sterne hat, je nach deinem gewünschten FOV. Wie schon geschrieben am besten einen von der kürzesten Brennweite bzw. besser ausgedrückt gröbsten Auflösung als Referenz nehmen.

Diesen Frame gibst du im Reiter Lights unten rechts am Rand bei „registration reference image“ als Referenz ein bzw. wählst ihn aus dem Dateidialog aus.

Alle anderen Lights werden dann entsprechend dieser Referenz hingedreht und skaliert.
 
Hi Alex,

danke dir. Das Problem ist, das Pixinsight mir am Ende immer noch drei Bilder kreiert und kein Summenbild. Drei Bilder, weil drei verschiedene Kameras während der Integrationsszeit verwendet wurden. Dass ich die Bilder irgendwie alignen kann ist nicht mal das Problem. Sondern eher, Pixinsight dazu zu überreden, statt drei Bildern ein Summenbild zu stacken.

CS,

Ulrike
 
Wenn ich nochmals schüchtern aus der Ecke einwerfen dürfte: mach das Alignment und Stacking zu Fuß und versuche nicht gleich, es mit WBPP hinzukriegen. WBPP ist mächtig und effizient, wenn man es versteht. Aber es ist nicht selbsterklärend...
 
Hi Alex,

danke dir. Das Problem ist, das Pixinsight mir am Ende immer noch drei Bilder kreiert und kein Summenbild. Drei Bilder, weil drei verschiedene Kameras während der Integrationsszeit verwendet wurden. Dass ich die Bilder irgendwie alignen kann ist nicht mal das Problem. Sondern eher, Pixinsight dazu zu überreden, statt drei Bildern ein Summenbild zu stacken.

CS,

Ulrike

Dann gib unter lights bei exposure tolerance 999 ein. So das dann alle Bilder in einem Stack / Gruppe erscheinen.

Ansonsten halt den Punkt „Image Integration“ in WBPP abwählen und wie von @openfuture Wolfgang vorgeschlagen Integration per Prozess außerhalb von WBPP machen.
 
schon irgendwie interessant das es zu diesem Thema kein passendes YT-Video gibt. Oder ich habs bisher einfach nicht gefunden.
Sollte eigentlich genügend Leute geben die damit wiederkehrend konfrontiert werden.
Vielleicht schafft es ja eine raus dem Forum sowas zu erstellen.
Ich kann leider auch nicht dienen, da ich bisher noch nicht in die Verlegenheit kam.

CS,
Franz
 
schon irgendwie interessant das es zu diesem Thema kein passendes YT-Video gibt. Oder ich habs bisher einfach nicht gefunden.
Sollte eigentlich genügend Leute geben die damit wiederkehrend konfrontiert werden.
Vielleicht schafft es ja eine raus dem Forum sowas zu erstellen.
Ich kann leider auch nicht dienen, da ich bisher noch nicht in die Verlegenheit kam.

CS,
Franz
Hi Franz,

sehe ich ebenso. Wie schon angesprochen, gibt es ja Collabs, wo weit mehr als zwei Leute zusammen wirken. Teilweise mit mehreren 100 h Belichtungszeit und verschiedenen Setups. Die werden ja auch irgendwie gestackt.

CS,

Ulrike
 
Wenn ich nochmals schüchtern aus der Ecke einwerfen dürfte: mach das Alignment und Stacking zu Fuß und versuche nicht gleich, es mit WBPP hinzukriegen. WBPP ist mächtig und effizient, wenn man es versteht. Aber es ist nicht selbsterklärend...
Hi Wolfgang,

das Alignment ist schon mal fehlgeschlagen, zumindest mit den Frames meines Collab-Kollegen. Projective Transformation greift ebenso wenig wie die anderen Modelle. Nicht weiter verwunderlich, da mein Kollege wie gesagt einen andere Brennweite und ein komplett anderes Gesichtsfeld hatte. Trotzdem bin ich schon etwas enttäuscht. Ich hätte gedacht, dass PI da mehr drauf hat. Und die ganzen Bilder per Hand zu alignen ist natürlich keine Option.

CS,

Ulrike
 
Ulrike,

stell doch mal bitte zwei kalibrierte Frames eurer beiden Setups zur Verfügung. Pixinsight kann die bestimmt matchen.

Grüße,
Alex
 
Hi Alex,

hier ein Link. Die Dateien enthalten je ein Beispiel von den verwendeten Setups.

https://we.tl/t-0E69OOdKsl

Danke.

CS,
Ulrike
 
Hallo Ulrike,
bei mir funktionieren es auch nicht alle mit allen, aber die beiden rechteckigen und die beiden quadratischen kriege ich übereinander, beide mit der "Projective Transformation":

Light_NGC7142_180_0s_Bin1_20231015_222424_0006_cal_registered.png
LIGHT_2023_09_25_03_57_35_9_90_100_180_00_cal_registered.png
 
Hallo Ulrike,
bei mir funktionieren es auch nicht alle mit allen, aber die beiden rechteckigen und die beiden quadratischen kriege ich übereinander, beide mit der "Projective Transformation":

Den Anhang 441329 betrachtenDen Anhang 441331 betrachten
Hi Wolfgang,

das geht schon, aber jetzt muss noch das quadratische ins Eckige :) Wie gesagt, die Collab ist aus Zufall entstanden, daher passt die Rotation nicht. Dazu hat mein Kollege die ASI 533 MC Pro, die diesen quadratischen Sensor hat. Aber ich dachte, wir probieren mal, die Daten zwangszuverheiraten. Und bisher bin ich doch ziemlich baff, dass PixInsight sich da mit Händen und Füßen dagegen sträubt.

CS,

Ulrike
 
Sodala, jetzt habe ich auch das quadratische ins Eckige gebracht:
LIGHT_2023_09_25_03_57_35_9_90_100_180_00_cal_registered1.png


Wenn man ein deutlich kleineres Bild mit einem größeren Referenzbild ausrichten will, dann hilft es, wenn man im größeren Referenzbild ein Preview anlegt, das ungefähr dem kleineren Bild entspricht. Dann diese Preview zum Alignment nehmen, dann funktioniert es.
 
Hallo zusammen,

ich wollte ein kurzes Update geben und mich für das Feedback bedanken. Mittlerweile konnte ich Problem eruieren - offensichtlich war etwas mit der Installation von APP auf dem Mac falsch gelaufen, was dazu führte, dass die Dateien nach der Kalibrierung auf die siebenfach Größe "angeschwollen" sind.

Ich habe APP mittlerweile neu installiert und jetzt reicht der Speicher locker aus (317 GB zu vorher über 3 TB). Da APP bei der Integration diverser Setups meilenweit die Nase vorn hat, bleibe ich gerne dabei :)

CS,
Ulrike
 
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