Planetariumsprogramm (bzw. Sternatlas) gesucht

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Sperbereule

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Hallo zusammen,

bei mir auf dem Rechner befinden sich gegenwärtig zwei Freeware-Planetariumsprogramme: Cartes du Ciel und Stellarium.

Ich bin mit Stellarium sehr zufrieden, wenn es um die Planung meiner Beobachtungsabende geht. Jetzt habe ich aber einen darüber hinausgehenden Anspruch:

Ich fertige gelegentlich bei meinen visuellen Beobachtungen Astrozeichnungen an. Bei den Skizzen am Teleskop ist es immer sehr aufwendig, die Sterne einzeln anhand der tatsächlichen Okularansicht händisch aufs Papier zu übertragen.

Daher bin ich auf die Idee gekommen, die Okularansicht innerhalb von Stellarium zu nutzen, um eine Vorlage zu generieren (siehe folgenden Thread: Sterne vorzeichnen mithilfe von Skychart?). Ich plane die Beobachtung also mit Stellarium im Voraus (Ort, Zeit und Datum) und wähle die Okularansicht im Programm dem verwendeten Fernglas/Teleskop entsprechend aus. Dann drucke ich die Okularansicht aus Stellarium aus (siehe obiger Thread) und besitze nun eine Vorlage für die Arbeit am Teleskop. Auf jener markiere ich während der Beobachtung in kurzer Zeit die tatsächlich gesehenen Sterne. Es bleibt mir also erspart, deren Positionen einzeln und mühsam per Hand in die Skizze zu übertragen.

Ein erstes Beispiel für diese Arbeitsweise findet ihr hier: Melotte 25 - Hyaden.

Das Problem besteht nun allerdings darin, dass die Sterngrößen und -positionen in Stellarium ab einem gewissen Detailgrad, d. h. spätestens auf der Ebene von Deep-Sky-Objekten, nicht mehr genau sind. In Stellarium sind z. B. für offene Sternhaufen nur sehr einfache Fotos hinterlegt. Ich habe das Ganze am Orionnebel M 42 ausprobiert. Die tatsächliche Okularansicht während der Beobachtung deckte sich nur teilweise mit dem Ausdruck aus Stellarium. Cartes du Ciel (mit installiertem Gaja-Katalog) scheint auch nicht unbedingt besser zu sein, zumal die Sterne hier winzig aussehen und die Ausdrucke deshalb für meine Zwecke nicht praxisgerecht sind.

Daher benötige ich eine Empfehlung für ein Planetariums- bzw. Sternkartenprogramm, mit dem sich die beschriebene Arbeitsweise mit einer höherer Genauigkeit realisieren lässt. Vom Hörensagen kenne ich das kostenpflichtige Programm Starry Night. Verschiedene Versionen mit unterschiedlichem Umfang werden angeboten. Wäre Starry Night möglicherweise für meine Zwecke geeignet und wenn ja, in welcher Version?

Tipps für Freeware sind natürlich besonders willkommen. Aber ich wäre notfalls auch bereit, ein kostenpflichtiges Programm zu erwerben, wenn sie der Preis in Grenzen hält.

Möglicherweise kommt für die beschriebene Herangehensweise auch ein digitaler oder gedruckter Sternatlas infrage, von dem ich Kopien erstelle, die ich dann der Okularansicht entsprechend vergrößere oder verkleinere und den vor Ort gegebenen Himmelsrichtungen entsprechend ausrichte. Vielleicht habt ihr eine Idee, wie ich diesen Ansatz weiterentwickeln könnte, und vielleicht gibt es einen hierfür geeigneten, umfangreichen Sternatlas, den ihr mir empfehlen könnt.

Vielen Dank im Voraus und CS!

Grüße von

Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Claus,
hast Du mal versucht in der Detailansicht von Stellarium den Digitized Sky Survey (DSS) zu aktivieren?
Wie sieht es bei Deiner Optik hinter dem Okular mit Bildfeldkrümmung und damit einhergehenden nichtlinearen Maßstabsverzerrungen aus? Könnte dies evtl. ein Problem mit ungenauer Position der Sterne sein?

