TriffiD
Aktives Mitglied
Hallo!
Die ursprüngliche Frage ist ja eigentlich, ob die Bilder mit PI so viel besser werden, als mit PS.
Es ist im Grunde keine Frage, dass PI sehr spezielle Tools für die Astrofotografie mit ihren zahlreichen Besonderheiten mitbringt. Aber ob das Bild dadurch tatsächlich besser wird, hängt sehr von den Fähigkeiten des Benutzers ab. Auch das Bildmaterial spielt sicher eine Rolle. Landhimmelaufnahmen bei Spitzenseeing brauchen kaum Bearbeitung da hat man auch mit PS leichtes Spiel. Bei problematischeren Aufnahmen aus der Stadt heraus, dürfte man es mit PI zumindest leichter haben. Wichtige Tools wie Deconvolution oder DBE sind in PI schon sehr ausgereift.
Die Benutzung von PI ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig. Die vielen Prozesse und Scripten, die das Programm umfasst machen es außerdem erforderlich, dass man den Umgang damit ganz bewusst erlernt. Standardwerke und viele der guten Tutorials sind auch noch auf Englisch. Da kann ich schon verstehen, dass einige, die keine Lust zum Lernen haben, oder denen die Sprachkenntnisse fehlen, sich gegen PI sträuben.
Mir gefällt an PI, dass die angebotenen Prozesse sich den aktuellen Entwicklungen anpassen. So kann man neuere oder sehr spezielle Verfahren (wie z.B. MureDenoise) selber ausprobieren und ggf. in den eigenen Workflow integrieren. Überhaupt würde ich bei der Arbeit am linearen Bild nicht auf PI verzichten wollen. Aber für spätere Arbeitsschritte greife ich immer noch gerne auf allgemeine Grafiksoftware zurück. PS benutze ich da nicht mehr, weil mir das Lizenzmodell nicht zusagt, aber Affinity Photo ist ja eine vergleichbare Alternative. Die Arbeit mit Masken ist dort angenehmer als in PI. Effekte mit einem weichen Pinsel auf eine Maskenebene "aufzutragen" ist in PI kaum möglich.
Ich bin der Meinung, dass derjenige, der PI sachkundig benutzt und zusätzlich auf andere Grafiksoftware zurückgreift, die besseren Bilder aus normalen Rohdaten herausholt. Wobei "besser" ja sehr geschmacksabhängig ist.
Gruß
Sebastian
Die ursprüngliche Frage ist ja eigentlich, ob die Bilder mit PI so viel besser werden, als mit PS.
Es ist im Grunde keine Frage, dass PI sehr spezielle Tools für die Astrofotografie mit ihren zahlreichen Besonderheiten mitbringt. Aber ob das Bild dadurch tatsächlich besser wird, hängt sehr von den Fähigkeiten des Benutzers ab. Auch das Bildmaterial spielt sicher eine Rolle. Landhimmelaufnahmen bei Spitzenseeing brauchen kaum Bearbeitung da hat man auch mit PS leichtes Spiel. Bei problematischeren Aufnahmen aus der Stadt heraus, dürfte man es mit PI zumindest leichter haben. Wichtige Tools wie Deconvolution oder DBE sind in PI schon sehr ausgereift.
Die Benutzung von PI ist tatsächlich etwas gewöhnungsbedürftig. Die vielen Prozesse und Scripten, die das Programm umfasst machen es außerdem erforderlich, dass man den Umgang damit ganz bewusst erlernt. Standardwerke und viele der guten Tutorials sind auch noch auf Englisch. Da kann ich schon verstehen, dass einige, die keine Lust zum Lernen haben, oder denen die Sprachkenntnisse fehlen, sich gegen PI sträuben.
Mir gefällt an PI, dass die angebotenen Prozesse sich den aktuellen Entwicklungen anpassen. So kann man neuere oder sehr spezielle Verfahren (wie z.B. MureDenoise) selber ausprobieren und ggf. in den eigenen Workflow integrieren. Überhaupt würde ich bei der Arbeit am linearen Bild nicht auf PI verzichten wollen. Aber für spätere Arbeitsschritte greife ich immer noch gerne auf allgemeine Grafiksoftware zurück. PS benutze ich da nicht mehr, weil mir das Lizenzmodell nicht zusagt, aber Affinity Photo ist ja eine vergleichbare Alternative. Die Arbeit mit Masken ist dort angenehmer als in PI. Effekte mit einem weichen Pinsel auf eine Maskenebene "aufzutragen" ist in PI kaum möglich.
Ich bin der Meinung, dass derjenige, der PI sachkundig benutzt und zusätzlich auf andere Grafiksoftware zurückgreift, die besseren Bilder aus normalen Rohdaten herausholt. Wobei "besser" ja sehr geschmacksabhängig ist.
Gruß
Sebastian