CS Dietmar
 
Hi Claus,

ich kenne mich bei deiner Vorgehensweise nicht gut aus, aber hast du in Stellarium die Okularansicht auch schon mal mit der Einblendung des DSS statt DS-Fotos probiert?
Der DSS verhält sich vielleicht anders oder ist besser.
Ah, zu spät, Dietmar war schneller. ;)

Dann fällt mir noch so was wie sky-map.org ein:

Oder:

Weiss aber nicht wie und ob man da auch ausdrucken kann.

Gruß
Peter
 
Hallo Dietmar,

hast Du mal versucht in der Detailansicht von Stellarium den Digitized Sky Survey (DSS) zu aktivieren?
Wie sieht es bei Deiner Optik hinter dem Okular mit Bildfeldkrümmung und damit einhergehenden nichtlinearen Maßstabsverzerrungen aus? Könnte dies evtl. ein Problem mit ungenauer Position der

vielen Dank für den Hinweis! Wo kann ich die Ansicht für den DSS aktivieren? Ich finde mich leider gerade nicht zurecht ...

Wie sieht es bei Deiner Optik hinter dem Okular mit Bildfeldkrümmung und damit einhergehenden nichtlinearen Maßstabsverzerrungen aus? Könnte dies evtl. ein Problem mit ungenauer Position der Sterne sein?

Ich verwende Weitwinkelokulare bis 100 Grad am 8-Zoll-Newton. Die Bildfeldkrümmung ist bestimmt ein Faktor bei der Genauigkeit. Aber das Problem besteht vielmehr darin, dass Stellarium viele Sterne auf in den DSOs gar nicht oder an falscher Stelle anzeigt.

Übrigens habe ich bei dieser Gelegenheit festgestellt, dass Stellarium noch einige Sternkataloge fehlten. Ich habe diese jetzt installiert.

Viele Grüße

Claus
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Peter,

Hi Claus,

ich kenne mich bei deiner Vorgehensweise nicht gut aus, aber hast du in Stellarium die Okularansicht auch schon mal mit der Einblendung des DSS statt DS-Fotos probiert?
Der DSS verhält sich vielleicht anders oder ist besser.

auch dir vielen Dank für den Tipp! Ich versuche gerade, den DSS zu aktivieren, siehe meine Antwort an Dietmar.

Dann fällt mir noch so was wie sky-map.org ein:

Oder:

Weiss aber nicht wie und ob man da auch ausdrucken kann.

Das sind interessante Links! Aber auch hier scheint das Problem der mangelnde Detailgrad zu sein.

Viele Grüße

Claus
 
Hallo zusammen,

so weit bin ich mittlerweile gekommen:

Screenshot 2022-07-03 134728.jpg


Ich hoffe, dass ist der richtige Schritt, um DSS zu aktivieren. In der Ansicht scheint sich allerdings nichts verändert zu haben.

Grüße von

Claus
 
Wie sieht es bei Deiner Optik hinter dem Okular mit Bildfeldkrümmung und damit einhergehenden nichtlinearen Maßstabsverzerrungen aus? Könnte dies evtl. ein Problem mit ungenauer Position der Sterne sein?
Also ich kann mich nicht über eine ungenaue Sternenposition in Stellarium beklagen. Bei meinen Deepsky-Aufnahmen stimmen die Positionen sehr gut überein.
Ich denke, es ist ein Problem der Bildfeldkrümmung bei Okularbeobachtungen.

CS Dietmar
 
Hallo Dietmar,

Also ich kann mich nicht über eine ungenaue Sternenposition in Stellarium beklagen. Bei meinen Deepsky-Aufnahmen stimmen die Positionen sehr gut überein.
Ich denke, es ist ein Problem der Bildfeldkrümmung bei Okularbeobachtungen.

CS Dietmar

danke für deinen Hinweis, das klingt beruhigend.

Möglicherweise habe ich bei auch bei der Spiegelung in der Teleskopansicht beim letzten Vordruck etwas falsch gemacht. Ich müsste doch für den Newton unter Okulare/Teleskop beide Häckchen setzen, oder? Also horizontal und vertikal spiegeln, stimmts?

1656849625216.png


Viele Grüße

Claus
 
Hallo Dietmar,

danke - ich glaube, dann bin ich einen Schritt vorangekommen. Die Darstellung scheint nach der Aktivierung von DSS und der Installation der Sternkataloge zumindest an einigen Objekten besser zu sein.

Ich werde demnächst noch einmal einen Praxistest machen.

Vielleicht hat ja trotzdem noch jemand Tipps für geeignete Software bzw. geeignetes Kartenmaterial!

Bis dann und viele Grüße

Claus
 
Das Problem besteht nun allerdings darin, dass die Sterngrößen und -positionen in Stellarium ab einem gewissen Detailgrad, d. h. spätestens auf der Ebene von Deep-Sky-Objekten, nicht mehr genau sind. In Stellarium sind z. B. für offene Sternhaufen nur sehr einfache Fotos hinterlegt. Ich habe das Ganze am Orionnebel M 42 ausprobiert. Die tatsächliche Okularansicht während der Beobachtung deckte sich nur teilweise mit dem Ausdruck aus Stellarium.
Denke du suchst zuweit. Und dass hier "Ungenauigkeiten" vorliegen, würde ich schwer bezweifeln. Sterne können fehlen, das schon, aber "ungenau", wohl eher nicht.

Dass die Bildchen von Nebel usw. durchaus störend sein können finde ich aber auch. Habs grade auch nochmal nachgesehen. Kann man aber mit "i" Tastatur-Kurzbefehl ein-/ausblenden. F1 listet alle Möglichkeiten auf. Zudem in "Himmel und Anzeigeoptionsfenster" F4 weiter Möglichkeiten.

Bsp. Unten im Cancer M44 Praesepe.
1) Normalansicht
2) ohne Hintergrundbild
3) Noch "Grenzgrösse" aktiviert, 8m
4) das gleiche, 12m

Zudem noch ganz links "Milchstrasse", "Zodiakallicht", "Atmosphäre", "Lichtverschmutzung", kann man alles mögliche rumschrauben, um das gezeigte Bild anzupassen.

Gruss


stellarium-042.jpegstellarium-043.jpegstellarium-045.jpegstellarium-046.jpeg
 
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Hallo,

Dass die Bildchen von Nebel usw. durchaus störend sein können finde ich aber auch. Habs grade auch nochmal nachgesehen. Kann man aber mit "i" Tastatur-Kurzbefehl ein-/ausblenden. F1 listet alle Möglichkeiten auf. Zudem in "Himmel und Anzeigeoptionsfenster" F4 weiter Möglichkeiten.

danke für deine Tipps. Diese Einstellungen waren mir z. T. schon bekannt, aber du gibst noch mal einen guten Überblick. Du hattest ja auch schon im Thread Sterne vorzeichnen mithilfe von Skychart? wichtige Hinweise für mich gepostet :)

Ich werde jetzt versuchen, mit den neuen Einstellungen (DSS, zusätzliche Sternkataloge) weiterzuarbeiten.

Wenn es mit Stellarium nicht gut funktioniert, würde ich es, wie gesagt, mit einem Sternatlas versuchen. Ich habe folgende Vorgehensweise im Blick:

- am Teleskop nur die allerwichtigsten Sterne in einer Skizze erfassen
- die gezeichneten Sterne zu Hause im Sternatlas identifizieren
- aus dem Sternatlas scannen (falls Print-Version) und den Scan der Skizze entsprechend proportional vergrößern/verkleinern
- die gewonnene Vorlage an den Himmelsrichtungen aus der Skizze ausrichten und ausdrucken
- die Sterne ausstreichen, die von der Grenzgröße her nicht relevant sind
- so ergibt sich eine Vorlage für die Reinzeichnung mit annähernder Richtigkeit

Ich bräuchte jetzt nur noch einen Hinweis auf geeignetes Kartenmaterial. Kann sich hierzu noch jemand äußern?

Danke und CS!

Viele Grüße

Claus
 
Hallo Claus,
der derzeit mit Abstand beste Sternatlas ist der TriAtlas C, der Sterne bis 13. Größe zeigt. Es sind fast 600 Seiten zum ausdrucken und ich habe ihn auf A3 ausgedruckt. Ist aber ziemlich unhandlich und natürlich reichen die gängigen Programme noch deutlich tiefer.
CS Harald
 
Hallo Harald,

vielen Dank für deinen Hinweis.

Wo kann ich den Atlas downloaden? Gibt es vielleicht eine Print-Version des TriAtlas C fertig zu kaufen?

Danke und CS!

Viele Grüße

Claus
 
Hallo Claus,

wenn Dir als Sterndatensatz der GSC genügt, kannst Du Dir mit Eye&Telescope Aufsuchkarten gestalten. Dort geht es allerdings anders zu als in üblicher Software: eine Sternkarte enthält zunächst NUR die Sterne und keine Deep Sky Objekte. Letztere muss man explizit der Karten hinzufügen. Dafür gibt es zahlreiche Möglichkeiten, so z.B. ein automatisches Filter, das die Objekte anhand ihrer Wahrnehmungsmöglichkeit bewertet. Neben den Objektdaten gehen hier die Daten zum Teleskop und eine Schätzung oder Messung der Himmelshelligkeit ein.

Als Beispiel mal die Gegend um M 11:

M11.png


Natürlich kannst Du nach Bedarf zoomen und die Karte nicht nur spiegeln, sondern frei rotieren. Solche Flexibilität kann Dir kein gedruckter Atlas bieten.

Was sich zunächst umständlich anhört, führt zu Karten, die frei von unnötigem Ballast sind, nämlich von Objekten die höchstwahrscheinlich nicht zu sehen sein würden. Die Karten in E&T sind damit sehr aufgeräumt. Mir ist keine andere Software bekannt, die Karten erzeugt, die genau die von Dir gewünschten Objekte verzeichnen und keine anderen.

E&T-Karten kannst Du drucken oder per Copy&Paste in ein Programm übernehmen, das Vektorgrafiken (EMF, WMF) bearbeiten kann. Mit z.B. Corel Draw oder Powerpoint kann man dann die Karten noch individuell ergänzen, vielleicht einen Hinweispfeil o.ä.
Das Programm ist aber mehr als nur ein Kartengenerator. Es gibt viele mächtige Funktionen zur Beobachtungsplanung (u.a. mit der Berücksichtigung des individuellen Horizonts) und auch ein Logbuch, mit dem man Beobachtungen erfassen und fix wiederfinden kann. Alles ist auf den Nachteinsatz optimiert.

Nun zum Preis: 0 Euro.

CS, Tom
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Thomas,

wenn Dir als Sterndatensatz der GSC genügt, kannst Du Dir mit Eye&Telescope Aufsuchkarten gestalten.

danke für deine Erläuterungen, das hört sich ja alles sehr gut an! Ich hatte die Software Eye&Telescope eine Zeit lang auf dem Rechner, da ich damit meine Beobachtungen archivieren wollte, bin aber mit der Bedienung nicht so recht klargekommen. Ich bin zugegebenermaßen nicht sehr versiert in der Anwendung solcher Programme.

Nach dem, was du beschreibst, werde ich mal eine Neuinstallation vornehmen und mir den Kartenbereich ansehen.

Natürlich kannst Du nach Bedarf zoomen und die Karte nicht nur spiegeln, sondern frei rotieren. Solche Flexibilität kann Dir kein gedruckter Atlas bieten.

Das ist eigentlich genau das, was ich suche. Ich könnte dann wie in meinem Posting von gestern beschrieben vorgehen und die Sterne nachträglich ergänzen. Das wäre natürlich mit der oben von mir beschriebenen Herangehensweise nur näherungsweise dem wirklichen Seheindruck entsprechend: Anzahl der Sterne insgesamt und Grenzgröße bei der Beobachtung schätzen und dann aus dem Programm die Sterne für die Reinzeichnung übernehmen.

Viele Grüße

Claus
 
Hallo Claus,

guck' mal auf der Website von E&T, da gibt es einige Reihe Videos, die das Programm erklären. Wenn Du spezielle Fragen hast, kann ich sie gerne hier beantworten.

Ja, ich kann verstehen, dass man vor E&T erst einmal etwas ratlos sitzt und sich fragt: wo fange ich an? Das kommt (gewollt) daher, dass man keinen Workflow vorgegeben hat, sondern es geht eigentlich fast überall um Listen von Beobachtungsobjekten und was man damit machen kann. Solche Listen nenne ich "Planungsdokumente" und die Sternkarte ist neben Beobachtungsprojekt (lang- und mittelfristig) und Beobachtungsplan (für 1 Nacht) eines davon.

Wer kümmert sich schon um Anleitungen oder Handbücher? Zugegeben, das mache ich selber auch so gut wie nie. Doch bei E&T sollte mn davon abweichen. Mit der <F1> kommst Du ziemlich überall in das Hilfesystem, das hoffentlich alles erklärt. Die Videos zeigen es noch in Aktion. OK, heute würde ich das vielleicht etwas lockerer machen und hätte besseren Ton, aber was solls.

Viele Grüße
Tom
 
Hi,
ich bin für all diese Aufgaben ein Fan von Skytools Visual. Kostet etwas Geld und es gibt eine Lernkurve, aber alles was Du suchst und noch vieles mehr ist geboten. Für mich selbst bilde ich damit meinen gesamten "Workflow" oder sollte ich sagen "Hobbyflow" ;-) bei der visuellen Beobachtung damit ab. Planung, Beobachtung, Dokumentation und Planetariumsprogramm in einem Stück Software. Recht umfangreich ist auch die Möglichkeit, zu allen Objekten Notizen (zusätzlich zum eigenen Logbuch) Bilder etc. anzuhängen oder sich die Beschreibungen von anderen Beobachtern anzusehen.
Falls Du Fragen hast, sag Bescheid.
cs und Grüße,
Uli
 
Hm,

bei allen Dingen die ich im Thread lese, meine "beiden" Lösungen, CdC und Stellarium verdrängt das nicht. Beide haben Stärken und Schwächen, ich sehe für meine Anwendung allerdings keine so gravierenden Pro's dass ich z.B. eine Software kaufen würde.

CS
Jörg
 
Hallo zusammen,

nochmals vielen Dank für all eure Tipps und Programmempfehlungen!

Ich bin nun letztendlich doch wieder bei Stellarium gelandet, nachdem ich eine Weile mit E & T und Cartes du Ciel experimentiert habe. Beide Programme sind m. E. tendenziell eher etwas für Anwender, die viel Zeit und Geduld sowie PC-Affinität mitbringen.

Ich danke dir, Thomas, für deine Bereitschaft, mir Fragen zu E & T zu beantworten. Aber der Aufwand, mich richtig in die Software einzuarbeiten, ist mir im Moment zu groß. Die Kombination visuelle Beobachtung + Zeichnen sollte für mich auch der "Entschleunigung" dienen, sprich, ich wollte in der Freizeit mal überwiegend analog arbeiten und die Zeit am PC reduzieren.

Stellarium bietet am ehesten so etwas wie eine intuitive Benutzerführung und liefert schnell Ergebnisse. Mit den von CHnutschi empfohlenen Voreinstellungen habe ich mittlerweile auch brauchbare Vordrucke für meine Zeichnungen erstellen können. Features wie "Grenzgröße" und "Invertieren" haben sich dabei als wirklich nützlich erwiesen. Die Aktivierung des Digitized Sky Survey (DSS) - danke an Dietmar für den Hinweis! - scheint hinsichtlich der Darstellung von DSOs auch etwas gebracht zu haben.

Möglicherweise werde ich später auf die anderen empfohlenen Programme zurückkommen, wenn ich mehr Zeit zur Verfügung habe und nach einer noch besseren Lösung suche :)

Bis dahin, CS und viele Grüße

Claus
 
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